DE741668C - Verfahren zum Oberflaechenschutz von Eisen und Eisenlegierungen - Google Patents

Verfahren zum Oberflaechenschutz von Eisen und Eisenlegierungen

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DE741668C
DE741668C DES149279D DES0149279D DE741668C DE 741668 C DE741668 C DE 741668C DE S149279 D DES149279 D DE S149279D DE S0149279 D DES0149279 D DE S0149279D DE 741668 C DE741668 C DE 741668C
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Germany
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iron
surface protection
layers
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zinc
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Expired
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DES149279D
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English (en)
Inventor
Guenter Brinkmann Berlin
Dr-Ing Nikola Berlin-Friedenau
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D3/00Electroplating: Baths therefor
    • C25D3/02Electroplating: Baths therefor from solutions
    • C25D3/22Electroplating: Baths therefor from solutions of zinc

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electroplating And Plating Baths Therefor (AREA)

Description

  • Verfahren zum Oberflächenschutz Von Eisen und Eisenlegierungen Die bekannten sauren Zinkbäder zeigen bei der Verwendung höherer Stromdichten oder bei der Herstellung von dickeren Schichten starke Unregelmäßigkeiten in der Ausbildung der Schicht. Es treten Auswüchse und Schlieren auf, die eine Folge ungleichmäßiger Stromlinienverteilung sind. Die alkalischen Bäder sind im allgemeinen besser geeignet, Zinkschichten von sehr gleichmäßiger Ausbildung, ja zum Teil auch solche mit gutem Glanz zu liefern. Zur Erhöhung der Glanzwirkung wurden Zusätze gegeben, und zwar meist Zusätze von organischen Verbindungen, unter anderem aueli von Furfurol. Bisher war man jedoch der :Meinung, daß glatte oder gar glänzende Überzüge nur in alkalischenLösungen erhalten werden: Die bisher in den verschiedenen elektrolytischen Verfahren abgeschiedenen Schichten besaßen meist nur eine Schichtstärke unter ungefähr o,o4 mm. Dies ist für schwere Beanspruchungen nicht hinreichend.
  • Erfindungsgemäß lassen sich auf Eisen und Eisenlegierungen sehr widerstandsfähige, festhaftende, glatte und porenfreie Zinkniederschläge von mehr als o,oS mm Stärke dadurch herstellen, daß saure Zinkbäder einen geringen "Zusatz, etwa r bis z g/1, von Furfurol oder dessen Derivaten erhalten und mit einer Stromdichte voll 5 bis etwa to Anip./dm'2 gearbeitet wird.
  • Der besondere Charakter des sauren 7-inkbades verbietet die Verwendung der meisten bekannten Glä ttungsmittel, die in alkalischen Bändern angewendet werden können. Lediglich Furfurol und dessen Derivate haben sich auf Grund von zahlreichen Untersuchungen als für saure Zinkbäder geeignet erwiesen. Dabei ist die \Virkung des Furfurols von der in alkalischen Bädern wesentlich verschieden. Während ein Furfurolzusatz in alkalischen Bädern eine hohe Glanzwirkulig besonders in Verbindung mit entsprechenden Temperaturbedingungen bewirkt, tritt eine ausgesprochene Glanzwirkung des Furfurolzusatzes im sauren Zinkbad nicht ein. Der Zusatz bewirkt aber, daß glatte, dichte Überzüge bei hohen Stromdichten erhalteil werden und daß diese vorteilhaften Eigenschaften der L?berziige auch dann nicht verlorengehen, wenn die Stärke der Zinkschicht weit höher ist, als hei der bisher üblichen Verzinkung allgemein gewählt wurde. Selbst Schichten von einigen o.i min Stärke zeigen keinerlei -Neigung zum Abblättern und sind glatt und porenfrei. Besonders die Porenfreiheit der Schichten ist von hervorragender Bedeutung für die Verwendung als korrosionsschützende Cherzüge. Die nach dein erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Schutzschichten widerstehen vor allem auch der Abtragung im Seewasser verhältnismäßig sehr gut, so daß sie als Oberflächenschutz unter schweren Bedingungen Verwendung finden können. Bei der Verwendung in Seewasser haben die Schichten noch den Vorteil, dali ganz geringe Zinkmengen stets in Lösung gehen und das Anwachsen von Seepocken verhindern. Die :Möglichkeit, starke Schichten aufzubringen, ist ebenfalls bei der Verwendung in Seewasser von hervorragender Wichtigkeit, da eine ständige Erneuerung der Schichten in dieseln Falle nicht möglich ist. Die Schichten sind überraschenderweise duktil. während sonst glä tteilde Zusätze versprödend wirken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung festhaftender, glatter und porenfreier Zinkniederschläge von mehr als o,oä mm Stärke auf Eisen und Eisenlegierungen, dadurch gekennzeichnet, daß saure Zinkbäder einen geringen Zusatz, etwa r bis 2 -/l, voll Furfurol oder dessen Derivateil erhalten und mit einer Stromdichte von 5 bis etwa to Amp./dm= gearbeitet wird.
DES149279D 1942-03-06 1942-03-06 Verfahren zum Oberflaechenschutz von Eisen und Eisenlegierungen Expired DE741668C (de)

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