DE747386C - Flugzeugtorpedo - Google Patents

Flugzeugtorpedo

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DE747386C
DE747386C DEB189915D DEB0189915D DE747386C DE 747386 C DE747386 C DE 747386C DE B189915 D DEB189915 D DE B189915D DE B0189915 D DEB0189915 D DE B0189915D DE 747386 C DE747386 C DE 747386C
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DE
Germany
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torpedo
water
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cross
aircraft
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DEB189915D
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English (en)
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B19/00Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means
    • F42B19/46Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means adapted to be launched from aircraft
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B19/00Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Flugzeugtorpedo Der Gedanke, die Schiffe durch Flugzeuge zu torpedieren, ist beinahe so alt als das Flugzeug selber.
  • Bei der praktischen Ausführung dieses Gedankens ergeben sich aber erhebliche Schwierigkeiten.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß diese Schwierigkeiten zum Teil jedoch nicht in der Unausführbarkeit der Idee an sich, sondern einzig durch die übliche runde " Querschnittsform des Torpedos verursacht werden, weil hierbei der Aufschlag auf das Wasser derart hart ist, daß,de sehr empfindlichen Apparate des Torpedos unter Umständen beschädigt werden, so daß diese dann unter Umständen entweder ungenau- oder gar nicht arbeiten, wodurch die Torpedos natürlich gefahrlos werden.
  • Die Erfindung besteht nun unter Verwendung einer an sich bekannten, im Wasser sich ablösenden Tragfläche für den Torpedo darin, daß der Torpedoquerschnitt eine birnenförmige Form erhält, wobei die Spitze nach unten gerichtet ist und den Aufschlag auf das Wasser stark mildert, wobei durch den breiten Rücken ein wesentlich größerer Sog erzielt wird als bei einem zylindrischen Querschnitt und dadurch ein tiefes Eintauchen in das Wasser verhindert wird.
  • Die Fig. z zeigt die Ouerschnittsform des Torpedos.
  • Die Fig. 2 zeigt das Torpedo in der Seitenansicht, und Fig.3 veranschaulicht die Grundrißform desselben.
  • In Fig. d. ist der Weg, den das abgeworfene Torpedo vorn Flugzeug bis zum Ziel zurücklegt, dargestellt.
  • Um ein sanftes Eintauchen in das Wasser . zu erreichen, erhält der Torpedo erfindungsgemäß den in Fig. z gezeigten birnenförmigen Querschnitt, der durch drei Kurven gebildetwird, wobei die Spitze nach unten gerichtet ist. Die unteren Seitenflächen werden durch zwei Kreisbögen r-2 und i-2' gebildet. Die obere Begrenzung bildet eine Halbellipse 2-2'.
  • Die Kante r des Torpedos -trifft zuerst auf das Wasser auf und ermöglicht durch die spitze Form, die einen Winkel von etwa i5° aufweist, ein sanftes Eintauchen. Nach dein Eintauchen der Kante i drücken die Seitenflächen 1-2 und 1-2' das Wasser stark zur Seite, wodurch dasselbe nach oben auszu-«-eichen versucht. Dieses nach oben zu au:-weichende Wasser wird aber, nachdem die Kanten 2 und 2' die Wasseroberfläche passiert haben, durch den nun entstehenden seitlichen Wasserdruck auf die Oberseite des Torpedos umgelenkt. Durch die Unilenkung des nach der Seite zu ausreichenden Wassers auf die Rückseite des Torpedos wird ein viel gröllerer Sog erzeugt. als dies bei einem zylinderförmigen Körper der Fall ist. Die Bremswirkung wird zuerst gering sein und wird dann erst nach dem Eintauchen der Kanten und ?' mit zunehmender Tiefe immer größer werden. Durch die zunehmende Bremswirkung wird der Torpedo, im Gegensatz zu einem zvlinderförtnigen Gegenstand, keinen harten Aufschlag besitzen und außerdem nur wenige Meter einsinken. Eine Beschädigung der sehr empfindlichen Apparate wird hiermit vermieden.
  • Um die vorn Flugzeug mitgegebene Geschwindigkeit des Torpedos auch nach dein Eintauchen wirken zu lassen, darf der Einfallwinkel desselben nicht größer als .lo bis 45 13 sein. Außerdem muß der Torpedo genau waagerecht auf das Wasser auftreffen. Um dieses zu erreichen und um den Torpedo auch von größeren Höhen abwerfen zu. können, erhält derselbe eine Gleitfläche 3, die so groß bemessen wird, daß die senkrechte Fallgeschwindigkeit nicht größer als 8o in/s wird. An der Gleitfläche 3, die in bekannter Weise im Nasser selbsttätig lösbar ist, befindet sich ein Seitenruder d., das durch einen Gradlaufapparat, der in der Gleitfläche 3 -eingebaut ist, gesteuert wird. Dadurch ist dein Torpedo ein Abweichen aus der gegebenen Richtung unmöglich gemacht. Um den Torpedo immer waagerecht zu halten, befindet sich an der Gleitfläche 3 ein Höhensteuer 5 bzw. 3'. das sich ebenfalls selbsttätig einstellt. Die Gleitfläche 3 wird in den Punkten 6 und 7 des Torpedos in bekannter Weise so befestigt, (iaß sie sich sofort von dein Torpedo löst, sobald die Kante i die Wasseroberfläche pasiert - hat. Der Befestigungspunkt 6 ist de:-s s Schwerpunkt des Torpedos und der Gleitfläche, so daß nur hier die Kraftübertragung stattfindet. Der Befestigungspunkt 7 ist nur zur besseren Führung und zum leichteren Abstreifen der Gleitfläche 3 vorhanden. An der Kante i befindet sich ein Hebel 8, der sich beim Auftreffen der Kante i auf das Wasser durch den Widerstand desselben zurücklegt und die Sperrvorrichtung der Gleitfläche 3 sofort auslöst, worauf diese, in nicht dargestellter Weise, durch eine Feder oder durch Preßluft abgestoßen wird. Gleichzeitig setzt
    sich auch die Antriebsschraube (9 in Bewe-
    gtillg. während der Gradlaufapparat i i d
    Torpedos mit dein Gradlaufapparat t 2 und
    dein Apparat i3 für das Höhenruder _5 kurz
    vor dein Abwurf in Tätigkeit gesetzt wurde.
    Der Torpedo wird die ihm gegebene Richtu?ig
    Unbedingt einhalten. Wichtig ist es, daß die
    Spitze io die Antriebsschraube 9 und der
    ,#cliwcrpunl:t der Masse sich im Schwerpunkt
    der Ouersch:nittsfläche befrn-den, um dadurch
    ein einwandfreies -Laufen unter Wasser zu
    gewährleisten. Die in Fig. i gezeigte Kreis-
    fläche 14 ist zur Unterbringung des Sprelic-
    körpersvorgesehen, während die anderen flohl-
    rätinie als Preßltiftbeliiilter rlienen können.
    Die Torpedos werden am geeignetsten itt
    der Achse des Flugzeuges unter deni Rumpf
    desselben an einer Aufh'ingevorrichtung t 3
    und 16, die durch Druckknopf oder Hebelzuri
    ausgelöst wird, aufgeli<ingt.
    Die Arbeitsreise des 1?rfindungsgegenstaii-
    des ist nun folgende: Sobald ein Ziel aii-
    gegriffen wird, wird dasselbe so angeflogen.
    dah sich der abzuwerfende Torpedo in waagt-
    rechter Lage befindet. Kurz vor dein Ati:-
    lösen der Haltevorrichtung werden die Gra(l-
    laufapparate in Bewegung gesetzt. Das Seiten-
    ruder .l und das Höllenruder 5 bzw. 5' haltert
    den Torpedo in der vorgeschriebeniii Rich-
    tung und Lage, bis derselbe im Wasser ein-
    taucht.
    Um die vom Flugzeug mitgegebene
    schwindigl:@it noch zu steigern oder den Luft-
    widei-tand auszugleichen. gibt man der Gleit-
    fläche 3 eire entsprechende -Neigung. Uin ein"ii
    Eintauchwinkel roll 4o bis d5= zu erreichen,
    müssen die Flugzeuggesch windighcit und die
    Fallgeschwindigkeit miteinander in Einklang
    gebracht werden. Bei Abwurfhöhen etwa über
    300 111 wird die Gleitfli-iche eine gr@@l:@ere Fall-
    geschwindigkeit verhindern, und der Eintauch-
    winkel wird dann iiiinier etwa d0 bis d;--
    betragen.
    Sobald die Kante i die Wassci-fl;iclie be-
    rührt hat, löst der Hebel 8 die Sperrvorrich-
    tung der Gleitfläche 3, und diese wird sofort
    abgestoßen. Die Antriebsschraube setzt sich
    gleichzeitig in Bewegung, und der Torpe 1.1
    wird nun unter Wasser genau so arbeiten als
    ein aus einem Lancierrohr ausgestoßenur
    Torpedo.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flugzeugtorpedo mit sich im Wasser ablösender, den Torpedo in waagereclit..r Lage haltender Tragfl,iclie (3), dadurch gekennzeichnet. daß der "I'orl5e<:ioquerschnitt eine birnenförtnigc Form erhält, tvoliei die Spitze nach unten gerichtet ist und den Aufschlag auf (las Wasser stark mildert, so d@ß durch den breiten Rücken ein wesentlich größerer Sog erzielt wird, als bei einem zylindrischen Querschnitt und dadurch ein tiefes Eintauchen in das Wasser verhindert wird. _ Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: österreichische Patentschrift Nr. 64. 89o; USA.- - - 1 923 612.
DEB189915D 1940-02-24 1940-02-24 Flugzeugtorpedo Expired DE747386C (de)

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DEB189915D DE747386C (de) 1940-02-24 1940-02-24 Flugzeugtorpedo

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DEB189915D DE747386C (de) 1940-02-24 1940-02-24 Flugzeugtorpedo

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DE747386C true DE747386C (de) 1944-09-22

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ID=7010996

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DE (1) DE747386C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT64890B (de) * 1913-02-13 1914-05-25 Karl Warchalowski Kombinierter Luft- und Wassertorpedo.
US1923612A (en) * 1931-03-23 1933-08-22 Bull Johan Andreas Torpedo for launching from alpha flying machine

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT64890B (de) * 1913-02-13 1914-05-25 Karl Warchalowski Kombinierter Luft- und Wassertorpedo.
US1923612A (en) * 1931-03-23 1933-08-22 Bull Johan Andreas Torpedo for launching from alpha flying machine

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