DE745157C - Verfahren zur Verpackung von keimfrei zu haltenden Backwaren - Google Patents
Verfahren zur Verpackung von keimfrei zu haltenden BackwarenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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Description
- Verfahren zur Verpackung von keimfrei zu haltenden Backwalen Die Erfindung bezieht sich auf ;die Verpackung keimfrei zu halternder Backwaren, insbesondere von Ganzbroten, vorzugsweise zum Schutz gegen Schimmelbildung.
- Es ist bisher gebräuchlich, Backwaren, die in verpacktem Zustand aus gesundheitlichen Gründen oder zum Zwecke längerer Aufbewahrung in Umhüllungen gehandelt werden, nach der Herausnahme aus dem Ofen zunächst auskühlen und ausdünsten zu lassen und anschließend in Papier oder Papier mit Zwischenlagen von Metallfolien einzuschlagen.
- Die Auskühlung hat man Jobei im w.esentlichen deshalb für unerläßlich gehalten, weil man den erhöhten Feuchtigkeitsgeh alt als Veranlassung zur Schimmelbildung angesehen hat und bei ,dichter Verpackung, z. B. in gewachstem Papier, ein Schwammigwerden des Brotes befürchtete.
- Man hat deshalb auch häufig noch sogenannte Luftstreifen, d. h. Streifen aus durchlässigem Papier, oder Öffnungen in .der Pakkung vorgesehen. Es muß aber angenommen werden, daß hierdurch ein Eindringen von Keimen begünstigt wurde, da nach mehr oder weniger kurzer Zeit dass Schimmligwerden nicht verhindert werden konnte.
- Vielfach hat man dem Brotteig noch zusätzlich Stoffe, wie Benzoesäure, beigefügt; -derartige Zusätze sind aber unerwünscht.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung werden für die Verpackung von Backwaren =dichte, schmierig gemahlene und mechanisch geglättete, mit Harzen oder solche enthaltenden Stoffen bewehrte Papiere verwendet und in diese Papiere die Brote in noch heißem, ofenfrischemZustandeingepackt,wobei man zweckmäßg für eine lockere Packung zur Erhaltung eines Freiraumes innerhalb der Packung Sorge trägt. -Mit Harzen, bewehrte, d. h. imprägnierte Päp.iere, sind an sich bekannt. Man hat auch schon wiederholt vorgeschlagen, Brote in noch ofenfriscliein Zustand in dichte PackungOn einzuscliliellen. Bei diesem letztgenannten Verfahren handelt es sich aber im wesentlicIien darum, dal,) der Backware noch die Möglichkeit der Fetichtigkeitabgabe in der Packung gegeben wird. Auch sind die bisher ver«-en leten Packungen teilweise sehr uniständl.irh und für die a11geinein-e Anwendunhier nicht brauchbar.
- So hat inan beispielsE@-cisz vorgeschlagen. li.eilIes Brot in Zinn- oder Bleifolien einzuschließen und anschließend in Papier zti verpacken oder sie in Behälter :aus vcrzinnteni Eisenblech unterzubringen, die einen besondren Bodenrost zur Abscheidun- der austretenr_Ien Feuchtigkeit aufweisen.
- Es hat sich jedoch erwiesen, daß derartige verpackte Brote V eräiAerungen in Geruch und Geschmack erleiden und die Bereitstellung der verhältnismäßig kostspieligen Verpackungsmittel, die gegebenenfalls doppelte Verpackung u. dgl. die Durchführung dieses Verfahrens für die Allgemeinheit verbieten.
- Ebensowenig haben sich Verfahren als brauchbar erwiesen, nach denen die Brote in dichte Packungen eingeschlossen «-erden sollen, die selbst noch Stoffe enthalten, die durch Verdunstung keimtötende Gase abgeben, nachdem die fertige Verpackung einer Nacherhitzung unterworfen ist.
- Durch die Verwendung dichter Papiere, wie Pcrgamin, die finit Harzlösungen iinprägniert sind, werden zusätzliche llaßtiahmen. i@-ie -N acherhitzutig oder zusätzliche Anordnung von besonderen Trockenrosten, die 'Mitverwen.clung von Metallfolien, das Zuführen von keimtötenden Stoffen oder die Einlötung in metallische Behälter, erspart.
- Die Handhabung dieser Packun-en bedingt heroinerlei :1n.derung der gesamten Arbeitsweise etwa in Großbetrieben. Die Packungen sind auch verhältnismäßig wohlfeil lierzustellen, und die Haltbarkeit der Brote in .clen Packungen ist aine bemerkenswert ;große.
- Vor allem treten keinerlei Beeinflussunben des Geschmacks, Geruchs und des röschen Frischzustandes ein, während vorzugsweise in Blechpackungen Brot nach kurzer Zeit eine unerwünschte Weichheit und Gesch.inacksv eränderung erleidet.
- Durch die Verpackung derart, daß diese nicht knapp mit der äußeren Forni der fri-
scheu Backware abschließt, soticlerit einen ge- wissen Freiraum rin Innern der @. crlia cl;ung bülä ßt, jedoch selbst eine in sich dichte, ge- schlossene Hitlle bildet, erreicht man, dall die zunächst @voni frischen Brot al@begrlxne Feuchtigkeit nicht unmittelbar in die Kruste zieht und diese schmierig macht, sondern langsam wieder in das Brot zurückgeht, ohne eber, wie etwa durch die Berührung ioit 1-,ie- WFallische:n Wänden, z. B. Eisenblech, ge- schinacksstörende 'liiderung,ii erlitten zu haben. Die verwendeten Papiere Haben sich als vollkommen unempfindlich ge"eiiübcr den heißen Broten erwiesen, die ohne Zwischen- lagerung sofort verpackt werd, n können. Sie erleiden auch keine Veränderungen finit dem Abkühlen, etwa durch Faitenb,il-,huig oder Sprödewerden. Verbrauchsstörungen auch von mehreren Tagen haben keinen Einflufl auf die Frische oder @'ei-«-enfl.l)arkcit der Packung. Für kleinere Betriebe ist damit die @@lög- lichlkeit einer Vorratbildung gegeben, ohne daß .die an verschiedenen Tagen Hergestellten Brote für den Verbraucher in@rhl#che U nt,r- schiede der Eigenschaften der Backware be- dingen. Auch für «eitere @'ersand«-ege wer- den schlieflich durch die Beha ndlung geni:ill der Erfindung kostspielige und in ihren Wert nur beschränkte 1VIaßnahinen, wie Zwischen- sterilisation, \Iehrschichtpackun,gen niit 'Me- tallfolien u. dgl., erspart. Das erfindungsgeniäCe Verfahren ist finit Anspruch i gekennzeichnet. Die 1Iatlii:iliiiie nach Anspruch 2 soll nur-in @'erbin I#mg finit (lein Inhalt des Anspruchs i geschiitzt ..ein.
Claims (1)
-
PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Verpackung l;:_ünfrei zu haltender Backwaren, dad;irch 1lel;ciiii- zeichnet, daP- die heit)en, ofenfrischen Backwaren in dichte, schimeril- l"canalilene und mechanisch geglättete, in <in sich Be- kannter Weise finit Harzen o.ler solcli.e enthaltenden Stoffen bewehrte ')apiere eingepackt werden. 2. Verfahren nach Anspruch i. da:hirch gekennzeichnet, daß für die Bildung voii Freiräumen in der Packung durch lockre LTmhiillun- Sorge getragen wir1i.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE745157C true DE745157C (de) | 1944-02-28 |
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1938
- 1938-05-04 DE DES131954D patent/DE745157C/de not_active Expired
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