DE744191C - Dreiachsiges Lenkgestell fuer Eisenbahn-Triebfahrzeuge mit zwei Kuppelachsen und einer mittels Deichsel mit diesen verbundenen Laufachse - Google Patents

Dreiachsiges Lenkgestell fuer Eisenbahn-Triebfahrzeuge mit zwei Kuppelachsen und einer mittels Deichsel mit diesen verbundenen Laufachse

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DE744191C
DE744191C DEB196933D DEB0196933D DE744191C DE 744191 C DE744191 C DE 744191C DE B196933 D DEB196933 D DE B196933D DE B0196933 D DEB0196933 D DE B0196933D DE 744191 C DE744191 C DE 744191C
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DE
Germany
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axle
drawbar
coupling
axles
steering frame
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Expired
Application number
DEB196933D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Eckhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Berliner Mashinenbau AG
Original Assignee
Berliner Mashinenbau AG
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Publication date
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Publication of DE744191C publication Critical patent/DE744191C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F5/00Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
    • B61F5/38Arrangements or devices for adjusting or allowing self- adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves, e.g. sliding axles, swinging axles
    • B61F5/48Trailing or leading bogies for locomotives or motor- driven railcars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Dreiachsiges Lenkgestell für Eisenbahn-Triebfahrzeuge mit zwei Kuppelachsen und einer mittels Deichsel mit diesen verbundenen Laufachse Es sind dreiachsige Lenkgestelle für Eisenbahntriebfahrzeuge bekannt, bei denen die Laufachse durcli, eine FIelmholtzdeichsel mit der übernächsten Kuppelachse, und diese wiederum durch einen Schwenkhebel mit derjenigen Kuppelachse verbunden ist, die zwischen ihr und der Laufachse angeordnet ist. Wenn nun diese Kuppelachse mittels Achssenke abgesenkt werden soll, muß die Lokomotive angehoben und das Deichselgestell wegen der langen Deichsel herausgefahren werden. Diese Arbeit wird vermieden, wenn die Deichsel der Laufachse an die ihr benachbarte Kuppelachse angelenktwird. Gleichzeitig ist dafür Sorge zu tragen, daß die Vorteile der langen Deichsel, die darin bestehen, daß beim Einfähren in einen Gleisbogen die Richtung der am Deichselende und damit an-der Kuppelachse auftretenden Seitenkraft mit der Bewegungsrichtung der Kuppelachse übereinstimmt und daß, ferner die Spurkränze dieses Kuppelradsatzes unter kleinem Anlaufwinkel belastet sind, beibehalten sind. Dadurch nämlich, daß das Moment der Längsgleitkomponenten, dem am Ende der Deichsel eine Kraft entspricht, die das Deichselende nach innen ziehen will, größer ist als das der Rückstellfeder, dem am Deichselende eine nach außen gerichtete Kraft entspricht, wird das Deichselende nach innen, also in die Bewegungsrichtung des mit ihr verbundenen Radsatzes gedrückt, der anlaufende Spurkranz dieser Achse wird also entlastet.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein dreiachsiges Lenkgestell der Eisenbahntriebfahrzeuge mit zwei durch einen Schwenkhebel verbundenen Kuppelachsen und einer Laufachse, die mittels Deichsel mit der benachbarten Kuppelachse verbunden ist, und besteht im wesentlichen darin, daß eine einzige Rückstellvorrichtung mit konstanter Rückstellkraft kurz hinter der Laufachse vorgesehen ist und daß die Deichsel der Laufachse durch einen Zapfen mit seitlichem Spiel in seinem Lager mitgenommen wird. Einweiteres Merkmal der Erfindung ist darin zu sehen, daß der zwischen den beiden Kuppelachsen liegende Schwenkhebel mit einer dieser beiden Achsen quer zur Fahrtrichtung mittels Federn o. dgl. nachgiebig verbunden ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgedanken.
  • Die Laufachse g ist mittels Deichsel i mit dem ihr benachbarten Kuppelradsatz2`_verbunden. Der Schwenkzapfen 3 der Deichsel z hat in seinem Lager 4 Seitenspiel. Zwischen dem Kuppelradsatz 2 und dem Kuppelradsatz 5 ist ein Schwenkhebel 6 angeordnet, der an dem Kuppelradsatz 2 unelastisch, am Kuppelradsatz 5 jedoch, beispielsweise mittels Feder 7, $, seitlich elastisch verbunden ist. Kurz hinter dem Laufradsatz g ist eine einzige Rückstellvorrichtung io angeordnet, deren Rückstellkraft nahezu konstant gehalten ist.
  • Erfindungsgemäß ist die Rückstellvorrichtung so weit wie möglich an die Laufachse herangerückt und die Rückstellkraft konstant bemessen worden.
  • Weiter ist eine Rückstellfeder am Schwenkzapfen der He-lmholtzdeichsel fortgelassen worden. Dadurch wird die Laufruhe der Deichsel von den Bewegungen des Rahmens, insbesondere also von den Wankbewegungen, befreit. Die störenden Bewegungen entstehen in der Regel dadurch, daß die Deichselmitte tiefer als Mitte Kuppelachse liegt, die beim Wanken allgemein als Drehpunkt der abgefederten Masse angesehen wird. Wenn sich nun die abgefederte Masse nach der Seite neigt, wird der Deichseldrehzapfen mit einem der Neigung entsprechenden Betrag aus der Fahrzeugmitte nach einer Seite verschoben, und wenn am Drehzapfen keine Rückstellvorrichtung angebracht ist, folgt die Deichsel der Drehzapfenverschiebung nicht, läuft vielmehr geradeaus, wird also durch die Störbewegung des Rahmens nicht beeinflußt.
  • Gemäß der bekannten Achsanordnung ist der Schwenkhebel mit den beiden Kuppelachsen in Bezug auf Seitenbewegungen unnachgiebig ver-Bunden. Dadurch wird zwar die Laufruhe in der Geraden recht günstig beeinflußt, beim Einfahren in einen Bogen treten indessen erhebliche Stöße, insbesonderebei der zweiten Kuppelachse, auf. Diese Stöße werden nach einer Ausführungsform der Erfindung gedämpft, indem"zwischen dem Schwenkhebel und einer der beiden Kuppelachsen ein elastisches Glied angeordnet ist, dessen Vorspannung größer ist als alle an dieser Stelle bei der Fahrt in der Geraden auftretenden Seitenkräfte. Dadurch wird der ruhige Lauf in der Geraden gesichert; beim Einfahren in eine Kurve werden die auftretenden Seitenstöße gedämpft, wenn sie größer als die Vorspannkraft sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dreiachsiges Lenkgestell für l#--isenbahiltriebfahrzeuge mit zwei durch einen Schwenkhebel verbundenen Kuppelachsen und einer Laufachse, die mittels Deichsel mit der benachbarten Kuppelachse verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine einzige Rückstellvorrichtung (io) mit konstanter Rückstellkraft kurz hinter der Laufachse vorgesehen ist und "daß die Deichsel (i)- der Laufachse durch einen Zapfen (3) mit seitlichem Spiel in seinem Lager (4) mitgenommen wird.
  2. 2. Dreiachsiges Lenkgestell für Eisenbahntriebfahrzeuge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den beiden Kuppelachsen (2, 5) liegende Schw=enkhebel (6) mit einer dieser beiden Achsen mittels Federn (7, 8) o. dgl. quer zur Fahrtrichtung nachgiebig verbunden ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ....... Nr. 435 471:
DEB196933D 1942-01-30 1942-01-30 Dreiachsiges Lenkgestell fuer Eisenbahn-Triebfahrzeuge mit zwei Kuppelachsen und einer mittels Deichsel mit diesen verbundenen Laufachse Expired DE744191C (de)

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DE (1) DE744191C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047821B (de) * 1955-05-31 1958-12-31 Eisen & Stahlind Ag Zu einem Beugniotgestell zusammengefasste Radsaetze eines Schienenfahrzeugs

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE435471C (de) * 1925-09-25 1926-10-12 Fritz Eckhardt Achsanordnung fuer Eisenbahntriebfahrzeuge

Patent Citations (1)

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DE435471C (de) * 1925-09-25 1926-10-12 Fritz Eckhardt Achsanordnung fuer Eisenbahntriebfahrzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047821B (de) * 1955-05-31 1958-12-31 Eisen & Stahlind Ag Zu einem Beugniotgestell zusammengefasste Radsaetze eines Schienenfahrzeugs

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