DE743922C - Anstellvorrichtung fuer Walzwerke - Google Patents

Anstellvorrichtung fuer Walzwerke

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Publication number
DE743922C
DE743922C DED81993D DED0081993D DE743922C DE 743922 C DE743922 C DE 743922C DE D81993 D DED81993 D DE D81993D DE D0081993 D DED0081993 D DE D0081993D DE 743922 C DE743922 C DE 743922C
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DE
Germany
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motor
adjusting device
spring
drive
shafts
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Expired
Application number
DED81993D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Mallinckrodt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE743922C publication Critical patent/DE743922C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/16Adjusting or positioning rolls
    • B21B31/20Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis
    • B21B31/22Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis mechanically, e.g. by thrust blocks, inserts for removal
    • B21B31/24Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis mechanically, e.g. by thrust blocks, inserts for removal by screws

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Anrstellvorrichtung für Walzwerke Die Erfindung betrifft eine Anstellvorrichtung für Walzwerke, bei der die Einbaustücke der Oberwalze an mit den Druckspindeln heb-und senkbaren Querhäuptern aufgehängt sind und an die Druckspindeln durch in die Aufhängung eingebaute Federn angedrückt werden, deren Spannung durch eine in der Aufhängung angebrachte Vorrichtung geregelt wird. Bei einer bekannten Ausführung dieser Art von Anstellvorrichtungen wird zum Verändern der Federkräfte ein Motor verwendet, der auf in den beweglichen Querhäuptern drehbar gelagerte Muttern treibt, mit deren Hilfe die Querhäupter für sich, d. h. unabhängig von der Druckspindel, auf der mit dieser fest verbundenen Hohlwelle auf und ab bewegt werden können. Diese Anordnung bedingt, daß der Antriebsmotor für die Veränderung der Federspannung der Oberwalzenaufhängung mit dem Querhaupt auf und ab bewegbar anzuordnen ist. Das ist ein Nachteil. Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch behoben, daß ein ortsfester Motor zum Regeln der Federspannung auf die Anstellbewegungen mitmachende Keilnutwellen o. dgl. treibt, die unter Abstützung der Federkräfte auf die beweglichen Querhäupter relativ zu diesen verstellbar sind.
  • Nunmehr kann der Antrieb zum Verändern der Federspannung auch von dem Walzenanstellmotör abgeleitet werden. Beispielsweise besteht der Antrieb zum Verändern der Federspannung für jeden Walzenständer aus zwei mit dem Anstellmotor kuppelbaren Getrieben, z. B. Schneckengetrieben, die je eine die Tragstange r für die Oberwalze umgebende hohle Keilnutwelle antreiben, wobei die Keilnutwellen an ihren oberen Enden mit Gewinde versehen sind und Muttern tragen, die sich auf dem die Tragstangen- bewegenden Querhaupt gegen Verdrehung gesichert, abstützen, so daß die Federwiderlager durch die Federn an die oberen Stirnseiten der Keilnutwellen kraftschlüssig angedrückt werden.
  • In der Zeichnung ist dafür ein Ausführungsbeispiel in zwei Abbildungen dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Stirnansicht und Abb. 2 die Seitenansicht seines Walzenständeroberteils.
  • Der gemeinsame ;Motor i treibt über die Welle 2 und Kegelradübersetzung 3 das Ritzel d. und das Zahnrad 5 an, welches mit der Hohlspindel 6 über die Schraubenverbindung 7 undrehbar verbunden ist. In der Nabe 8 sind Vielnuten angebracht, in welchem der Wellenteil 9 gleitet. Dieser Wellenteil ist an der Druckspindel io befestigt. Wenn die Nabe 8 gedreht wird, so versetzt sie demnach die Spindeln 6 und io gleichzeitig und gleichmäßig in Drehbewegung. Durch die Drehung der Spindel 6 wird in bekannter Weise eine Senkrechtbewegung des Querhauptes ii hervorgerufen, welches über die Federn 12 und die Zugstangen 13 das Einbaustück und die Oberwalze trägt.
  • Von der Welle 2 sind nun über Kegelradtriebe 14. beiderseits derDruckspindel Schnekkenwellen 15 angetrieben, die auf in ortsfesten Lagern drehbare Schneckenräder 16 treiben. In den Naben der Schneckenräder 16 sind verschiebbar, aber undrehbar die Zugstangen 13 umgebende hohle Keilnutwellen 17 gelagert, die nur in Abb. i rechts angedeutet sind. Die oberen Enden der Keilnutwellen sind mit Gewinde versehen. Auf diesen Gewinden sind Muttern 18 angeordnet, die sich fest auf dem Querhaupt abstützen und gegenüber diesem gegen Verdrehung gesichert sind. Auf den oberen Stirnseiten der hohlen Keilmitwellen 17 stützen sich die Widerlager i9 für die Federn 12 ab. DieWiderlager i9 sind mit Zähnen 2o in Schlitzen 21 eines hülsenförmigen Ansatzes der Muttern i8 axial verschiebbar. Dadurch werden gleichzeitig die Federwiderlager i9 gegen Verdrehung gesichert.
  • Wenn die Oberwalze in normaler Weise ohne Veränderung der Spannung der Federn 12 verstellt werden soll, so sind die Schnekkentriebe 15, 16 von der Welle 2 abgekuppelt. Zu diesem Zweck sind die Schneckenwellen 15 mit den Kegelrädern 14 durch nicht dargestellte ausrückbare Kupplungen verbunden. In diesem Falle treibt dann der Motor über die Welle 2 und das Getriebe 3, 4., 5 die Druckspindel io und die Hohlspindel 6 an, wobei die Druckspindel z. B. gesenkt und in gleichem Ausmaße das Querhaupt i i mit den Hängestangen 13 ebenfalls gesenkt wird. Bei diesem Vorgang verschieben sich die hohlen Keilnutwellen 17 in den Naben der Zahnräder 16. Soll gleichzeitig die Spannung der Federn 12 geändert werden, so wird die Antriebsverbindung der Schneckenwellen 15 mit der Welle 2 hergestellt. Es werden dann die Schneckenräder 16 gedreht, so daß gleichzeitig auch die in den Taben der Schneckenräder i6 in Ausrichtung gleitenden Keilnutwellen 17 gedreht «-erden, wodurch das sich auf den Keilnutwellen 17 kraftschlüssig abstützende Widerlager io in bezug auf das Querhaupt i i gehoben und gesenkt wird. Dadurch wird eine Veränderung der Federspannung herbeigeführt.
  • Vorteilhaft wird die Anordnung so getroffen, daß das Entspannen der Federn gleichzeitig mit dem Senken der Oberwalze bewerkstelligt wird. Beim Ausbau der Oberwalze wird dann in der Weise vorgegangen, daß zunächst ohne Veränderung der Spannung der Federn, d. h. also bei abgekuppelten Schnekkentrieben 15, 16 die Oberwalze hochgefahren wird. Alsdann wird die Drehrichtung der Spindeln umgekehrt und gleichzeitig die Kupplung mit den Schneckentrieben 15, i 6 hergestellt. Bei dein jetzt vorhandenen Drehsinn werden die Federn in der oben beschriebenen Weise durch Absenken der Federteller i9 in bezug auf die Traverse i i entspannt. jetzt führen die Stangen 13 eine etwas raschere Senkbewegung aus als die Spindel iö, so daß die Einbaustücke der Oberwalze sich von den Druckspindeln io abheben. Es wird dann so lange nach unten gefahren, bis die Oberwalze oder deren Einbaustück auf dem Ausbauwagen aufliegen. Nun werden während einer Restdrehung die Tragstangen 13 von den Einbaustücken und damit die Oberwalze für den Ausbau frei. Die Wiederherstellung des Normalzustandes erfolgt zwangsläufig beim Heben der Oberwalze unter Beibehaltung der Kupplung des Antriebs mit den Schneckengetrieben 15, 16. Dabei eilen die Tragstangen während der Hubbewegung den Spindeln 6 und io voraus. Sie untergreifen wieder die Einbaustücke und heben diese bis zum Anliegen bzw. Festanpressen an die Druckspindeln an. Die Federspannung kann hierbei durch entsprechendes Weiterlaufenlassen des Antriebes geregelt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anstellvorrichtung für Walzwerke, bei der die Einbaustücke der Oberwalze an mit den Druckspindeln heb- und senkbaren Querhäuptern aufgehängt sind und an die Druckspindeln durch in die Aufhängung eingebaute Federn angedrückt werden, deren Spannung durch eine in der Aufhängung angebrachte Vorrichtung (Motor) geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein ortsfester Motor (i) zum Regeln der Federspannung auf die Anstellbewegungen mitmachende Keilnutwellen (17) o. dgl. treibt, die unter Abstützung der Federkräfte auf die beweglichen Querhäupter (ii) relativ zu diesen verstellbar sind.
  2. 2. Anstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb zum Verändern der Federspannung von dem Walzenanstellmotor abgeleitet ist.
  3. 3. Anstellvorrichtung nach den Ansprüchen i und :2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb zum Verändern der Federspannung für jeden Walzenständer aus zwei 'mit dem Walzenanstellmotor koppelbaren Getrieben, z. B. Schneckengetrieben (15, 16), besteht, die je eine die Tragstange (13) für die Oberwalze umgebende hohle Keilnutwelle (17) antreiben, und daß die Keilnutwellen an ihren oberen Enden mit Gewinde versehen sind und Muttern (18) tragen, die sich auf dem die Tragstangen bewegenden Querhaupt (i i), gegen Verdrehung gesichert, abstützen, so daß die Federwiderlager durch die Federn an die oberen Stirnseiten der Keilnutwellen kraftschlüssig angedrückt werden. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften .... Nr. 629 950, 6-45629.
DED81993D 1940-02-02 1940-02-02 Anstellvorrichtung fuer Walzwerke Expired DE743922C (de)

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DED81993D DE743922C (de) 1940-02-02 1940-02-02 Anstellvorrichtung fuer Walzwerke

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DE743922C true DE743922C (de) 1944-01-07

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DE (1) DE743922C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3081544A (en) * 1959-09-11 1963-03-19 Westinghouse Canada Ltd Floating drive take off

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE629950C (de) * 1933-04-14 1936-05-15 Achenbach Soehne G M B H Vorrichtung zum Spannen oder Entspannen der Oberwalzenaufhaengevorrichtung

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