DE747607C - Geschlossene Heissluftmaschine - Google Patents

Geschlossene Heissluftmaschine

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Publication number
DE747607C
DE747607C DEH167331D DEH0167331D DE747607C DE 747607 C DE747607 C DE 747607C DE H167331 D DEH167331 D DE H167331D DE H0167331 D DEH0167331 D DE H0167331D DE 747607 C DE747607 C DE 747607C
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DE
Germany
Prior art keywords
hot air
housing
air machine
displacer
shaft
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Expired
Application number
DEH167331D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Heinrici
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Individual
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Individual
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Application granted granted Critical
Publication of DE747607C publication Critical patent/DE747607C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/04Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
    • F02G1/043Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Description

  • Geschlossene Heißluftmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine geschlossene Heißluftmaschine mit einem Ver--drängerkörper.
  • Bei den bisher bekannten Heißluftmaschinen.wird der vorzugsweise als allseitig geschlossener zylindrischer Hohlkörper ausgebildete Verdränger geradlinig und rechtwinklig zur Maschinenwelle, und zwar je nach Bauart, entweder senkrecht auf -und nieder oder waagerecht hin und her bewegt. Es sind auch schon Heißluftmaschinen mit parallel zur Maschinenwelle .durch umständliche Gestänge, Führungen, Hebelkonstruktionen u. ;dgl. hin-und her bewegtem Veridränger vorgeschlagen worden, ferner Einrichtungen, bei welchen an Stelle eines Verdrängers ein oder mehrere Wärmeschirme durch Zahnradvor--gelege o. dgl. .in Umlauf .gebracht werden. Diese bekannten Vorschläge haben sich jedoch infolge ihrer Umständlichkeit und wegen der Empfindlichkeit vieler ineinandergreifender kraftverzehrender Einzelteile nicht bewährt und deshalb in der Praxis nicht durchgesetzt, und so ist es vorwiegend bei der bekannten Ausführung mit rechtwinklig zur Welle hin und her oder, hei stehender Bauart, mit- auf und nieder bewegtem, allseitig geschlossenem hohlem zylindrischem Verdräng r geblieben. Dieses während der Wellenumdrehungen in wechselseitiger Richtung fortwährend rasch aufeinanderfolgende Hinundherschleudern oder Aufundniederschwingen des Verdrängers verzehrt erhebliche Kraft und vermindert daher die an sich schon nicht große Leistung der Heißluftmaschine.. Infolgedessen kann dieselbe nicht finit kolier Drehzahl in der Zeiteinheit laufen, zumal ja auch die von der Kühlzone nach der Heizzone und unigekehrt in fortwährendem schnellem Wechsel zu verschiebende Luft bei jeder Umdrehung der Maschinenwelle zwischen der Innenwandung des sogenannten Feuertopfes und der Außenwandung des rasch schwingenden Verdrängerkessels hindurchgepreßt werden muß, welcher Vorgang einen beträchtlichen inneren Widerstand in der Maschine ausmacht, denn der Spielraum zwischen Verdräng er-und Feuertopfwandung muß ja zur Verinei-Jung allzu großen schädlichen Raumes so gering wie nur irgend möglich gehalten «-erden.
  • Alle diese Nachteile sollen durch die vorliegende Erfindung behoben werden. Diese besteht darin, daß der Verdränger aus einem in einem hohlen, allseitig geschlossenen und mit dem Arbeitszylinder verbundenen, aus der Kühlzone und der Heizzone bestehenden Ringraum des Maschinengehäuses in gleicher Drehrichtung kreisenden, einen halben oder annähernd halben Kreisringaussclinitt bildenden Kolben besteht, der durch einen Arm mit der Maschinenwelle fest verbunden ist. Weitere Merkmale bestehen darin, daß der Arbeitszylinder innerhalb des Gehäuses angeordnet ist, in dessen Ringraum der Verdränger umläuft und daß ein auf der Welle befestigtes Schwungrad innerhalb oder außerhalb des Gehäuses angeordnet ist.
  • In der Zeichnung ist die Heißluftmaschine in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. Es zeigen Abb. i einen senkrechten Schnitt durch die Maschine, Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i gelegt.
  • Abb. 3 ebenfalls einen senkrechten Schnitt durch die Maschine in anderer Ausführungsform und Abb. .I bis 6 einige beispielsweise Verdr;iiigerquerschnitte.
  • In denn hohlringartigen Gehäuse N, N', in dessen mittlerem gloel:enförmigeinTeilderA.rbeitszvIinder E sitzt und welches in seinem oberen Teile die Kühlzone K und in seinem unteren Teile die Heizzone H enthält, läuft frei und ungehindert der mit seinem Arine iJI auf der :Maschinenwelle C bzw. C befestigte, als Ringausschnitt ausgebildete Verdränger I' um mit dein für seine reibungslose ungehinderte Bewegung praktisch geringstmöglichen Spielraum zur, Innenwandung des Gehäuses IV, `'.
  • In ihrer inneren bzw. äußeren O_tierschnittsforni, die beliebig sein kann, stimmen beide, der Hohlrahm K, H des Gehäuses N, N' und der Verdränger L', b", überein, d. h. die äußere L'mritlgestalt des Verdrängers V, V entspricht genau der inneren Hoblraumquerschnittsforni H, 1i des Ringgehäuses N, N', natürlich abgesehen von dein für die ungehinderte kreisende Bewegung des Verdrängers v", ' erforderlichen, praktsich geringstmöglichen Spielraum zwischen diesem und der Innenwandung des Gehäuses 1', N'. Der Verdrän--er l", l" selbst kann als voller (massiver) oder als hohler Körper ausgebildet sein; voll ausgebildet wirkt er vorteilhaft als 21 masse mit.
  • In den Abb. i bis 3 hat der gleichsam als Drehkolben arbeitende Verdränger I'. @l)enso wie der Kühlraum h und der Heizraum H rechteckigen Querschnitt und in den Abb.4 his 6 sind einige andere Profile l-' beispielsweise dargestellt.
  • Je nach Bauart kann die Heizung von unten, vgl. Abb. i bis .I, oder von der Seite her, vgl. Pfeile in den Abb. j und 6, erfolgen. Dementsprechend kann der Arbeitszylinder stehend, liegend, schräg geneigt oder nach unten -gerichtet angeordnet «-erden, desgleichen die- Maschinenwelle C liegend oder stehend.
  • In den bei ff' und Ti-' vorgesehenen Behältern kann der Kühlraum 1i, insbesondere bei Maschinen gröllerer Ausführung, noch durch Wasser gekühlt sein.
  • In der in Abb. i und 2 dargestellten 1Iaschinenausführungsform ist das Schwungrad LT neben dem Gehäuse 1` angeordnet, während in Abb. 3 das Schwungrad L" innerlialb des Gehäuses l'' auf der Kurbelwelle C sitzt. Der Schwungradkranz ist zur Herstellung des Gleichgewichtszustandes zwischen dein Schwungrad und detii @'erdr'ingei-1>ei G bzw. (;'-verstärkt, so daß beider ScInverpunkte in einer Ebene :r-.t liegen (Vgl. Abb. 2) bzw. in eine Linie v-v (vgl. Abb. 3) fällen. Bei der Ausführung nach Abb.3 herrscht vollständiger Gleichge@vie.litsztistand. (la hierbei der Verdränger l' und (las Gegengewicht G' sich in der geraden Linie genau gegenüberstehen. Diese Ausführung hat auch noch den Vorteil der breiteren Lagerung der Kurbelwelle C gegenüber der Ausführung der Abb. i und ergibt auch nur eine S,#'ellendurchtrittsstelle im Gehäuse l-', während bei der Ausführung nach Abb. i sieh zwei Wellendurclitrittsstellen am Gehäuse 1' befinden.
  • Der Vorgang in der der Erfindung zugrunde liegenden Maschine ist demjenigen der gebräuchlichen Heißluftmaschinen ähnlich. Wenn sich der Verdränger l' in der Kühlzone 1i befindet und die Luft in der Drehrichtung (vgl. Abb.2) vor sich leer in die Heizzone H geschoben hat, wird dieselbe dort erwärmt; sie dehnt sich aus und treibt den Kolben D nach oben (vorwärts). Wiihrend dieser Bewegung gelangt der Verdränger h in die Heizzone H und schiebt die Luft in die Kühlzone K, woselbst sie sich zusammenzieht und den Kolben D nach unten bewegt.- d. h. zurücksaugt. Der Verdränger l", l' schiebt als kreisender Kolben die Luft vor sich her, ohne daß dieselbe zwischen dein Verdränger und der inneren Ringraumwandung hindurchgepreßt wird, wie das beim gewöhnlichen Heißluftmotor zwischen den Wänden des Feuertopfes und der Außenfläche des Verdrängers in ständig schnell wechselndem Richtungstempo geschieht. Diese den Gang der Maschine außerordentlich stark hemmenden Widerstände sind beim Erfindungsgegenstand vollständigvermieden; desgleichenkraftn-srzehrende, umständlich inainandergreifem;de Hebel, Gestänge, in Stopfbüchsen gleitende Rohre oder Bolzen, Zahnräder u. dgl.
  • Zur Vergrößerung der Heiz- und Kühlwirkung können die Heiz- und Kühlflächen und dementsprechend auch die jeweiligen Verdrängeroberflächen gewellt sein, wie dies in Abb.4 und 6 beispielsweise dargestellt ist. Die verbrauchten Heizgase können zu den Löchern F ungehindert austreten.
  • Die Heißluftmaschine ist in verschiedenen Größen ausführbar, und es können gegenüber der gezeichneten und beschriebenen Darstellung auch handwerksmäßige Änderungen getroffen werden, ohne daß sich hierdurch am Wesen der Erfindung etwas ändert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geschlossene Heißluftmaschine mit einem Verdrängerkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdränger aus einem in einem hohlen, allseitig geschlossenen und mit dem Arbeitszylinder (E) verbundenen, aus der Kühlzone (K) und der Heizzone (H) bestehenden Ringraum des Zas:chin-engehäuses (X, N') in gleicher Drehrichtung kreisenden, einen halben oder annähernd halben Kreisringausschnitt bildenden Kolben (V, Tl') besteht, der durch einen Arm (j11) mit der Maschinenwelle (C, C') fest verbunden ist.
  2. 2. Heißluftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitszytinder (E) innerhalb des Gehäuses (N, N') angeordnet ist, in dessen Ringraum (H, K) der Verdränger (Tl, L") umläuft.
  3. 3. Heißluftmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Welle (C) befestigtes Schwungrad (U) außerhalb des Gehäuses (Ar, N') angeordnet ist (Abb. i). d.. Heißluftmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Welle (C) befestigtes Schwungrad (U') innerhalb des Gehäuses (N, N') angeordnet ist (Abb. 3). Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften ...... r. 92 720, 534757.
DEH167331D 1941-09-02 1941-09-02 Geschlossene Heissluftmaschine Expired DE747607C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1264866B (de) * 1964-08-11 1968-03-28 Eugen Wilhelm Huber Dr Ing Heissgas-Drehkolbenmaschine
DE102011011540A1 (de) * 2011-02-17 2012-08-23 Albert Koch Wärmekraftmaschine

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE92720C (de) *
DE534757C (de) * 1929-01-03 1931-10-05 Walter Baensch Mehrstufige geschlossene Heissluftdrehkolbenmaschine

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