DE75248C - Verriegelung für zwei zwangläufig bewegte Steuerungs- bezw. Absperrorgane für Druckwasser - Google Patents

Verriegelung für zwei zwangläufig bewegte Steuerungs- bezw. Absperrorgane für Druckwasser

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DE75248C
DE75248C DENDAT75248D DE75248DA DE75248C DE 75248 C DE75248 C DE 75248C DE NDAT75248 D DENDAT75248 D DE NDAT75248D DE 75248D A DE75248D A DE 75248DA DE 75248 C DE75248 C DE 75248C
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Application number
DENDAT75248D
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C. HOPPE in Berlin N., Gartenstrafse 9 —12
Publication of DE75248C publication Critical patent/DE75248C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/04Control systems without regulation, i.e. without retroactive action hydraulic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Druckwasser.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Getriebe zur zwangläufigen Bewegung zweier Steuerungs- oder Absperrorgane, das sowohl beim Oeffnen als beim Schliefsen derselben wirkt.
Auf beiliegender Zeichnung ist dieses Getriebe beispielsweise, als in Anwendung für eine hydraulische Doppelschieber-Steuerung für Hebezeuge (Schiebebühnen, Drehscheiben u. s. w.) dargestellt, und zwar veranschaulicht:
Fig. ι die Mittelstellung, bei welcher beide Organe, also hier Schieber, geschlossen sind,
Fig. 2 die Stellung beim Vorwärtsgang (beim Rückwärtsgang punktirt) der Arbeitsmaschine, Fig. 3 die Anordnung der Leitung,
Fig. 4 Einzelheiten der Verriegelung;
jedoch kann dieses Getriebe auch für beliebig andere mechanische Vorrichtungen, bei welchen nicht allein Druckwasser, sondern Dampf, Druckluft u. s. w. als Bewegkraft in Anwendung gebracht wird, benutzt werden.
Die Anwendung des Getriebes wird hauptsächlich da wünschenswerth sein, wo bei gröfstem Durchflufsquerschnitt die kleinste Arbeit zur Bewegung des Schiebers erforderlich ist. Zur Begründung dieses sei Folgendes vorausgeschickt:
Bei gewöhnlichen Muschelschiebern mufs der Schieber mindestens um die doppelte Breite des Durchgangskanals im Schieberspiegel verschoben werden.
Aufserdem wird der Muschelschieber von dem Schieberspiegel mit einer Kraft angeprefst, die mindestens so grofs ist als die Muschel, d. i. der doppelte Querschnitt des Durchgangskanals plus Stegbreite (2 m + n), s. Fig. I, multiplicirt mit dem specifischen Druck des Druckwassers, Dampfes, Druckluft u. s. w. Unter Umständen kann, wie in Fig. II gezeigt, aber auch die Druckfläche auf 3 m -\- η wachsen. Wendet man gewöhnliche Flachschieber ohne Muschel an, so müssen natürlich zwei Schieber, einer für den Eintritt, ein anderer für den Austritt der Flüssigkeit (s. Fig. III) angeordnet werden; hierbei ist der Druck auf jeden der beiden Schieber nur der Gröfse des Eintrittsbezw. Austrittskanals entsprechend und ein Maximum im geschlossenen Zustande, während gleich nach dem Oeffnen des Schiebers schon ein mehr oder minder grofser Druckausgleich auf beiden Seiten stattgefunden hat.
Würden beide Schieber fest an einander gekuppelt sein und daher gleichzeitig bewegt werden, so würde jeder Schieber mindestens um den Schieberhub breiter sein müssen als der Kanal, damit nicht beide Schieber gleichzeitig geöffnet sein können (s. Fig. IV). Hierdurch hat man stets während der Bewegung einen der Schieber unter Druck und eine dementsprechende Reibungsarbeit zu überwinden. Macht man aber die Schieber nicht breiter, als eben zum Schliefsen nöthig ist (s. Fig. III), so mufs man beide Schieber unabhängig von einander bewegen, und zwar so, dafs der eine im geschlossenen Zustande stillsteht, wenn der andere bewegt wird.
Durch vorliegende Einrichtung ist diese zwangläufige Beweguug der beiden Steuerungsbezw. Absperrorgane sowohl beim Oeffnen als Schliefsen derselben gesichert, so dafs stets für
den einen der beiden Schieber eine Verriegelung stattfindet, sobald der andere Schieber seine Bewegung beginnt, und erst wieder entriegelt werden kann, wenn derselbe in seine Anfangsstellung gebracht ist.
Das Getriebe besteht aus zwei in Führungen gleitenden Führungsstangen AA1, an deren. Enden einerseits die Schieberstangen s s1 angreifen (und zwar entweder direct oder indirect vermittelst einer entsprechenden Hebelübersetzung), andererseits die Zug- oder Lenkerstangen B B1 angeordnet sind. Die Zugstangen B B1 sind durch ein QuerstUck h, welches als Steuerhebel H ausläuft, gelenkartig mit einander verbunden. Die JL-förmig gestaltete Doppelcoulisse C ist um c schwingend mil der einen Führungsstange (z. B. A) verbunden, während die coulissenartig ausgebildeten freien Enden c1 und c2 einerseits einen in der anderen Führungsstange A1 sitzenden Zapfen bezw. Coulissenstein a1, andererseits den in dem Verriegelungsschieber D angeordneten Zapfen bezw. Coulissenstein d umfassen. Der Verriegelungsschieber D gleitet in Führungen und greift bei seiner Verriegelung in entsprechende Ausschnitte ee1 der Stangen AAK Die Lenkerstangen BB' sind entweder beide mit entsprechendem Spielraum (für die Sinus versüs-Bewegung) geführt, oder es ist nur eine Lenkerstange (z. B. B1) zweckentsprechend z. B. zwischen Leitrollen geführt.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist aus den in Fig. 2 gezeichneten Stellungen erkennbar. Es wird stets für den einen Steuerschieber 5 (oder S1) eine Verriegelung De (oder De1) stattfinden, sobald der andere Steuerschieber S1 (oder S) seine Bewegung beginnt, und es kann S (oder S1) erst dann entriegelt werden, wenn für S1 (oder 5) bereits die Verriegelung De1 (oder De) stattgefunden hat.
Die Abschrägung d°d°, Fig. 4, an den Enden des Verriegelungsschiebers D und die Abschrägungen e°e° der Ausschnitte ee1 in den Führungsstangen A A] bedingen, dafs selbst bei einem geringfügigen Zurückbleiben des einen Steuerschiebers infolge des durch den Verschleifs der Gelenke entstandenen todten Ganges der Getriebe stets ein völliges Schliefsen des nicht bewegten Steuerschiebers stattfinden mufs.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verriegelung für zwei zwangläufig bewegte Steuerungs- bezw. Absperrorgane für Druckwasser, Dampf, Druckluft u. dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs an einer der beiden Schieberstangen (A) ein um (c) drehbarer X-förmiger Hebel (C) angeordnet ist, dessen coulissenartig ausgebildeter Arm (c1) den Zapfen (a1) der anderen Schieberstange (A1) angreift, während der Arm .(c'2) den Zapfen (d) des in die Ausschnitte (e bezw. e1) der Schieberstangen einschiebbaren Verriegelungsschiebers (D) umfafst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT75248D Verriegelung für zwei zwangläufig bewegte Steuerungs- bezw. Absperrorgane für Druckwasser Expired - Lifetime DE75248C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4726131A (en) * 1985-11-27 1988-02-23 Dennison Manufacturing Company Identification tags

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