DE7441C - Neuerungen an Magazingewehren - Google Patents

Neuerungen an Magazingewehren

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DE7441C
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DE
Germany
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magazine
bolt
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spring
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DENDAT7441D
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English (en)
Original Assignee
W. TRABUE in Louisville (Kentucky)
Publication of DE7441C publication Critical patent/DE7441C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/54Cartridge guides, stops or positioners, e.g. for cartridge extraction
    • F41A9/55Fixed or movable guiding means, mounted on, or near, the cartridge chamber
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/38Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position
    • F41A9/39Ramming arrangements
    • F41A9/40Ramming arrangements the breech-block itself being the rammer

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

1879.
Klasse 72.
WILLIAM TRABUE in LOUISVILLE (Kentucky). Neuerungen an Magazingewehren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. März 1879 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Magazingewehre und bezweckt die Vereinfachung derjenigen Theile, welche die Patronen, eine nach der andern, aus dem Magazin in die Stellung bringen, in welcher sie entzündet werden.
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι ein centräler senkrechter Längsschnitt durch den Theil des Gewehres, der zu beschreiben ist;
Fig. 2 ein Schnitt durch den Schuh und das vordere Ende des Verschlufsbolzens und der Magazinröhre;
Fig. 3 eine perspectivische Ansicht des Schuhes;
Fig. 4 ein seitlicher Aufrifs des Verschlufsbolzens mit seinem Kopf und dem Extractor, welcher eine Patrone in der Stellung hält, in welcher sie zurückgezogen wird;
Fig. 5 Seitenansicht der Patronenführung und der Magazinfeder;
Fig. 6 perspectivische Ansicht derselben.
Der Schaft A und Lauf B haben die gewöhnliche Construction. Das Stück C1 »der Schuh«, liegt mit seinem Boden parallel mit der Axe des Verschlufsbolzens. Das vordere Ende dieses Schuhes läuft schräg zu und. bildet hinten an den Seiten mit entsprechenden schiefen Rändern a Führungen, welche dort enden, wo das hintere Ende des Bodens nach der zu der Magazinröhre D führenden Passage aufsteigt.
Der Schuh ist so tief, dafs eine Patrone auf dem Boden desselben liegen kann, während der Verschlufsbolzen hin- und hergeschoben wird.
E ist der Verschlufsbolzen und F der Hammer, welcher mit der Schlagfeder und dem Schlagstifte in der gewöhnlichen Weise construirt ist.
An dem vorderen Ende des Verschlufsbolzens E befindet sich ein Kopf G; derselbe ist mit jenem durch die Schraube b ', Fig. 4, und den Schlitz c1 derart vereinigt, dafs er sich eine Strecke weit unabhängig von dem Verschlufsbolzen bewegen kann. Das Vorderende des Bolzens hat hinter dem Kopfe G einen Rand, so dafs der Druck der Schlagfeder den Kopf G nach vorn zu pressen sucht und eine, federnde Rückwärtsbewegung gestattet.
Der Kopf G hat oben einen Einschnitt d, durch welchen das Herausschnellen der leeren Patronenhülse erleichtert wird. Er ist unten mit einem schief zulaufenden Vorsprunge G1 versehen.
H ist der Extractor. Derselbe sitzt auf dem Verschufsbolzen E und steht unter der Wirkung einer Feder, welche das Ende des Hakens über den Rand der Hülse geprefst hält.
Der Mechanismus wirkt folgendermafsen:
Die Magazinröhre wird durch Eindrücken der Patronen von dem hinteren Theile des Schuhes C ausgefüllt (zu welchem Zwecke der Verschlufsbolzen zurückgeschoben werden mufs) und die Patronen von der Feder c in dem Magazin zurückgehalten. Wenn alsdann der Bolzen zum Verschlüsse der Kammer wieder vorgeschoben wird, so wird die Feder c gelockert und gestattet der zuvorderst liegenden Patrone, in den Schuh C einzutreten. Wenn nun der Bolzen wieder zurückbewegt wird, so gleitet der schiefe Vorsprung G1 des Kopfes G über die Patrone No. ι weg und hält sie nieder, wobei diese Patrone ihrerseits die hinter ihr liegende Patrone in dem Magazin zurückhält. Sobald der Verschlufsbolzen in die in Fig. 2 dargestellte Stellung gelangt ist, läfst er die Patrone No. 1 los und No. 2 geht vorwärts, bis sie von dem Vorsprunge G' angehalten wird. Diese Vorwärtsbewegung der Patrone No: 1 hat die Patrone No. 2 hinlänglich vorgeschoben, dafs dieselbe leicht an den schiefen Ebenen des Schuhes hinauf gleitet und bei der nächsten Vorwärtsbewegung des Verschlufsbolzens mit dem Laufe in eine Linie gebracht und von dem Bolzen in den Lauf hineingedrückt wird.
Die nicht länger von G1 gehaltene Patrone No. 2 hat sich unter dem Bolzen vorwärts geschoben und nimmt nunmehr die von der Patrone No. 1 verlassene Stelle in dem Schuh C ein.
Wenn der Verschlufsbolzen seine äufserste Stellung nach vorn eingenommen hat, wird der Kopf G wieder gegen die Schlagfeder zurückgedrängt und der Extractor hat den Rand der Patrone in dem Gewehrlauf erfafst, so dafs der Druck der Verschlufsfeder gegen die Basis der Patrone wirkt. Beim Zurückziehen des Verschlufsbolzens nimmt der Extractor die leere Hülse mit sich zurück, und sobald diese mit ihrer Spitze, aus dem Laufe herausgetreten ist, wird sie von dem Haken in die Höhe geschnellt, wie dies in Fig. 2 ersichtlich ist.
Die Führung a ', Fig. .5 und 6, für die Ladung steht unter der Wirkung der Feder c, welche
den Austritt der Patronen aus dem Magazin in folgender Weise gestattet oder verhindert.
Der Drückerbügel ist vor dem Drücker mit einem Schlitz versehen, welcher die Vor- und Rückwärtsbewegung der Führung α1 von s nach b, Fig. 5, gestattet. Die nach oben drängende Feder c sucht die Führung a1 mit Hülfe der Schulter e in die Höhe zu halten und bringt diese Führung in eine Lage, in welcher sie die Patronen leichter in das Magazin führt und das Ende der Feder in dem Magazin in die Höhe hebt, so dafs die Patronen, wenn sie eingeladen sind, von dieser Feder in dem Magazin zurückgehalten werden.
Bringt man den Finger hinten an den Stift s, Fig. 5 und 6, so wird die Schulter X durch den Vorsprung W, Fig. 5 und 2, niedergezogen und die Feder durch die Schulter e, Fig. 5 und 6, aus dem Magazin herausgedrückt, wie dies in Fig. 5 mit punktirten Linien dargestellt ist. Auf diese Weise können alsdann die Patronen frei in das Magazin und den Schuh eintreten.

Claims (7)

Patent-Ansprüche:
1. Der Schuh C.
2. Der Schuh C, welcher unter dem Verschlufsbolzen liegt, mit hinteren schiefen Ebenen und einer Schulter versehen ist, in Verbindung mit dem Bolzen E und dessen unterem Vorsprunge G1, dem Wesen nach wie beschrieben und dargestellt.
3. Der Bolzen E in Verbindung mit dem in seiner Längsrichtung verschiebbaren Kopf G, welcher mit einem schief zulaufenden senkrechten Vorsprunge versehen ist, dem Wesen nach wie beschrieben.
4. Der Verschlufsbolzen, Auszieher und Schlagfeder in Verbindung mit dem Kopf G und dessen Einschnitt d, im wesentlichen wie beschrieben.
.5. Der Schuh C, Bolzen F, Kopf G und Magazin D in ihrer beschriebenen Verbindung mit einander.
6. Die Führung a1, im wesentlichen wie beschrieben.
7. Die Feder c, im wesentlichen wie beschrieben und dargestellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT7441D Neuerungen an Magazingewehren Active DE7441C (de)

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