DE81579C - - Google Patents

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DE81579C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F45/00Wire-working in the manufacture of other particular articles
    • B21F45/16Wire-working in the manufacture of other particular articles of devices for fastening or securing purposes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F45/00Wire-working in the manufacture of other particular articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
Verfahren zur Herstellung von Schnürhaken.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. August 1894 ab.
Bei dem neuen Verfahren zur Herstellung von Schnürhaken aus Draht soll jeder Abfall vermieden werden. Fig. 1 bis 5 veranschaulichen die Verarbeitung des Drahtstückes, Fig. 6 einen fertigen Haken, Fig. 7 bis 11 die Ausführung des zur Aufnahme einer plastischen Bedeckung bestimmten Hakens und Fig. 12 und 13 eine in ähnlicher Weise ausgeführte Oese. .
Zunächst werden die Enden des in Fig. 1 dargestellten Drahtstückes A bei BBm Kugelform gestaucht (Fig. 2) ,und dann in Scheibenform' C C1 geprefst (Fig. 3 und 4). Die eine von den auf diese Weise an dem Zwischenstab D gebildeten Scheiben wird dann vortheilhaft etwas concav ausgepreist, wobei die äufsere Fläche b und der Rand c ein glattes und fertiges Aussehen erhalten, während die andere mit beliebig lang zu gestaltender Hülse d (Fig. 6) versehen wird. Der Zwischenstab bleibt im Querschnitt rund und läuft allmälig in die Scheiben C C' aus. Die Enden desselben werden vortheilhaft abgerundet.
Nachdem das Werkstück in der oben beschriebenen Weise verbreitert worden ist, werden die Scheiben in der aus Fig. 6 ersichtlichen Weise rechtwinklig zum Stab D umgebogen, und der Gegenstand ist für den Handel fertig. Die auf diese Weise hergestellten Haken sind äufserst dauerhaft; vor allem wird beim Umbiegen der Scheiben das Metall bei a a nicht übermäfsig beansprucht, da die Stärke desselben an diesen Punkten bei Herstellung der Scheiben C C1 allmälig herabgemindert wird, überdies bei sämmtlichen Vorgängen des Herstellungsverfahrens das Bestreben vorhanden ist, das Metall zu verdichten und demselben dadurch gröfsere Zähigkeit zu verleihen. Der runde Verbindungsstab D giebt dem fertigen Gegenstand ein besseres Aussehen und beschädigt die Schnürsenkel nicht, wie dies bei flachen Zwischenstücken, die zum gröfsten Theil auch scharfe Kanten haben, der Fall ist.
Der wesentlichste Vortheil der neuen Herstellungsweise aber besteht darin, dafs jeder Abfall vermieden ist, und man ist gleichzeitig im Stande, Schnürhaken aus Stahl anstatt aus Messing herzustellen.
Die Scheibe C1 kann, wie aus Fig. 7 ersichtlich, mit radialen Wellen 10, 12 versehen werden, welche zur besseren Befestigung einer plastischen Masse J, die bei y um die Kante gelegt wird, dienen. Auch kann man diese Scheibe eckig herstellen (Fig. 8 bis 11), wobei die Masse J die Aussparungen 3, 3 ausfüllt, während die Oberfläche mit einer Versenkung 4 l versehen ist und die untere Kante nach oben schräg bei ο, ο abgeschnitten wird (Fig. 9 und 11). In diesem Falle ist es auch vortheilhaft, Querrippen 5 (Fig. 1.1) anzubringen, wodurch die Widerstandsfähigkeit der Haken bedeutend erhöht wird. Beim Stauchen der Enden des Drahtstückes kann man eine der späteren Gestaltung der Scheibe entsprechende Form statt der erwähnten Kugelform wählen. In Fig. 12 und ι 3 ist eine Oese K veranschaulicht, deren Rand n> ebenfalls mit Wellen 10, 12 zur Befestigung einer plastischen Masse versehen ist,
während der obere Rand ringsum etwas nach oben gebogen und von der Masse verdeckt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Schnürhaken, bei welchem ein Drahtstück an beiden Enden durch Stauchen verdickt und die verdickten Endtheile (B) in flache Scheiben (C C1) umgeformt werden, von denen die eine mit einer Oesenhülse (d) versehen, die andere flach gewölbt, gerifelt oder gezackt wird, worauf beide Theile rechtwinklig zu demVerbindungsstückfZ),) abgebogen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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