DE900804C - Verfahren zur Erzielung einer gummielastischen, wasserundurchlaessigen, luftdurchlaessigen Web-, Wirk- und Strickware - Google Patents

Verfahren zur Erzielung einer gummielastischen, wasserundurchlaessigen, luftdurchlaessigen Web-, Wirk- und Strickware

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DE900804C
DE900804C DEG1199D DEG0001199D DE900804C DE 900804 C DE900804 C DE 900804C DE G1199 D DEG1199 D DE G1199D DE G0001199 D DEG0001199 D DE G0001199D DE 900804 C DE900804 C DE 900804C
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rubber
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DEG1199D
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Heinrich E Abel
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/10Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/27Sizing, starching or impregnating fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Synthetic Leather, Interior Materials Or Flexible Sheet Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzielung einer gummielastischen, wasserundurchlässigen, luftdurchlässigen Web-, Wirk- und Strickware Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Erzielung einer gummielastischen Web-, Strick-und Wirkware, die gleichzeitig wasserundurchlässig und luftdurchlässig ist und bei der der Gummi als fein vernebelte Lösung oder Dispersion auf die Stoffbahnoberfläche gebracht ist. Es handelt sich insbesondere um Stoffe, die mit einer dünnen Gummiauflage versehen sind und die aus zwei textilen 'Stofflagen bestehen, die mittels der zwischenliegenden dünnen Gummischicht zusammengeklebt sind.
  • Das Aufbringen des Gummis auf die eine Seite erfolgt durch Aufsprühen von Gummilösung, z. B. mit einer bekannten Vorrichtung, bei der so verfahren wird, daß die zu behandelnde Stoffbahn nach dem Durchlaufen der Zerstäubungskammer durch eine Niederschlagskammer geführt wird, in welcher die zerstäubten Teilchen, die sich im Augenblick der Zerstäubung selbst auf der Bahnoberfläche nicht festgesetzt haben, sich auf diese niederschlagen können. Die die Niederschlagskammer durchlaufende Stoffbahn wird in dieser Kammer mit einem gegen die Stoffbahn wirkenden Luftstrom in Berührung gebracht, der den Niederschlag der darin schwebenden Gummilösungsteilchen begünstigt. Nach der Erfindung wird die Wirkung des Luftstromes, soweit er das Niederschlagen nicht sofort auf die Stoffbahn aufgebrachten Gumminebels begünstigen soll, dadurch unterstützt, daß in Richtung der Vorbeibewegung der Stoffbahn an den Sprühdüsen knapp hinter diesen die Stoffbahn, ihre Unterlage oder die von dem Stoff eingeschlossene Luftschicht derart elektrisch geladen wird, daß die zersprühten Gummilösungsteilchen, die nicht mit eigener Energie auf die Stoffbahn gebracht werden, durch elektrische Anziehungskraft an diese geführt werden. Dadurch können praktisch alle ungewollten Niederschläge von Gummilösung auf Maschinenteile oder auf die Sprühkammerwände vermieden werden, so daß ein fast verlustfreier Gummiverbrauch entsteht. Es kann auch auf die Bewegung des Gumminebels mittels Luftstromes verzichtet werden, so daß die Gummisprühteilchen allein durch Energie auf die Stoffoberfläche gebracht werden und die Nachteile der unvermeidlichen Luftwirbel vollständig beseitigt werden.
  • Um einen netzartigen Niederschlag auf die Stoffoberfläche zu erzielen, können die zersprühten Gummilösungsteilchen ohne Strömungsenergie in die Niederschlagskammer gestoßen werden, so daß sie bei elektrifiziertem Stoff im wesentlichen nur die Fäden des Stoffes mit Gummi überziehen oder bei elektrischgeladenem Förderband, auf dem der Stoff aufliegt, im wesentlichen nur in die Stoffporen eindringen.
  • Durch Ionisierung der Luft in einer besonderen Kammer, die hinter der Niederschlagskammer liegt, kann -die hochgespannte elektrische Ladung nach ihrer Zweckerfüllung geerdet werden.
  • Zum Zwecke des sicheren Transportes durch Sprüh- und Trockenkammer und zum Zwecke der elektrischen Ladung des zu besprühenden Stoffes wird dieser auf einem die Spritzmaschine durchlaufenden unendlichen Band befestigt, das aus einem zur elektrischen Ladung besonders geeigneten Stoff besteht. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn die zu sprühenden Stoffe infolge ihrer werkstofflichen Beschaffenheit nicht für elektrische Ladung genügend geeignet sind. Die Stoffbahn kann aber auch hinter den Sprühdüsen über elektrische Spannungsakkumulatoren hinweggeführt werden.
  • Das Aufbringen von Masseteilchen auf eine Stoffbahn mit Hilfe elektrischer Anziehungskräfte ist bei Sand- oder Schmirgelleinen oder -papier bekanntgeworden, und zwar zu dem Zwecke, die Schmirgelteilchen, nach der Größe geordnet, auf die Stoffoberfläche zu schichten, z. B. so, daß die feinsten Körner obenauf liegen.
  • Bei diesem Verfahren sind die Masse- (Schmirgel-)Teilchen mit parallel zur Stoffoberfläche gerichteter Bewegungsenergie geladen und werden von elektrischer Energie so auf die Stoffbahn abgelenkt, daß z. B. die größeren Masseteilchen zuerst und die kleineren Teilchen zuletzt auf die gegen die Masseteilchenstromrichtung vorbeibewegte Stoffbahn gebracht werden. Bei der Erfindung handelt es sich darum, vernebelte Latex- u. ä. Lösung verlustfrei und gleichmäßig verteilt auf eine Stoffoberfläche zu bringen, und zwar nach Bedarf auf den Faden oder in die Lücken zwischen dem Faden oder auf und in beides. Eine Ablenkung der den Sprühteilchen innewohnenden Bewegungsenergie durch elektrische Energie im Sinne des bekannten Verfahrens zum Herstellen von Schmirgelleinen oder -papier würde Luftströmungen zur Voraussetzung haben, die das Gegenteil vom erstrebten Ziel des verlustfreien und gleichmäßigen Auftragens der Gummilösungsteilchen bewirken. Bei der Erfindung soll die aus kinetischer Energie stammende Bewegung der Sprühteilchen durch elektrische Energie vor Ablenkung geschützt werden oder das Aufbringen der Sprühteilchen ohne jede Luftströmung ermöglicht werden, während bei dem bekannten Verfahren der die Masseteilchen mitreißende Luftstrom anders als die elektrischen Kräfte gerichtet sein muß, um das Verteilen derselben nach der Größe zu bewirken.
  • Um eine vollständige gleichmäßige Belegung der Stoffbahn in Schicht- oder Netzform mit Gummilösung herbeizuführen, bewegen sich die Sprühdüsen quer zur vorbeilaufenden Stoffbahn hin und her und geben dabei verhältnismäßig so wenig Lösungsnebel auf die Stoffbahn ab, daß zur Erzielung der erwünschten Gummischichthöhe die als unendliches Band vorbeilaufende Stoffbahn die Sprühstelle mehrfach unterlaufen muß. Dabei muß die Geschwindigkeit der Sprühdüsenbewegung so geregelt sein, daß jede Längeneinheit der Stoffbahn nach einem Umlauf immer die Düsen in anderer Lage quer zur Stoffbahn passiert.
  • Nach jeder Sprühlage, d. h. nach Vorbeigang an der Sprühdüse, durchläuft die Stoffbahn eine Trockenkammer.
  • Nach erfolgter Gummierung und nach dem Zusammenkleben und Vulkanisieren der Gummiseiten zweier Stoffbahnen wird der kombinierte Stoff durch Kalandern oder durch Führung durch ein Streckwerk mechanisch gedehnt. Dadurch wird die dünne zusammenhängende Gummischicht mit feinen Rissen versehen, die die Stoffkombination wasserundurchlässig, porös und geschmeidiger macht.
  • Nach dem Vulkanisieren wird der Stoff gewaschen. Solche Stoffe, die eine besonders große Elastizität erhalten sollen, werden vor dem Gummieren einem Schrumpfungsprozeß durch Mercerisation unterworfen.
  • Zur Gummilösung kann Kautschukmilch oder eine Mischung von natürlichem Gummi mit synthetischem Gummi, gegebenenfalls auch iooo/oig synthetische Gummilösung, verwendet werden. Der Lösung werden an sich bekannte fremde Bestandteile zugefügt, die das Vulkanisieren erleichtern.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erzielung einer gummielastischen und gleichzeitig wasserundurchlässigen sowie luftdurchlässigen Web-, Wirk- und Strickware durch Niederschlagen einer fein vernebelten Gummilösung auf der Stoffbahnoberfläche, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne nicht mit eigener Energie auf die Stoffoberfläche niedergeschlagene Gummiteilchen der versprühten Kautschukdispersion oder -lösung durch die elektrisch aufgeladene zu gummierende Stoffbahn oder deren elektrisch ,aufgeladene Unterluge auf die Stoffbahnoberfläche niedergeschlagen werden. Angezogene Druckschriften: »Die Naturwissenschaften«, 193 i, Heft 29, S. 626 ff; »Zeitschr. f. techn. Physik«, 1926, Nr.
  2. 2, S. .¢9 ff; deutsche Patentschrift Nr. 685o83.
DEG1199D 1941-01-28 1941-01-28 Verfahren zur Erzielung einer gummielastischen, wasserundurchlaessigen, luftdurchlaessigen Web-, Wirk- und Strickware Expired DE900804C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE685083C (de) * 1937-07-02 1939-12-11 Chavannes Marc A Verfahren und Vorrichtung zum Auftragen insbesondere von Kautschuk auf laufende Stoffbahnen durch Zerstaeubung

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE685083C (de) * 1937-07-02 1939-12-11 Chavannes Marc A Verfahren und Vorrichtung zum Auftragen insbesondere von Kautschuk auf laufende Stoffbahnen durch Zerstaeubung

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