DE746549C - Stuetzgeraet fuer zu behandelnde Koerperteile, insbesondere fuer fliegende Ambulanzen - Google Patents

Stuetzgeraet fuer zu behandelnde Koerperteile, insbesondere fuer fliegende Ambulanzen

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DE746549C
DE746549C DEF92160D DEF0092160D DE746549C DE 746549 C DE746549 C DE 746549C DE F92160 D DEF92160 D DE F92160D DE F0092160 D DEF0092160 D DE F0092160D DE 746549 C DE746549 C DE 746549C
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DEF92160D
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Dr Med Bruno Friton
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BRUNO FRITON DR MED
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BRUNO FRITON DR MED
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    • A61G13/00Operating tables; Auxiliary appliances therefor
    • A61G13/10Parts, details or accessories
    • A61G13/12Rests specially adapted therefor; Arrangements of patient-supporting surfaces
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Description

  • Stützgerät für zu behandelnde Körperteile, insbesondere für fliegende Ambulanzen Die Erfindung betrifft ein Stützgerät für zu behandelnde Körperteile, insbesondere für fliegende Ambulanzen, das bei Oper,ationDen und sonstiger ärztlicher Untersuchung und Behandlung ein Stützen des zu untersuchenden und zu behandelnden Körperteils ermöglicht, leicht zu befördern ist und überdies alle für die Untersuchung und Behandlung erforderlichen Geräte, Instrumente, Medikamente usm. enthält. Das erfindungsgemäße Gerät kann beim liegenden, sitzenden und stehenden Patienten angewendet werden, und zwar sowohl bei Kopf- und Rumpf- als auch bei Arm- utid Beinbehandlungen bzw. -untersudhunfgen. Es eignet sicli insibesondlere zur Verwendung bei ambulanter Behandlung und kann derart ausgebildet sein, daß es in einem vollkommen verschlossenen Behälter, mit einem Fallschirm und gegebenenfalls mit Schwimmkörpern versehen, von Flugzeugen abgeworfen oder auf Schlittenkufen mittels einschiebbaren Tragstangen oder in dem Inneren des Behälters zu verstauen den Rädern befördert werden kann. Es leistet dem Land-und Feldarzt, dem kein festerUntersuchungs-und Operationsstuhl in einem ärztlich eingerichteten Raum zur Verfügung steht, wertvolle Dienste. Zwei der erfindungsgemäßen Geräte ergeben, wenn über sie ein Brett gelegt wird, einen Operationstisch von jeder wählbaren Länge und Höhe, der gegebenenfalls wie im Operationssaal nadel Wunsch hinten oder vorne höher oder tiefer gestellt werden kann.
  • Dies wird bei dem erfindungsgemäßen Gerät dadurch erreicht, daß ein Auflagepolster mit drei Stützschienen in einem zur Aufnahme von Untersuchungs- und Behandlungsgeräten, Medikamenten o. dgl. geeigneten Gestell der Höhe nach einstellbar angeordnet ist. Um die Abmessungen des zusammengeklappten Gerätes gering zu halten, kann das Auflagepolster mit seitlich aufklappbaren und in der Gebrauchslage feststellbaren Armen versehen sein, ferner können die Stützschienen des Auflageposters mit teleskopartig ausziehbaren Verlägerungsstücken versehen sein. Zweckmäßigerweise kann das Gestell ein durch Bedienen eines Fußhebels über ein Hebelgestänge in die Gebrauchslage schwenkbares und zweckmäßig ausziehbares Tischchen und ein beim Hochklappen des Tischchens in die Gebrauchslage herabklappendes Kästchen für ein Universaltaschenlaboratorium tragen. Weitere Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes sind in den weiteren Unteransprüchen agegeben.
  • Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gerätes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht des neuen Gerätes in zusaammengeklapptem Zustand, Fig. 2 eine Rückansicht und Fig. 3 eine Vorderansicht von Fig. I, Fig. 4 in größerem Maßstab die Anlenkung und Verriegelung der Verlängerungsarme des Auflageporsters, Fig. 5 einen Schnitt durch das Gerät in größerem Maßsteb, und zwar in der Gebrauchsstellung, Fig. 6 Einzelheiten des Verriegelungsmechanismus in der Verriegelungsstellung, Fig. 7 eine Vorderansicht des Gerätes in der Ruhestellung teilweise Im Schnitt, und zwar mit abgenommener Borderwand, und Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie 8-8 in Fig. 5.
  • Das Gestell 1 hat im wesentlichen die Form eines rechtwinkeligen vierseitigen Prismea, das zur besseren Standfestigkeit mit nach vorn und hinten weit ausladenden Füßen 2 und mittels Scharnieren umlegbaren seitlichen Füßen 3 versehen ist. Zwischen der Vorderwand 4 und der Hinterwand 5 ist ein Hohlraum 6 frei gelassen, der die verschiebbare Stütze und den Betätigungsmechanismus aufnimmt. Er ist an der Oberseite zum Teil durch einen Deckel 7 abgeschlossen. an der Vorderwand 4 ist mittels eines Scharniers ein durch seitliceh Leisten begrenzt auszichbares tischchen 8 angelenkt. Wieter ist ebenfalls mit Scharnierren ein beispielsweise ein Unoversaltaschenlaboratorium (für Har,-, Stuhl-, Serum-, Punktat- un magensaftuntersuchungen) enthaltendes Klappkästchen 9 angelenkt, das mit einer vorstehenden Leiset 10 versehen ist. In der Vorder- und Hiinterwand 4 und 5 können noch Fächer 11 angeordnet sein, in die Untersuchungsgeräte, wie z. B. Thermometer, Bandmaß, Stoppuhr, Hörrohr, Perkussionsilammer o. dgl., eingefiihrt werden können.
  • In dem Gestell 1 sind zwei Schächte 12 von quadratischem Querschnitt ausgespart, in denen Zahnstange 13 gleiten. Diese sind an ihren oberen Enden mit einem das Auflager bildenden Polsterstück 14 fest verbunden.
  • Mittels Scharnnieren sind an dem Polsterstück 14 gepolsterte Arme 15 angelenkt, die mitteels federbealasteter Klikne 16 in der in Fig. 4 dargestellten Gebrauchslage verriegelt werden könne. Zwei bei 16 drehbar gelagerte Hebel 18 sind durch Federn 19 belastet und an ihren oberen Enden mittels einer Lieste 20 miteinander verbunden, die gleichzeitig den von dem Deckel 7 nicht abgedeckten Teil abschließt. An ihrer Außenseite trägt die Leiste 20 eiinen handgriff 21, und an ihrer Innenseite ist sie zu einer Schneide 22 ausgebildet, die nach Art bon Sperrzähnen in die Zähne dre Zahnstangen 13 eingreifen kann.
  • Unterhalb der beiden Zahnstangen 13 ist in den Schächten 12 en Gleitstück 23 geführt.
  • Dieses ist mit einer mittleren Bohrung versehen, mittels welcher es auf einer im Gestell 1 fet angeordneten Führungsstange 24 geführt ist. Diese ist von einer Schraubenfeder 25 umgeben und unten im Gestell 1 und oben in einem festen anschlag 26 gelagert.
  • Die Schraubenfedern 25 drücken also das Gleitstück 23 aufwärts. an dem Gestell 1 sind bei 27 zwei doppelarmige Hebel 28 drehbar gelagert, die mittels eines Fußtrittes 29 verbunden sind. Ihre inneren Enden wirken mit den unteren Enden von weiteren im Gestell gelagerten doppelarmigen Hebeln 30 zusammen, deren ober Enden auf die unteren Enden eines Paares bei 33 drehbar gelagerter doppelarmiger hebel 31 drücken, deren innere oberen Enden als Sperrklinken 34 ausgebildet sind, die mit dem Gleitstück 23 zusammenwirken. Außerdem drückt auf das äußere obere Ende von 31 eine im Gestell befestigte Blattfeder 32 derart, daß im Ruhezustand die Sperrklinke 34 gegen das Gleitstück 23 gep@eß@ eird. an dem Polsterstück 14 ist ferner, etwas gegen die beiden Zahnstagen 13 nach hinten zu versetzt, eine längere Stange 35 von T-förmigem Querschnitt befestigt. Sie triigt in ihrem unteren teil eine mit einem im Gestell drehbar gelagerten Ritzel 37 zusammenwirkende Zahnstange 36. Diese Ritzel 37 kämmt mit einem weiteren, nur auf einem Teil seines Umfanges gezahnten Ritzel 38, das auf einer im Gestell gelagerten Welle 39 sitzt, auf der auch zwei an ihren äußeren Enden mit einer Achse 41 verbundene Stützen 40 für das Tischchen 8 befestigt sind. Die Achse 41 ist vorteilhafterweise von einer das Tischchen 8 unterst+tzenden Walze 42 umgeben. die Stützen sind in der der Walze 42 entgegengesetzten ricthung über die Welle 39 hinaus verlängert und an ihrer Unterseite zu Anlaufflächen 43 abgerundet. Die Oberseite 44 des hinteren Endes jeder Stütze 40 wirkt mit einem doppelarmigen Hebel 45 zusammen.
  • Beide Hebel 45 sind mittels einer gemeinsamen Welle 46 in dem Gestell drehbar ge: lagert und mit Federn 47 belastet. An ihren oberen Enden sind sie mittels einer mit einem Druckknopf 50 versehenen Leiste 49 miteinander verbunden.
  • An der Rückseite des Gestells ist noch eine Lade 51 für Sera-Ampnllen angeordnet, und zu beiden Seiten des Gestelles sind Verbandstoffrollen, Leukoplast o. dgl. enthaltende Kästechen 62 leicht abnehmbar angeordnet, die mit schlitzen zum Herasziehen der Streifen versehen sind. Unter diesen ist ein-oder beidseitig ein Universalsterilisatortaschenbesteck 54 mit Instrumentarium befestigt.
  • In der in den Fig. I bis 3 und 6 dargestellten Lage befindet sich das erfindungsgemäße Gerät in seiner Ruhestellung. Das Tischdlen 8 ist an die Vorderwand 4 angeklappt und sichert gleichzeitig auch das hochgeklappte Kästchen 9 durch Reibung vor dem Herabklappen. Das Gleitstück 23 wird durch die Sperrklinken 3+ in seiner unteren Lage festgehalten, die Schraubenfeder 25 ist daher zusammengepreßt. Um das Gerät in die in Fig. 5 dargestellte Gebrauchsstellung zu bringen, tritt man auf den Fußtritt 29. Über die Hebel 28 und 30 werden die Sperrklinken 34 ausgelöst, das Gleitstück 23 schnellt daher unter der Wirkung der Federn 25 hoch, bis es an den Anschlag26 a,nzuliiegen kommt, und drückt dabei auch die Zahnstangen 13 mit dem Polsterstück 14 aufwärts. Mit diesem geht aber auch die Zahnstange 36 hoch und dreht über die Ritzel und 38 die Stützen 40 in die in Fig. 5 dargestellte Lage im Uhrzeigersinn in Fig. 5. Dabei drücken die Anlaufflächen 43 auf die Hebel 45 und drehen diese entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn so lange, bis sie von diesen abgleiten. Von diesem Augenbfick an drücken die Hebel 45 auf die Oberseiten 44 der Stützen 40 und drehen diese so lange weiter, bis das Tischchen 8 waagerecht steht. Bei dieer Drehung gelangt das Ritzel 37 außer Eingroff mit dem Ritzel 38, da ihm jetzt dessen ungeazahnter Teil gegenübersteht. Das Tischchen 8, ds jetzt ausgezogen werden kann, hat bei seiner Bewegung mittels der Leiste 10 das Kästchen g freigegeben und abwärts gedreht, so daß Idieses die weitere Drehung unter dem Einfluß der Schwerkraft ausführen kann.
  • Wenn man das Aufiagepolster 14 höher verstellen will, dann braucht man nur an ihm zu ziehen, will man es aus einer höheren in eine tiefere Stellung bringen, dann zieht man den Handgriff 21 nach links und läßt die Schneide 22 nach Errechen der gewünnschten Stellung wieder in die entsprechenden Zähne der Zahnstangen 13 einschnappen. Da jetzt dem Ritzel 37 keine Zähne des Ritzels 38 mehr gegenüberstehen, werden die Stützen 40 von dieser Bewegung nicht beeinglußt.
  • Um das Gerät wieder in die Ruhestellung zu bringen, schiebt man vorerst das Auflagepolster 14 in die tiefste Stellung, und sodann drückt man es fest nieder. Dabei drücken die Zahnstangen I3 auf das Gleitstück23, und dessen untere Kante dreht beim Auflaufen auf die schrägeAnlauffläche der Sperrklinken 34 die Hebel 31 auswärts. Nach Erreichen der Ruhestellung sichern die beiden Sperrklinkern 34 wieder das Gleitstück 23 in der unteren Lage. Rfan drückt sodann auf den Druckknopf 50, wodurch die unteren Enden der Hebel 45 von den Oberseiten 44 der Stützen 40 abgleiten und das Tischchen 8 unter dem Einfluß der Schwerkreft herunterklappen kann. Wenn dabei der gezahnte Teil des Ritzels 38 mit dem Ritzel 37 wieder in Eingriff gelangt, so kann sich letzteres ungehindert drehen, da bei eingedrücktem Gleitstück sich die Zahnstange 36 unterhalb des Bereiches des Ritzels 37 befindet. Das Kästchen 9 wird sodann aufgeklappt und hält durch die Reibung seiner Außenkante an dem Tischchen S.
  • Die Ausbildung des Gerätes und seiner Betätigungs- und Verriegelungsvorrichtungen kann in jeder anderen geeigneten Weise erfolgen, ohne vom Rahmen der Erfindung abzuweichen. Die im Ausführungsbeispiel dar gestellte und beschriebene Ausgestaltung erleichtert aber die Benutzung des Gerätes, da es mit einem Handgriff in Gebrauchsstellung gebracht und mit zwei Handgriffen wieder in die Ruhestellung versetzt werden kann. Es kann noch vorteilhaft sein, beispielsweise durch ein geeignetes Gestänge, die Leiste 20 in der Ruhestellung des Stuhles derart zu verriegeln, daß sie nicht herausgezogen werden kann, und dadurch ein unbeabsichtigtes Herausziehen des Auflagepolsters zu verhindern Diese Verriegelung kann z. B. mit dem Fußtritt 29 oder dem Gleitstück 23 gekuppelt sein.
  • Das Auflagepolster kann. wenn es herausgenommen wird, auch behelfsmäßig als Krücke und Stützgerät verwendet werden, insbesondere wenn beispielsweise nach Art eines Stativs teleskopartig ausziehbare Verlängerungsstücke vorgesehen werden.
  • Das erfindungsgemäße Geräat kann aus jedem beliebigen geeigneten Werkstoff hergestellt sein, wie z. B. bei dem Ausführungsbeispiel angenommen aus Holz. Besonders zweckmäßig ist aber seine Ausführung aus Metall, für welchen Fall sich nur geringfügige, das Wesen der Erfindung nicht berührende konstruktive Änderungen ergeben.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Stützgerät für zu behandelnde Körperteile, insbesondere für fliegende Ambulanzen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Auflagepolster (14) mit drei Stützschienen in einem zur Aufnahme von Untersuchungs- und Behandlungsgeräten, Mediliamenten o. dgl. geeigneten Gestell (1) der Höhe nach einstellbar angeordnet ist.
  2. 2. Stützgerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflagepolster (14) mit seitlich aufklappbaren und in der Gebrauchslage feststellbaren Armen (I5) versehen ist.
  3. 3. Stützgerät nach einem der Ansprüche I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützschienen (I3 tuid 35) des Auflagepolsters (14) mit teleskopartig ausziehbaren Verlängerungsstücken versehen sind.
  4. 4. Stützgerät nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (i) ein durch Bedienen eines Fußhebels (29) über ein Hebelgestänge in die Gebrauchslage schwenkbares und zweckmäßig ausziehbares Tischchen (8) trägt.
  5. 5. Stützgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (1) ein beim Hochklappen des Tischens (8) in die Gebrauchslage herabklappendes Kästchen (g) für ein Universaltaschenlaboratorium trägt.
  6. 6. Stützgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei der drei Stützschienen des Auflagepolsters (I4) als Zahnstangen (I3) ausgebildet und in Schächten (I2) des Gestells (I) geführt sind, und daß unterhalb der Zahnstangen (13) in den Schächten (12) je ein Gleistück (23) geführt ist, die mittels durch einen Fußhebel (29) über ein Hebelgestänge (28, 30, 33) auslösbaren und an ihrer Oberseite mit Anlaufflächen ausgestatteten Sperrklinken (34) in ihrcr Ruhestellung gehalten werden.
  7. 7. Stützgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte (35) der Stützschienen des Auflagepolsters (I4) iii ihrem unteren Teil als Zahnstange (36) ausgebildet ist, die über in dem Gestell (I) gelagerte Zahn ritzel (37 und 38) auf zwei das Tischchen (S) hochklappende, als zweiarmige Hebel ausgebildete und auf der das Ritzel (38) tragenden Welle (39) schwenkbar gelagerte 5 ützen (40) ein wirkt.
  8. 8. Stützgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mit den das Tischchen (8) hochklappenden Stützen (40) zwei im Gestell (i) drehbar gelagerte und unter der Wirkung einer Feder (47) stehende zweiarmige Hebel (45) derart zusammenwirken, daß sie beim Schwenken der Stützen (40) aus der Ruhelage in die Stützlage zuerst gegen die I(raft der Feder (47) von der Unterseite des über die Welle (39) in das Innere des Gestells (t) hineinragenden Hebelarmes der Stützen (40) gedreht werden und dann nach Übergleiten auf die Oberseite dieses Hebelarmes die Stützen (40) weiter in die Stützlage drehen, und daß ein Teil des Umfanges des Ritzels (38) ungezahnt ist, so daß es bei hochgeklapptem Tischchen außer Eingriff mit dem Gegenritzel (37) steht.
  9. 9. Stützgerät nach einem der Ansprüche I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Stützen (40) zusammenwirkenden Hehel (45) zum Herabklappen des Tischchens (8) in die Ruhelage über einen Druckknopf (50) derart verschwenkbar sind, daß sie außer Eingriff mit den Stützen (40) kommen.
  10. 10. Stützgerät nach einem der Ansprüche I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an den Seiten des Gestells (1) Kästchen (52) für Verbandstoffrollen, Leukoplast o. dgl. und darunter Universalsterilisatortaschenbestecke (54) abnehmbar angebracht sind.
  11. 11. Stützgerät nach einem der Ansprüche 1 bis I0, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät in seiner Ruhestellung zum Befördern mit Flugzeugen in einem festen Behälter. zweckmäßig von der Form einer mit einem Fallscllinn versehenen oder mit Schwimmkörpern ausgestatteten Fliegerbombe, unterbringbar ist.
  12. 12. Stützgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Behälter neben dem Gerät auch Aufsatzverbandkästchen unterbringbar sind.
    Zur Abgrenzung des Ammeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen norden: deutsche Patentschriften ... Nr. 84 800, 86867; USA.-Patentschrift - 524 969.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE84880C (de) *
DE86867C (de) *
US524969A (en) * 1894-08-21 lottridge

Patent Citations (3)

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