DE746503C - Einrichtung zur UEberwachung von zeitlich in veraenderlicher Staerke geleisteter Arbeit - Google Patents

Einrichtung zur UEberwachung von zeitlich in veraenderlicher Staerke geleisteter Arbeit

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DE746503C
DE746503C DEL99163D DEL0099163D DE746503C DE 746503 C DE746503 C DE 746503C DE L99163 D DEL99163 D DE L99163D DE L0099163 D DEL0099163 D DE L0099163D DE 746503 C DE746503 C DE 746503C
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DE
Germany
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gear
counter
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roller
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Expired
Application number
DEL99163D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Alf Bjerknes
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Überwachung von zeitlich in veränderlicher Stärke geleisteter Arbeit Zusatz zum Patent 7o2 275 Gegenstand des Hauptpatents ist eine Einrichtung zur Überwachung von zeitlich in veränderlicher Stärke geleisteter Arbeit, bei der die für eine festgelegte Arbeitseinheit erforderliche Zeitgeprüft wird und nach Maßgabe der Ablaufzeit gegenüber einem vorgegebenen Wert eine Registrierung, eine Signalgebung, ein Regel- oder Schaltvorgang erfolgen kann. Gemäß der Erfindung läßt sich eine derartige Einrichtung nun in vorteilhafter Weise benutzen, um eine Korrektion der lastabhängigen Fehlanzeige des Zählers herbeizuführen.
  • Bekanntlich zeigen elektrische Zähler den gemessenen Verbrauch bei verschiedener Last in gewissem Umfange verschieden an. So kann sich beispielsweise eine Fehlerkurve, wie sie in Fig. r der Zeichnung angenommen ist, ergeben. Zwischen dem höchsten Punkt bei roo % JN und dem niedrigsten Punkt bei Zoo °/a JN besteht danach ein Unterschied von etwa d. %. Ein solcher Zähler kann so eingestellt «=erden, daß die Fehlerkurve innerhally von -!- 2 % verläuft. Im oberen Bereich ist der Fehler dabei negativ und wächst mit zunehmender Last. Oberhalb von Zoo °/o JN würde der Abfall der Fehlerkurve also noch größer werden.
  • Es sind an sich -zwar schon Mittel zur Korrektion der lastabhängigen Fehlanzeige elektrischer Zähler bekannt. Diese Mittel weisen aber in verschiedener Beziehung Mängel auf und bedingen vor allem Änderungen am Triebsystem des Zählers selbst. Demgegenüber wird erfindungsgemäß die Fehlerkorrektion in einfacher Weise dadurch erzielt, daß das Schalt bzw. Zeitelement der Einrichtung des Hauptpatents. indem es nach Maßgabe der Belastung im einen oder im anderen Sinne in seine Ausgangsstellung zurückkehrt, ein vorzugsweise als Schrittschaltwerk ausgebildetes Getriebe steuert, das seinerseits eine zusätzliche Verstellung des die geleistete Arbeit anzeigeii(@en Zählwerkes bewirkt. Die zusätzliche Verstellung führt dabei eine Verändertuzg der Frhlerlatrve derart hei-bzi, daß von einer bestimmten Last ausgehend im Bereich niederer Lasten die Fehlerkurve gesenkt, im 1-cereich höherer Lasten gehoben wird. Auf diese Wtise I:ilat sich z.B. für den Fall der F ig. i b; i den Lasten unter i 5o °io J N eine Senkung, bei den (larüberliegenden Lasten ein 1-felpen der Fehlerkurve um einen bestimmten 1@etrag erreichen. Das kann. an :ich sehan (-nie @trechttnder Fehlerkurve, d.li. eine Verkleinerung (Ins 1_`ntei-scliiedes zwischen ihrem ht`-_listen und niedrigsten Punkt, ergehen. Dio K@>rrthti@tn 1<ißt sich aber dadurch noch günstiger gestalten, daß die zusiitzliche Verstellung in Abhängigkeit von der jeweiligen Gröl,le der @-er sttllüewegung des Zeiteletnenws w:ilireuri einer Festmenge nach I\'iclitting und Grillst verschieden bemessen ist.
  • Diese Verhältnisse sollen an Hand der Fig. = näher erl-.iutert -werden. Dort ist eine :(l-; Zeitelement im Sinne des 11a-uptpatents u-irkende Sclialtsclieibe angenommen, die aus einer Ruhelage jeweils während des Ablaufes einer Fcstnienge in I:ichtung des Pfeiles 13 wer stellt wird. U-ür(le diese Schaltscheibe beispielsweise durch (las Zeitwerk in 1j -Minuten eine volle Umdrehung erfahren, so -würde die Schaltnase an ihrem Unifang danach in ;'1:lIitluteli (letz Kulminationspunkt erreichen. Wenn die Festmenge schon früher abgelaufen ist, liegt Cberlast vor, -wenn sie erst sp:iter abläuft: Unterlast. Je nach der bis zur Rückführung erreichten Stellung ist dabei die l'berlast bzw. Unterlast größer oder kleiner. Jlan kann infolgedessen den sich längs der C-"nilaufi-iewegung der Schaltscheibe zu denkenden Auslösepnnkten für die Rückführung Belastungshöllen in 1A- oder J\ zuordnen. Erfolgt die Auslösung der Schaltscheibe bereits kurz nachdem sie ihre Verstellbewegung angetreten hat, bedeutet dies, daß eine sehr hohe Belastung vorliegt. Diese verringert sich immer mehr, je nielir it r Atislösel>unl;t sich I (lern Kulminationspunkt nähert. Der letztere selbst entspricht z.B. einer normalen Zälileibe lasteng.
  • Dä der Ziihler hei hoher Belasten - eineu starken negatic-en Fehler aufweist, so niüi,)te bei Auslösung der Selialtscliuibe kurz nach erfolgtem Anlauf eine durch -}-- -@- -[- -f- angedeutete Pluskorrektion bewirkt werden. Die Korrektionsbeträge verkleinern sich (labe i nach dem Kiiltnitiati(iiispttiil;t lein, bis nach Cberschreitung des letzteren eine 'Iipuskorrektion vorzunehmen ist, die entsprechend dein positiv verlaufenden Teil der Lastkurve in Fig. i etwa iin Sinne von -@--/---@-verläuft.
  • Zur Erzielung dieser Wirkung läßt sich enti - 3 der durch (las Zeitelement beg äß Fig wirkte Schaltvorgang zuin Antrieb einer Ktirvensclieibe b°nutzen, die entsprechend der Fehlerkurve des Zählers ausgeführt ist. Bei denn Ausführungsbeispiel ist hierfür eine Walze 2 mit verschieden langer Verzahnung ausgebildet. Die Verzahnung entspricht in ihrem Cbersetzungsverhältnis den positiv bzw. negativ auszugleichenden Werten. Die Walze ist über ein Ztvischenrad 5 mit einer Walze 6 gekuppelt. Das Zjvisclietirad 5 ist auf einer Wandermutter angeordnet und wird von einer Schraul)shitidel 3 entlang den Walnett 2 und 6, solange diese selbst an einer Drehbewegung gelindert sind, verstellt. Die Schraubspindel 3 wird von dein mit konstanter Drehzahl umlaufenden Triebwerk, einem selbstanlaufenden Svnchronl;leinmotor, angetrieben. Die 1 ortschaltung den- Walze 2, die auf einer Welle i angeordnet ist, erfolgt immer uni konstante Drehwinkel, z. B. iSo°, wobei die Drehrichtung durch die Richtung der Pückstellhewegung des Schaltelementes bestimmt ist. Ini Falle von L?berlast erfolgt der Antrieb der Walzet iin Sinne des Pfeiles i i; das Schaltelement .;ehrt entgegen der Richtung des Pfeiles 13 in seine Ans gatigslage zurück. Inn Falle von Unterlast, wenn also die kücklx wegeiig des Schaltelementes in der Pfeilrichtung 13 stattfindet, erfolgt der Antrieb der Walze 2 iln entgegengesetzten Sinne, also ini Sin;ie des Pfeiles 12. Die Begriffe Überlast und Unterlast sind dabei zweckmäßig auf einen i Belastungswert bezogen, für den ein Fehler nicht auftritt, für den Fall der Fig. i als(> n. B. 150 °/" von JN.
  • Während des Ablaufs einer Festmenge bewegt sich (las Schaltelement nach Fig. 2, an- t getrieben durch das Zeitwerk, in Richtung des Pfeiles 13. Gleichzeitig -wird die Schraubspindel 3 durch das Zeitxverl; angetrieben, und (las Zwischenrad 5 wird dadurch nach rechts entlang den Walzen 2 und 6 verstellt. Erfolgt i eine Auslösung der Schaltscheibe vor ErreicInung des Kulminationspunktes, also ini lulle von Cberlast, so ist der negative Werte betragende 1# ekler des Zählers durch einen entsprechenden positiven Korrekturbetrag aus- i zugleichen. Die Größe des erforderlichen Korrekturbetrages bedingt das Übersetzungswerhältuis, mit dein auf das Zählwerk 1q. eingewirkt wir(- und das sich aus der Größe der Verzahnung der Walze 2 ergibt. Durch die i: kückhchrbetvegung des Schaltelementes in s(-inc .@uagangsstellung wird diese Walze <.ngetrieben. Der Antrieb kann direkt mechanisch über ein Schrittschaltiverk erfolgen, oder es kann statt dessen die Anordnung auch so getroffen werden, daß das Schaltelement einen durch eine selbständige Kraft erfolgenden Antrieb- freigibt.
  • Mit der Auslösung des Schaltelementes wird gleichzeitig die Schraubspindel3 vom Zeitwerk entkuppelt. Durch den Antrieb der Walze 2 dreht sich danach das'Zwischenrad 5 mit der Schraubspindel3 als Achse unter l'bertragung der Drehbewegung der Walze 2 auf die Walze 6. Anschließend findet durch Rückdrehung der Schraubspindel 3 eine axiale irerstellung des Zwischenrades 5 nach links statt, bis die Ausgangsstellung wieder erreicht ist. Das Ausmaß der auf die -Walze 6 ühei-tragenen Drehbewegung ist dabei durch die Stellung bestimmt,' die das Zwischenrad bei seiner Entkupplung vom Zeitwerk erreicht hatte. Nachdem das Zwischenrad 5 in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt ist, wird auch die Walze 2 zur Rückkehr in ihre Aus-,gang sstellung freigegeben. Diese Rückstellung kann z. B. unter dein Einfluh einer Torisintisfeder 2 erfolgen.
  • Die Drehbewegung der Walze 6 geht ein auf die Seite 7 eines Differentialgetriebes, dessen andere Seite 8 über ein Zwischenrad io vom Zähler angetrieben -wird und dessen Planetenrad o mit dem Zählwerk 14 in Verbindung steht. Ersichtlich wird das Zählwerk finit der Differenz oder der Summe der Drehzahl des Zählers und der Korrektionsvorrichtung angetrieben. Für den Fall, daß LTnterkist vorliegt, wird dieWalze2 entgegengesetzt zu der vorstehend beschriebenen Arbeitsweise, also in Richtung des Pfeiles 1.2 angetrieben. Alsdann erfolgt der Vorschub des Rades 7 11111 negative Werte, so daß auf das Zählwerk 1d. die Differenz der Drehzahl des Zählers und der Korrektionseinrichtung eingeht.
  • Selbstverständlich kann durch die Schaltscheibe neben der Korrektionseinrichtung auch noch die Atize'ge- tis,w. -einrichtung nach dem Hauptpatent geschaltet -werden; es ist aber auch möglich, durch die Schaltscheibe lediglich die Korrektion der Zählerangaben vornehmen zu lassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPROCHE: i. Einrichtung zur Überwachung von zeitlich in veränderlicher Stärke geleisteter Arbeit, insbesondere an Elektriziriit, bei der die für eine festgelegte Arbeitseinheit erforderliche Zeit geprüft wird und je nachdem, ob sie einen vorgegebenen Wert unter- oder überschreitet, ein Schaltvorgang herbeigeführt wird, nach Patent 702 275, dadurch gekennzeichnet, daß zur Korrektion des lastabhängigen Fehlers des integrierenden Arbeitsmessers das je nach der Belastung in dem einen oder anderen Sinne in die Ausgangsstellung zurückkehrende Schalt- bzw. Zeitelement ein vorzugsweise als Schrittschaltwerk ausgebildetes Getriebe steuert, das seinerseits eine zusätzliche Verstellung des die leistete Arbeit anzeigenden 7-ählwerl:i#s hwirkt und diese zusätzliche Verstelhing zweckmäßig in Abhängigkeit von der jeweiligen Größe der Verstellbewegung des Zeitelementes während des Ablaufs einer Festmenge nach Richtung und i-orzu:; -weise auch Größe verschieden benie,.@sen ist. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Verstellung unter Verwendung eines Differentialgetriebes erzielt wird, indem auf dessen eine Seite das Schalt- bzw. Zeiteleinent einwirkt, während die zweite Seite vom Zähler angetrieben wird und das Planetenrad die Summe oder Differenz beider- Werte auf das Zählwerk überträgt. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, bei der der Antrieb der einen Seite des Differentialgetriebes durch das Schalt-bzw. Zeitelement oder eine von diesem ausgelöste selbständige Antriebskraft erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Getriebewalze finit entsprechend der Fehlerkurve des Zählers axial verschieden langer Verzahnung vorgesehen ist, die jeweils uni bestimmte Winkelbeträge aus einer Ausgangsstellung gedreht wird und der gegenüber ein mit ihr zusa.minenwirkendes Getrieberad (5) während des Allaufs der Festmenge durch das Zeitwerk aus einer Ausgangslage axial verstellbar ist und das Getrieberad als Zwischenrad mit einer vodlverzalinten Walze zusammen--wirkt und seine Drehbewegung auf diese überträgt. .4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Getrieberad nach Art einer Wandermutter auf einer vom Zeitwerk angetriebenen Schraul>-spindel (3) gelagert ist, die bei der Auslösung des Zeitelementes vonr Zeitwerk entkuppelt -wird. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind ini Erteilungsverfahren keine Druckschriften in Betracht gezogen worden.
DEL99163D 1939-09-30 1939-09-30 Einrichtung zur UEberwachung von zeitlich in veraenderlicher Staerke geleisteter Arbeit Expired DE746503C (de)

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