DE747358C - Vorrichtung zur Registrierung ausgetauschter Arbeitsmengen, insbesondere von Elektrizitaet - Google Patents

Vorrichtung zur Registrierung ausgetauschter Arbeitsmengen, insbesondere von Elektrizitaet

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DE747358C
DE747358C DES143533D DES0143533D DE747358C DE 747358 C DE747358 C DE 747358C DE S143533 D DES143533 D DE S143533D DE S0143533 D DES0143533 D DE S0143533D DE 747358 C DE747358 C DE 747358C
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DE
Germany
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work
registering
time
strips
amount
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Expired
Application number
DES143533D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Waldemar Brueckel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Registrierung ausgetauschter Arbeitsmengen, insbesondere von Elektrizität Für statistische Zwecke, für die Betriebsüberwachung oder für Verrechnungszwecke ist es, üblich, die ausgetauschte Arbeit, z. B. Elektrizität, nicht nur nach der Gesamtmenge, sondern auch getrennt nach Zeitabschnitten, in Abhängigkeit von der Leistung o. dgl. zu erfassen. Dabei kann entweder absatzweise die auf eine bestimmte Zeitspanne entfallende Arbeitsmenge oder die auf eine bestimmte, feste Arbeitsmenge entfallende Zeit ermittelt werden.
  • Bei dem sägenannten schreibenden Maximumzähler wird auf einem von einer Uhr vorgeschobenen Registrierstreifen, z. B. alle Viertelstunden, die entfallende Arbeitsmenge in Form von Linien aufgezeichnet. Diese Streifen werden dann von- Hand unter Zuhilfenahme von Maßstäben ausgewertet. Oft wird für ein und dieselbe Meßstelle elektrischer Anlagen außer dem Wirkverbrauch auch noch; der Blindverbrauch auf Streifen registriert und aus den Registrierungen der Scheinverbrauch ermittelt. Aus den Streifen läßt sich entnehmen, ob und wie lange unter Überschreitung einer bestimmten Leistungsgrenze Strom entnommen wurde, zu welcher Zeit das Maximum der Entnahme auftrat und ,vie groß dieses Maximum war. Statt den -Verbrauchin Form von Linien aufzuzeichnen, kann man ihn auch auf den Registrierstreifen drucken. Die Auswertung solcher Streifen ist aber mühseliger, weil sich die Zahlenkolonnen nicht so gut überblicken lassen, wie die aufgezeichneten Linien, wenn auch hier die Meßgenauigkeit bei Anwendung mehrerer Dezimalstellen höher ist. Ferner ist es bekannt, die Arbeitsmengen durch Lochung oder sonstige Markierungen zu registrieren; doch läßt hier .die Genauigkeit zu wünschen übrig.
  • Das Auswerten solcher Registrierstreifen ist sehr zeitraubend und ermüdend und bringt deshalb die Gefahr von Fehlern mit sich. Besonders schwierig wird die Auswertung, wenn gleichzeitig die Ergebnisse mehrerer Meßstellen, berücksichtigt werden müssen, wenn es sich also darum handelt, den Verbrauch einer durch mehrere unabhängige Leitungen gespeisten Anlage zu ermitteln. Noch unis *indlielier wird die Auswertun-, wenn die Ü Ermittlung für Bezirke durchgeführt werden soll, die gleichzeitig oder abwechselnd Strom verbrauchen und liefern.
  • Bei einer anderen bekannten Vorrichtung, bei der absatzweise die auf eine feste Arbeitsinenge entfallende Zeit auf einem Registrierstreifen oder -blatt`festgelegt wird, wird zur Registrierung ausgetauschter Arbeitsmengen, insbesondere von Elektrizität, in Abhängigkeit von der Belastung, Durchflußgeschwindigkeit o. dgl., auf einem von einem Zeitwerk mit gleichförmiger Geschwindigkeit fortgeschalteten Streifen jeweils nach Durchgang einer bestimmten Arbeitsmenge ein Punkt aufgedruckt oder ein Loch ausgestanzt. Die Auswertung solcher Registrierungen ist ebenfalls umständlich und zeitraubend und außerdem sehr ungenau, denn je höher die entnommene Leistung o. dgl. ist, uni so kleiner werden die Lochabstände und um so geringer die prozentuale Genauigkeit, mit der diese Abstände gemessen werden können. Es ist auch bekannt, neben den aufgedruckten Punkten oder eingestanzten Löchern noch die Zeit des Druckens oder Stanzens in Ziffern aufzudrucken. Aber auch eine Auswertung solcher Streifen ist mühselig, weil dabei d,ie einzelnen Ziffern abgelesen werden müssen.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe, diese Schwierigkeiten zu beseitigen. Sie bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Registrierung ausgetauschter Arbeitsmengen, insbesondere von Elektrizität in Abhängigkeit von der Belastung, Durchflufgescliwindigkeit o. d-1., bei der absatzweise die auf eine feste Arbeitsmenge entfallende Zeit oder die auf eine feste Zeit entfallende Arbeitsmenge auf einem Registrierstreifen oder -blatt festgelegt wird. Erfindungsgein<iß wird der dem Meß,wert entsprechende Ziffernwert unmittelbar in ineh- !i reren Dezimalen, selbsttätig in der Weise auf Streifen oder harten eingestanzt, daß diese nach dein Lochkartensvstem oder einem ähnlichen System selbsttätig auswertbar sind.
  • In der Zeichnung stellt i einen Zähler mit einem Kontaktgeber 2 dar. Der Kontaktgeber steuert eine ein Zeitwerk enthaltende Einrichtung 3, die absatzweise die auf eine bestimmte Zeitspanne entfallende Arbeitsmenge oder die auf eine feste Arbeitsmenge entfallende Zeit ermittelt. Sie kann nach »Art der üblichen Maximutnwerke gebaut sein, bei denen durch (1 i,- Z'sililerimpul@se ein Schaltteil o. dgl. aus einer Ausgangslage entfernt und beispielsweise jeweils nach Ablaufeiner Viertelstunde wieder dahin zurückgebracht wird, oder es kann utngel;elirt das Zeitwerk einen Schaltteil aus einer Ausgangslage entfernen, der ;Jeweils nach Eintreffen eines Zülilerimpulses bzw. einer -Mehrzahl derselben in die Ausangslage zurückgebracht wird. Statt dieser mechanischen Einrichtungen können aber auch sogenannte Relaisketten verwendet werden, die die perio,lischen Arbcitsniengen bzw. die leit<tbsch@nitte pro feste @rli°itsmeng.e suminieren und ain Ende jedes @leliabschnitts in den ursprünglichen Schaltzustand übergeführt «-erden. Der genannte Schaltteil bzw. die Relaiskette, deren Relais zweckniäfiig nach einem Dezimalsystem geordnet sind, verstellt nun beispi=elsweise die Löcher- einer Stanzvorrichtung in einem Gehiiuse .1, indem z. 13. der eitle Locher entsprechend <len Hundertern, der andere entsprechend den Zehnern, der dritte entsprechend den Einern verstellt wird. Am Ende des l:egistrieral,satzes werden dann entsprechende l.öc3ier in (leni von t-inem Zeitwerk durch die Zcihlerinipulse oder durch ein Hilfstriebwerk fortgeschalteten Streifen j nach dem Loch,karten:Vstem (!ingestanzt. Der Streifen kann dann ohne Schwieiigkeiten in den meist schon für diese Zwecke bei den einzelnen Urken vorhandenen Lochkartenmaschinen ausgewertet werden. l )a solche Lochkartenmaschinen gleichzeitig auch mehrere Streifen summierend auswerten können, ist bei periodischen Registrierungen auch ohne weiteres die Summenbildung bzw. -die 1?rinittlung des Sttmmenmaxiniums mehrerer Meßstellen möglich. Die Ergebnisse können ,sann auch gleichzeitig durch sogenannte Tabelliermaschinen gedruckt oder für weitere Auswertungen gelocht werden.
  • Da Lochkartenmaschinen auch Rechenoperationen ausführen, lasen :ich auch ohne weiteres selbst bei nach Leistungen oder Tagesstunden gestaffelten Strompreisen die Stromrechnungen zusammenstellen. Auch können die Maschinen durch Ouadrieren und Addieren der Wirk- und Blindverbrauclisregistrierungen und durch Wurzelziehen den Scheinverbrauch feststellen. Bei der Sttmmenbil.dung lassen sich auch ohne Schwierigkeiten die verschiedenenVorzeichen von: Stimmanden, je nach Verbrauch und Lieferung, berücksichtigen.
  • Ferner lassen sich aus den Registrierstreifen mehrerer Meßstellen tabellarisch für feste Tageszeiten die betreffenden Arbeitsmengen erfassen. Damit dabei die einzelnen Registrierungen eindeutig den betreffenden Melistellen zugeordnet sind, kann man, wie bei dem Lochkartensystem, jeder Meßstelle eine besondere Lochkennung geben. Ebenso kann für Wirk- und Blind- oder Scheinverbrauch eine besondere Kennung verwendet werden. Es bedarf wohl keines besonderen Hinweises, daß bei einem derartigen. Verfahren eine Vielzahl von Auswertungen nach den verschiedensten Gesichtspunkten rein maschinell durchgeführt werden kann.
  • Wie die Fig. 2 zeigt, kann statt auf einem Streifen auch auf Lochkarten registriert werden, die in einem Magazin 6 bereitgehalten und in einem weiteren Magazin 7 abgelegt werden.
  • Im allgemeinen wird es sich empfehlen, für laufende Registrierungen Streifen: zu verwenden, für vorübergehende Betriebsüberwachung Karten, weil diese eine vielseitigere Auswertung gestatten. So können z. B. ohne weiteres diese Karten nach den verschiedensten Gesichtspunkten, z. B. nach bestimmten Leistungswerten, ausgewertet werden. Statt zu lochen, kann man auch durch andere Markierungen, z. B. durch Drucken von Punkten, registrieren, wenn man die Aüs,#v ertevorrichtungen für die Registrierungen mit photo-; ektrischen Tasteinrichtungen versieht.
  • Die Erfindung bietet den Vorteil, daß die Meßergebnisse sogleich maschinell nach den %#erscliiedensten Gesichtspunkten ausgewertet werden können und die sonst bei ,der Auswertung von Hand unterlaufenden Fehler vermieden werden. Die Erfindung schließt ferner eine bisher unausgefüllt gebliebene Lücke zwischen den registrierenden Meßgeräten einerseits und den Lochkartenmaschinen andererseits. Hätte man bisher die Lochkartenmaschinen für die Auswertung von Meßergebnissen heranziehen wollen, dann hätten erst von Hand die Meßergebnisse auf Karten oder Streifen abgelocht werden müssen. Diese Ablochung wird bei der Erfindung selbsttätig vollzogen. Es können deshalb auch die bei der Ablochung unterlaufenden Fehler vermieden werden. Arbeiten die Maximumwerke, Relaisketten und die Locher o. dgl. mit mehreren Dezimalen, .dann sind auch hinsichtlich Genauigkeit der Registrierung und Auswertung alle Forderungen erfüllbar.
  • Da die Bauform und Wirkungsweise von Maximumwerken, Relaisketten und Lochkartenmaschinen an sich bekannt sind, erübrigt sich ein Eingehen auf weitere Einzelheiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Registrierung ausgetauschter Arbeitsmengen, insbesondere von Elektrizität, in Abhängigkeit von der Belastung, Durchflußgeschwin!digkeit o. dgl., bei der- absatzweise die auf eine feste Arbeitsmenge entfallende Zeit oder die auf eine feste Zeit entfallende Arbeitsmenge auf einem Registrierstreifen oder -blatt festgelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Meßwert entsprechende Ziffernwert unmittelbar in mehreren Dezimalstellen, selbsttätig in der Weise auf Streifen oder Karten eingestanzt wird, daß fliese nach dem Lochkartensystem oder einem ähnlichen System selbsttätig auswerthar sind. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriftei in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ....... r. 336 64d:; schweizerische Patentschriften - 182 4.50, i 89 327 .
DES143533D 1941-01-04 1941-01-04 Vorrichtung zur Registrierung ausgetauschter Arbeitsmengen, insbesondere von Elektrizitaet Expired DE747358C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE336644C (de) * 1913-06-27 1921-05-09 Henry Stafford Hatfield Hoechstverbrauchszaehler
CH182450A (de) * 1933-06-16 1936-02-15 Aeg Einrichtung zur Überwachung veränderlich verlaufender Vorgänge.
CH189327A (de) * 1934-06-15 1937-02-15 Aeg Einrichtung zur Überwachung zeitlich mit veränderlicher Intensität verlaufender Vorgänge.

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE336644C (de) * 1913-06-27 1921-05-09 Henry Stafford Hatfield Hoechstverbrauchszaehler
CH182450A (de) * 1933-06-16 1936-02-15 Aeg Einrichtung zur Überwachung veränderlich verlaufender Vorgänge.
CH189327A (de) * 1934-06-15 1937-02-15 Aeg Einrichtung zur Überwachung zeitlich mit veränderlicher Intensität verlaufender Vorgänge.

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