DE75050C - Vorrichtung zum Anzeigen der auf einer vorausliegenden Signalstelle gegebenen Signale auf der Lokomotive - Google Patents
Vorrichtung zum Anzeigen der auf einer vorausliegenden Signalstelle gegebenen Signale auf der LokomotiveInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L3/00—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
- B61L3/02—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
- B61L3/08—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically
- B61L3/10—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically using current passing between devices along the route and devices on the vehicle or train
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
(Grafschaft Surrey, England).
der Lokomotive.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. September 1892 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Ueberwachungsvorrichtung,
welche den Zweck hat, dem Zug- oder Lokomotivführer auf Bahnen, welche nach dem Blocksystem betrieben werden, die Stellung der
Signale anzuzeigen, sobald sich der Zug den betreffenden Signalstellen nähert.
Fig. ι veranschaulicht in schematischer Darstellung
die Verbindung einer auf der Strecke befindlichen Maschine mit einer Signalstation;
die Ueberwachungsvorrichtung meldet Gefahr.
Fig. 2 zeigt im Grundrifs den Schienenstrang und die Verbindungsleitungen.
Fig. 3 veranschaulicht ebenfalls in schematischer Darstellung die Stromschlufsvorrichtung
an der Maschine; der Stromkreis für »Langsamfahren« ist geschlossen.
Fig. 4 bis 9 erläutern die Einrichtung der Ueberwachungsvorrichtung auf dem Zuge; in
Fig. 6 ist das Signal »Freifahrt«, in
Fig. 5, 8 und 9 das Signal »Langsamfahren« und in Fig. 4, 7 und 9 (punktirte Stellung) das
Signal »Gefahr« angezeigt.
Befindet sich das Streckensignal (Fig. 1) auf »Gefahr« eingestellt, so ist der Stromkreis a
der Signalstelle geschlossen, und zwar durch das auf der Stromzuführungsschiene E aufliegende
Stromschlufsstück H. Das »Gefahrsignal« wird dann auch auf dem Ueberwachungsapparat
des Zuges angezeigt werden. Steht das Streckensignal auf »Langsamfahren«, so ist, da die Theile^1^2 sich nicht mehr berühren,
der Stromkreis α unterbrochen, während die Nebenschlufsleitung J geschlossen wird,
indem nämlich die die Elektromagnete e ausschaltenden Elektromagnetey dann keinen Strom
mehr erhalten, sondern nur die Elektromagnete e, so dafs der von der Batterie G ausgehende
Strom nicht mehr die Leitung α durch fliefsen
kann. Dementsprechend wird, wie weiter unten erläutert, auch das Signal »Langsamfahren«
auf dem Zug angezeigt. Sobald das Stromschlufsstück H die Schiene E
passirt hat, wird durch die Trennung der Theile i i1 auch die Nebenleitung J geöffnet
und es zeigt sich auf dem Apparat des Zuges das Signal »Freifahrt«.
Die Ueberwachungsvorrichtung für die Maschine bezw. den Zug ist in einem mit durchsichtiger
Vorderwand versehenen Gehäuse c angeordnet. Zwischen der durchsichtigen Vorderwand
und einer im Gehäuse angeordneten Scheidewand h6 befindet sich ein kleiner Arm /z4
(Fig· 9)· Ist das drehbar aufgehängte Schlufsstück H
des Zuges mit der Schiene E in Berührung, so
ist der Stromkreis α geschlossen. Der von der Batterie G kommende Strom fliefst durch die
Klemme b, einen der Elektromagnete der Ueberwachungsvorrichtung auf dem Zug, die
Klemme d, den Umschalter, das Stromschlufsstück H, die Schiene E, die Leitung a, den
Umschalter _/, den Stellhebel ^1 und gelangt
durch das Bogenstück β zur Erde. Der durch die Klemme b in den Apparat c eintretende
Strom erregt die Elektromagnete e und f.
Der um f2 drehbare Anker fl wird von den
Elektromagneten/ angezogen und öffnet durch seine Bewegung, indem die Theile g1 g2 angehoben
werden, die beiden Federschlufsstückeg-g·3
(welche sich für gewöhnlich berühren), so dafs dadurch die Elektromagnete e aus dem Stromkreis
ausgeschaltet werden. Der Anker f1 bewegt
aber auch durch Gestänge g1 und gi
den Hebel h um seine Achse h\ so dafs eine durchscheinende Signalscheibe h2 für »Gefahr«
hinter der Oeffnung /i3 der Wand h6 und der
auf der Achse h1 festsitzende Arm /j4 vor der
anderen Oeffnung /i5 in der »Gefahr«-Stellung sichtbar wird (Fig. 4 und 9). Die Hebel h
und /j* sitzen fest auf der Achse h1, die gleichzeitig
noch einen losen Hebel k trägt, der von einem Zapfen W des Hebels h beim Niedergehen
des letzteren so mitgenommen wird, ' dafs seine Enden. kl k2 sich nicht in Richtung
der Oeffnungen h3 he befinden (s. Fig. 5 und 4).
So lange das Streckensignal auf »Langsamfahren« eingestellt ist, ist der Stromkreis α geöffnet,
da der Hebel j1 nicht mit dem Bogen f
in Verbindung ist, dagegen wird der Nebenstromkreis J geschlossen', weil die Elektromagnete
e nicht mehr durch die Elektromagnete f ausgeschaltet sind. Der Strom geht
also von der Stromquelle G, Fig. 1, durch die Klemme b, den Magneten e, die Federschlufsstücke
g g·3, die Klemme g*, die Leitung J,
Schlufsstück i und durch das isolirt auf dem Schliefshebel H befestigte Schlufsstück i1 zurück
nach der Batterie G. Der durch diesen Nebenstromkreis erregte Elektromagnet e zieht
den drehbar aufgehängten Anker e1 an, welcher mit Hülfe der Verbindung e2 den Hebel k so
einstellt, dafs hinter der Oeffnung h3 seine durchscheinende, das Signal »Langsamfahren«
kennzeichnende Scheibe k1 erscheint, während hinter der Oeffnung hs eine demselben Signal
entsprechende undurchsichtige Scheibe h2 sichtbar
wird. Der Hebel h wird hierbei aus dem Weg geschoben. Sobald das Stromschlufsstück
H die Schiene E verläfst, wird der Stromschlufs zwischen i und i1 durch die Einwirkung
z. B; einer Feder unterbrochen. Die durchscheinenden Signalscheiben k1 bezw. k2 treten
alsdann aus dem Gesichtsfeld der Oeffnung hs,
während in der Oeffnung hs das feststehende »Freifahrt«-Signal sichtbar wird. Eine hinter
der Oeffnung hs aufgestellte Lampe läfst die
durchscheinenden, farbigen Signalscheiben während der Dunkelheit erkennen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Elektrische Ueberwachungsvorrichtung für Eisenbahnzüge zum Anzeigen der auf einer vorausliegenden Signalstelle gegebenen Signale, bestehend aus den in einem geeigneten Schaukasten auf der Lokomotive angeordneten, den Signalen der Signalstelle entsprechenden Signalhebeln und Scheiben für »Freifahrt« und h* und h? für »Gefahr« und /c2 und &1 für »Langsamfahren«, von denen die Gefahr- und Langsamfahrt-Signale mit Hülfe von Elektromagneten f bezw. e gestellt werden, je nachdem diese in den die Signalstelle einschliefsenden Stromkreis α oder in den Nebenstromkreis / des Zuges selbst eingeschaltet sind, welche Stromkreise durch ein gemeinschaftliches, auf einer vor dem Signal angeordneten Leitungsschiene E gleitendes Stromschlufsstück H geschlossen werden, wobei jedoch bei Benutzung des Stromkreises- α die Elektromagnete f sofort die Elektromagnete e . durch Auseinanderbewegen der Federschlufsstücke g gs ausschalten und den Stromkreis J öffnen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75050C true DE75050C (de) |
Family
ID=348050
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75050D Expired - Lifetime DE75050C (de) | Vorrichtung zum Anzeigen der auf einer vorausliegenden Signalstelle gegebenen Signale auf der Lokomotive |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75050C (de) |
-
0
- DE DENDAT75050D patent/DE75050C/de not_active Expired - Lifetime
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