DE745372C - Elektronenroehre - Google Patents

Elektronenroehre

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DE745372C
DE745372C DEL94122D DEL0094122D DE745372C DE 745372 C DE745372 C DE 745372C DE L94122 D DEL94122 D DE L94122D DE L0094122 D DEL0094122 D DE L0094122D DE 745372 C DE745372 C DE 745372C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anodes
electron tube
tube according
supply lines
neutralization
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Expired
Application number
DEL94122D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Felix Herriger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE745372C publication Critical patent/DE745372C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J21/00Vacuum tubes
    • H01J21/20Tubes with more than one discharge path; Multiple tubes, e.g. double diode, triode-hexode
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/003Tubes with plural electrode systems

Landscapes

  • Microwave Tubes (AREA)

Description

  • Elektronenröhre nach Patent 715 037 Zusatz zum Patent 715 037 Im Hauptpatent ist eine Elektronenröhre, insbesondere zur Verstärkung sehr hoher Frequenzen mit zwei in einem Gefäß eingebauten, im Gegentakt geschalteten und neutralisierten Systemen unter Schutz gestellt worden. Dabei besteht jedes System durch Verwendung einer einseitig emittierenden Kathode aus einem aktiv an der Entladung teilnehmenden Teil (Verstärkerteil) und einem symmetrisch zur Kathode angeordneten, nur zur Neutralisation dienenden kalten Teil (Neutralisationsteil), wobei jeweils der Neutralisationsteil des einen Systems mit dem Verstärkerteil des anderen Systems zwecks Neutralisation elektrisch verbunden ist.
  • Der Aufbau der in dem Hauptpatent beschriebenen Elektronenröhre ist so getroffen, daß die Querschnittslächen der Elektrodensysteme aneinanderstoßen. Hierdurch ergibt sich der Nachteil, daß die Länge der Systeme verhältnismäßig groß zu ihrer Breite wird, so daß durch die beim Heizen der Röhre auftretenden Temperaturänderungen leicht eine Änderung der Zwischenelektrodenkapazität infolge einer Lagenänderung der Elektrode, insbesondere der Anode, eintritt.
  • VorliegendeErfindung schlägt zur Vermeidung dieser Nachteile bei Elektronenröhren gemäß Patent 715 037 vor, die beiden Elektrodensysteme so .nebeneinander zu legen, d;aß ihre Achsen parallel laufen und die Anode des Verstärkerteils des eines Systems mit dem Neutralisationsteil des anderen Systems eine bauliche Einheit bildet. Dabei können die Anoden hohl ausgebildet und durch Wasser gekühlt werden. Die Anoden sollen mindestens je zwei Stromzuführungen besitzen, die gleichzeitig als Zu- und Abfluß für das Kühlmittel dienen. Es soll in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen werden, daß es bekannt ist; achsparallele, nebeneinanderliegende Elektrodensysteme zu verwenden.
  • Die Abbildungen zeigen beispielsweise zwei Ausführungen einer derartigen Elektronenröhre. In einem -1,-al:uuingefäß i sind zwei Elektrodensysteme mit den Gittern -2 und 3 und den Kathoden .I und 5 angeordnet. Diese Kathoden sind als Flachkathoden ausgebildet und einseitig mit einer Einissionsschicht bedeckt, so daß eine Seite jeweils als wirksames System und die andere Seite als N eutralisationssystein verwendet «-erden kann. Für beide Elektrodens_ysteme gemeinsam sind zwei Anoden 6 und ; vorgesehen, die als Hohlkörper finit dreieckigem Querschnitt ausgebildet und zur.Erhöhung der Stabilität mit Sicken 8 versehen sind. Alle Elektroden werden auf der einen Seite in einem keramischen Verschlußstück c) des Vakuunegefäßes festgelegt, während ihre Verbindung auf der anderen Seite durch eine geineinsaine Stütze io erfolgt.
  • Durch diese beiderseitige Festlegung wird erreicht, daß eine Beeinflussung der Zwischenelektrodenkapazität durch Erschütterungen nicht eintritt. Die Zuführungsleitungen sind auf kürzestem Wege durch die Gefäßwandung hindurchgeführt.
  • Durch die Ausbildung der Anoden als Hohlkörper wird erreicht, daß eine Verwerfung durch Wärmespannung nicht eintritt.
  • Bei Röhren für größere Leistungen werden zur besseren Abführung der Verlustwärme die Anoden mit Wasser gekühlt. In Abb. 3 ist eine derartige Anordnung schematisch dargestellt. Die Anodenzuführungen i i und 12 sind hohl und getrennt aus dem Entladungsgefäß leerausgeführt. Diese Zuführungen dienen dabei gleichzeitig als Strom-und Kühlmittelleitung.
  • Die Anoden können auch bei strahlungsgekühlten Röhren an diametral gegenüberliegenden Seiten Zuführungen besitzen. Eine derartige Anordnung hat den Vorteil, daß die Elektrodenkapazität auf zwei Schwingungskreise verteilt werden kann. Bei gegebener Elektrodenkapazität und Zuleitungsinduktivität ist in diesem Falle die kürzeste erzielbare Wellenlänge kleiner. Das an sich bekannte Verfahren der doppelten Herausführung der Elektroden erweist sich hier als besonders vorteilhaft, da je zwei benachbarte Zuleitungen gegenphasig und symmetrisch gegen Erde schwingen. Eine schematische Darstellung für eine derartige Anordnung mit Wasserkühlung ist in Abb. d. gegeben. Die Anoden 13 und 1I erhalten auf der einen Seite starre Zuleitungen 1,5 und 16 und auf der anderen flexible Zuleitungen 17 und 18, die vorzugsweise aus Tombakrohr bestehen. Die flexiblen Zuleitungen sollen zum Ausgleich von Wärmedehnungen dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektronenröhre nach Patent715O37, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Elektrodensy steure sonebeneinanderliegen, daß ihre Achsen parallel laufen und daß die Anode des Verstärkerteils des einen Systems mit dem \ eutralisationsteil des anderen Systems eine bauliche Einheit bildet. Elektronenröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anoden als Hohlkörper ausgebildet sind. 3. Elektronenröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anoden mit Wasser gekühlt werden und mindestens je zwei Stromzuführungen besitzen, die gleichzeitig als Zu- und :'@bfluß für das Kühlmittel dienen. Zur Abgrenzung des J#nineldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Beti*clit gezogen worden: deutsche Patentschriften \ r. 586 .I33, 62d 1d4; österreichische Patentschrift - 145 32.4; französische Patentschriften - 812 727, 782 171; britische Patentschrift ..... - 428258.
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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE586433C (de) * 1927-09-29 1933-10-21 Manfred Von Ardenne Mehrsystemroehre mit mehr als zwei Systemen und eingebauten Kopplungselementen
GB428258A (en) * 1933-07-21 1935-05-09 Meaf Mach En Apparaten Fab Nv Improvements in and relating to ultra-short wave tubes
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AT145324B (de) * 1933-06-29 1936-04-25 Telefunken Gmbh Elektrodensystem für indirekt geheizte Entladungsröhren.
FR812727A (fr) * 1936-10-18 1937-05-15 Thomson Houston Comp Francaise Perfectionnements aux valves thermioniques

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