DE74636C - Kraftmesser mit Antrieb des Zählwerks durch Doppelexcenter - Google Patents

Kraftmesser mit Antrieb des Zählwerks durch Doppelexcenter

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DE74636C
DE74636C DENDAT74636D DE74636DA DE74636C DE 74636 C DE74636 C DE 74636C DE NDAT74636 D DENDAT74636 D DE NDAT74636D DE 74636D A DE74636D A DE 74636DA DE 74636 C DE74636 C DE 74636C
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DENDAT74636D
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R. voigtländer in Leipzig-Gohlis, Wilhelmstr. 40
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L3/00Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
    • G01L3/02Rotary-transmission dynamometers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

9 / / V-
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Der Kraftmesser hat den Zweck, die durch eine Betriebs- oder eine Transmissionsanlage oder durch eine einzelne Maschine in einem beliebigen Zeitraum verbrauchte Kraft zu messen.
Er setzt sich zusammen aus der Riemscheibe a mit dem Bolzen/ und dem Gehäuse b für ein elastisches Zwischenglied c, welches hier als Spiralfeder angegeben ist, aus dem Hebel d mit einer als Excenter ausgebildeten Nabe, dem Excenter e mit dem Auge x, Fig. 7 und 8, und dem Excenterbügel y mit der Zugstange %, welche mit einem Zählwerk i verbunden ist. Die Riemscheibe a, welche auch als Seilscheibe oder Zahnrad gedacht werden kann, sitzt lose auf der Welle w und wird mit allen Theilen b bis f derart in Verbindung gebracht, wie in Fig. ι und 2 dargestellt ist. Der Hebel d sitzt fest auf der Welle w, auf welche die zu messende Kraft übertragen werden soll. Seine Nabe ist excentrisch ausgebildet, wie Fig. 5 und 6 zeigen, und auf diesen excentrischen Theil von d wird das Excenter e aufgesetzt und durch den Bolzen f mit der lose auf der Welle w sitzenden Riemscheibe α verbunden. Der Hub beider Excenter ist gleich grofs, so dafs, wenn sich beide mit ihrem Hub entgegengesetzt auf der Welle w in einer Linie, befinden, wie Fig. 1 darstellt, der Hub des Excenters e zur Welle w gleich Null ist und bei Drehung der Welle w die Zugstange \ keine Bewegung macht, wogegen bei dem Zusammenliegen der Hübe beider Excenter die Bewegung der Zugstange \ dem zweifachen Hub eines Excenters entsprechen wird.
Werden nun alle Theile so zusammengestellt, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt ist, dafs der Hebel d am elastischen Zwischenglied c anliegt, dann wird, sobald das elastische Zwischenglied c durch eine Kraft zusammengedrückt oder gedehnt wird, der Hebel d seine Lage zu der Riemscheibe α (oder deren Ersatzstück) verändern, und da das Excenter e mit der Riemscheibe α durch den Bolzen f verbunden ist, werden auch beide Excenter ihre Stellung zu einander und hiermit das Excenter e seinen Hub bei Drehung der Welle w ändern. Durch die in dem Gehäuse b befindlichen Schrauben g und h wird die Spannung des elastischen Zwischengliedes c geregelt. Befindet sich dieses im unbelasteten Zustande, d. h. wenn die Riemscheibe α keine Kraft zu übertragen hat, so ist der Hub des Excenters e gleich Null. Wird das elastische Zwischenglied c aber zusammengedrückt oder gedehnt, so verstellt sich das Excenter e auf der excentrischen Nabe des Hebels d und bekommt einen Hub, welcher immer der Kraft proportional bleibt, die das elastische Zwischenglied c zusammendrückt oder ausdehnt. Wird die Zugstange \ des Excenters e mit dem Hebel eines Zählwerkes i verbunden und werden die Hebelverhältnisse derart angeordnet, dafs bei einer gewissen Spannung des Zwischengliedes c, welche durch die auf der Riemscheibe α wirkende Umfangskraft hervorgerufen wird, der Hub des Excenters e an dem Hebel des Zählwerkes i bei jeder Umdrehung der Welle w eine Ziffer vorschiebt, und ist der Weg der Umfangskraft, welche diese bei jeder Umdrehung der Welle w beschreibt, bekannt, dann entspricht jeder Ziffer des Zählwerkes i ein ganz bestimmtes Product aus Weg mal

Claims (1)

  1. Umfangskraft, so dafs zu jeder Zeit die Gesammtzahl des Zählwerkes i die verbrauchte Kraft und den von dieser zurückgelegten Weg angiebt. Wird von der Umfangskraft, welche bei jeder Umdrehung der Welle w an dem Zählwerk i eine Ziffer vorschiebt, nur die Hälfte gebraucht, dann ändert sich der Hub des Excenters e derart, dafs erst bei zwei Umdrehungen der Welle w eine Ziffer vorgeschoben wird, und das Product aus halber Kraft mal zweifachen Weg wird wieder gleich ganze Kraft mal einfachen Weg. Ebenso ändert sich der Hub des Excenters e, wenn die doppelte Umfangskraft ausgeübt wird, dann so grofs, dafs bei jeder Umdrehung der Welle n> an dem Zählwerk i zwei Ziffern vorgeschoben werden, also bei einer Umdrehung die doppelte Kraft mal einfachen Weg das doppelte Product ergiebt, so dafs auf einer Ziffer die Hälfte des doppelten Productes kommt, welches wieder gleich einfache Kraft mal einfachem Weg wird. Um das Product in Pferdestärken auszudrücken, ist es nur nöthig, die Zeit in Secunden zu kennen, in welcher die durch das Zählwerk i angezeigte Zahl erhalten wurde.
    Der veränderliche Hub des Excenters e läfst sich auch in der Weise mit dem elastischen Zwischenglied c in Zusammenhang bringen, dafs die Nabe des Hebels d einen Arm k, Fig. 12 und 13, erhält, welcher auf einem Bolzen / den Gegenhebel m, Fig. 14 und 15, trägt. Der Gegenhebel m hat an einem Arm den Zahnbogen 1 und diesem gegenüber den gabelförmigen Arm 2. Das Excenter e erhält für diese Anordnung statt der Bohrung einen Schlitz, durch welchen die Transmissionswelle hindurchgeht, und aufserdem zwei Augen 3 und 4, welche zur Verbindung des Excenters e mit dem gabelförmigen Arm 2 des Gegenhebels m dienen. In Fig. 16 und 17 ist das Excenter e mit Bügel y dargestellt, und in Fig. 18 und 19 sind Excenter e und Gegenhebel m verbunden gezeichnet. Die Riem-. scheibe α erhält für diese Anordnung aufser dem Gehäuse b mit dem elastischen Zwischenglied c noch das Zahnkranzstück w, Fig. 9, 10 und 11.
    Werden nun alle Theile so zusammengestellt, wie in Fig. 9 und 10, dafs der Hebel d gegen das elastische Zwischenglied c liegt und das Zahnsegment 1 in das Zahnkranzstück η eingreift, dann wird, sobald das elastische Zwischenglied c durch eine Kraft zusammengedrückt oder gedehnt wird, der Hebel d seine Lage zu der Riemscheibe α oder einem Ersatzstück an Stelle dieser verändern; gleichzeitig wird der Gegenhebel m durch den Eingriff des Zahnsegments ι in das Zahnkranzrad η der Riemscheibe α veranlafst, seine Stellung zu der Welle w zu verändern, und da mit diesem Hebel d das Excenter e verbunden ist, mufs auch dieses seine Stellung auf der Welle w und hiermit seinen Hub verändern und auf das Zählwerk i übertragen. Diese Anordnung erfüllt denselben Zweck wie die zuerst beschriebene Anordnung.
    Der veränderliche Hub des Excenters läfst sich bei beiden Anordnungen in einfachster Weise auf ein elektrisches Zählwerk p, wie in Fig. 20 dargestellt, übertragen. Die Zugstange \ des Excenters e wird mit einem Hebel ο verbunden, welcher von der gezeichneten Mittelstellung aus nach unten über Contacte gleitet und den elektrischen Strom auf ein elektrisches Zählwerk ρ überträgt, dessen Hebel die gleichen Bewegungen des Hebels 0 macht, aber durch ein Schaltwerk die Zifferblätter des Zählwerkes nur nach einer Richtung verschieben kann, so dafs auch hier bei jeder Umdrehung der Welle der Aufschlag des Hebels 0 entsprechend der veränderlichen Umfangskraft, welche das elastische Zwischenglied c mehr oder weniger verkürzt oder dehnt, gröfser oder kleiner wird und der Hebel des Zählwerkes ρ die Zifferblätter um einen Theil, eine ga'nze oder mehrere Zahlen verschiebt.
    Pateντ-Ansρrüch:
    Ein Kraftmesser mit zwei auf einander sitzenden Excentern, wovon das eine, das auch ein Kurbelzapfen (Fig. 9 bis 19) sein kann, mit der Transmissionsweile, das andere mit der Riemscheibe verbunden ist, zum Zweck, einen veränderlichen Excenterhub zum Antrieb eines totalisirenden elektrischen oder mechanischen Zählwerkes zu erhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT74636D Kraftmesser mit Antrieb des Zählwerks durch Doppelexcenter Expired - Lifetime DE74636C (de)

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