DE75087C - Schrämmaschine - Google Patents
SchrämmaschineInfo
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- DE75087C DE75087C DENDAT75087D DE75087DA DE75087C DE 75087 C DE75087 C DE 75087C DE NDAT75087 D DENDAT75087 D DE NDAT75087D DE 75087D A DE75087D A DE 75087DA DE 75087 C DE75087 C DE 75087C
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- cutting machine
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C31/00—Driving means incorporated in machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam
- E21C31/02—Driving means incorporated in machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam for cutting or breaking-down devices
- E21C31/04—Driving means incorporated in machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam for cutting or breaking-down devices imparting both a rotary and reciprocating motion
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf die besondere Einrichtung der arbeitenden Theile an einer
Schrämmaschine, während die Bewegungsquelle, als welche hier ein Elektromotor angenommen
ist, nicht den Gegenstand der Erfindung bildet.
Von einer schon getriebenen Strecke aus wird das Flötz derart unterschnitten, dafs das
Hangende bequem und in grofser Ausdehnung hineingenommen werden kann. Die den sich
drehenden, eventuell hin- und hergehenden Bohr- oder Schrämarm tragende Schrämmaschine
wird auf Schienengeleisen durch von ihr selbst bewegte Windetrommeln und durch Taue oder Ketten entsprechend dem Vorschreiten
des Schrämens vorwärts bewegt, so dafs der Schrämarm rechts oder links von der
Strecke das Flötz unterschneidet.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Oberansicht der Maschine unter Weglassung der Arbeitsmechanismen,
Fig. ι a ein ideeller Horizontalschnitt der die Fig. ι vervollständigenden arbeitenden Theile
und theilweise eine Oberansicht.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Maschine mit theilweisem Schnitt durch das Lagerstück B,
der Fig. 1 entsprechend.
Fig. 3 ist eine Hinteransicht der Maschine unter Fortlassung des Windeapparates.
Fig. 4 ist eine Ansicht der zweitheiligen Klemme /, mittelst welcher dem Schrämarm
eine axiale Bewegung ertheilt wird in der Achse des Schrämarmes, vom freien Ende desselben
aus gesehen.
Fig. 5 zeigt das Innere des Lagergehäuses für das Schneckenrad, durch welches die hin-
und hergehende Bewegung des Schrämarmes bewirkt wird.
Fig. 6 und 6 a zeigen den Schrämarm in drei Stücken abgebrochen dargestellt.
Fig. 7 bis 21 zeigen die Befestigung der Zähne oder Werkzeuge am Schrämarm in verschiedenen
Ausführungen.
Fig. 22 ist die Oberansicht einer Schrämmaschine, welche in einigen Theilen von der
in Fig. ι gezeichneten abweicht.
Fig. 23 zeigt die Anordnung eines Schraubenvorschubes für die axiale Verschiebung des
Schrämarmes.
Fig. 24 zeigt die Lagerung eines Schrämarmes ohne axialen Vorschub.
Fig. 25 zeigt in perspectivischer Ansicht eine arbeitende Schrämmaschine in ihrer Stellung
vor Ort.
Die Dynamomaschine A mit den Kastenrahmen A1 A2 ruht auf einem Gestell, das
mittelst Räder gi auf einem Schienenstrang fortbewegt werden kann. Um diesen Motorwagen
oder diese Schrämmaschine, wenn nöthig, auf den Schienen festzustellen, werden Bremsklötze
x, Fig. 3, mittelst der Schraubspindeln g5 auf die Schienen geprefst und hierdurch die
Räder g* von letzteren abgehoben. Durch diese Einrichtung kann auch die Höhe und die
Richtung des Schrämschnittes beliebig regulirt werden. Durch die Welle c des Dynamos
wird nach hinten mittelst Frictionskuppelung und ■ passender Räderübersetzungen , welche
Theile in dem an den Kastenrahmen A1 angesetzten Gehäuse.h untergebracht sind, sowohl
die auf der Querwelle g1 angeordnete
Windetrommel g, als auch die Schaltvorrichtung, welche vermittelst der Kurbeln g'2 und
der Lenkstangen g3 auf die Triebräder g*
wirkt, angetrieben. Am vorderen Ende der Maschine ist an den beiden Kastenrahmen A2
der eigentliche Schrämapparat vermittelst des Gufsstückes B, das auch das Lager B1 der
Welle c trägt, angesetzt.
In dem Gufsstück B ist das Rohr b gelagert, welches mittelst der Kegelräder b"1 c1 von
der Welle c des Dynamos in Umdrehung versetzt wird. Das Rad b2 kann mit dem Rohr b
entweder aus einem, Stück hergestellt oder derart auf letzterem befestigt sein, dafs das
Rohr b mit dem Rad b2 sich drehen mufs. Das Rohr b liegt zu der Antriebswelle c nicht
in rechtem Winkel, sondern unter circa 80° geneigt, so dafs der durch das Rohr b gesteckte
Schrämarm α mit seinem freien Ende etwas gegen die Bewegungsrichtung der Maschine
zurückliegt. Durch diese Anordnung wird nach Angabe des Erfinders das bei anderen
Schrämmaschinen so lästige Zittern beim Arbeiten beinahe gänzlich aufgehoben.
Mit Bezug auf Fig. 1 a wird die Drehbewegung des Rohres b auf den Schrämarm a
durch eine im Rohr, b feste Feder b\ die in
die schraubenförmige Rinne α4 des Schrämarmes
α eingreift, übertragen, während für den Durchgang der Zähne oder Schneidwerkzeuge,
mit welchen letzterer besetzt ist, im Rohr b entsprechende Nuthen bx vorgesehen sind. Der
Schrämarm α ist an seinem hinteren Ende als cylindrische Zahnstange α10 ausgebildet, in die
der Zahntrieb d eingreift, welcher durch einen auf seine Achse dl aufgesetzten Schlüssel von
Hand oder automatisch durch von der Maschine bewegte Schalteinrichtung gedreht wird,
wodurch der Schrämarm α nach vorn verschoben wird. Soll der Vorschub ausgerückt
werden, so wird die Schraube ds, die durch
einen concentrischen Schlitz des um fi?3 drehbaren
Gufsstückes <i2, welches das Lager für die Achse des Zahntriebes d bildet, gelöst und
durch Herumschwenken dieses Gufsstückes d2
der Tieb d aufser Eingriff mit der Verzahnung auf dem Schrämarm α gebracht. Diese Ausrückung
des Vorschubes kann zu jeder Zeit geschehen, jedenfalls aber sobald der Schrämarm
zur gewünschten Tiefe eingedrungen ist, worauf dem letzteren alsdann eine hin- und
hergehende Bewegung ertheilt wird. Zu diesem Zweck ist auf die äufsere Mantelfläche des
Rohres b das Gewinde b9 geschnitten, in welches
das Schneckenrad f eingreift, das an seiner Achse f1 die beiden Kurbelzapfen /2 trägt,
welche eine gemeinsame geometrische Achse haben und mittelst der Gleitsteine f3 in den
' Schlitzen der schwingenden Schleifenjf4 arbeiten.
Etwas weiter nach vorn wird der Schrämarm b von einer aus zwei Hälften bestehenden lösbaren
Klemme e umfafst, die durch Anziehen der Schraube e1 geschlossen wird. Diese
Klemme e ist durch die Stangen e2 an die Schleifen f* angelenkt, so dafs dem Schrämarm
α demnach aufser einer rotirenden auch noch eine hin- und hergehende Bewegung im
Sinne der Rinne α4 ertheilt wird.
In Fig. 23 ist dargestellt, wie die cylindrische Zahnstange auch als Schraube ausgeführt und
die Hin- und Herbewegung durch die schwingende Schleife und Klemme ganz fortgelassen
werden kann.
In Fig. 24 ist eine noch einfachere Ausführung dargestellt, bei der jeder Vorschub des
Schrämarmes in axialer Richtung, sowie eine Hin- und Herbewegung in gleichem Sinne
fortgelassen ist; der Schrämarm rotirt hier nur und empfängt seine fortschreitende Bewegung
lediglich durch die fortschreitende Schrämmaschine selbst.
Um den Winkel, unter dem der Schrämarm α zur Sohle der Strecke arbeitet, verändern
und eventuell die Maschine rechts oder links arbeiten lassen zu können, kann das den
Schrämarm α tragende :Gufsstück B durch die
Schnecke i, die in das Schneckenrad i1 eingreift,
um die Motorwelle c gedreht werden (Fig. i, ia, 22 bis 24). Es ist dies eine Einrichtung,
durch welche alle bisherigen complicirten und kostspieligen besonderen Linksschneideeinrichtungen
vermieden werden sollen. Der Schrämarm a, Fig. 6 und 6a, besteht aus einer eventuell zusammengeschraubten
(Fig. 24) Stange, deren der Maschine zugewendeter oder hinterer Theil cylindrisch und,
wie in Vorstehendem erklärt, eventuell als kamm- oder schraubenförmige Zahnstange ausgebildet
ist und deren vorderer Theil der Länge nach in schlanker Schraubenlinie mit Zähnen
oder Schneidwerkzeugen al besetzt ist. ■ Vor
diesen Zähnen zieht sich die Rinne α4 in entsprechender
Richtung hin, welche dazu dient, den Schmand oder die Spänne aufzunehmen
und nach hinten zu leiten, wo dieselben durch die axiale Längsdurchbohrung des hinteren
Theiles des Schrämarmes auf eine Ableitungsrinne J, Fig.'24, gelangen, von welcher sie
entsprechend weiter geführt werden, um sie abräumen zu können.
Am vorderen Ende des Schrämarmes α ist derselbe mit einem nach vorn und nach hinten
schneidenden Bohrwerkzeug α2 ausgerüstet, welcher
centrumbohrerartig geformt ist. Die Zähne al aus Stahl oder hartem Gufseisen
werden in passender Weise, z. B. wie es in Fig. 6 bis 21 dargestellt ist, auf dem Schrämarm
eingesetzt und befestigt. Fig. 8, 9 und 10 stellen dar, wie in schwalbenschwanzförmige
Einschnitte <j3 des Armes a die entsprechend
geformten Schenkel a5 der Zähne al eingeschoben
und durch Splinte oder Prisonstifte α6
festgehalten werden. In Fig. ii und 12 ist
der Schenkel α5 sehr lang und durch einen Splint gehalten, der durch den Arm α hindurchreicht
und dessen beide Schenkel in die äufsere Aussparung des Splintloches umgebogen
sind. Wird Verdrehung des Zahnes befürchtet, so bekommt derselbe noch eine Querverlä'ngerung
a7, die in eine entsprechende Vertiefung der Rinne α* eingreift. Auch kann die Verlängerung
<2e gespalten sein, wie in Fig. 13,
14 und 15, und die Enden des so gebildeten Splintes bei a8 umgelegt werden. In Fig. 16
und 17 ist der Schenkel α5 in eine winklige
oder kreisförmige Ausfräsung des Armes α eingesetzt, während die excentrische Verlängerung a1
ebenfalls als Splint ausgebildet ist. In den Fig. 18, 19 und 20 ist die Verlängerung a1
fortgelassen, der Zahn aber durch eine Rippe auf der Rückseite des Schenkels a5 am Drehen
verhindert und durch einen Splint aß festgehalten.
In Fig. 21 besitzt der Schrämarm zwei Rinnen α4, und die Zähne a1 werden auf eine
der angeführten Arten, soweit dieselben sich eben auf zwei Rinnen <z4 anwenden lassen,
befestigt.
An dem Gufsstück B, Fig. ia, 4 und 25, ist
ein Messer k angebracht, dessen söhlige Schneidkante k1 zum Ebnen des Bodens und dessen
geneigte Schneide K2 zum Ebnen der saigeren Wand des Flötzes bis über die Lagerung des
Schrämarmes dient.
Es sei noch bemerkt, dafs, wenn auch die Schrämmaschine als durch einen elektrischen
Motor betrieben dargestellt ist, dieser letztere nur des Beispiels wegen gewählt worden ist,
und dafs an Stelle des elektrischen Motors, den sonstigen Umständen entsprechend, ebenso gut
ein Dampf-, Gas- oder anderer Motor als Kraftquelle benutzt werden kann.
Claims (4)
1. Schrämmaschine für Kohlen und andere Mineralien, gekennzeichnet durch einen in
dem Rohr (b) geführten, von dem Kegelrad (b2) gedrehten Schrämarm (a), welcher
an den Kanten seiner Rinne (φ) mit
Schneidwerkzeugen oder Zähnen (a1) und
am vorderen Ende mit rechts oder links schneidenden Bohrern (a2) versehen ist, und
welcher von dem durch das Gewinde (bs), Schneckenrad ff) und Kurbelzapfen ff2) in Verbindung
mit der Klemme (e) in schwingende Bewegung versetzten Hebel ff4J hin-
und herbewegt wird.
2. Bei der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Schrämmaschine die Einrichtung, die
Stellung des Schrämarmes mittelst des durch Schnecke (i) und Schneckenrad (i1) um die
Antriebswelle (c) drehbaren, den Bohrmechanismus tragenden Gufsstückes (B)
regeln zu können.
3. Bei der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Maschine die Anordnung der Abführungsrinne
(J) zu dem unter einem Winkel von circa 8o° zu den Schienen
stehenden Schrämarm (a).
4. An der unter Anspruch 1. gekennzeich-■ neten Maschine die Anordnung des Messers (k)
mit der den Boden ebnenden Kante (k^J
und der die Fläche des Minerals ebnenden geneigten Kante (k2).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75087C true DE75087C (de) |
Family
ID=348083
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75087D Expired - Lifetime DE75087C (de) | Schrämmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75087C (de) |
-
0
- DE DENDAT75087D patent/DE75087C/de not_active Expired - Lifetime
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