DE745019C - Verfahren zur Entfernung von Schlackensand aus dem Wasser der Nassgranulation - Google Patents

Verfahren zur Entfernung von Schlackensand aus dem Wasser der Nassgranulation

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DE745019C
DE745019C DEL107447D DEL0107447D DE745019C DE 745019 C DE745019 C DE 745019C DE L107447 D DEL107447 D DE L107447D DE L0107447 D DEL0107447 D DE L0107447D DE 745019 C DE745019 C DE 745019C
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DE
Germany
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sand
stage
wet granulation
slag sand
water
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Expired
Application number
DEL107447D
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English (en)
Inventor
Hermann Lerner
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BERGWERKS und HUETTENBAU GES M
Original Assignee
BERGWERKS und HUETTENBAU GES M
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B3/00General features in the manufacture of pig-iron
    • C21B3/04Recovery of by-products, e.g. slag
    • C21B3/06Treatment of liquid slag
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B2400/00Treatment of slags originating from iron or steel processes
    • C21B2400/02Physical or chemical treatment of slags
    • C21B2400/022Methods of cooling or quenching molten slag
    • C21B2400/024Methods of cooling or quenching molten slag with the direct use of steam or liquid coolants, e.g. water
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B2400/00Treatment of slags originating from iron or steel processes
    • C21B2400/02Physical or chemical treatment of slags
    • C21B2400/032Separating slag from liquid, e.g. from water, after quenching
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Description

  • Verfahren zur Entfernung von Schlackensand aus dem Wasser der Naßgranulation Gegenstand der Anmeldung ist ein Verfahren zur Entfernung von Schlackensand aus dem Wasser einer Naßgranulationsanlage.
  • Bei der Herstellung von Schlackensand werden Wasser und flüssige Schlacke zusammengeführt. Dabei erstarrt und zerspringt die Schlacke zu Sand, und es entsteht ein Sand-Wasser-Gemisch.
  • Zur Trennung wurde das Gemisch friiher häufig in bereitstehende Wagen geleitet, wo der Sand sich entwässerte. In dem Bestreben, trockenen Sand in die Wagen zu bringen, wurde das Gemisch auch auf Nutschenböden geleitet. Der Sand blieb auf den Nutschenböden zurück, das Wasser floß durch die Löcher des Bodens ab. Es sind auch Verfahren bekannt, den auf den Nutschenböden erhaltenen Sand mit der eigeneu Restwärme oder mit Abwärme, z. B. aus Verbrennungsgasen, stufenweise zu trocknen.
  • Die Verbrellnungsgase sollten gleichzeitig zur pneumatischen Verladung des Sandes benutzt werden. Das Sand-Wasser-Gemisch, das bei dieser Granulation anfällt, avird auch oft in kbsetzbecken oder -teiche geleitet. Hierin sinkt der schwere Sand zu Boden, der leichte schwimmt auf. Das Wasser fließt dann mehr oder weniger gereinigt ab.
  • Es gibt für diesen Zweck einstufige Absetzbecken. Der Schlackensand wird daraus mit maschinellen Einrichtungen, wie Bagger oder Greifer, entfernt und verladen. Die Ausräumung erfolgt entweder laufend während des Absetzvorganges oder nach Abschaltung des Absetzbeckens. In beiden - Fällen wird der Klärvorgang gestört, und es muß verhältnismäßig viel Beckenraum vorgehalten werden, wenn ein einwandfreier Wasserablauf erzielt werden soll. Platzbedarf und Baukosten sind dann aber recht hoch.
  • Ein anderes Verfahren sieht zwei Absetzstufen vor. Die erste Stufe besteht aus einem kleineren Absetzbecken, das die größten Sandmengen zurückhält. Der Rest wird in den nachgeschalteten Absetzbecken der zweiten Stufe zurückgehalten. Nur für die erste Absetzstufe sind maschinelle Raum und Ladevorrichtungen angeordnet. Die Becken der zweiten Absetzstufe werden, nachdem sie abgeschaltet sind, von Hand geräumt, weil sie sich zum Ausräumen mit den großen Maschinen der ersten Absetzstufe nicht eignen.
  • Die gute Reinigungswirkung dieser zweiten Absetzstufe ist aber in Frage gestellt, wenn der Klärraum mehr und mehr mit Sand angefüllt wird und viel Schwimmsand anfällt.
  • Zu Zeiten starken Betriebes kann die zweite Absetzstufe auch nur dann regelmäßig geräumt werden, wenn eine ausreichende Anzahl von Ersatzbecken vorgehalten wird.
  • Die Neuerung sieht hinter einem bekannten Absetzbecken der ersten Stufe für die zweite Stufe Absetzbecken oder Sandfänge vor, die mit Räumvorrichtungen sowohl den abgegetzten schweren Sand als auch den leichten Schwimmsand in die erste Absetzstufe zurückführen so daß er aus dem Becken der ersten Stufe mit den dort vorhandenen Räumvorrichtungen laufend entfernt und verladen werden kann.
  • Bei kleineren Granulationsanlagen können die Becken der zweiten Absetzstufe als Taschen au die erste Absetzstufe wirtschaftlich angebaut werden. Der in diesen Taschen abgesetzte Sand kann auf den entsprechend geneigten Schlen in die erste Stufe selbsttätig zurückrutschen. Auch für den Schwimmsand können hier entsprechende Einrichtungen vorgesehen werden.
  • Die Neuerung ermöglicht kleinste Bemessung des Klärraumes. Sie gewährleistet dennoch mit Sicherheit einwandfreie Entsandung des abfließenden Wassers. Vor allem gestattet sie laufende Entfernung und billige Verladung des Schlackensandes aus der zweiten. Nbsetzstufe. Platzbedarf und Baukosten sind bei der Neuerung wesentlich geringer als bei den bekannten Einrichtungen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Entfernung von Schlackensand aus dem Wasser der Naßgranulation, das zwei Absetzstufen benutzt, dadurch gekennzenichnet, daß der in der zweiten Absetzstufe zurückgehaltene Schlaclsensand in die erste Stufe zuriickgeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Schwimmsand, der in der zweiten Stufe auch schwimmt, in die erste Stufe zurückgeführt wird.
    Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften .... Nr. 362 630, 365 664, 370 711.
DEL107447D 1942-04-05 1942-04-05 Verfahren zur Entfernung von Schlackensand aus dem Wasser der Nassgranulation Expired DE745019C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024315B (de) * 1952-07-05 1958-02-13 Eisen & Stahlind Ag Verfahren und Vorrichtung zum Granulieren von schmelzfluessigen Stoffen, z.B. Roheisen

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE362630C (de) * 1919-08-06 1922-10-30 Theodor Steen Verfahren zur Nachkoernung und Entwaesserung von im Wege ploetzlicher Abkuehlung gekoernter Hochofenschlacke
DE365664C (de) * 1920-08-17 1922-12-19 Theodor Steen Verfahren und Vorrichtung zur Nachkoernung, Entwaesserung und Trocknung gekoernter Hochofenschlacke
DE370711C (de) * 1923-03-06 Theodor Steen Verfahren zum Nutschen von Hochofenschlacke

Patent Citations (3)

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