DE747116C - Nachgiebiger, mehrteiliger Grubenausbaurahmen aus Altschienen oder Profileisen - Google Patents
Nachgiebiger, mehrteiliger Grubenausbaurahmen aus Altschienen oder ProfileisenInfo
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- DE747116C DE747116C DEF90486D DEF0090486D DE747116C DE 747116 C DE747116 C DE 747116C DE F90486 D DEF90486 D DE F90486D DE F0090486 D DEF0090486 D DE F0090486D DE 747116 C DE747116 C DE 747116C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/18—Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches
-
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- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/18—Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches
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Description
- Nachgiebiger, mehrteiliger Grubenausbaurahmen aus Altschienen oder Profileisen Es sind bereits nachgiebige mehrteilige Grubenausbäurahmen aus Profileisen bekannt, die aus Ausbauteilen mit hohem und Verbindungsstücken mit geringerem Biegungswiderstand bestehen. DieVerbindungsstücke haben hierbei ein anderes Profil als die Ausbauteile und bestehen z. B. aus zwei mit den Rinnenkanten einander zugekehrten U-Eis:en, die durch Schellenbänder zusammengehalten und an die j- oder schienenförmigen Ausbauteile angeklemmt werden, wobei in den von den U-Eisen umschlossenen Hohlraum Quetschhölzer eingelegt sind, die unter dem Druck der eindringenden T-förmigen Ausbauteile zerdrückt werden. Ferner sind nachgiebige mehrteilige Grubenausbaurahmen aus Profileisen bekannt, welche mit verschiedenen Widerstandsachsen gegen das Gebirge gelegt werden, so daß die Ausbauteile mit geringerem Widerstandsmoment die Biegungsverformung aufnehmen. .
- Die Erfindung betrifft einen nachgiebigen mehrteiligen Grubenausbaurahmen aus Altschienen oder Profileisen, der ebenfalls: aus Ausbauteilen mit hohem und Verbindungsstücken mit geringerem Biegungswiderstand besteht. Er unterscheidet sich von den bisher bekannten Grubenausbaurahmen erfindungsgemäß jedoch dadurch, daß die Verbindungs: teile zwei Stücke sind, die das gleiche Profil wie die Ausbauteile'haben. Ferner sieht die Erfindung vor, daß die parallel zueinander liegenden Stege der Verbindungsstücke, zwi. schen denen Quetschhölzer eingefügt sind, an den beiden Enden Längsschlitze aufweisen, in die die Stege der Ausbauteile so eingreifen, daß diese Stege senkrecht zu den Stegen der Verbindungsstücke liegen, wobei um die Enden der Verbindungsstücke und der Ausbauteile unter Zwischenlage von weiteren Quetschhölzern Klemmbügel gelegt sind.
- Der neue nachgiebige mehrteilige Grubenausbau, der in den verschiedensten Formen anwendbar ist, wirkt in der Weise, daß der Ausbau zunächst durch Zusammendrücken der Quetschhölzer in den Verbindungsteilen bei gleichzeitigem tieferem Eindringen der Stege der Ausbauteile in die Stege der Verbindungsteile ohne Formänderung des Ausbaus nachgibt. Dann gibt der Ausbau durch Biegung der Verbindungsteile «-eiter nach, wobei jedoch lange ein geeigneter Nutzquerschnitt des Ausbaus erhalten bleibt. Der Biegungswiderstand der Verbindungsteile ka.tiri durch geeignete Wahl der hrüininungsradi:n der Verbindungsteile weitgehend beeinflulll und den jeweiligen Betriebserfordernissen angepaßt werden. Diese Wirkungsweise wird besonders sicher erreicht bzw. noch verbessert, wenn erfindungsgemäß die Ausbauteile durch V orbehandlung bzw. Härtung gegen Biegung widerstandsfähiger, die Verbindungsstücke dagegen durch Vorbehandlung, z. B. Ausglühen, hiegungsfähiger gemacht sind.
- Der wesentliche Vorteil des neuen Grub; H-ausbaus besteht darin., claß die Ausbauteile und die Verbindungsteile das gleiche Profil haben, also aus Abschnitten nur eines einzigen Profils der ganze Grubenausbau zusaminengesetzt ist. Dadurch wird dis Herstellung einfach und billig. Außerdem können kurze Abschnitte von Altschienen oder sonstigen Profileisen verwendet werden, die früher verschrottet wurden. Schließlich können gebrochene Stücke eines alten Ausbaus zu neuere Ausbaurahmen wieder aufgearbeitet und insb°sondere die Ausbauteile des alten Ausbaus als Verbindungsteile bei neuen Ausbaurahmen wiederverwendet werden.
- Die Zeichnung veranschaulicht Ausführungsbeispiele der Erfindung. Es zeigen Abb. i einen Querschnitt durch eine Verbindungsstelle der Ausbauteile bei Anwendung von Bauschienen, Abb. z die Ansicht der #.'erbilidungsstelle nach Abb. i vom Stoß her, Abb. 3 bis 6 verschiedene Formen für (lerl nach 3bb. 1 und z ausgebildeten Ausbau. Der dargestellte mehrteilige nachgiebige Grubenausbau besteht aus Altschienen tuid kann beliebige Form, z. B. nach Abb. 3 bis 6 zpitzbogen-, tiirstockälinliche, mehreckig: oder runde Form je nach den Betriebserfordernissen erhalten. Der Ausbau ist aus Ausbauteilen a. mit hohem Biegungswiderstand und Verbindungsteilen b mit geringerem Biegungsw-iderstand zusammengesetzt. Erfindungsgemäß sind die 'Verbindungsteile b j _°-weils zwei Stücke, die das gleiche Profil wi: die Ausbauteile a, haben. Bei den gezeichneten Ausführungsbeispielen b:stehen demg;a1iäß sowohl die meist geraden, gegebenenfalls aber auch über die starke Widerstandsachse gebogenen Ausbauteile a. als auch die jeweils von zwei Stücken gebildeten-Verbindungsteile b aus Altschienen mit üblichem Schienenprofil. Natürlich können aber auch Profileisen beliebig anderer Art für (1i; Ausbauteile a und die Verbindungsteile b angewendet werden. Die parallel zueinander liegenden Stege derVerbinrlungsstücke h, (ü= zweckmäßig über die schwächere standsachse gebbgen sind, weisen an cleii Enden Längsschlitze f auf, in welche die Stege der Ausbauteile a rechtwinklig z11 den Stegen der Verbindungstücke b eingreifen. i "m die Enden der Verbindungsstücke b ein I der Ausbauteile a sind unter Zwisch:nIage von Quetschhölzern d, e Iilenimbügel c Z"-l.:gt. Weiterhin sind zwischen die Stege cler Verbindungsstücke b Quetschhölzer ei und in die Schlitze f der Stege der Verbindungsstücke b Ouetschbölzer eingelegt. Nasen oder Ausbuchtungen g an den Stegen der Verbindungsstücke b dienen zur Anlage der Iileninibügel c.
- Der Ausbau gibt bei Druckaufnahme zunächst durch Zusammendrücken der Outtschhölzer ei, d, e in den Verbindungsteilen b un I durch Zusammendrücken der Otietschhölzer in den Schlitzen f der Verbinclungst°i1: b otilie Formänderung nach, da in die Schlitzt / die Stege der Ausbauteile a eingreifen tiii.l :ich bei Druckaufnahme tiefer ein5lrücken. Dann gibt der Ausbau durch Bieguag und @onstigeDeformierung der#lerbin_lwigsteile b weiter nach, wobei jedoch ein großI-r Nutzquerschnitt des Ausbaus lange erhalt,.n bleibt. Damit die Verbindungsteile b eine gewisse Verformung ohne Bruch uns olir,: Fle@iliträchtigung der Verbindung finit den _@u.baut2#ileii a zulassen, sind die beiden Verliinclungsstücke b jeder `'erbilidungsstlle verschiehbar, und zwar nach Abb. a durch Bolz-:n li. o. dgl., welche in Sehlitzen alertem der Verbindungsstücke angeordnet sind, parallel b:weglich miteinander verbuni-111-i,. Außerdem ist es zweckmäßig, Ausbauteile « un 1 Verbindungsstücke b zu verw-eii:l@ ri. von denen die Ausbauteile durch V orbeliandlung, z. B. Härtung, gegen Biegung wicIvrstaii,lsfähi-er, die @'erbniclun'gsstücl;@ #lag@l;rli durch Vorbehandlung, z. B. Au#gliiü: i:, liiegtlngsfiihiger Bernacht sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:
beiden Enden Längsschlitze (f) aufweisen, in die die Stege der Ausbauteile so eingreifen, daß diese Stege senkrecht zu den Stegen der Verb@indungss.tücke liegen, wobei um die Enden der Verhindungsstücke und der Ausbauteile unter Zwischenlage von weiteren Quetschhölzern (d, e) Klemmbügel (c) gelegt sind. Nachgiebiger, mehrteiliger Grubenausbaurahmen, dadurch gekennzeichnet, daß - die Ausbauteile durch Vorbehandlung, z. B. Ausglühen, biegungsfäihiger gemacht sind. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften ... Nr. 595 799, 666 7 2 6, 379 405, 623 334, 549 044, 658 283, 557 174, 538 280, 555 800; französische Patentschrift ... Nr 843879.i. Nachgiebiger, mehrt:iliger (sruh@n- ausbaurahrnen aus Altschienen oder Pro- fileisen, der aus Ausbauteilen finit hol1v111 und Verbindungsstücken mit geririgerein Biegungswiderstand besteht, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Verbindungsteile (h) zwei Stücke sind, die das gleiche Proi-il wie die Ausbauteile (a.) haben, tui,_I lall die parallel zueinander liegm:len Stege der Verbindungstücke, zwischen dcneii Quetschkörper (e1) eing; fügt sin-l, an den
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF90486D DE747116C (de) | 1941-09-06 | 1941-09-06 | Nachgiebiger, mehrteiliger Grubenausbaurahmen aus Altschienen oder Profileisen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF90486D DE747116C (de) | 1941-09-06 | 1941-09-06 | Nachgiebiger, mehrteiliger Grubenausbaurahmen aus Altschienen oder Profileisen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE747116C true DE747116C (de) | 1944-09-08 |
Family
ID=7115428
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF90486D Expired DE747116C (de) | 1941-09-06 | 1941-09-06 | Nachgiebiger, mehrteiliger Grubenausbaurahmen aus Altschienen oder Profileisen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE747116C (de) |
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1941
- 1941-09-06 DE DEF90486D patent/DE747116C/de not_active Expired
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