DE742827C - Verfahren zum Herstellen von Kreuzchen-Stickerei auf Stickmaschinen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Kreuzchen-Stickerei auf Stickmaschinen

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Publication number
DE742827C
DE742827C DEH166112D DEH0166112D DE742827C DE 742827 C DE742827 C DE 742827C DE H166112 D DEH166112 D DE H166112D DE H0166112 D DEH0166112 D DE H0166112D DE 742827 C DE742827 C DE 742827C
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DE
Germany
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cross
embroidery
leg
tours
legs
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Expired
Application number
DEH166112D
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English (en)
Inventor
Alfred Hollenstein
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Alfred Hollenstein & Co
Original Assignee
Alfred Hollenstein & Co
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C17/00Embroidered or tufted products; Base fabrics specially adapted for embroidered work; Inserts for producing surface irregularities in embroidered products
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B93/00Stitches; Stitch seams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Kreuzchen-Stickerei auf Stickmaschinen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Kreuzchen-Stickerei auf Stickmaschinen sowie eine auf diese Weise bestickte Ware und setzt sich zum- Ziel, eine Ware zu erhalten, die ein bedeutend reineres und haltbareres Stickmuster aufweist, als eine solche, die nach. den bisher bekannten Kreuzstichverfahren bestickt ist.
  • 'Fig. i zeigt ein übliches Verfahren zum Herstellen von Kreuzstich-Stickerei auf Stickmaschinen. Gemäß dem in der Stickerei üblichen Ausdruck ist hierbei im folgenden für die Bewegung der Sticknadel von Punkt i zu Punkt 2 -usf. der Ausdruck Tour verwendet, und zwei Touren werden als ein Stich bezeichnet. Bei dem Verfahren gemäß Fig. i läuft die erste Tour von i zu 2, die zweite Tour von 2 zu 3 usf. bis zu Punkt io, wodurch vier Kreuze gebildet werden. Die beiden in gleicher Richtung liegenden Schenkel je eines Kreuzes werden dabei von einer einzigen, Tour gebildet, ohne daß der Faden in der Mitte des Kreuzes durch. den Unterfaden gebunden wäre. Hierbei ist als Schenkel eines Kreuzes der vom Mittelpunkt bis zum äußeren Ende gehende Teil eines Balkens bezeichnet.
  • Dieses bekannte Verfahren hat den Nachteil, daß sich die einzelnen Fäden infolge ihrer Länge und des Umstandes, daß sie in der Mitte des Kreuzes nicht gebunden sind, leicht verschieben können und infolgedessen ein unreines Muster entsteht. Auch sind die langen Fäden. des bisherigen Kreuzstichverfahrens verhältnismäßig leicht Beschädigungen ausgesetzt.
  • GemIß der Erfindung werden nun diese Nachteile des bekannten Verfahrens dadurch vermieden, daß jeder Schenkel jedes Kreuzes gesondert bestickt, d. h. der Oberfaden mindestens an dem äußeren Endpunkt des Schenkels und: in der Mitte des Kreuzchens gebunden wird. Zweckmäßigerweise werden hierbei auf zwei Schenkel jedes Kreuzchens je it Touren. und auf die beiden anderen Schenkel je tt + i Touren aufgebracht. Wenn eine Verstärkung der einzelnen Kreuzchen erwünscht ist, dann wird a -rößer als i -ewählt.
  • In der Zeichnaug sind in den Fig.2 bis G einige beispielsweise Ausführungsformen des erfindungsgem if3en Verfahrens dargestellt.
  • Bei dein Verfahren gemäß Fig.2 verläuft die erste Tour von dein Endpunkt i eines Kreuzchens zum Mittelpunkt 2, die nächste von :z nach 3, die dritte von 3 nach 2 und die folgenden von 2 nach 5, 5 nach 2. 2 nach, 4 usf. Auf den Schenkeln 2-3 und 2-5 jiegen daher je zwei $Touren und auf den Schenkeln I-2 und 2-4 je eine Tour.
  • Das Verfahren -emäß Fig.3 unterscheidet sich von jenem der Fig.2 nur dadurch, daß auf die Schenkel I-2 und 2-5 je drei Touren und auf den Schenkel 2-4 zwei Touren aufgebracht werden. Die Stichfolge ist bei Fig.3 folgende: I-2, 2-I, I-'' 2-3, 3-2, 2-4, 4-2-. 2-5, 5-2. 2-5 usf. An Stelle des Schenkels 2-; könnte zuerst der Schenkel 2-5 mit zwei Touren bestickt werden, auch könnten in Übereinstimmung mit der Stickweise gemäß Fig. i auf dem Schenkel 2-4 drei Touren Lind auf den Schenkeln 2-3 und 2-5 nur -je zwei Touren liegen.
  • Das Wesentliche an den Verfahren geinäl:@ den Fig.2 und 3 liegt darin, daß der Oberfaden nach Beendigung einer Tour niemals in derselben Richtung weitergeführt wird, sondern entweder in der entgegengesetzten Richtung zurück oder in einem Winkel zu der ersten Richtung. Durch die Bindung mit dem Unterfaden entsteht daher in der Mitte des hreuzchens ein kleines Loch, das das Kreuz Hervortreten läßt, als wenn dort mehrere Fäden unabgebunden übereinanderliegen. je nach der Stärke der verwendeten Fäden und der Gröle der Kreuzehen können auf die einzelnen Schenkel noch mehr als zwei oder drei Touren aufgebracht werden, nur erhöht sich die Anzahl bei Beibehaltung derselben Folge der zu bestickenden Schenkel immer um zwei je Schenkel.
  • Fig.4 zeigt eine weitere abgeänderte Ausführungsform des erfindungsgemäBen.Verfahrens, die allerdings nicht das den Fig. 2 und 3 eigentümliche Locli in der Mitte der Kreuzehen aufweist, denn bei dieser Ausführungsform wird der Oberfaden nach Beendigung einer Tour zum Teil auch in derselben Richtung weitergeführt. Die Stichfolge bei der Ausführungsform gemäß Fig.4 ist folgende: I-'# 2-4# 4-2, 2-I, I-2, 2-3a 3-2a 2-5# 5-2, 2-4 usf.
  • Bei den Verfahren gemäß Fig. 5 und 6, die sich insbesondere für größere Kreuzeheneignen, tritt eiere weitere Verbesserung des Aussehens und der Bindung der Oberfäden dadurch ein, daß jeder Schenkel mehrfach gebunden wird. Bei der Ausführungsform bernäh fig. ; ist jeder Schenkel in der Mitte u:iterteilt. die Tourenfolge verläuft daher folgendermaßen: I-I i '2# 2"I', 1'-i, I-I', I'-^ 2-3', Y-3, 3-.i', 3'_2 2.4', 4'-4, 4-4', 4'-2 -5'. 5'-5., 5-5'- 5'-2-5', 5'-5 usf. Natürlich könnte auch an Stelle der Schenkel I-5 der Schenkel i-.1 dreifach bestickt werden. auch könnte anstatt der dreifachen festickung eine bloß einfache ge«-ihlt werden.
  • Fig.6 zeigt eine weitere Ausfiihrungsforin mit Unterteilung jedes Schenkels in drei Teile. Die Tourenfolge verhitift hier folgenclermal:reii: 1-I', 3 1/- 2# 2-5rl, 5"-5', 5'-5, 5-5', 5'-5 tr , 5l/ 4"-4', 4'-4. Die Art der Unterteilung und der Stichfolge kann im Rahmen der EI"fiiiduiir beliebig geändert`werden.
  • Dadurch, daß der Oberfaden in der -litte jedes Kreuzchens mittels des Unterfadens gebunden wird und mindestens ein Teil der verhältnismäßig kurzen Schenkel mehrfach bestickt wird. ergibt sich ein viel reineres Stickmuster als mit den üblichen Verfahren und überdies eine viel. bessere Haltbarkeit.
  • Das erfindungsgeniäl;)e Verfahren kann auf der Grol3stickmaschine (Schifflimascliine) und auf dem -V ürkerstickautomaten atisgefiilirt werden.
  • Zum U nter5chied von dembekannten Kreuzstichverfahren ist im vorstehenden das neue Verfahren als Kreuzchen-Stickerei bezcichiiet.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von Kreuzchen-Stickerei auf Stickmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schenkel jedes Kreuzchens gesondert bestickt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf zwei Schenkel jedes Kreuzchens je raTouren und auf die beiden anderen Schenkel je it -i- i Touren aufgebracht werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß it größer als i gewählt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch :z oder 3, dadurch-gekennzeichnet, daß die zti jedem Schenkel gehörenden Touren unmittelbar aufeinanderfolgend auf diesen aufgebracht werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß anschließend an eine vorn Endpunkt eines Balkens zum Mittelpunkt eines Kreuzchens führende Tour vom Mittelpunkt des Kreuzchens weg derselbe Balken bestickt wird oder ein solcher, der in einem von i 8o' abweichenden Winkel zu dem ersteren Balken steht.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberfaden jedes Schenkels zwischen dein äußeren Endpunkt des Schenkels und dem Mittelpunkt des Kreuzchens noch mindestens leinmal durch den Unterfaden gebunden wird. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden deutsche Patentschrift ...... \ r . 596 947, schweizerische - ...... - Zoo 633; französische - ...... - 426o2-.
DEH166112D 1941-08-20 1941-08-20 Verfahren zum Herstellen von Kreuzchen-Stickerei auf Stickmaschinen Expired DE742827C (de)

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CH226215D CH226215A (de) 1941-08-20 1942-06-05 Verfahren zum Herstellen von Kreuzchen-Stickerei auf Stickmaschinen.
FR883066D FR883066A (fr) 1941-08-20 1942-06-12 Procédé pour la fabrication de broderie à petite croix sur les machines à broder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CH682755A5 (de) * 1991-01-24 1993-11-15 Gegauf Fritz Ag Verfahren zum Nähen von Stichmustergruppen auf einer Zick-Zack-Nähmaschine.

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR426027A (fr) * 1911-02-14 1911-06-26 Charles Edouard Francois Batai Procédé de fabrication des points de broderie sans compter les fils
DE596947C (de) * 1931-11-19 1934-05-14 Wuerker G M B H Zierstichvorrichtung fuer Naehmaschinen
CH200633A (de) * 1937-12-15 1938-10-31 Ltd Lewis Falk Verfahren zum Besticken eines Stickgrundes.

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FR883066A (fr) 1943-06-23
CH226215A (de) 1943-03-31

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