DE747893C - Akustischer UEberholzeichen-Empfaenger - Google Patents

Akustischer UEberholzeichen-Empfaenger

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DE747893C
DE747893C DEB187743D DEB0187743D DE747893C DE 747893 C DE747893 C DE 747893C DE B187743 D DEB187743 D DE B187743D DE B0187743 D DEB0187743 D DE B0187743D DE 747893 C DE747893 C DE 747893C
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overtaking
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acoustic
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B1/00Systems for signalling characterised solely by the form of transmission of the signal
    • G08B1/08Systems for signalling characterised solely by the form of transmission of the signal using electric transmission ; transformation of alarm signals to electrical signals from a different medium, e.g. transmission of an electric alarm signal upon detection of an audible alarm signal

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Circuit For Audible Band Transducer (AREA)

Description

  • Akustischer Überholzeichen-Empfänger Die Erfindung betrifft einen elektroakustischen Überholzeichen-Empfänger.
  • Es wurden bereits mehrfach Überholzeichen-Empfangsanlagen beschrieben, die auf akustische Signale von bestimmter Stärke, also oberhalb-einer bestimmten Reizschwelle, ansprechen. -Zu diesem Zweck hat man beispielsweise schon- Glimmentladungsstrecken in die Leitung von einem Aufnahmemikrofon bzw. dem dazugehörigen Verstärker zum- Wiedergabegerät eingeschaltet, die erst oberhalb einer bestimmten Spannung für den Strom durchlässig werden. Auch eine Verzögerungsschaltung ist bereits bekannt, wobei durch einen einstellbaren Widerstand ebenfalls dafür gesorgt wird, daß nur Zeichen einer bestimmten -Mindestlautstärke wiedergegeben werden. Diese Schaltung arbeitet aber mit starker Trägheit, weil durch Kondensatoren dafür gesorgt wird, daß auch nur Geräusche -einer bestimmten Mindestdauer bis ans- Gitter der Verstärkerröhre kommen.
  • Gemäß vorliegender Erfindung wird- die Reizschwelle durch eine Röhrenschaltung hergestellt, bei der das von einem Mikrofon aufgenommene und als Wechselspannung an das Gitter gelangende Zeichen durch eine Verstärkung, Gleichrichtung, Glättung und Rückführung an das Gitter eine Verringerung der negativen Gittervorspannung der Röhre bewirkt. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist durch Selektionsmittel für die Auswahl eines bestimmten Frequenzbereiches gesorgt. Zweckmäßigerweise wird ein Bereich höherer Frequenzen vorzugsweise oberhalb i ooo Hz ausgewählt, da erfahrungsgemäß der von der Straße herrührende Störlärm in diesem Bereich geringere Amplituden aufweist. Man kann auch ein Relais vorsehen, welches bei Zeichengabe den empfangenden Frequenzbereich wieder erweitert und dadurch " eine Hörbarmachung des. Überholzeichens in natürlicher Klangfarbe ermöglicht.
  • Die erfindungsgemäße Reizschwellenschaltung arbeitet praktisch trägheitslos, und die Reizschwelle kann auf einfache Weise verstellt «-erden. Die beschriebene Schaltung kann mit Überholzeichen-Empfängern der verschiedensten Art kombiniert werden.
  • Der Gedanke, kleine Amplituden von der Wiedergabe auszuschließen und dies insbesondere dann zu tun, wenn man es mit verhältnismäßig lautem Empfang und zahl-. reichen leiseren Störungen zu tun hat, ist in der Empfangstechnik allgemein bekannt. Zu diesem Zweck ist auch schon vorgeschlagen worden, eine Beinflussung der Gitterspannung einer Röhre mit Hilfe eines durch einen Gleichrichter gleichgerichteten, vom Empfang selbst abhängigen Stromes vorzunehmen. Die Verwendung dieses Gedankens auf dem Überholrufergebiet ist dagegen neu und konnte mit den bisher bekannten Schaltungen .auch nicht verwirklicht werden, weil diese ausnahmslos sehr verwickelt, d. h. teuer waren und es schwer war, sie richtig zu dimensionieren. Im Gegensatz dazu ist die vorliegende Schaltung besonders für die Bedürfnisse eines Überholzeichen-Einpfängers geeignet und sehr einfach.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Die Abbildung zeigt eine einfache Reizschwellenschaltung unter Verwendung einer einzigen Röhre.
  • Ein von einem Mikrofon 1V1 aufgenommener Hupton gelangt in Form einer Signalspannung über einen Transformator T an das Gitter einer Röhre .g. Widerstände R1, R2 und RS bestimmen das Verhältnis der Schirmgitterspannung zur Anodenspannung. Der durch den Widerstand R, fließende Anodengleichstrom bestimmt die Höhe der negativen Gittervorspannung. Die verstärkte Signalspannung kann hinter einem Kondensator C5 zur weiteren Verwendung abgenommen werden. Kondensatoren Cl und C_ dienen zur wechselstrommäßi'gen Überbrückung der Widerstände R2 und R, Die Signalspannung wird über einen Kondensator C4 und ein Sieb, bestehend aus einem Gleichrichter S, einem Kondensator C3 und einem Gitterableitwiderstand R4, an das Gitter zurückgeführt und bewirkt, da sie entsprechend gleichgerichtet ist, eine Verlagerung des Arbeitspunktes ins Positive. Bei der Verwendung einer Röhre mit in Umgebung des Arbeitspunktes gekrümmter Kennlinie, z. B. Exponentialröhre, Fadingregelröhre, wird dadurch der Verstärkungsfaktor erhöht, und die nunmehr größere Wechselspannung kann in einem Lautsprecher hörbar gemacht werden. Durch geeignete Auswahl der Röhre und durch entsprechende Bemessung (oder Verstellung) der Widerstände und Kondensatoren kann man erreichen; daß erst eine Signalspannung bestimmter Größe den Arbeitspunkt so weit verlagert, daß ein für die Betätigung eines Zeichengeber, beispielsweise Lautsprechers, notwendiger V er stärkungsfaktör erreicht wird. Unter dieser Signalspannung liegende Impulse werden nicht wahrnehmbar gemacht.
  • Man kann aber auch unter der Verwendung einer Exponentialröhre oder einer Röhre mit gerader Kennlinie und genügender Steilheit und bei entsprechender Bemessung der äußere1i Schaltmittel eine wesentliche Änderung des Anodengleichstroms bewirken und das Überholzeichen durch Betätigung eines elektrischen oder mechanischen Relais anzeigen lassen. Durch die Wahl der Röhrensteilheit und der äußeren Schaltmittel kann die Reizschwelle eingestellt werden. In dem Ausführungsbeispiel dient der verstellbare Widerstand R3 zur Einstellung der Reizschwelle.
  • Es ist zweckmäßig, im Anodenkreis Selektionsglieder vorzusehen, die einen bestimmten für Überholzeichen charakteristischen Frequenzbereich bevorzugen.
  • In dem Ausführungsbeispiel ist als Selektionskreis eine Drosselspule D eines Relais eingezeichnet, das in beliebiger Weise mit mechanischen, optischen oder akustischen Anzeigevorrichtungen in Verbindung stehen kann.
  • Ist ein überholzeichen-Empfänger mit einem Rundfunkgerät kombiniert, so kann man durch geeignete Maßnahmen dafür sorgen, daß der Rundfunkempfang bei Signalgabe unterdrückt wird. Schaltet man z. B. den gleichzeitig für den Rundfunkempfang benutzten Lautsprecher unmittelbar oder über .einen Transformator hinter den Kondensator C5 und unterbricht mit Hilfe des Relais D einen für die Rundfunkwiedergabe notwendigen Stromkreis, so wird das akustische Überholzeichen in natürlicher Klangfarbe durch den Lautsprecher wiedergegeben, und der Rundfunkempfang wird unterbrochen, falls das Rundfunkgerät in Betrieb sein sollte. Die Unterdrückung des.Rundfunkempfanges kann auch ohne Betätigung durch ein Relais auf rein elektrischem Wege durch Spannungsänderungen an Steuergittern erzielt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Akustischer Überholzeichen-Empfänger, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reizschwelle durch eine Röhrenschaltung hergestellt ist, bei der das von einem Mikrofon aufgenommene und als Wechselspannung an das Gitter gelangende Zeichen durch eine Verstärkung, Gleichrichtung, Glättung und Rückführung an das Gitter eine Verringerung der negativen Gittervorspannung der Röhre bewirkt. ä. Überholzeichen-Empfänger nach-Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlagerung des Arbeitspunktes zu einer Vergrößerung des - Verstärkungsfaktors führt. 3. Überholzeichen-Empfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlagerung des Arbeitspunktes zu einer wesentlichen Änderung des Anodengleichstromes führt, wodurch das Überholzeichen durch Betätigung eines elektrischen oder mechanischen Relais angezeigt wird. 4. Überholzeichen-Empfänger nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Anodenkreis liegender Selektionskreis einen bestimmten Frequenzbereich auswählt. 5. Überholzeichen-Empfänger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Selektionskreis eine als Relaisspule verwendbare Drossel dient. 6. Überholzeichen-Empfänger nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Selektionskreis einen Bereich hoher Frequenzen vorzugsweise oberhalb iooo Hz auswählt. 7. Überholzeichen-Empfänger nach Anspruch 5 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß bei Zeichengabe ein Relais betätigt wird, welches den empfangenen Frequenzbereich erweitert. B. Überholzeichen-Empfänger nach Anspruch 3, 4, 5 oder 6, in Verbindung mit einem Rundfunkgerät, dadurch gekennzeichnet, daß das betätigte Relais den Rundfunkempfang sperrt und den Empfang des akustischen Überholzeichens mittels des vorhandenen Lautsprechers hörbar macht.
DEB187743D 1939-06-18 1939-06-18 Akustischer UEberholzeichen-Empfaenger Expired DE747893C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE901268C (de) * 1951-05-24 1954-01-07 Telefunken Gmbh Mit einem UEberholzeichen-Empfaenger zusammenarbeitender Kraftwagen-Rundfunkempfaenger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE901268C (de) * 1951-05-24 1954-01-07 Telefunken Gmbh Mit einem UEberholzeichen-Empfaenger zusammenarbeitender Kraftwagen-Rundfunkempfaenger

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