DE516209C - Verfahren und Vorrichtung zum Zufuehren des Naehfadens zu den einzelnen Nadeln bei Mehrnadelnaehmaschinen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Zufuehren des Naehfadens zu den einzelnen Nadeln bei Mehrnadelnaehmaschinen

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DE516209C
DE516209C DEB141575D DEB0141575D DE516209C DE 516209 C DE516209 C DE 516209C DE B141575 D DEB141575 D DE B141575D DE B0141575 D DEB0141575 D DE B0141575D DE 516209 C DE516209 C DE 516209C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B51/00Applications of needle-thread guards; Thread-break detectors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Zuführen des Nähfadens zu den einzelnen Nadeln bei IVIehrnadelnähmaschinen Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Zuführen des Nähfadens zu den einzelnen Nadeln bei Mehrnadelnähmaschinen mit hintereinander angeordneten Nadeln. Man hat bei Maschinen dieser Art bereits für jede Nadel einen gesonderten, von der gemeinsamen Stoffdrückerstange gesteuerten Fadengeber angeordnet und diese Fadengeber gegeneinander verstellbar gemacht, um die Bildung ungleichmäßiger Stiche zu vermeiden, wenn die Greifer ungenau gearbeitet sind oder ungleichmäßig arbeiten. Die Fadengeber dieser bekannten Maschinen waren jedoch nicht voneinander unabhängig, sondern wirkten vielmehr gleichzeitig.
  • Demgegenüber besteht das Verfahren nach der Erfindung darin, daß bei Zwei- bzw. Mehrnadelnähmaschinen, bei denen die Nadeln hintereinander angeordnet sind, um mit Hilfe eines Spulen- bzw. Schiffchenfadens zwei oder mehrere Stiche gleichzeitig zu erzeugen, die Oberfäden zur Bildung der Stiche nacheinander angezogen werden. Dieses Verfahren, den Faden des ersten Stiches etwas früher anzuziehen als den oder die folgenden, hat sich insbesondere bei sogenannten Schnellnähern als für das Aussehen des Stiches besonders vorteilhaft erwiesen.
  • Dieses frühere Anziehen des ersten Stiches läßt sich bei Mehrnadelnähmaschinen beispielsweise dadurch erreichen, daß voneinander unabhängige Fadengeber angeordnet werden, die zeitlich nacheinander wirken. Die Anordnung läßt sich so treffen, daß der Fadengeber für den den jeweilig ersten Stich bildenden Faden um ein geringes seine oberste Stellung zeitlich früher erreicht als der Fadengeber für den zweiten Faden. Bei drei Fadengebern müßte der dritte seine oberste Stellung noch etwas später erreichen als der zweite. Die Art, in der die Voreilung eines Fadengebers oder mehrerer Fadengeber vor dem bzw. den anderen erreicht wird, ist von der jeweiligen baulichen Ausbildung der Mehrnadelnähmaschine abhängig.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Abb. z in Seitenansicht und in Abb. a in Vorderansicht.
  • Auf der Maschinenwelle a ist eine Scheibe b befestigt, die an einem Zapfen e den Kurbelzapfen c für die Nadelstange d trägt. Auf dem Zapfen e sind zwei Exzenter f und g gelagert, an denen die Fadengeber lt und i angreifen. Letztere werden von mit ihnen gelenkig verbundenen Armen k und l gehalten, die auf dem festen Drehpunkt in drehbar gelagert sind. Vermöge dieser Anordnung erreicht der Fadengeber für den den jeweilig ersten Stich bildenden Faden seine oberste Stellung um ein geringes zeitlich früher als der Fadengeber für den zweiten Faden, so daß dementsprechend auch der Faden des ersten Stiches etwas früher angezogen wird als der oder die folgenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zum Zuführen des Nähfadens zu den einzelnen Nadeln bei Mehrnadelnähmaschinen mit hintereinander angeordneten Nadeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfäden zur Bildung der Stiche nacheinander angezogen werden. a. Mehrnadelnähmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß voneinander unabhängige Fadengeber angeordnet sind, die zeitlich nacheinander wirken.
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