DE863446C - Verfahren zum Behandeln von Weichkaese, insbesondere Chesterkaese - Google Patents

Verfahren zum Behandeln von Weichkaese, insbesondere Chesterkaese

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DE863446C
DE863446C DEW1521A DEW0001521A DE863446C DE 863446 C DE863446 C DE 863446C DE W1521 A DEW1521 A DE W1521A DE W0001521 A DEW0001521 A DE W0001521A DE 863446 C DE863446 C DE 863446C
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cheese
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chester
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; PREPARATION THEREOF
    • A23C19/00Cheese; Cheese preparations; Making thereof
    • A23C19/14Treating cheese after having reached its definite form, e.g. ripening or smoking
    • A23C19/16Covering the cheese surface, e.g. with wax coating compositions
    • A23C19/166Covering the cheese surface, e.g. with wax coating compositions with non-edible preformed foils, films or bandages

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Packging For Living Organisms, Food Or Medicinal Products That Are Sensitive To Environmental Conditiond (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

  • Verfahren zum Behandeln von Weichkäse, insbesondere Chesterkäse Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Blehandeln von Weichkäse, insbesondere von Chesterkäse.
  • Es dst Aufgabe der Erfindung, den bei den üblichen Verfahren zum Käsereifen infolge Austrocknung, Rinden- und Schimmelbildung entstehenden Verlust zu vermeiden, dabei die Verpackung und Verfrachtung von nicht ausgereiftem oder frischem Käse zu ermöglichen und das Ausreifen in verpacktem Zustand, insbesondere auf dem Transport, vornehmen zu lassen.
  • Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß -erfindungsgemäß unreifer oder reifer Käse in einen Film aus einem Kunststoff, vorzugsweise Hydrochlori-dgummifilm, eingeschlagen wird, der kohlensäuregasdurchlässig, jedoch luft- und ölundurchlässig ist und nicht am Käse haftet und daß der eingeschlagene Käse mindestens zeitweilig allseitig unter Druck gesetzt wird. Hierbei wird unreifer Käse im verpackten Zustand unter Druck stehend reifen lassen, während reifer Käse unter Druck verpackt wird. Die Druckwirkung kann dadurch ausgeübt werden, daß in einem Stück oder in mehreren Einzelstücken verpackter Käse in einem starren Behälter, z. B. einer Holzkiste, unter Pressung eingelegt wird. Zweckmäßig wird auf ,dem Käse vor dem erfindungsgemäßen Einschlagen in .die Kunistoffolie eine ölschicht erzeugt oder aufgebracht.
  • Das Verfahren nach der Erfindung kann auf einzelne Kästblöcke beliebiger Größe oder auf eine Mehrzahl von gemeinsam eingeschlagenen Blöcken angewendet werden; es können aber auch einzelne Scheiben, beispielsweise von reifem oder halbreifem Käse entsprechend der Erfindung eingeschlagen und druckverpackt werden.
  • Die Wirkung des Verfahrens nach der Erfindung beruht darauf, daß der zum Einschlagen verwendete Kunststoffilm, z. B. aus Hydrochloridgummi, einerseits die sich «nährend des Reifens des Käses entwickelnde Kohlensäure entweichen läßt, andererseits aber den Luftzutritt von außen wegen des auf den Käse ausgeübten Druckes unterbindet und dadurch ein Austrocknen und Schimmelbildung verhindert. Da der zum Einschlagen benutzte Film auch ölundurchlässig ist, kann diese Wirkung noch durch eine auf dem Käse befindliche Ölschicht unterstützt werden.
  • Das Ausschwitzen von Öl auf der Käseoberfläche kann.dadurch erreicht werden, daß man-den ungeschnittenen gereiften Käse 24 Stunden lang auf wenigstens 2i° C hält, worauf der - Käse eingeschlagen und 12 Stunden lang auf einer Temperatur von 21 bis 27° C gehalten wird, um dann zur Kaltlagerung zu kommen. An Stelle durch Hitze kann die dünne luftabweisende Ölschicht aber auch in anderer Weise aufgebracht werden.
  • Die zu einer Verpackungseinheit zusammengeschlossenen und erfindungsgemäß in den Kunststoffilm eingeschlagenen Käseblöcke werden dann zum Schutz des Films mit .dem üblichen Verpackungspapier umgeben und zur Verfrachtung bzw. - Lagerung in eine dicht passende Kiste ,epackt, die zweckmäßig aus Holz besteht und , g genügend Steifigkeit aufweisen muß, damit Durchbiegungen mit der Gefahr des Luftzutritts zu den Käseblöcken sicher vermieden wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Druckverpackung gemäß der Erfindung dargestellt, die den Zutritt von Luft zum Käse verhindert und dessen ungestörtes Reifen während des Transportes ermöglicht.
  • Die schaubildlich und teilweise im Schnitt dargestellte Holzkiste i enthält dicht passend die Käseblöcke 2, deren jeder beim Ausführungsbeispiel mlit einer K'unststoffOlie 3, .z. B. aus Hydrochloridgummi, eingeschlagen ist. Der gesamte Käseinhalt der Kiste ist dann zum Schutz des Films mit Packpapier 4 od. dgl. umkleidet. Die Druckverpackung wird durch einen unter dem Außendeckel 5 der Kiste liegenden Einschiebedeckel 6 bewirkt, der zwischen die Seitenwände 7 der Kiste paßt und beim Schließen der Kiste die eingeschlossene Luft austreibt sowie den Zutritt von Außenluft verhindert. Bei geeigneten Ab-messungen des Käseinhaltes kann unter Umständen auf den Einschiebedeckel 6 verzichtet und die Druckverpackung lediglich durch Schließen des Kistendeckels 5 erreicht werden. Die Druckverpackung wird ferner durch Stapeln der Kisten während des Transportes oder der Lagerung unterstützt.
  • Die Hülle 3 für die einzelnen Verpackungseinheiten des Käses besteht vorteilhaft aus Hydrochlöridgummifilm, dessen Dicke etwa zwischen o,oi und 0,0127 mm liegt. Dieser- Film wird durch Erhitzen und Strecken gewonnen wie ein plastifizierter Film. Ein derartiger Film unterscheidet sich von dem .gegossenen Film, der etwa o,o254mrn dick oder dicker ist, dadurch, daß er wegen seiner größeren Dicke etwas steif ist und sich nicht glatt um das Verpackungsgut anlegt. Der gestreckte Film ist dagegen so dünn, daß er schlaff ist und sich deshalb um den Käseblock oder das sonstige Verpackungsgut eng anlegt, so daß die Luft leicht herausgepreßt werden kann. Die Ölschicht auf dem Käse begünstigt das luftdichte Anliegen des Films.
  • An Stelle von Hydrochloridgummifilm können zum Einschlagen auch andere öl- und luftdichte Filme verwendet werden, sofern sie die erforderliche weiche und schlaffe Beschaffenheit aufweisen, so z. B. Filme aus regenerierter Cellulose, Äthylcellulose, Polyvinylalkohol und anderen Vinylabkömmlingen, synthetische Filme sowie solche aus Gummi- und Wachszusammensetzungen.
  • Der entsprechend der Erfindung verpackte und behandelte Käse kann eine beträchtliche Zeit lagern und reift während ,dieser Zeit weiter; er kann vom Kleinverkäufer in der Kiste izur Schau gestellt und bei genügend kleinen Verpackungseinheiten unmittelbar aus der Kiste verkauft werden. Die eingeschlagenen Käseblöcke oder -stücke bleiben vollkommen frisch, da kein Wasserverlust und keine Schimmelbildung auftritt. Daher unterbleibt auch eine Rindenbildung. Der zum Einschlagen dienende Film kann einen Aufdruck mit dem Namen des Herstellers erhalten. Gegebenenfalls können di,e im Film eingeschlagenen Käsestücke dem Kunden unmittelbar ohne weitere Verpackung übergeben werden.
  • Soll das Verfahren der Erfindung zum Reifen von ganzen Käsen, wie Amerikaner-, Chester-, Colbykäse u. dgl. dienen, so wird der Käse am Tage nach der Herstellung aus der Form genommen, in den dünnen, weichen Kunststoffilm, z. B. aus Hydrochloridgummi; eingeschlagen und dann in gewöhnliches Packpapier gewickelt. Das Paket wird dann,in -der beschriebenen Weise unter Druck @in einer dicht passenden, steifen Holzkiste verpackt und reift dann während der Lagerung oder während des Transportes, ider unmittelbar nach der Verpackung vorgenommen werden kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Behandeln von Weichkäse, i.nsbesond,re Chesterkäse, id:adurch gekennzeichnet, daß unreifer oder reifer Käse in einen Film aus einem Kunststoff, vorzugsweise Hydrochloridgummi, eingeschlagen wird, der kohlensäuregasdurchlässig, jedoch Luft- und ölundurchlässig ist und nicht am Käse haftet und daß der eingeschlagene Käse mindestens zweiteilig allseitig unter Druck gesetzt wird. .
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man unreifen Käse im verpackten Zustand und unter Druck stehend reifen läßt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man reifen Käse unter Druck verpackt. ,
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Stück oder in mehreren Einzelstücken verpackter Käse in einem starren Behälter, ,z. B. eine Holzkiste, unter Pressung eingelegt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Käse vor dem Einschlagen oder unmittelbar anschließend eine Ölschicht erzeugt oder aufgebracht wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 394 90g-
DEW1521A 1941-11-01 1950-03-27 Verfahren zum Behandeln von Weichkaese, insbesondere Chesterkaese Expired DE863446C (de)

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GB (1) GB556653A (de)

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FR2514989A1 (fr) * 1981-10-22 1983-04-29 Vijfheerenlanden Bv De Procede de fabrication de fromages

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GB556653A (en) 1943-10-14
FR917101A (fr) 1946-12-26
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