DE693263C - Verfahren zum Haltbarmachen von Backwaren - Google Patents

Verfahren zum Haltbarmachen von Backwaren

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Publication number
DE693263C
DE693263C DE1936W0099986 DEW0099986D DE693263C DE 693263 C DE693263 C DE 693263C DE 1936W0099986 DE1936W0099986 DE 1936W0099986 DE W0099986 D DEW0099986 D DE W0099986D DE 693263 C DE693263 C DE 693263C
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DE
Germany
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baked goods
irradiation
lamps
cooling
irradiated
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Expired
Application number
DE1936W0099986
Other languages
English (en)
Inventor
Robert F James
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westinghouse Electric Corp
Original Assignee
Westinghouse Electric Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Westinghouse Electric Corp filed Critical Westinghouse Electric Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE693263C publication Critical patent/DE693263C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21DTREATMENT OF FLOUR OR DOUGH FOR BAKING, e.g. BY ADDITION OF MATERIALS; BAKING; BAKERY PRODUCTS
    • A21D15/00Improving finished, partly finished or par-baked bakery products
    • A21D15/06Improving finished, partly finished or par-baked bakery products by irradiation

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)

Description

  • Verfahren zum Haltbarmachen von Backwaren Die Erfindung bezieht sich auf das Haltbarmachen von Backwaren, wie Brot, Semmeln u. dgl.
  • Es ist bekannt, daß Backwaren durch den Einfluß von Schimmel und Bakterien leicht verderben und in verhältnismäßig kurzer Zeit ungenießbar werden.
  • Zur Vermeidung des Verderbens werden die Backwaren vielfach nach ihrer Herstellung mit einem dichten Verpackungsstoff, z. B. gewachstem Papier, eingehüllt. Auch hat man die Backwaren entweder während des Backvorganges oder nach ihrer Fertigstellung mit ultravioletten Strahlen bestrahlt. Die Erfahrung hat aber gezeigt, daß ein frühes Verderben der Backwaren auch trotz dieser sorgfältigen Maßnahmen nicht verhindert wird.
  • Auch nach der Erfindung erfolgt die Haltbarmachung der Backwaren durch Ultraviolettbestrahlung, doch besteht das Verfahren nach der Erfindung darin, daß die Bestrahlung während des auf das Backen folgenden Abkühlungsvorganges der Backwaren z. B. in einer mit Bestrahlungslampen versehenen, vorzugsweise als Bandfördereinrichtung ausgebildeten Kühleinrichtung erfolgt: Hierdurch wird die keim- und bakterientötende Wirkung der ultravioletten Strahlen auf die Backwaren ganz erheblich gesteigert. Wenn Backwaren frisch aus dem Ofen kommen, so haben sie eine volle, ausgedehnte Form. Sobald sie aber abkühlen, schrumpfen sie zusammen. Bei dieser Schrumpfung bekommt die Rinde der Backwaren zunächst klaffende Risse und Spalte, welche sich bei fortschreitender Schrumpfung zum Teil wieder schließen. Sind nun in die Risse und Spalte, bevor sich diese wieder schließen, Bakterien und Keime hineingeraten, welche meist in großen Mengen in der abkühlenden Luft enthalten sind, so werden diese eingeschlossen. Werden nunmehr die bereits abgekühlten Backwaren der Einwirkung ultravioletter Strahlen ausgesetzt, so werden wohl diejenigen Keime und 'Bakterien abgetötet, welche sich auf der Oberfläche der Backwaren festgesetzt haben, die in den Rissen und Spalten befindlichen Keime und Bakterien aber können selbst durch starke Bestrahlung nicht mehr erreicht und vernichtet werden.
  • Durch das Verfahren nach der Erfindung wird erreicht, daß die Backwaren nach ihrer Fertigstellung im Innern vollkommen keimfrei sind. Werden die Backwaren in bekannter Weise nur während des Backens bestrahlt, so ist natürlich die Möglichkeit, beim Abkühlen neue Keime aufzunehmen, auch vorhanden, Auch diesem Verfahren ist daher das erfindungsgemäße überlegen.
  • Soll die Haltbarkeit der Backwaren verlängert werden, so werden diese bekanntlich noch in irgendwelche sterilen Verpackungsstoffe eingehüllt. Gemäß der weiteren Ausbildung der Erfindung werden die Backwaren auch während dieses Einhüllens in die Verpackungsstoffe noch -mit ultravioletten Strahlen bestrahlt,- wobei durch Ultraviolettbestrahlung vorbehandelte Verpackungsstoffe verwendet werden können. Hierdurch wird erreicht, daß die Backwaren sowohl innerlich als auch äußerlich vollkommen keim- und bakterienfrei verpackt werden und in diesem Zustand auch erhalten bleiben.
  • Zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn sich die Abkühleinrichtung für die Backwaren, beispielsweise eine -Bandfördereinrichtung, räumlich unmittelbar an den Backofen anschließt. Die aus dem Ofen herauskommenden Backwaren können dann von der Bandfördereinrichtung gleich erfaßt und weitergeleitet «-erden. Die Bestrahlungslampen können in größerer Anzahl gewölbeförmig über der Bandfördereinrichtung angebracht werden. Zwischen den Lampen und ihren Reflektoren werden zweckmäßig Zwischenräume gelassen, so daß die Kühlluft ungehindert abziehen kann.
  • Die Bestrahlung der Backwaren während ihres Abkühlvorgangzs bringt es natürlich mit sich, daß auch die die Backwaren umgebende oder bestreichende Kühlluft der Einwirkung der Ultraviolettstrahlung ausgesetzt wird. Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann bei solchen Anlagen, bei denen die Kühlluft durch Gebläse o. dgl. zugeführt wird, die Kühlluft, bevor sie mit den Backwaren "in Berührung kommt; einer zusätzlichen Vorbehandlung durch ultraviolette Bestrahlung unterzogen werden.
  • Falls für die Backwaren eine Verpackungseinrichtung vorgesehen ist, so wird diese vorteilhaft gleich an das Ende der Kühleinrichtung angeschlossen. Da es vorteilhaft ist, die Verpackungsstoffe unmittelbar vor-ihrer Verwendung zu bestrahlen, wird der der Verpackungsmaschine zulaufende Verpackungsstoff, z. B. Papier, vor dem Einlauf in die Verpackungsmaschine an Ultraviolettbestralilungslampen vorbeigeführt.
  • Als Strahlungslampen können an sich bekannte Lampen verwendet werden. Besonders vorteilhaft sind solche Lampen, welche keine Bildung von Ozon bzw. atomarem Sauerstoff hervorrufen. Durch Ozon können Zuckergüsse, Nußbeläge u. dgl. oxydieren und ungenießbar werden. Lampen, welche kein Ozon bzw. keinen atomaren Sauerstoff bilden, sind bereits vorgeschlagen worden. Diese Lampen haben bestimmte Gasbeimischungen und wirken in der Weise, daß sie bei bestimmten Spannungs- und Stromwerten ultraviolette Strahlen erzeugen, welche im Spektrum in der Gegend der bakterientötenden Strahlen von etwa a5oo bis 3100 Angström-Einheiten liegen.
  • Das Verfahren nach der Erfindung beschränkt sich nicht auf die Anwendung bandförmiger Kühleinrichtungen, sondern kann auch bei beliebigen andern Kühltischen oder Kühlgestellen angewandt werden. Bei kleineren Backwaren beispielsweise, welche nicht einzeln, sondern meist in größerer Anzahl auf sogenannten Backblechen in den Backofen eingesetzt werden, 'ist es üblich, die Backwaren samt den Backblechen nach dem Herausnehmen aus dem Ofen in Gefachen und ähnlichen Gestellen. zum Abkühlen abzustellen. Auch in diesem Fall ist das Verfahren nach der Erfindung anwendbar, indem dann die Strahlungslampen derart in den einzelnen Fächern der Gestelle angeordnet werden, daß sie die auf den Blechen liegenden Backwaren vollkommen bestrahlen.
  • In Kleinbäckereien ist es vielfach üblich, die Backwaren unmittelbar nach dem Herausnehmen aus dem Backofen sofort auf den Ladentisch oder ins Schaufenster zu setzen. Auch in diesen Fällen kann das Verfahren nach der Erfindung angewandt werden, indem dann die Bestrahlungslampen in geeigneter Weise oberhalb des Ladentisches bzw. im Schaufenster angeordnet werden. Die Lampen werden dann zweckmäßig so lange eingeschaltet, bis die Abkühlung der Backwaren beendet ist bzw. bis keine Rißbildung und Schrumpfung der Backwarenrinde mehr eintritt.

Claims (3)

  1. PA'TENTANSPRLTCHE i. Verfahren zum Haltbarmachen von Backwaren durch Bestrahlen mit ultravioletten Strahlen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestrahlung während des auf das Backen folgenden Abkühlungsvorgangs der Backwaren 'z. B. in einer mit Bestrahlungslampen versehenen; vorzugsweise als Bandfördereinrichtung ausgebildeten Kühleinrichtung erfolgt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß den Backwaren zur Kühlung während der Bestrahlung Luft zugeführt wird, welche vor ihrer Zuführung zu den Backwaren zusätzlich bestrahlt worden ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gelcühlten und bestrahlten Backwaren anschließend unter Bestrahlung eingepackt werden. q.. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise mit Bestrahlungslampen bestrahlt wird, deren Strahlung in der Größenordnung von etwa 2 5oo bis 3 ioo Angström-Einheiten liegt.
DE1936W0099986 1935-11-29 1936-11-29 Verfahren zum Haltbarmachen von Backwaren Expired DE693263C (de)

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ID=22088230

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1936W0099986 Expired DE693263C (de) 1935-11-29 1936-11-29 Verfahren zum Haltbarmachen von Backwaren

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0312978A3 (en) * 1987-10-22 1990-06-13 Gebruder Herlitzius Gmbh & Co Kg Apparatus for cutting loaves of bread

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0312978A3 (en) * 1987-10-22 1990-06-13 Gebruder Herlitzius Gmbh & Co Kg Apparatus for cutting loaves of bread

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