DE684178C - Strumpfware - Google Patents
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Description
160/04
Beim Stricken von Strumpfwaren, und zwar insbesondere von Männerhalbstrümpfen,
Männer-, Frauen-, Knaben- und Kindersocken, wird gewöhnlich ein Oberteil mit ι : ι-Rippen, bei Herrenhalbstrümpfen in
etwa 12 cm Länge, auf einer Rippenstrickmaschine gestrickt. Es wird dann dieser gerippte
Oberteil auf eine andere Maschine übertragen und seine letzte Maschenreihe auf die Nadeln dieser Maschine aufgebracht,
worauf der Längen und der Fuß an den Oberteil meist glatt angestrickt werden. Der
gerippte Oberteil enthält zwar gewöhnlich dieselbe Maschenzahl wie der glattgestrickte
Längen, ist aber enger und elastischer als dieser und weist so viel elastische Spannung
auf, daß er über die Ferse gezogen werden kann, sich aber auf dem Bein sofort zusammenzieht
und dicht an das Bein anschmiegt.
In neuerer Zeit ist ein derartiger Oberteil für Strumpfwaren entwickelt worden, der
aus flachem Strickwerk besteht, das auf einem einzigen Satz von Nadeln hergestellt ist und
bei dem ein stetig fortlaufender elastischer Gummifaden in ausgewählte, vorzugsweise in
Abständen voneinander liegende Maschenrunden unter Spannung eingefügt und beim Strickprozeß im Strickwerk auf irgendeine
gewünschte Weise in in Abständen liegenden Maschen dieser Runden befestigt wird, wobei
der elastische Faden auf der Innenseite des Strickwerks zwischen den Befestigungspunkten freiliegt. Die in Abständen voneinander
liegenden Maschen in den einzelnen Runden befinden sich vorzugsweise in senkrechten
Reihen, und die Spannung des elastischen Fadens zieht den Oberteil zu senkrechten
rippenartigen Wellen oder Erhöhungen zusammen, wodurch ein Rippenstrickwerk vorgetäuscht wird, während beim Tragen des
Strumpfes die Rippen sich mehr oder weniger glätten und die kreisförmigen Reihen von freiliegenden Teilen des elastischen
Fadens im wesentlichen stetig verlaufende ringförmige Vorsprünge auf der Innenseite des Strickwerks bilden, die sich
einzeln etwas in die Haut des Trägers eindrücken und, da sie quer zu der Richtung
verlaufen, in der der Strumpf zum Ab.:£,'
rutschen neigt, zum Halten des Strumpfes ßp^
Bein ohne Benutzung eines Strumpfbangtfs'''
dienen, und zwar mit einer Spannung, die-eoi
schwach ist, daß sie vom Träger im praktischen Gebrauch nicht empfunden wird.
Bei der praktischen Herstellung von ίο Strümpfen, Socken oder Söckchen mit derartigen
gummidurchzogenen Oberteilen erhalten die den elastischen Faden tragenden Runden,
selbst wenn es sich nur um jede vierte oder fünfte Runde handelt oder der Abstand
noch größer ist, annähernd 30 Runden Gummifaden, wodurch die Kosten des Erzeugnisses
wesentlich erhöht werden.
Es hat sich nun bei Versuchen gezeigt, daß eine kleinere Anzahl von Gummifadenrunden
völlig ausreicht, um den Zweck zu erfüllen. Wenn man jedoch die in Abständen voneinander
liegenden, den Gummifaden enthaltenden Runden in kleiner Anzahl vorsieht und
in größeren Abständen verteilt, wölbt sich der flachgestrickte Körper des Oberteils zwischen
diesen gummidurchzogenen Runden nach außen. Infolgedessen sieht die Ware
in- der Hand unscheinbar aus, und es fehlt dem Oberteil die schlanke Form, auf die man
bis jetzt besonders Wert gelegt hat und an die die Käufer gewöhnt sind. Konzentriert
man dagegen die den elastischen Faden aufnehmenden Runden auf einen Teil der Länge
des Oberteils und läßt den anderen Teil der glattgestrickten Runden ohne Gummifaden,
so ergibt sich auch ein unscheinbares Aussehen, und zwar besonders dann, wenn
die Gummifadenrunden auf einen Teil zusammengedrängt werden, der unterhalb des
oberen Endes des Oberteiles liegt; denn auch hierbei geht die schlanke Form verloren.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Oberteil für Socken, Söckchen oder
Strümpfe erzeugt, bei dem die Gummifadentragrunden in kleinerer Zahl vorgesehen sind,
die nur gerade ausreicht, um das einwandfreie Haften am Bein zu sichern. Dabei
wird gleichzeitig die Anschmiegungsfähigkeit des Oberteils über seine ganze Länge gewahrt,
die ein Mehrfaches der Länge des die elastischen Fäden aufweisenden gerippten
Strickwerkteils beträgt. Dies wird dadurch erreicht, daß man Teile des Oberteils glattstrickt
und durch eingezogene Gummifaden in Rippenform rafft und andere Teile aus Rippenstrickwerk herstellt. Dabei liefern
beide Arten von Strickwerk die gewünschte Anschmiegwirkung über die ganze Länge des Oberteils, während die aufliegenden
Teile des elastischen Fadens in dem diesen Faden enthaltenden Teil des Strickwerks die
Tragwirkung ausüben. Die Raffrippen des den elastischen Faden enthaltenden Strick-
^werkteils gehen in die Rippen des Rippen-,cö&rickwerks
so über, daß ein harmonisches ,fljissehen gesichert wird. Beide Rippensamten
können sich praktisch in der Längsrichtung glatt aneinander anschließen, wenn
die Abstände zwischen den Befestigungspunkten des elastischen Fadens in dem ge-
rafften Strickwerk gleich den Abständen zwischen den Rippen des Rippenstrickwerks
sind, wenn also z. B. der elastische Faden im gerafften Strickwerk in jeder zweiten Masche
befestigt ist und das Rippenstrickwerk ι :i-Rippen aufweist. Das genaue Aneinanderpassen
der Rippen ist durchaus nicht notwendig, und es ist vorzuziehen, den elastischen
Faden in dem gerafften Strickwerk etwa in jeder fünften Masche zu befestigen und in Verbindung damit 1 : i-Rippen zu
verwenden. Zwar kann man auch andere Zusammenstellungen verwenden, doch hat sich
die vorstehend erwähnte Zusammenstellung als die vorteilhafteste erwiesen.
Bei der Ausführung der Erfindung ergibt sich eine große Kostenersparnis durch das
Ausschalten einer so großen Anzahl von mit Gummifäden durchsetzten Runden, ohne daß
die Wirkung des Oberteils, sei es vom Ge-Sichtspunkt des Festhaltens am Bein, sei es
vom Gesichtspunkt der Strumpfform, verlorengeht und auch ohne daß das Aussehen
der Socke oder des Strumpfes, sei es bei der Schaustellung und beim Verkauf, sei es am
Bein des Trägers, beeinträchtigt wird. Die durch den elastischen Faden rippenförmig
gerafften glattgestrickten Teile und die aus Rippenstrickwerk bestehenden Teile können
im Oberteil verschieden angeordnet sein. Beispielsweise kann der obere Abschnitt des
Oberteils aus durch den elastischen Faden gerafftem Strickwerk und der untere Teil aus
Rippenstrickwerk bestehen, oder umgekehrt, oder die beiden Arten von Strickwerk können
aufgeteilt und zur Erzeugung eines gefälligen Aussehens und mit im wesentlichen gleicher
Wirkung als abwechselnde Bänder ausgebildet werden.
Bei der Ausführung der Erfindung wird das obere Ende des Oberteils mit einem umgelegten
Saum oder Doppelrand versehen, der in derselben Weite wie der Oberteil gestrickt
und auf irgendeine bekannte oder gewünschte Weise erzeugt werden kann, und diese Kante kann, wie weiter unten beschrieben,
gegebenenfalls elastische Fäden enthalten.
Der Längen und der Fuß des Strumpfes werden vorzugsweise zusammenhängend mit
der letzten Runde des Oberteils gestrickt, der entweder aus gerafftem glattem Strickwerk
oder aus Rippenstrickwerk bestehen kann, und der Längen kann entweder glatt oder in
Rippenstrickwerk, von derselben Art wie das Rippenstrickwerk des Oberteils, nämlich z.B.
in ι : i- oder 6 ^-Ausführung, oder in irgendeiner
anderen bevorzugten Rippenstrickweise ausgeführt werden. Vorzugsweise werden zwar der Oberteil und der Längen als einheitlich
fortlaufendes Strickwerk hergestellt, ίο aber man kann den Oberteil auch getrennt
stricken und mit dem Längen durch Nähen, Ketteln oder auf jede gewünschte andere
Weise verbinden.
Die Erfindung kann von Hand ausgeführt werden oder auf jeder Strickmaschine mit
zwei Nadelzylindern, die in einer Linie verlaufende Nadelnuten und von einem Zylinder
auf den anderen übertragbare Nadeln mit Haken und Zunge an jedem Ende aufweisen,
bei deren Vereinigung im unteren Zylinder glattes Strickwerk und nach deren teilweiser
Übertragung auf den oberen Zylinder die gewünschte Art von Rippenstrickwerk erzeugt
wird. Ferner können auch Strickmaschinen mit einem Nadelzylinder und einer Rippscheibe
Verwendung finden.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen.
Fig. ι stellt eine die Erfindung verkörpernde Socke dar.
Fig. 2 ist eine vergrößerte Ansicht des Oberteils dieser Socke.
Fig. 3, 4 und 5 sind Ansichten von anders
ausgeführten Sockenoberteilen. Fig. 5a ist ein sdhematischer Längsschnitt
durch den Oberteil gemäß Fig. 5.
Fig. 5 b ist ein ebensolcher Schnitt mit anders ausgeführter Kante.
Fig. 6 ist eine Ansicht eines Sockenoberteils in einer weiteren Ausführungsart.
Fig. 6 a ist ein schematischer Längsschnitt zu Fig. 6.
Fig. 7 ist eine Ansicht eines Sockenoberteils in noch anderer Ausführungsart.
Fig. 8 zeigt einen Oberteil gemäß Fig. 5 in umgeklapptem Zustand.
In Fig. ι und 2 ist mit 1 der Oberteil der
Socke bezeichnet, dessen oberer Abschnitt 2 eine Mehrzahl von glattgestrickten Runden
umfaßt, die einen elastischen Gummifaden 3 enthalten, der in in Abständen voneinander
liegende Runden des glatten Strickwerks eingefügt und an bestimmten Stellen 4 (Fig. 2)
in senkrecht übereinanderliegenden Maschen der betreffenden Runden befestigt ist. Zwischen
den Befestigungsstellen. 4 liegt der Gummifaden mit Teilen 5 frei. Da der Gummifaden unter Spannung zugeführt wird,
rafft er die Ware zwischen den Maschen, in denen er befestigt ist. Dieses Raffen beschränkt
sich nicht auf die Runden, die den Gummifaden enthalten, sondern erstreckt sich auch auf die dazwischenliegenden Runden,
so daß der Durchmesser des ganzen Gummifaden enthaltenden Teils erheblich, nämlich auf den Durchmesser des Rippenstrickwerks,
verkleinert wird und über seine ganze Länge eine Reihe von durchlaufenden senkrechten Rippen 6 (Fig. 2) entsteht. Dieses
Strickwerk kann leicht in Rohrform auf einer Maschine mit zwei Nadelzylindern durch
Stricken mit allen Nadeln im unteren Zylinder erzeugt werden. Bei dieser Ausführung
des oberen Abschnittes des Oberteils wird an seinem oberen Ende ein geeigneter kurzer
Doppelrand 7 hergestellt durch Stricken einer Anzahl Runden glatten Strickwerks, die umgelegt
und in bekannter Weise durch eine Naht 8 befestigt werden. Im vorliegenden Falle wird der Rest des Oberteils durch
Rippenstrickwerk 9 gebildet, das durch Übertragung jeder zweiten Nadel der Ringreihe
auf den oberen Zylinder der Maschine und Zuführen des Arbeitsgarns zu ihm im normalen
Gang für die Herstellung von Rippenstrickwerk erzeugt werden kann.
Der sich ergebende Oberteil umfaßt daher in diesem Fall einen mit Gummi durchsetzten,
zu Rippenform gerafften Abschnitt 2 in der Nähe seines oberen Endes, an den ein unterer
Abschnitt 9 von Rippenstrickwerk, vorzugsweise mit ι : i-Rippen, zusammenhängend angestrickt
ist. Der ganze Oberteil ist daher anschmiegsam, wobei der obere Abschnitt eine genügende Anzahl im wesentlichen fortlaufender
Reihen von aufliegenden Teilen des Gummifadens enthält, die in Anlage an das Bein des Trägers kommen und den Längen
am Abwärtsgleiten hindern, so daß die Verwendung eines Strumpfbandes sich erübrigt.
Dabei wird eine große Ersparnis an Runden des Gummifadens erzielt, weil dieser nur
durch den oberen Abschnitt 2 geht, der eine sich anschmiegende und zugleich tragende
Wirkung hat. Natürlich kann sowohl der Abstand der den elastischen Faden enthaltenden
Runden als auch der Abstand der Maschen jeder Runde, in denen der elastische Faden befestigt wird, veränderlich sein.
Liegen die Befestigungsmaschen um mehr als Maschenbreite auseinander und wird der Abschnitt
9 in ι : i-Rippen gestrickt, so könnte der mit Gummi durchsetzte geraffte Teil dazu
neigen, in ungedehntem Zustand des Oberteils etwas weiter zu erscheinen als das sich
anschließende Rippenstrickwerk 9. Man braucht dann nur die Spannung des elastischen
Fadens ein wenig zu vergrößern oder die Spannung des Warengarns in dem Rippenstrickwerk
9 ein wenig abzuschwächen, um zu erreichen, daß der Durchmesser der beiden Abschnitte derselbe ist.
In Fig. ι und 2 ist der Längen 10 in 6:3-Rippen
zusammenhängend mit der letzten Runde des 1 :1-Rippenabschnitts des Oberteils
ι gestrickt. Dies kann man auf einer Maschine mit zwei Nadelzylindern dadurch
erreichen, daß man die Nadeln zwischen dem oberen und unteren Zylinder in abwechselnde
Gruppen von sechs und drei Stück verteilt. Selbstverständlich kann aber der Längen in
anderen Arten von Rippenstrickwerk oder auch glattgestrickt werden, indem man die
Nadeln entsprechend auf den oberen und unteren Zylinder verteilt oder alle Nadeln
in den unteren Zylinder bringt. Ferner kann der Oberteil getrennt vom Längen und Fuß
gestrickt und mit ihm durch Nähen oder Ketteln verbunden werden, oder aber man kann ihn auf die den Längen und Fuß in der
üblichen Weise strickende Maschine übertragen, um den ganzen Strumpf zusammenhängend
zu stricken. Wenn eine Übertragung notwendig ist, wäre es gewöhnlich vorzuziehen, die * unteren Runden des Oberteils aus
ι : i-Strickwerk herzustellen, weil Rippenstrickwerk
sich leichter übertragen läßt. In Fig. 3 ist ein Strumpf oberteil dargestellt,
der mit abwechselnden Abschnitten 102 und 109 des mit Gummifäden 103 durchsetzten
gerafften Strickwerks und des Rippenstrickwerks versehen ist, wobei der oberste Abschnitt
aus gerafftem Strickwerk und der unterste Abschnitt 109 aus Rippenstrickwerk,
vorzugsweise 1:1, besteht, an das der Längen
110, der im vorliegenden Fall aus glattem Strickwerk besteht, zusammenhängend angestrickt
oder in irgendeiner üblichen oder bevorzugten Weise angesetzt ist. Der Oberteil
101 weist, wie in Fig. 1 und 2, einen glattgestrickten
Saum 107 auf, der umgelegt und durch eine Naht 108 befestigt ist.
Fig. 4 zeigt einen Oberteil 201, der auch aus abwechselnden Abschnitten eines mit
Gummifaden 203 durchsetzten gerafften Strickwerks
202 und eines Rippenstrickwerks 209 Ί5 besteht, wobei das untere Ende durch einen
Abschnitt von gerafftem Strickwerk 202 gebildet wird, an dessen untere Kante der Längen
210, der hier glatt dargestellt ist, angestrickt oder in irgendeiner gewünschten
Weise angesetzt ist. Der Oberteil 201 ist wiederum mit derselben Art von Saum 207
aus flachem, umgelegtem und durch eine Naht 208 befestigtem Strickwerk versehen, aber in
diesem Fall enthält der Saum elastische Fäden 207" die in einzelne Runden des Strick-Werks
in derselben Weise wie die elastischen Fäden 203 oder in anderer gewünschter Weise
eingefügt sind.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 und 5 a ist der Saum 307 des Oberteils 301
vorzugsweise, wie bekannt, rohrförmig ausgebildet und von einer Mehrzahl von Rippenstrickwerkrunden,
vorzugsweise 1 +1, gefolgt, um einen gerippten Abschnitt 309 zu bilden.
Auf diesen folgt ein Abschnitt 302 aus mit elastischen Gummifäden durchsetztem gerafftem
Strickwerk, an den sich der Längen 310 anschließt. Letzterer kann wiederum aus
glattem oder Rippenstrickwerk bestehen. Erfolgt jedoch das Stricken zusammenhängend
auf einer Maschine mit einem Nadelzylinder und einer Rippscheibe, so müßte der Längen
310 notwendigerweise aus glattem Strickwerk bestehen, weil eine solche Maschine nach dem
Einstellen auf Glattstrickarbeit nicht bei demselben Arbeitsstück auf Rippenstrickarbeit
zurückgestellt werden kann. Der in Fig. 5 und 5 a dargestellte Oberteil kann aber offenbar
auf beiden Arten von Maschinen getrennt vom Längen gestrickt und an diesen angesetzt
werden. Dieser Oberteil weicht von den vorher beschriebenen Oberteilen insofern ab,
als sein oberer Abschnitt aus Rippenstrickwerk besteht, während der untgre Abschnitt
ein mit Gummi durchsetztes glattgestricktes gerafftes Strickwerk 302 darstellt. Ein zufriedenstellender
Oberteil kann jedoch auf diese Weise hergestellt werden, weil der ganze
Oberteil anschmiegsam ist und der Abschnitt 302 eine genügende Anzahl von die elastisehen
Fäden einschließenden R.unden enthält, um den Strumpf ohne Strumpfband festzuhalten.
Gemäß Fig. 5 b sind in dem rohrförmigen Saum 307«, damit er sich dichter an das Bein
anlegt, eine oder' mehrere Windungen 307 s
eines elastischen Fadens untergebracht, die lose in ihm liegen, aber auch in einzelne Runden
des Saumes eingefügt sein könnten. Diese elastischen Fäden haben natürlich eine gewisse
Tragwirkung, so daß die Anzahl der mit elastischen Fäden versehenen Runden in
dem glattgestrickten gerafften Abschnitt oder in mehreren solchen Abschnitten des Oberteils:
auf Wunsch entsprechend herabgesetzt werden kann.
Bei der in Fig. 6 und 6 a dargestellten Ausführungsform eines Oberteils 401 bestehen
Abschnitte 402 am oberen und unteren Ende des Oberteils,aus glattem, durch eingearbei- "°
tete Gummifäden 403 gerafftem Strickwerk und der dazwischenliegende Teil 409 aus
Rippenstrickwerk. Am oberen Ende des Oberteils ist an Stelle eines Saumes eine nicht aufräufelnde
Kante 407 durch einen elastischen Faden 407« gebildet, der durch die Maschen
der ersten Runde des glatten Strickwerks geht und einen Teil des oberen Abschnitts 402
bildet. Der Gummifaden 407° trägt einerseits zum Anschmiegen des Oberteils, andererseits
zu seinem Festhalten am Bein bei. Der Längen 410 kann glatt oder gerippt gestrickt sein.
In jedem Fall kann man den Oberteil und den Längen getrennt voneinander herstellen
und auf irgendeine der oben angegebenen Arten miteinander verbinden.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7, die derjenigen gemäß Fig. S und 6 ziemlich ähnlich ist, folgt im Oberteil 501 auf einen rohrförmigen Saum 507 ein verhältnismäßig kurzer Abschnitt von Rippenstrickwerk 509,
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7, die derjenigen gemäß Fig. S und 6 ziemlich ähnlich ist, folgt im Oberteil 501 auf einen rohrförmigen Saum 507 ein verhältnismäßig kurzer Abschnitt von Rippenstrickwerk 509,
ίο während der Rest 502 des Oberteils aus durch
eingefügte elastische Fäden 503 gerafftem glattem Strickwerk besteht. An diesen Teil, der
jede gewünschte Länge haben kann, schließt sich der vorzugsweise glattgestrickte Längen
ig Sio an. Bei Verwendung einer Masehine mit
zwei Nadelzylindern kann jedoch auf Wunsch der Längen aus Rippenstrickwerk hergestellt
werden, oder man kann den Oberteil gesondert herstellen und mit einem beliebig ausgeführten
Längen verbinden.
Es ist klar, daß bei der Herstellung von glattem, durch eingefügte Gummifaden zu
Rippenform gerafftem Strickwerk der elastische Faden in dem Strickwerk auf jede gewünschte
Weise festgelegt werden kann. Beispielsweise kann man ihn den Haken der die ausgewählten Maschen bildenden Nadeln zuführen
und mit dem Warengarn zusammen einstricken, oder man kann ihn unter die Zungen von ausgewählten Nadeln legen; in
diesem Falle wird er über die Köpfe dieser Nadeln geworfen und in dem Strickwerk befestigt,
oder aber man kann den elastischen Faden den Haken von ausgewählten Nadeln zuführen, die nur Maschen aus ihm bilden
und das Warengarn abwerfen
Statt den elastischen Faden in den einzelnen Runden an senkrecht übereinanderliegenden
Punkten zu befestigen, um durch Zusammenziehen des; Stückwerks senkrecht durchlaufende
Rippen zu erzeugen, kann man ihn auch an so ausgewählten getrennten Punkten oder
Maschen im Strickwerk festlegen, daß es zu schräg oder spiralig verlaufenden Rippen oder
zu kleinen Quadraten, diamantartigen Gebilden oder anderen Figuren oder Mustern, je
nach den Einfällen der Fabrikanten, zusammengezogen wird. Die aus Rippenstrickwerk
bestehenden Teile können ebenfalls veränder-Hch ausgeführt werden, z. B. indem man
kleine Abschnitte von 1 : i-Rippen mit kleinen Abschnitten von glattem Strickwerk abwechseln
läßt, um besondere Zierwirkungen, wie z. B. ein Korbgeflechtmuster o. dgl., zu erzielen.
Den neuartigen Oberteil kann man je nach Wunsch in einfacher Lage oder umgeschlagen
tragen. Wenn der obere Abschnitt des Oberteils aus Rippenstrickwerk und der untere Teil
aus durch Gummifaden gerafftem glattem Strickwerk besteht, wie beispielsweise in
Fig. 5 gezeigt, ist er zur Verwendung in diesem Sinne besonders geeignet, weil bei dem
Rippenstrickwerk 1:1 die beiden Seiten im wesentlichen gleich aussehen und der in 6g
den glattgestrickten Teil eingefügte elastische Faden mit dem freiliegenden Teil auf der
Innenfläche bleibt, so daß er sich an das Bein des Trägers anlegt und den Strumpf, die
Socke oder das Söckchen festhält. In Fig. 8 ist der in Fig. S dargestellte Oberteil umgeschlagen
gezeigt.
Claims (10)
1. Strumpfware mit schlauchförmigem anschmiegsamem, am Bein haftendem
elastischem Oberteil, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abschnitt des Oberteils aus
Rippenstrickwerk und ein benachbarter Abschnitt aus glattem Strickwerk von derselben
Maschenzahl je Runde mit eingearbeitetem elastischem Faden besteht.
2. Strumpfware nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische
Faden in dem glattgestrickten Abschnitt des Oberteils unter solcher Spannung steht, daß er ihn im wesentlichen auf den
Durchmesser des aus Rippenstrickwerk bestehenden Abschnitts zusammenzieht. go
3. Strumpfware nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische
Faden in dem glatten Strickwerk in ausgewählten, in Abständen voneinander liegenden
Maschen befestigt ist und auf der Innenseite des Strickwerks zwischen den Befestigungspunkten freiliegt.
4. Strumpfware nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische
Faden in entsprechenden Maschen einer Mehrzahl von Runden des Strickwerks befestigt ist und unter solcher Spannung
steht, daß er den glattgestrickten Teil unter Bildung senkrechter Rippen zusammenzieht.
5. Strumpfware nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Raffiippen
des glattgestrickten Teils annähernd Fortsetzungen der außenliegenden Maschen des aus Rippenstrickwerk bestehenden
Teils bilden.
6. Strumpfware nach jedem der Ansprüche ι bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rippenabschnitt und der geraffte glatte Abschnitt des Strumpfoberteils aus n;,
einem Stück bestehen und aus demselben Warengarn gestrickt sind.
7. Strumpfware nach jedem der Ansprüche ι bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Oberteil mehrere Abschnitte aufweist, die abwechselnd aus Rippenstrickwerk
und durch eingefügte elastische
Fäden gerafftem glattem Strickwerk bestehen.
8. Strumpfware nach jedem der Ansprüche ι bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das obere Ende des Oberteils mit einer nicht aufräufelnden Kante versehen
ist, mit der ein elastischer Faden verbunden ist, der sie gegen das Bein des Trägers
zieht.
9. Strumpfware nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Abschnitt
des Oberteils aus glattem Strickwerk besteht und die nicht aufräufelnde
Kante durch einen elastischen Faden gebildet wird, der durch die Maschen
der ersten Runde des glatten Strickwerks geht.
10. Strumpfware nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der obere Abschnitt des Oberteils aus Rippenstrick-
werk besteht und die nicht aufräufelnde Kante durch einen rohrförmigen Saum
oder Doppelrand gebildet wird, der eine oder mehrere Runden von elastischen
Fäden enthält.
Ii. Anschmiegsamer und am Bein haftender Strumpfoberteil, dadurch gekennzeichnet,
daß er aus einem schlauchform! gen nahtlosen Teil aus Rippenstrickwerk
und einem mit ihm aus einem Stück be- 3« stehenden nahtlosen Teil aus glattem
Strickwerk besteht, dessen Runden dieselbe Maschenzahl wie das Rippenstrickwerk enthalten und das durch Zusammenziehen
mittels eines unter Spannung in einzelne Runden eingefügten elastischen
Fadens gebildete senkrechte Rippen aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
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1938
- 1938-02-15 GB GB4749/38A patent/GB511358A/en not_active Expired
- 1938-03-04 DE DEI60704D patent/DE684178C/de not_active Expired
- 1938-03-17 FR FR835383D patent/FR835383A/fr not_active Expired
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|---|---|
| FR835383A (fr) | 1938-12-20 |
| US2150333A (en) | 1939-03-14 |
| GB511358A (en) | 1939-08-17 |
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