DE74925C - Verfahren zur Herstellung einer an den inneren Schenkelseiten, im Rücken und Gesäfs verstärkten und dort nahtlosen Hose - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer an den inneren Schenkelseiten, im Rücken und Gesäfs verstärkten und dort nahtlosen HoseInfo
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- DE74925C DE74925C DENDAT74925D DE74925DA DE74925C DE 74925 C DE74925 C DE 74925C DE NDAT74925 D DENDAT74925 D DE NDAT74925D DE 74925D A DE74925D A DE 74925DA DE 74925 C DE74925 C DE 74925C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B1/00—Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
- D04B1/22—Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration
- D04B1/24—Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel
- D04B1/243—Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel upper parts of panties; pants
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nach dem vorliegenden Verfahren wird eine gewirkte Hose hergestellt, welche an den
inneren Schenkelseiten, im Rücken und im Gesäfs keine, an den beiden äufseren Schenkelseiten
jedoch Nähte aufweist und überdies an jenen Theilen, die der meisten Abnutzung unterliegen (innere Schenkelseiten, im Gesäfs
und theilweise im Rücken) verstärkt gewirkt ist.
Das neue Verfahren ist ap Hand der beiliegenden Zeichnung beschrieben; in dieser
Zeichnung bedeuten die
Fig. ι , 2 und 3 Ansichten einer fertigen Hose in Vorderansicht, Ansicht von rückwärts
und von der Seite gesehen,
Fig. 6 bis 8 Theile einer fertigen Hose und
Fig. 4 und 5, 9 und 10 Ansichten, die auf
die einzelnen Stadien des Verfahrens Bezug haben und an geeigneter Stelle erläutert werden.
Denkt man sich eine fertige Hose (Fig. 1) ,nach x-x1 zerschnitten, so zerfällt dieselbe
in drei Gewebeschläuche, den oberen weiten und die beiden engeren des linken und rechten
Beines. Schneidet man diese drei Schläuche wieder nach d-e-h und f-g-i auf, so ist die
Hose in jene Theile zerlegt, deren Herstellung bezw. Vereinigung den Zweck des vorliegenden
Verfahrens bildet. Die vorhergehend beschriebene Trennung hat jene Stellen, die· im Titel
als nahtlos bezeichnet wurden, nicht getroffen, was für das Verfahren wesentlich ist.
Bemerkt sei noch, dafs jene Flächen, die unter einem Winkel von 45 ° schraffirt sind,
verstärkt gewirkt werden, und jene Flächen, die innerhalb dieser horizontal schraffirt sind,
eine weitere Verstärkung der bereits verstärkten Flächen bedeuten.
Der vordere Theil a1 und der rückwärtige
Theil α2, Fig. 6, werden, wie gezeichnet, getrennt als reguläre Waarenstücke hergestellt.
Sie werden dann so in die Hälfte gefaltet, dafs der Punkt / des Theiles a1 auf d, und
g auf e bezw. Punkt d des Theiles a1 auf
jenen / und Punkt e auf g zu liegen kommen. Diese Theile können im gefalteten Zustande
derart flach neben einander gelegt werden, dafs sie mit dem Rücken einander berühren
(Fig. 4 und 5), oder dafs zwischen ihnen ein beliebig zu wählender Zwischenraum 5 bleibt
(Fig. 9 und 10).
Werden die beiden' Theile an einander anschliefsend an die Nadeln eines Wirkstuhles
gehängt, so werden (Fig. 5) alle zwischen den Punkten e e bezw. g g sitzenden Nadeln am
Wirkstuhl mit Maschen versehen werden. Denkt man sich jetzt von jeder der Maschenreihen ej e
bezw. g j g die Beintheile b\ Fig. 7, und c1,
Fig. 8, weitergearbeitet, so entsteht eine Hose, bei der sich die vier Theile al a1 bl c1 in einem
Punkt j treffen. Die so erzeugte Hose erfüllt die Bedingung, an den inneren Schenkelseiten,
im Gesäfs und im Kreuz nahtlos zu sein.
Werden die beiden gefalteten Theile a1 und a2
mit ihren Maschenreihen (Fig. 9 und 10) ej bis je bezw. gj bis jg dermafsen an die
Nadeln eines Wirkstuhles gehängt, dafs zwischen beiden Theilen eine Anzahl von Nadeln freibleibt,
und jetzt von jeder entsprechenden Maschen-
reihe das links- (Fig. 9) bezw. rechtsseitige (Fig. 10) Bein weitergearbeitet, so entsteht eine
Hose, bei der sich die beiden Beintheile einmal mit dem Vordertheil und einmal mit dem Rückentheil treffen. Die leergebliebenen
Nadeln müssen gleichfalls mit Maschen versehen werden; man bewerkstelligt dies einfach
durch Anschlagen der fehlenden Maschen, oder indem man (Fig. 9) ein Stück Waare a3
von einer der Anzahl der freigebliebenen Nadeln entsprechenden Maschenzahl zwischen die
beiden Theile a1 und a2- auf die Fontur des
Stuhles hängt und das eine Bein weiterarbeitet; ist dieses fertig, so zieht man die Maschen
des Theiles a3 bis zum Anschlufs an das eben beendete Bein auf (riefelt sie auf) und
vollendet das zweite Bein. Auch die derartig hergestellte Hose ist an den inneren Schenkelseiten,
im Gesäfs und Kreuz (im Treffpunkt aller Theile) nahtlos.
Nachdem die Hose soweit fertiggestellt ist, wird sie längs der Kanten h e d bezw. i g f
zusammengenäht.
Die Verstärkung jener Flächen, die der meisten Abnutzung unterliegen (innere Schenkelseiten,
Gesäfs und Kreuz), ist derart am zweckmäfsigsten vorgesehen, dafs die Entfernung
der verstärkten Flächen vom Maschenrande constant bleibt. Es müssen also im gleichen
Mafse als die äufseren Ränder aller regulär gearbeiteten Theile gemindert werden, auch
die Verstärkungsränder gemindert werden.
Dies kann für die in Fig. 6 bis 8 dargestellten Theile durch Anordnung von zweimal zwei
sich paarweise gegen einander verschiebende Decker erfolgen, während für die mehrfach
verstärkten Theile der Fig. g und 10 zweimal zu je drei Decker auf einer gemeinschaftlichen
Führungsschiene gegen einander bewegt werden müssen. Einfacher gestaltet sich das Mindern
bei Anwendung einer Mindermaschine, die nur zwei über die ganze Fontur reichende Decker
besitzt, welche so viele Decknadeln, als der Wirkstuhl Stuhlnadeln aufweist, weniger so
vielen tragen, als durch die Bewegung der Decker gegen einander in Wegfall kommen
müssen. Die Decker einer derartigen Mindermaschine müssen jedoch nach erfolgter Maschenübertragung
und -Abgabe wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückkehren. Eine derartige Mindermaschine überträgt dann stets alle
Maschen eines Waarenstückes, weniger so vielen, als Stuhlnadeln zwischen den beiden
innersten Decknadeln liegen. Die Zahl der nicht übertragbaren Maschen wird jedoch infolge
der Hinein- und Zurückbewegung der Decker gering (etwa 20 Maschen). Durch eine derartige Mindermaschine werden die Ränder
der verstärkten Theile auf zwei in der Mitte des Waarenstückes liegende reducirt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Verfahren zur Herstellung einer gewirkten Hose, nach welchem an den getrennt und mit gleichbleibender Entfernung vom Maschenrand verstärkt hergestellten Vorder- und Rückentheil, nachdem beide Theile im gefalteten Zustand mit oder ohne Abstand neben einander gebracht worden sind, die beiden Beintheile derart mit Verstärkung angearbeitet werden, dafs die Entfernung der verstärkten Flächen vom äufseren Maschenrande stets gleich bleibt, also nach erfolgte-m Zusammennähen der äufseren Längskanten eine Hose entsteht, die an den inneren Schenkelseiten, im Rücken und Gesäfs nahtlos und verstärkt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE74925C true DE74925C (de) |
Family
ID=347930
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT74925D Expired - Lifetime DE74925C (de) | Verfahren zur Herstellung einer an den inneren Schenkelseiten, im Rücken und Gesäfs verstärkten und dort nahtlosen Hose |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE74925C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE940101C (de) * | 1952-12-13 | 1956-03-08 | Paul Kuebler & Co G M B H | Gestrickte Hose, insbesondere gestrickte Sporthose mit langen Beinen |
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- DE DENDAT74925D patent/DE74925C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE940101C (de) * | 1952-12-13 | 1956-03-08 | Paul Kuebler & Co G M B H | Gestrickte Hose, insbesondere gestrickte Sporthose mit langen Beinen |
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