DE74089C - Winterbeschläge ohne Stollen und Griffe und zugleich Sommerpantoffeleisen - Google Patents

Winterbeschläge ohne Stollen und Griffe und zugleich Sommerpantoffeleisen

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DE74089C
DE74089C DENDAT74089D DE74089DA DE74089C DE 74089 C DE74089 C DE 74089C DE NDAT74089 D DENDAT74089 D DE NDAT74089D DE 74089D A DE74089D A DE 74089DA DE 74089 C DE74089 C DE 74089C
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Germany
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iron
slipper
studs
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winter
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Expired - Lifetime
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DENDAT74089D
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English (en)
Original Assignee
C. Ritter von preu, k. und k. Rittmeister, und O. handler, k. und k. Rittmeister, beide in Wien IX., Berggasse 9
Publication of DE74089C publication Critical patent/DE74089C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L1/00Shoes for horses or other solipeds fastened with nails
    • A01L1/04Solid horseshoes consisting of multiple parts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist eine Ansicht der Bodenfläcbe des Eisens, welches den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet.
Fig. 2 und 3 sind Querschnitte nach den Linien A-B und C-D der Fig. 1.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht des Eisens mit dem eingesenkten Stahlbogen.
Fig. 5 zeigt das Einsetzen des Stahlbogens in das Hufeisen.
Der vorliegenden Erfindung gemäfs wird in die zu diesem Zwecke erweiterte, vertiefte und durchlaufende Nagelrinne F des Eisens ein Stahlbogen E eingesetzt, welcher entweder die in Fig. 2 und 3 im Querschnitt dargestellte Form hat, oder dessen Bodenfiä'che sägeartig abgesetzt oder gerippt gestaltet sein kann.
Dieser Stahlbogen ist mit Ausnahme seines Auftritttheiles G ganz in die Nagelnuth eingelassen und verdeckt, daher auch vollkommen geschützt.
Der Bogen wird auf die in Fig. 5 dargestellte Weise erst mit seinen hinteren Enden in die entsprechenden Enden der Nuth F eingesetzt, greift daselbst in die in Fig. 1, 4 und 5 punktirt dargestellten, schief geschnittenen Nuthverlängerungen H und wird sodann umgelegt und durch Biegen (Klopfen) und Drücken an seinem Scheiteltheile in die Nuth eingezwängt.
Der Bogen ist sodann hauptsächlich durch drei Punkte, nämlich an den beiden Enden in den Nuthverlä'ngerungen und am Scheitel vollkommen fixirt und wird durch diese Einzwängung auch veranlafst, seine' Federkraft zur Geltung zu bringen, wodurch das Festhalten gesichert, ist.
Zum Herausnehmen des Bogens aus dem Eisen ist am inneren Scheitelpunkte der Nuth F eine kleine Ausnehmung J, Fig. 1, angeordnet, welche das Eingreifen eines kleinen Hebels ermöglicht.
Dieser Beschlag bietet nach Angabe des Erfinders folgende Vortheile:
Wegfall aller Schrauben, leichtes Einsetzen und Herausnehmen des Bogens, leichte Herstellbarkeit (auch durch Handarbeit), geringes Gewicht, auf glattem Eis sicheres und stets gerades Anftreten des Pferdes, Vermeidung des Streichens sowie des Kronentrittes, leichtes Schleifen des Einsatzbogens.
Im Stalle steht das Pferd nach Abnahme des Bogens auf dem normalen Pantoffeleisen.
Ersparnifs an Hufeisen, da dieselben fast gar nicht abgenützt werden und das Pferd mindestens dreimal mit demselben Eisen beschlagen werden kann.
Dieses Hufeisen unterscheidet sich von anderen, z. B. von dem amerikanischen Patent Nr. 246928 dadurch, dafs sowohl Eisen als Bogen wesentlich leichter sind, dafs der haltende Theil des Bogens durch Versenken gegen Einhauen des Pferdes geschützt ist, dafs nach Entfernung des Bogens das Pferd auf dem normalen Pantoffeleisen steht, ein Vorzug, den jeder Pferdebesitzer zu schätzen weifs.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Winterbeschläge ohne Stollen und Griffe und zugleich Sommerpantoffeleisen, gekennzeichnet durch Anordnung eines Stahlbogens (E), welcher in die entsprechend geformte Nagelnuth (F) derart versenkt wird, dafs dessen vorragende (scharfe) Kante (G) die Auftrittfläche bildet, während der versenkte Bodentheil durch Eingreifen seiner offenen Enden in entsprechend gebildete Nuthverlängerungen (H) sowie durch hierauf folgendes Einzwängen seines Scheitels in die Nuth vollkommen festgehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT74089D Winterbeschläge ohne Stollen und Griffe und zugleich Sommerpantoffeleisen Expired - Lifetime DE74089C (de)

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