DE89271C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE89271C DE89271C DENDAT89271D DE89271DA DE89271C DE 89271 C DE89271 C DE 89271C DE NDAT89271 D DENDAT89271 D DE NDAT89271D DE 89271D A DE89271D A DE 89271DA DE 89271 C DE89271 C DE 89271C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spindle
- machine
- slide
- milling cutter
- coal
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000003801 milling Methods 0.000 claims description 8
- 239000003245 coal Substances 0.000 description 6
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000005065 mining Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C25/00—Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
- E21C25/64—Slitting machines guided solely by hand and either carried by hand or mounted on supports
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT:
KLASSE 5: Bergbau.
Schrämmaschine für Handbetrieb.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Maschine zum Schrämen der
Kohlen durch Handbetrieb. Von den bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet
sich die vorliegende hinsichtlich ihrer ausgedehnteren Verwendbarkeit, sowie ihrer
gröfseren Handlichkeit, welche im Wesentlichen durch deren.. geringes Eigengewicht bedingt
ist. Im Besonderen ist die Maschine vermöge ihrer Construction für Kohlenlager von geringerer
Mächtigkeit bestimmt, wie z. B. für die Verhältnisse, wie solche im Rheinisch-Westphälischen
Kohlenrevier meistens anzutreffen sind. Die Aufstellung der Maschine mufs, um solchen Bedingungen zu entsprechen,
schnell und in leichter Weise zu bewirken, und die Maschine mufs dem Bedürfnifs entsprechend
leicht von einer Strecke zur anderen zu transportire'n, sowie geeignet sein, um nach
jeder Richtung arbeiten zu können. Unter den vorhandenen Schrämmaschinen ist nach
Ansicht der Erfinder die Benutzung der brauchbaren Constructionen für kleinere Betriebe von
vornherein infolge des hohen Anschaffungspreises ausgeschlossen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist in
Fig. ι eine Schrämmaschine dieser neuen Art in einer Seitenansicht, in
Fig. 2 im Querschnitt und in
Fig. 3 in einer Oberansicht veranschaulicht, während
Fig. 4 einen Querschnitt des Fräsers darstellt.
Die Maschine besteht in der Hauptsache aus der Schraubenspindel α, dem Schlitten d und
dem Fräser h. Die Schraubenspindel α ist mit ihren Enden in auf dem Untertheil befestigten
Lagern drehbar angeordnet, wobei dieselbe aus dem einen Lager b mit einem
kurzen konischen, in ein Vierkant zum Aufsetzen eines Ratschhebels c auslaufenden Ende
hinausragt. In diesen konischen Theil der Spindel ist eine Nuth eingefräst, in welche
eine im Innern der Vierkantöffnung des Hebels vorgesehene Feder einschnappt, sobald der
letztere richtig aufgesetzt ist, wodurch derselbe am Herabfallen gehindert ist. Diese Vorrichtung
hat den Zweck, dem Arbeiter bei beschränkten Raumverhältnissen die Möglichkeit zu geben, infolge der leichten Lösbarkeit des
Hebels mit demselben die Schraubenspindel a drehen zu können, ohne den Hebel selbst im
vollen Kreise drehen zu müssen.
Auf dieser Spindel α befindet sich mit entsprechendem Muttergewinde der Schlitten d,
welcher mit Seitenlappen auf den seitlichen Gestellwangen gleitet und durch Drehung der
Spindel α vor- und rückwärts bewegt werden kann. Die eine Gleitschiene e ist gleichzeitig
zu einer Zahnstange ausgebildet, in welche ein auf dem Schlitten drehbar gelagertes Zahnrad f
eingreift. Durch Drehung der Spindel α wird also zugleich der Schlitten d bewegt und das
Zahnrad f in Umdrehung versetzt. Auf der Achse dieses im Durchmesser kleineren Zahnrades
befindet sich fest damit verbunden ein gröfseres (g), von dem aus, durch weitere
dreimalige Zahnradübersetzung beschleunigt, die Drehbewegung auf die Achse des Frä-
sers h übertragen wird, so dafs bei einer selbst
geringen Verschiebung des Schlittens der Fräser bereits eine gröfsere Anzahl Umdrehungen
machen mufs.
Bei der Construction des Fräsers, der in Fig. 4 in einem Querschnitt dargestellt ist, ist besonders
darauf Rücksicht genommen, dafs für die zerkleinerte Kohle zwischen den Schneidekanten
Raum genug bleibt. Die einzelnen Schneidekanten laufen nach Art der sogenannten Spiralbohrer
mit je ungefähr einer halben Schraubenwindung um den Fräser, damit dieselben nicht
mit der ganzen Länge ihrer Schneiden zugleich zu greifen haben und dieselben gleichzeitig
auch als Bohrer wirken können. Zu letzterem Zwecke ist der Fräser an seinem Kopfende
kugelig abgedreht, wodurch ein Festklemmen desselben verhindert wird, da sich das Kopfende
ebenfalls in der Kohlenwand frei schneiden wird.
Die Wirkungsweise der geschilderten Einrichtung ist folgende. Nachdem die Maschine,
welche naturgemäfs nur ein geringes Eigengewicht besitzt, in geeigneter Lage der zu bearbeitenden
Kohlenwand gegenüber festgekeilt ist, wozu nur ein sehr geringer Raum erforderlich
ist, wird durch den aufgesteckten Ratschhebel c die Schraubenspindel in Drehung versetzt.
Infolge dieser Bewegung der Spindel wird alsdann der Fräser h eine durch die
Gröfse der Spindeldrehung nach Belieben zu begrenzende Oeffnung in die Kohlenwand einschneiden.
Die Maschine ist hierbei in jeder Stellung sowohl für liegende als auch stehende
flachere Kohlenflötze mit bestem Erfolge zu benutzen, da deren Aufstellung in keiner Weise
Schwierigkeiten macht und unter allen Verhältnissen leicht zu bewerkstelligen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schrämmaschine, bei welcher durch Drehen der Schraubenspindel α der die Frässpindel h tragende Schlitten d auf dem Bett e verschoben wird, wodurch infolge Eingriffs eines auf dem Schlitten d gelagerten Zahnrades f in die an dem Bett befestigte Zahnstange die Frässpindel h gedreht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89271C true DE89271C (de) |
Family
ID=361100
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89271D Active DE89271C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89271C (de) |
-
0
- DE DENDAT89271D patent/DE89271C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE89271C (de) | ||
| DE2631583A1 (de) | Kraftbetaetigtes spannfutter | |
| DE243641C (de) | ||
| DE71726C (de) | Mehrfach-Bohrvorrichtung | |
| DE247656C (de) | ||
| DE224061C (de) | ||
| DE349534C (de) | Schraemmaschine | |
| DE535700C (de) | Gewindepatrone fuer Werkzeugmaschinen | |
| DE122705C (de) | ||
| DE370895C (de) | Hackmaschine mit seitlicher Hackmessereinstellung zum Behacken jeder Einzelpflanze in der Reihe | |
| DE147048C (de) | ||
| DE260832C (de) | ||
| DE133161C (de) | ||
| DE5654C (de) | Handbohrmaschine | |
| DE1255581B (de) | Silo fuer Gaerfutter | |
| DE501526C (de) | Radialbohrmaschine | |
| DE205383C (de) | ||
| DE539876C (de) | Saeulenschraem- und Schlitzmaschine | |
| DE104997C (de) | ||
| DE132150C (de) | ||
| DE501600C (de) | Schraemmaschine fuer den Braunkohlenbergbau | |
| DE154241C (de) | ||
| DE74479C (de) | Vorrichtung zum Anfertigen von Spiralbohrern nach einer Schablone | |
| DE943941C (de) | Drehbohrmaschine, insbesondere Gesteinsdrehbohrmaschine, mit zwei arbeitenden Getriebestufen | |
| DE97882C (de) |