DE740802C - Verfahren zum Kaschieren von Folien aus Polyamiden - Google Patents

Verfahren zum Kaschieren von Folien aus Polyamiden

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DE740802C
DE740802C DEI72275D DEI0072275D DE740802C DE 740802 C DE740802 C DE 740802C DE I72275 D DEI72275 D DE I72275D DE I0072275 D DEI0072275 D DE I0072275D DE 740802 C DE740802 C DE 740802C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polyamides
parts
water
lamination
mixed
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Expired
Application number
DEI72275D
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English (en)
Inventor
Dr Ferdinand Kallab
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE740802C publication Critical patent/DE740802C/de
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    • B32B37/00Methods or apparatus for laminating, e.g. by curing or by ultrasonic bonding
    • B32B37/0038Methods or apparatus for laminating, e.g. by curing or by ultrasonic bonding involving application of liquid to the layers prior to lamination, e.g. wet laminating
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    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
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    • B32B2377/00Polyamides

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Description

Es ist bekannt, Folien aus Superpolyamiden, insbesondere durch Vergießen von Lösungen von Mischpolyamiden, herzustellen.
Als Mischpolyamide' sind in erster Linie diejenigen zu nennen, die durch gemeinsame Kondensation bzw. Polymerisation von Diamin-dicarbonsäuresalzen und Aminocarbonsäuren bzw. deren Lactamen entstehen. Diese Mischpolyamide sind bis zu einem gewissen Grad wasserquellbar. Ihre Quellbarkeit kann durch eine geeignete Behandlung mit Fonnaldehyd oder Formaldehyd abgebenden Stoffen noch erhöht werden. Die Mischpolyamide eignen sich ganz besonders für die Herstellung von Folien aus Lösungen.
Es wurde nun gefunden, daß man auf einfache Weise festhaftende Kaschierungen von Polyamidfolien aufeinander oder auf anderen Kunststoffolien herstellen kann, wenn 'man ao wasserquellbare Folien aus Mischpolyamiden mit Wasser benetzt, auf Folien aus demselben Material oder aus einem anderen Kunststoff aufbringt und durch Pressen, vorzugsweise bei erhöhter Temperatur, mit denselben vereinigt.
Für die Herstellung derartiger Kaschierungen genügt es, die aus dem wasserquellbarert Mischpolyamid bestehenden Folien mit Wasser zu benetzen oder anzuquellen und sie durch Verpressen mit einer gleichartigen oder einer aus einem anderen Kunststoff, beispielsweise dem Superpolyamid aus Adipinsäure und Hexamethylendiamin oder dem Superpolyamid aus i-Caprolactam, zu vereinigen. Vorzugsweise führt man die Vereinigung der beiden Folien bei erhöhter Temperatur durch, die zwischen 500 und dem Erweichungspunkt der Polyamidfolie schwanken kann. Es genügt, die beiden Folien einige Sekunden zu verpressen, jedoch führt auch häufig eineAäxigere Behandlung bei niedriger Temperatur zum Ziel.
Es ist überraschend, daß es möglich ist, die Polyamidfolien allein unter Zuhilfenahme von Wasser, welches bekanntlich keinerlei lösende Wirkung auf die Folien ausübt, festhaftend zu kaschieren. Die erzielten Kaschierungen sind außerordentlich fest. Beim Versuch, die beiden miteinander kaschierten Folien wieder auseinanderzureißen, tritt der Bruch meist nicht an der Klebestelle auf, sondern eine der beiden Folien reißt ab.
Beispiel ι
«Man befeuchtet eine 0,1 mm dicke Folie aus Mischsuperpolyamid, erhalten durch gemeinsame Kondensation eines Gemisches* aus 60 Teilen adipinsaurem Hexamethylendiamin und 40 Teilen Caprolactam mit Wasser, und vereinigt die so vorbehandelte Folienbahn mit einer zweiten* am besten unter dem Druck einer etwa auf 60 bis 8o° geheizten Walze. Die so erhaltene Kaschierung ist unbegrenzt haltbar.
Beispiel 2
Eine 0,3 bis 0,5 mm dicke Folie aus Mischsuperpolyamid aus 35 Teilen adipinsaurem Hexamethylendiamin, 35 Teilen adipinsaurem Diaminodjcyclohexylmethan und 30 Teilen ε-Aminocapronsäure wird mit Wasser benetzt und mit einer zweiten, ebenso vorbehandelten Folie unter dem Druck von etwa 5 kg/cm2 und einer Temperatur von ioo° vereinigt. Die so erhaltene Kaschierung ist unbegrenzt haltbar und ohne Verletzung der beiden Bestandteile nicht mehr voneinander zu lösen.
Beispiel 3
Eine 0,03 mm starke Folie aus Mischsuperpolyamids aus 50 Teilen adipinsaurem Hexamethylendiamin und 50 Teilen ε-Aminocapronsäure wird nach Benetzung mit Wasser bei einer Temperatur von etwa 1200 und schwachem Druck von etwa 1 kg/cm2 mit einer zweiten Folie von 0,1 mm Dicke — erhalten durch Verguß eines Mischkondensats aus 60 Teilen «-Aminocapronsäure, 60 Teilen adipinsaurem Hexamethylendiamin sowie 20 Tei- 1
len Cyclohexandiessigsäure — vereinigt. Die Kaschierung läßt sich nicht ohne Zerreißen beider Komponenten voneinander lösen.
Beispiel 4
Eine 0,1 mm starke Polyamidfolie aus 50 Teilen ε-Aminocapronsäure und 50 Teilen adipinsaurem Hexamethylendiamin wird nadi An·; feuchten bei einer Wärme von etwa 1200 unter mäßigem Druck auf eine Folie aus Polyvinylchlorid aufkaschiert. Die so erhaltene Kaschierung läßt sich praktisch nicht mehr ohne Beschädigung einer der beiden Folien trennen.
Beispiel 5
Eine Folie, hergestellt aus 60 Teilen adipinsaurem Hexamethylendiamin, 40 Teilen ε-Aminocapronsäure, wird durch eine 10 Minuten lange Behandlung in einem Bad nachstehender Zusammensetzung: 80Teile 4O%iges Formalin, 10 Teile Kochsalz, 10 Teile Wasser bei 700 und nachträglichem Behandeln in warmem Wasser stark angequollen, so daß es möglich ist, schon bei Temperatur von etwa ioo° diese Folie auf einen entsprechenden Kunststoff in Folienform, wie z. B. Acrylsäureester usw., untrennbar auf zukaschieren.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Kaschieren von Folien aus Polyamiden, dadurch gekennzeichnet, daß man wasserquellbare Folien aus Mischpolyamiden mit Wasser benetzt, auf Folien aus demselben Material oder aus einem anderen Kunststoff aufbringt und durch Pressen, vorzugsweise bei erhöhter, jedoch bei einer weit unterhalb des Erweichungspunktes der Polyamide liegenden Temperatur mit denselben vereinigt.
    Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Be- 9» tracht gezogen worden:
    schweizerische Patentschrift Nr. 161 620.
DEI72275D 1942-05-19 1942-05-19 Verfahren zum Kaschieren von Folien aus Polyamiden Expired DE740802C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI72275D DE740802C (de) 1942-05-19 1942-05-19 Verfahren zum Kaschieren von Folien aus Polyamiden

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DEI72275D DE740802C (de) 1942-05-19 1942-05-19 Verfahren zum Kaschieren von Folien aus Polyamiden

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DE740802C true DE740802C (de) 1944-01-26

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ID=7197234

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DEI72275D Expired DE740802C (de) 1942-05-19 1942-05-19 Verfahren zum Kaschieren von Folien aus Polyamiden

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DE (1) DE740802C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH161620A (de) * 1931-02-11 1933-05-15 Lonza Ag Verfahren, um Gebilde aus thermoplastischen Zellulosederivaten in sich, miteinander oder mit Gebilden aus anderen Stoffen zu verbinden.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH161620A (de) * 1931-02-11 1933-05-15 Lonza Ag Verfahren, um Gebilde aus thermoplastischen Zellulosederivaten in sich, miteinander oder mit Gebilden aus anderen Stoffen zu verbinden.

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