DE520209C - Herstellung von Scherenschenkeln - Google Patents

Herstellung von Scherenschenkeln

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DE520209C
DE520209C DEB136087D DEB0136087D DE520209C DE 520209 C DE520209 C DE 520209C DE B136087 D DEB136087 D DE B136087D DE B0136087 D DEB0136087 D DE B0136087D DE 520209 C DE520209 C DE 520209C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K11/00Making cutlery wares; Making garden tools or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Herstellung von Scherenschenkeln Es ist bekannt, bei Scheren die einzelnen Schenkel durch Gießen (Weichguß) herzustellen, dann diese Teile durch Behandlung im Rommelfaß zu glätten und schließlich nach Schleifen der Schneidkanten miteinander zu verbinden. Derartige Scheren sind zwar billig in ihrer Herstellung, haben aber den Nachteil, daß ihre Schneidkanten infolge der geringen Härte und Festigkeit nicht dauerhaft sind. Anderseits hat man auch schon bei Scheren die einzelnen Schenkel aus Draht gebogen und dann durch Schlagen im Gesenk in die gewünschte Form gebracht. Diese Herstellung aus Draht hat aber auch verschiedene Nachteile, insbesondere ist dabei ein umständliches Schweißen der Griffösen notwendig. Außerdem ist die Schneide zu weich und das Verfahren arbeitet mit ziemlich viel Abfall.
  • Schließlich ist es auch schon bekannt geworden, die Scherenschenkel aus Blech zu stanzen und nachher durch Prägen im Gesenk zu verdichten. Auch dieses Verfahren ist verhältnismäßig umständlich.
  • Gemäß der Erfindung werden alle diese Mängel in einfacher Weise dadurch vermieden, daß die einzelnen Scherenschenkel aus Weichguß derart hergestellt werden, daß sie auch auf der Innenseite eine erhaben gekrümmte Fläche aufweisen, wobei dann das Gefüge des Weichgußblattes durch Schlagen im Gesenk zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit und Schneidfähigkeit so verdichtet wird, daß die erhabene Innenseite in eine ebene oder hohl gekrümmte Fläche übergeht. Gleichzeitig wird durch dieses Schlagen im Gesenk auch eine erhöhte Glätte des Blattes und somit ein Schutz gegen Rosten sowie eine Ersparnis an Nacharbeit erzielt.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen Abb. z einen nach dem neuen Verfahren hergestellten Scherenschenkel, Abb. 2 einen etwa nach der Linie A-A der Abb. z geführten Querschnitt in vergrößertem Maßstab.
  • In der Abb. 2 ist in vollen Strichen b die fertige Querschnittsform eines Scherenhalmes c veranschaulicht, während die strichpunktierte Linie a-d die Rohform kennzeichnet. Wie daraus ersichtlich ist, weist die Rohform eine geringere Breite, aber einen etwas größeren Querschnitt auf, wobei die Innenfläche des Halmes c nicht wie bisher hohl ausgebildet, sondern nach außen gewölbt, also erhaben gekrümmt ist. Beim Schlagen dieses Rohlings im Gesenk tritt nun die vorteilhafte Wirkung ein, daß das Werkstoffgefüge verdichtet und nach den Schneidkanten hin ausgereckt wird. Es wird dadurch wesentlich fester. Anderseits gleitet zugleich der Werkstoff beim Preßvorgang an den Wändungen der Gesenkform entlang, wodurch das Metall geglättet und blank wird. Durch dieses Verfahren wird demnach einerseits eine zusätzliche \ achbearbeitung des Werkstückes vermieden, anderseits wird ein Rohling erhalten, der sich in einfacher Weise herstellen läßt, und der sich durch eine hohe Festigkeit seiner Schneidkante besonders auszeichnet.

Claims (1)

  1. PA"1`ENTANSPRUCII: Verfahren zur Herstellung von Scherenschenkeln aus Weichguß. dadurch gekennzeichnet, daß das Schenkelwerkstück auch auf der Innenseite eine erhaben gekrümmte Fläche aufweist, die durch Kaltschlagen im Gesenk unter Verdichtung des N\'erkstoffgefüges in die ebene oder hohl gekrümmte Fläche des fertigen Werkstückes übergeführt wird.
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