DE74963C - Vorrichtung bei Zwirnmaschinen zur selbstthätigen Ausrückung der Zwirnspindel bei Fadenbruch - Google Patents

Vorrichtung bei Zwirnmaschinen zur selbstthätigen Ausrückung der Zwirnspindel bei Fadenbruch

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DE74963C
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twisting spindle
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DENDAT74963D
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J. W. FOSTER in Westfield, Grfsch. Hampden, Staat Massachusetts, V. St. A
Publication of DE74963C publication Critical patent/DE74963C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/14Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements
    • D01H13/16Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
    • D01H13/1608Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material where the paying-out and take-up stations are stopped at one and the same time

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung bei Zwirnmaschinen zur selbstthätigen Ausrückung der Zwirnspindel bei Fadenbruch.
Fig. ι zeigt in der Ansicht, zum Theil im Schnitt, einen Theil einer Maschine zum Zwirnen und Spulen von Fäden, welche auf kegelförmige oder cylindrische Hülsen aufgespult werden; dabei ist die Zwirnmaschine in ihrer Anwendung zum Zwirnen von zwei Fäden veranschaulicht.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch die hohle Spindel der Vorrichtung zum Zwirnen der Fäden, Fig. 3 eine Unteransicht eines Schnittes nach je1, Fig. 2, und Fig. 4 ein Schnitt unterhalb x, Fig. 2. Fig. 4a stellt eine Einzelheit der Abstellvorrichtung mit dem Zapfen J35 und der Stange α5 dar.
A bezeichnet einen Theil des Maschinengestelles, in welchem die Welle A1 der Trommel A? gelagert ist. Von dieser aus wird durch eine Treibschnur A3 die auf der muffenartigen Nabe eines Frictionsrades A5 sitzende Schnurscheibe Ai in Umdrehung versetzt. Das Frictionsrad sitzt drehbar auf einem Zapfen Ae des mit dem Maschinengestell verbundenen Theiles^.7 und nimmt bei seiner Drehung den darüber angeordneten Frictionsteller B mit herum. An letzterem sind die beiden Spindeln B1 zur Aufnahme der auf einer Spinnmaschine fertiggestellten Fadenkötzer (Cops) B2 starr befestigt.
Auf der Nabe des Frictionstellers B befindet sich eine röhrenförmige Spindel -B3, die an ihrem oberen Ende eine zweite Scheibe B* trägt. Auf letzterer sind an Zapfen die Fadenwächter α gelagert, durch deren an den Enden vorgesehene Haken oder Oesen die von den Kötzern kommenden Fäden a1 hindurchgehen, wobei die Fadenwächter für gewöhnlich, d. h. so lange die Fäden nicht gerissen sind, die in Fig. 2 gezeigte Stellung einnehmen.
Der hohle DrehzapfenBs des Frictionstellers B tritt unten durch einen Theil des Gestelles A7 hindurch und ist durch eine aufgeschraubte Mutter a? gesichert. In der Nähe des unteren Endes befindet sich an diesem Hohlzapfen eine Durchbohrung as, durch welche ein Finger α4 einer in die Spindel B3 und deren Hohlzapfen eingesteckten Stange as nach aufsen hindurchtritt. Am oberen Ende dieser Stange befindet sich eine mit mehreren Anschlagstiften α6, Fig. 2, ausgestattete Metallscheibe ae und über dieser eine Frictionscheibe a1 von Filz oder dergleichen. Diese Scheiben werden durch eine darüber geschraubte Mutter as in ihrer Lage gehalten.
Der vorerwähnte Finger a4 dient zur Bethätigung einer Abhebevorrichtung b, welche in Fig. 2 im Schnitt und in Fig. 4 a in der Ansicht gezeigt ist und lose auf einer Stellschraube b1 im Gestelltheile A1 sitzt. Diese Vorrichtung besteht in einem Scheibensegment. Wenn dasselbe in der einen oder anderen Richtung um die Stellschraube gedreht wird, so wirkt die eine von den beiden Ecken 2 derart gegen die Unterseite des Frictionstellers -B, dafs dieser an seinem Drehzapfen 55
gehoben wird und dadurch aufser Berührung mit der Frictionsscheibe A5 gelangt.
Reifst während des Betriebes einer der Fäden a\ so fällt das nach aufsen gerichtete schwere Ende des Fadenwächters α herab, dadurch wird dessen hinteres Ende so weit gehoben, dafs es bei der Drehung der Spindel Bs gegen einen der Anschläge der Scheibe α6 trifft und dadurch die Stange a5 so weit herumdreht, dafs der Finger α4 die Abhebevorrichtung b in der bereits beschriebenen Weise dreht. Hierdurch wird die Drehbewegung des Frictionstellers B und der Spindel B1 unterbrochen.
Die zusammengedrehten Fäden a1 gehen weiterhin durch die Fadenöse Z>4 über die Stange b5 und durch einen Fadenwächter b6 und von hier durch den hin- und herbewegten Fadenführer e1 nach der Aufwickelspule D\ welche unmittelbar auf der Antriebsrolle c aufliegt, die ihrerseits auf der Trommel E aufliegt und von dieser in Umdrehung versetzt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung bei Zwirnmaschinen zur selbstthätigen Ausrückung der Zwirnspindel· bei Fadenbruch, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Herabfallen eines von mehreren Fadenwächtern (a) dieser gegen einen Anschlag (ae) am oberen Ende einer mitten durch die Zwirnspindel lose hindurchtretenden Stange (a5) trifft, welche dadurch von der Zwirnspindel mitgenommen wird und mittelst eines an ihr angebrachten Fingers (a*J ein Scheibensegment (b) im Sinne eines Abhebens des unteren Frictionstellers (B) der Zwirnspindel von der antreibenden Scheibe dreht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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