DE74160C - Verfahren, um Roststäbe mit polygonalen, kreisrunden oder ovalen Köpfen stehend zu formen - Google Patents

Verfahren, um Roststäbe mit polygonalen, kreisrunden oder ovalen Köpfen stehend zu formen

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DE74160C
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DE
Germany
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grate bars
polygonal
circular
heads
standing position
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Expired - Lifetime
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DENDAT74160D
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English (en)
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Firma KÖLNER EISENWERK in Brühl bei Köln
Publication of DE74160C publication Critical patent/DE74160C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D25/00Special casting characterised by the nature of the product
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H17/00Details of grates
    • F23H17/12Fire-bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31: Giesserei und Formerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1893 ab.
Die Roststäbe, welche bisher nur liegend geformt wurden, sollen nach dem neuen Verfahren auch stehend geformt und gegossen werden.
Auf diese Weise ist es möglich, auch bei den Roststäben eine grofse Feuerbestä'ndigkeit der Feuerbahnen herzustellen, da durch die stehende Abgiefsung auf kalten Platten das Material tief abgeschreckt bezw. verdichtet wird.
Durch Schalengufs ist diese Abschreckung, welche sich im vorliegenden Falle nur auf die Feuerbahn und nicht auf die Bäuche der Roststäbe erstrecken soll, nicht zu erzielen.
Die neue Methode, derartige Roststäbe mit ihren Feuerbahnen auf Platten stehend zu formen, um sie stehend giefsen zu können, ist folgende:
Die Fig. 1, 2 und 3 in ihren Seiten- und Oberansichten zeigen Modelle aus einem Stück. Die vorhandenen Verbindungsrippen α zwischen den polygonalen, kreisrunden oder ovalen Köpfen b werden, nachdem das eingestampfte Modell c (Fig. 4) aus dem Sande gehoben ist, in nachstehend beschriebener Weise aus der Form beseitigt:
Nachdem die Modelle aus dem Sande gehoben sind, wird ein der Bauchform des Roststabes angepafstes Einsatzstück d (Fig. 4) durch die Formöffnungen e1 bis e3, welche die Feuerflächenköpfe ergeben sollen, und durch die Oeffhungen /, welche durch die Verbindungsrippe α entstanden sind und beseitigt werden müssen, in den Bauch des Hohlraumes q eingeführt.
Dann werden lose Kopfmodelle h auf das eingeführte Einsatzstück d gesetzt und hierauf die zwischen diesen Kopfmodellen befindlichen Stege i abgedämmt, was in den Fig. 4 bis 7 durch schraffirte Flächen zwischen den Köpfen angedeutet ist.
Nachdem dies geschehen, entfernt man die Köpfe h und führt das Stück d durch vorsichtiges Weiterschieben in den Hohlraum g unter die nächsten Stege, setzt von neuem die Köpfe ein, dämmt die sich dazwischen befindenden Stege wieder ab und führt das Stück d, : welches schliefslich bis unter ee e7 e8 befördert ist, durch diese Oeffnungen heraus, weil dieses Stück d zur weiteren Abdämmung der jetzt noch übrigen offenen Stege nicht mehr zu verwenden ist, da Stück d, am Ende der Form angekommen, nicht mehr herausgehoben werden könnte, wenn man über demselben die letzten Stege abdämmen würde.
Um nun aber auch die letzten Stege abdämmen zu können, gebraucht man ein entsprechend schmaleres Einsatzstück d1 (Fig. 7), welches schmaler als die Diagonale der Kopffläche sein mufs, damit man es nach Ausfüllung der Stege durch die Kopföffnung wieder entfernen kann.
Mit diesem kleinen Einsatzstück d1 und den vorher angewendeten Köpfen h verfährt man dann in gleicher Weise wie mit dem grofsen Einsatzstück d, bis der letzte Steg i abgedämmt ist, und entfernt dann das Stück if1 durch die letzte Oeffnung cs.
Der Formkasten wird dann umgedreht und mit der auf die vorbeschriebene Weise ge-
formten Feuerbahn des Roststabes auf eine kalte Platte gestellt und abgegossen.
Fig. 8 zeigt ebenfalls ein Modell, aber aus zwei Stücken bestehend, und zwar aus dem Bauchstück c1 mit dem aufsitzenden, schwalbenschwanzförmigen Feuerflächenstück c'2. Dieses Modell wird benutzt, wenn Stäbe hergestellt werden sollen, wie sie Fig. 9 in Ober- und Unteransicht 'zeigt. Im Uebrigen ist das Verfahren wie bei Herstellung der Stäbe Fig. 1, 2 und 3; jedoch erfordert dasselbe mehr Arbeit, da mehr abzudämmen ist, wie bei Benutzung der zuerst besprochenen Modelle.
Bei Polygonroststäben, die nach dem vorbeschriebenen Verfahren hergestellt sind, erstreckt sich die Verdichtung des Materials nur auf die Feuerbahn, während der Bauch des Roststabes seine losere Structur behält. Dies ist für Roststäbe von grofser Bedeutung. Würden die Roststäbe durch und durch hart, wie dies bei Schalengufs der Fall ist, dann sind dieselben bei weitem nicht so gut."
Bisher konnte man nur glatte Roststäbe, welche sich stehend in einem Zuge aus dem Sande heben lassen, mit der Feuerbahn auf Platten abgiefsen. '

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Verfahren, um Roststäbe mit beliebig polygonalen, kreisrunden oder ovalen Feuerflächenköpfen stehend formen und giefsen zu können, dadurch gekennzeichnet, dafs die nach dem Einformen und Ausheben des Modelies zwischen den Kopfräumen fe1 e2 e3) befindlichen Spalten (f) in der Weise durch Dämme (i) ausgefüllt werden, dafs in die Kopfräume (e1 e2 e8...) Einsätze (h) eingeführt werden, welche von einem in dem Hohlraum g eingebrachten Einsatzstück (d oder dl) getragen werden und zusammen mit diesen den abzudämmenden Spalt formartig umschliefsen. . :
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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