DE74479C - Vorrichtung zum Anfertigen von Spiralbohrern nach einer Schablone - Google Patents

Vorrichtung zum Anfertigen von Spiralbohrern nach einer Schablone

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Publication number
DE74479C
DE74479C DENDAT74479D DE74479DA DE74479C DE 74479 C DE74479 C DE 74479C DE NDAT74479 D DENDAT74479 D DE NDAT74479D DE 74479D A DE74479D A DE 74479DA DE 74479 C DE74479 C DE 74479C
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DE
Germany
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spindle
thread
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twist drills
steel
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT74479D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. KIRCHVOGEL in Berlin S., Admiralstrafse 18 a
Publication of DE74479C publication Critical patent/DE74479C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C3/00Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor
    • B23C3/28Grooving workpieces
    • B23C3/32Milling helical grooves, e.g. in making twist-drills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. :.
Vorliegender Erfindung liegt .eine Vorricb-i tung zu Grunde, welche gestattet, sogenannte amerikanische Spiralbohrer nach einer Schablone anzufertigen.
Beiliegende Zeichnung stellt die Vorrichtung näher, dar.
Fig. ι ist ein Längsschnitt,
Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie A-B.
Fig. 3 und 4 sind Grundrisse.
, Gleiche Buchstaben bedeuten gleiche Theile.
Auf der Grundplatte oder dem Bett α befinden sich die beiden fest mit ihr verbundenen Böck| fr1^2, welche die Spindel c aufnehmen.
Letztere hat ein Gewinde c1 mit wachsender Steigung, die einem bestimmten, den zu fertigenden Bohrern angepafsten Verhältnifs entspricht. In dem Bock b'2 ist eine Hülse d gelagert;, welche die Spindel c umgiebt. Auf dieser: Hülse d sitzt lose ein mit der Schnecke e in Eingriff stehendes Schneckenrad f, welches vermittelst des Handrades h und durch die Frictipnsscheibe g gegen den Ansatzring d1 der Hülse d geprefst werden kann, in welchem Zustande letztere an derBewegung des Schneckenrades./ Theil nimmt.
Auch im Bock bl ist 7eine Hülse 0 gelagert, durch welche die Spindel c hindurchgeht. In Hülse ο befindet sich eine Schraube i, welche eine Rolle k trägt, die in das Gewinde c1 der. Spindel c eingreift. I ist . eine Gegenmutter. Auf dem Bett α ist der Bock bz so angeordnet, dafs er nach^ Bedarf verschoben werden kann. In demselben ist der zu bearbeitende Stahl m mit dem vorderen Ende drehbar gelagert, während das andere in dem Futter £> festgeklemmt ist. Futter ρ ist mit der Spindel c fest verbunden, so dafs der Stahl m an den Bewegungen der letzteren Theil nehmen mufs. Auf dem Futter ρ befindet sich der Hebel q, welcher durch die Bewegung der Spindel c, ohne sich zu drehen, vor- oder zurückgeschoben wird. An dem Hebel q sitzt eine Zugstange r, . die an ihrem anderen Ende einen Stift r' trägt, welcher durch zwei geschlitzte Hebel s hindurchreicht. Diese Hebel stecken je mit einem Ende auf einem Vierkant einer Schraube t. Letztere reichen durch das Bett α hindurch, berühren mit ihrer Spitze das Gestell u und bilden auf dieser Seite die Stützen für das Bett λ. Auf der entgegengesetzten Seite ist das Bett a mittelst der Schrauben ν drehbar in dem Gestell u gelagert. .
Wird nun die Schnecke e durch irgend eine Betriebskraft in Rotation versetzt, so nimmt sie nicht nur das Schneckenrad f, wenn dies, wie ' gezeichnet, gegen den Ring d geprefst ist, mit, sondern infolge dessen auch Hülse d und Spindel c. >
Infolge der in das Gewinde cl eingreifenden Führungsrolle k erhält die Spindel c und mit ihr der zu bearbeitende Stahl m nicht nur eine drehende Bewegung, sondern beide werden dem Gewinde el entsprechend vorgeschoben.
An diesem Vorschub nimmt aber auch der Hebel q und durch ihn auch die Zugstange r Theil. Diese bewegt die Schlitzhebel s und letztere drehen die Schrauben t (von denen eine rechtes, die andere' linkes Gewinde hat). Dadurch wird das Bett α an diesem Ende mit der ganzen Vorrichtung dem Vorschub der
Spindel c gemäfs continuirlich gehoben, während sich der Bock b3 mit dem zu bearbeitenden Stahl m dementsprechend senkt.
Bearbeitet man nun bei η mittelst Fräsers oder sonst eines geeigneten Werkzeuges den Stahl m, so erhält man auf ihm die Steigung des auf der Spindel c befindlichen Gewindes cl im Verhältnifs der Durchmesser des Stahles zur Spindel.
Gleichzeitig wird aber der Gewindegang des Bohrers von der Spitze nach· dem Schaft zu flacher, da der Stahl sich, seinem Vorschub entsprechend, immer mehr senkt und der Fräser demgemäfs weniger tief arbeiten kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Anfertigen von Spiral- , bohrern, dadurch gekennzeichnet, dafs ' eine Spindel c, welche bei ihrer Rotation durch eine in ihr Gewinde c1 eingreifende Rolle k zwangläufig vorgeschoben wird, ein H^ebelsystem q r s mitnimmt, welches zwei Schrauben t dreht, die das ganze Gestell fortlaufend heben und infolge dessen den zu bearbeitenden, an dem Vorschub der Spindel c Theil nehmenden Stahl m an der Arbeitsstelle senken, zum Zwecke, dem zu schneidenden Gewinde bei wachsender Steigung eine gleichmäfsig abnehmende Tiefe zu geben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT74479D Vorrichtung zum Anfertigen von Spiralbohrern nach einer Schablone Expired - Lifetime DE74479C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE74479C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2422803A (en) * 1943-09-17 1947-06-24 Emil A Schigut Automatic slotting machine

Cited By (1)

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