DE752664C - Verfahren zum UEberziehen von Werkstoffen mit faserfoermigen Teilchen, z. B. Textilfasern - Google Patents

Verfahren zum UEberziehen von Werkstoffen mit faserfoermigen Teilchen, z. B. Textilfasern

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DE752664C
DE752664C DES125776D DES0125776D DE752664C DE 752664 C DE752664 C DE 752664C DE S125776 D DES125776 D DE S125776D DE S0125776 D DES0125776 D DE S0125776D DE 752664 C DE752664 C DE 752664C
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DE
Germany
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particles
fibrous particles
textile fibers
fibrous
fibers
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Expired
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DES125776D
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English (en)
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Hermann Dr Haakh
Carl Hahn
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D1/00Processes for applying liquids or other fluent materials
    • B05D1/16Flocking otherwise than by spraying
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D1/00Processes for applying liquids or other fluent materials
    • B05D1/007Processes for applying liquids or other fluent materials using an electrostatic field

Landscapes

  • Chemical Or Physical Treatment Of Fibers (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

  • Zierfahren zum Überziehen von Werkstoffen mit faserförmigen Teilchen, z. B. Textilfasern Es ist ein Verfahren zum überziehen von Gegenständen mit feinen Stoffteilchen bekannt, hei dem diese Stoffteilchen durch ein elektrisches bzw. elektröstätiscTies Feld auf die mit den staubförmigen oder auch flüssigen Teilchens zu überziehenden Körper niederge-,c Klagen werden. Dieses Verfahren ermöglicht. die feinen Teilchen in lx#s(rn(lers gleichi»:il.iigcr Weise auf die damit zti überzielien(len Körper niederzuschlagen, Außerdein liat (las Verfahren den @%orzug, da(i es einen kontinuierlichen lietriel) ermöglicht. Die zu ül>Erziehcn(ien Gegenstände können iiüinlirii auf einem lautenden Band durch (las .elektrostatische Feld hindurchgeführt «-erden, in das ständig die niederzuschlagenden feinen Teilchen mittels eines Luftstromes hineingebracht werden.
  • Ilan hat ferner den Vorschlag gemacht, dieses elektrische Verfahren hei der Herstellung von Sandpapier zum Auftragen von Schleifkörnern auf einen mit Klebstoff versehenen Träger Trag dali er sich anzuwenden. ül)erscliüssife Um Körner hierbei zu@ in den "lwisclicnriituiien zwischen den an der Klelitliiclie Haftenden Körnern festsetzen und so die Schleiffähigkeit des fertigen Überzuges versclilechte rn, hat inan vorgeschlagen. die Schleifkörner entgegen der Schwerkraft lediglich durch die Wirkung des elektrischen Ieldes auf den Träger zu ]>ringen.
  • Bei %"ersuchen. welche die Anwendung des "1>escliriel)eiieii elektrischen Verfahrens jedoch zum Aufbringen von faserförmigen Teilchen, z. ß. Textilfasern, auf damit zu überziehende Flächen zum Gegenstande hatten, wurde die wichtige Irrkenntnis gewonnen, daß sich ein besonders guter Vl>erzug von Werkstoffen mit solchen faserförmigen Teilchen dann erzielen läßt, wenn diese Teilchen in dem elektrostatischen Feld ebenfalls unter Überwindung der Schwerkraft auf die zu überziehenden Flächen hingetrieben werden.
  • Gemäß der Erfindung wird daher das Verfahren zum L herziehen von Werkstoffen mit faserförmigen Stoffteilchen auf elektrischem Wege in der Weise vorgenommen, daß die @iaserförinigen "Teilchen von dem elektrostatischen Feld entgegen der Wirkung der Schwerkraft auf die zu überziehenden, mit einer Klebstoffschicht bestrichenen Flächen gebracht werden. Dadurch wird der z -tuf, überraschende \-orteil erzielt, daß die faserförmigen Teilchen, z. B. kurze Stückchen von Stoffäden. bei dem durch das elektro-#tatische Feld bewirkten ln-die-Hölie-Flie--en sich mit ihrer Länge achsparallel zu ".lein elektrostatischen 1#eld einstellen und infolgedessen nur mit den Spitzen in die auf dein zu überziehenden Gegenstand vorhandene Klebstoffschicht auftreffen. Infolge ihrer gleichmäßigen Aufladung suchen sich dabei die einzelnen Fasert, während des l)urchtritts durch (las elektrostatische Feld gegelsettlg abzustoßen, was zur Folge hat, (1a1.1 die Fasern in sehr gleichmäßiger Verteilung auf die Klebstoffschicht auftreffen. Es 1ä 13t Sich so der behandelte Werkstoff mit einem dichten fellartigen I`t>erzug versehen, der, weil die Fasern nur mit dem einen Ende in die hlebstoffschicht hineingetrieben werden, aber nicht flach auf dieser aufliegen, ein gutes Aussehen hat, zumal die Fasern hierbei, wie oben angegeben ist. ganz gleichmäßig verteilt in den Klebstoff eindringen. Durch die Anwendung des elektrostatischen -Feldes in der angegebenen \\2eise wird selbst (tann. wenn die aufzubringenden faserförmigen Teilchen in verhültnisnuißig unregelmäl@iger #!erteilung. z. 13. auf einem Transportband, durch (las elektrostatische Feld geführt werden, erreicht, (1a13 die Fasern sich infolge der elektrischen Aufladung so auflockern und gleichniül.üg verteilen, daß sie nach (lein (liiiülwrf@i(;@en auf die zu behandelnde Fläche einen v(>IISt:indig @@Icichniül,ii@en und dichtet> 1"`lwt-ztiauf dieser bilden. l)ie mit den faserüirmigen Teilchen überzogenen Körper I:önnen dann durch eine Truckenkannner hindurchgeführt werden, um eine schnelle Trocknung der Klebstoffschicht herbei-( zuführen.
  • " Durch die elektrische Aufladung wird ferner erreicht, (laß die Stoffasern auf dem damit überzogenen Körper in sehr gleichmäßigen .Il)ständen voneinander und dabei annähernd senkrecht stehen. Dadurch wird der Vorteil erreicht, daß zwischen den Fasern sich immer (wenn auch verhältnismäßig kleine) Luftzwischenräume befinden, so daß ein. in solcher Weise hergestellter Stoff einen (Tutet. Wärmeschutz besitzt und daher mit Vorteil z. B. für Kleiderstoffe oder \Vandl)e-Spannungen verwendet werden kann.
  • Das angegebene Verfahren hat ferner den .Vorteil, daß man als Unterlage billige Stoffe verwenden kann, die nach dem angegebenen Verfahren z. B. mit Seidenfasern überzogen werden. Der Klebstoff kann dabei dieselbe Farbe wie die Fasern haben, aber auch in anderen Farbtönen gehalten sein. Hierdurch wird ermöglicht, Ersatzstoffe zu schaffen, die ein ei>enso'gutes Aussehen wie hochwertig gewebte Seidenstoffe haben, aber in der Herstellung bedeutend billiger sind. Zum Beispiel lassen sich auf diese Weise billige Hüte herstellen.
  • Man kann nach dem angegebenen Verfahren z.13. auch Papier mit Stoffasern überziehen und so auf einfache Weise z. 13. Stofftapeten herstellen, welche sowohl einen (Tuten Wärmeals auch Schallschutz bieten.
  • Wenn die faserförmigen Stoffteilchen nach dein angegebenen Verfahren auf die behandelte Fläche aufgebracht sind. so kann es in manchen Fällen vorteilhaft sein. die Stoffteilchen, mit einer zur Versteifung der Teilchen dienenden Flüssigkeit, z. "1 i. -Appretur. zu bestäuben. Gegebenenfalls kann es auch in manchen Fällen zweckmäßig sein. um einen besonders schönen und gleichmäl3igeti Vberzug zu erzielen. die aufgebrachte Faserschicht mit einer Schervorrichtung in ähnlicher Weise zu scheren, wie dies 1>e1 der Herstellung von Teppichen geschieht.
  • 1)as angegelxne Verfahren kann schließlich auch zum (11>erzielien von Körpern aller .1r1 verwendet werden; insbesondere ist es möglich, metallischen Gegenständen auf diese ]Weise eine weiche und samnietartige Oberfläche zu geben, die el)-entälls als Wä rtnetin(I Schallschutz dient.

Claims (1)

  1. P.vrt:x-n\-st,ttvc:ttt:: t. \"erfahren 711111 Cberziehen von Werkstoffen mit faserförmigen Teilchen, z. Il. Textilfasern, mittels elektrischen 1>7w. elektrostatischen Feldes, dadurch gekennzeichnet, (1a13 die faserförmigen Teilchen von dem elektrostatischen Feld entlegen der Wirkung der Schwerkraft auf die zu überziehenden, mit einer Klebstottschicht hestrichenen Flächen aufgebracht werden. ?. Verfahren nach Anspruch t. dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch faserförmigen Stoffteilchen mit einer zur Versteifung der Teilchen dienenden F lüssirkeit, z. B. Appretur, bestäubt werden.
DES125776D 1937-01-23 1937-01-23 Verfahren zum UEberziehen von Werkstoffen mit faserfoermigen Teilchen, z. B. Textilfasern Expired DE752664C (de)

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Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930985C (de) * 1953-03-06 1955-07-28 Telefunken Gmbh Verfahren zum Aufbringen eines Musters auf die Stoffbespannung von Schallwaenden fuer Lautsprecher
DK86513C (da) * 1952-11-11 1958-11-10 Heikki Olavi Hjelt Fremgangsmåde til fremstilling af billeder ved velourisering.
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DE1085795B (de) * 1952-06-11 1960-07-21 Inhag Textilwerk Max Foerster Verfahren zur Musterung von beflockten Flaechengebilden
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DE1203168B (de) * 1958-10-17 1965-10-14 Huettlinger Fa Joh L Vorrichtung zum Beflocken von Draht, insbesondere von Blumen- oder Bindedraht

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