DE740596C - Munitionsaufzug in Paternosterausbildung fuer Geschuetze - Google Patents

Munitionsaufzug in Paternosterausbildung fuer Geschuetze

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DE740596C
DE740596C DER95235D DER0095235D DE740596C DE 740596 C DE740596 C DE 740596C DE R95235 D DER95235 D DE R95235D DE R0095235 D DER0095235 D DE R0095235D DE 740596 C DE740596 C DE 740596C
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DE
Germany
Prior art keywords
elevator
ammunition
gun
paternoster
projectile
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Expired
Application number
DER95235D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Romberg
Dipl-Ing Alfred Zimmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall AG
Original Assignee
Rheinmetall Borsig AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/50External power or control systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
    • F41A9/04Feeding of unbelted ammunition using endless-chain belts carrying a plurality of ammunition

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Munitionsaufzug in Paternosterairsbildung für Geschütze Munitionsaufzüge, die, nach Art eines ständig umlaufenden Paternosterwerkes arbeitend, die Geschosse aus tiefer gelegenen Munitionsräumen eines Panzerturmes an das Geschütz heranbringen, sind bekannt. Derartige Munitionsaufzüge fördern im allgemeinen mehr Munition als normalerweise laufend verschossen wird, da sie ohne Rücksicht auf Feuerpausen oder auf die Feuerleitung ständig mit einer Geschwindigkeit zubringen, die der höchsten Feuergeschwindigkeit des Geschützes entspricht. Eine Stapelung von Munition am Geschütz ist dann die Folge, was bei den ohnehin beschränkten Platzverhältnissen in Panzertürmen erhebliche Schwierigkeiten mit sich bringt.
  • Nach der Erfindung werden Paternosteraufzüge für die Geschützmunition in Panzertürmen in Abhängigkeit von der Munitionsentnahme und damit in Abhängigkeit von der Feuerleitung gesteuert. Der Aufzug kommt von selbst zum Stehen, sobald ein beladener. Geschoßaufnehmer in die Entnahmestellung beim Geschütz einläuft, und er setzt sich wieder in Bewegung, wenn das Geschoß herausgenommen ist.
  • Im einzelnen sind an den Munitionsgreifern vom Geschoßgewicht beeinflußte Schaltglieder angeordnet, -die beim Einlaufen eines beladenen Greifers in die Entnahmestellung im Aufzugsgehäuse mit Gegengliedern zusammenarbeiten und dadurch den Antrieb des Aufzugs ausschalten. Der Aufzug kommt zur Ruhe, wenn er ein Geschoß bis an die Entnahmestelle am Geschütz befördert hat. Durch Herausnehmen des Geschosses aus den. Greifern und Entlasten des Schaltgliedes schwenkt es in eine wirkungslose Lage, so daß der Antrieb wieder eingeschaltet wird. Der Aufzug setzt sich erneut in Bewegung, bis .das nächste Geschoß in die Entnahmestelle gelangt und das Schaltglied seines Greifers den Antrieb abermals ausschaltet. Der Aufzug wird also schrittweise im Tempo der Feuerabgabe bewegt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Der Aufzug ist ein Kettenaufzug. Seine beiden senkrecht und parallel zueinander angeordneten Laschenketten a. d laufen oben und unten über die Kettenräder a.., aj, die auf den beiden Wellen a2' fest angeordnet sind. Die obere Welle a2' wird durch den Elektromotor i, das Schneckengetriebe k, die Welle Z und Kegelräder m angetrieben.
  • Einzelne Kettenlaschen der beiden Ketten a,. ä sind als Halter b, bi für Querstangen c ausgebildet, die die beiden Ketten v erbinden und die bei laufendem Aufzug stets waagerecht liegen. Auf den Stangen c sind je zwei die Geschosse aufnehmende Greifer d fest angebracht.
  • Dicht neben der Munitionsentnahmestelle E, beim Geschütz G, befindet sich der in Fig. 3 dargestellte Schalter ha, laö , durch dessen Schließen und Öffnen der Motor i und damit der Antrieb des Aufzuges ein- und ausgeschaltet wird. Die bewegliche Kontakthälftehö des Schalters steht unter dem Einfluß einer Feder h2, die den Schalter zu schließen sucht und dabei zugleich die Stange h- mit der Rolle h, nach oben drängt. Der bewegliche Kontakt h,' wird jedoch durch den doppelarmigen, um Bolzen g, des Aufzuggehäuses schwenkbaren Hebel g nach abwärts gedrängt, sobald dieser Hebel (der im allgemeinen durch die Feder ä@ in der strichpunktiert gezeichneten Stellung gehalten wird), in die voll ausgezogene Stellung gebracht wird, denn dann drückt sein Arm ä4 die Rolle lt,, die Stange h und den beweglichen Kontakt 1ö nach abwärts. Die Kontaktvorrichtung ho, ho' unterbricht dann den Stromkreis des den Aufzug antreibenden Motors i..
  • An je einem der auf den Querbolzen c angeordneten Greifer d ist um Gelenkbolzen dl entgegen einer Feder f1 schwenkbar ein doppelarmiger Schalthebel f gelagert. Der Arm f" des Schalthebels wird, solange kein Geschoß in den Greifern d liegt, durch die Feder fi in der in Fig.3 strichpunktiert gezeichneten Lage gehalten, wird aber beim Einlegen eines Geschosses in die voll gezeichnete Lage geschwenkt. Bei dieser Stellung des Hebels f nimmt eine Rolle f.,, die an einem zweiten Hebelarm des Schalthebels f gelagert ist, eine derartige Lage ein, daß sie bei laufendem Aufzug gegen den Arm b;, des bereits vorhergenannten und auf die Kontaktvorrichtung ho, hö wirkenden Hebels g stößt, sobald der beladene Greifer in die Entnahmestellung E einläuft. Dadurch wird die Kontaktvorrichtung ho, ho' unterbrochen, der Motor i. ausgeschaltet und der Aufzug stillgesetzt. Bei Entnahme des Geschosses aus den Greifern d in der Entnahmestellung am Geschütz wird der Schalthebel f durch Feder f1 in die strichpunktiert gezeichnete Ruhelage zurückgeschwenkt und gibt damit den Kontalkthebel g frei. Die Kontaktvorrichtung ho, lt" wird daher durch die Feder Ir., geschlossen und der Aufzug wieder in Gang gesetzt, bis das nächste Geschoß in die Entnahmestellung am Geschütz befördert ist, worauf durch den vorher beschriebenen Vorgang der Aufzug wieder stillgesetzt wird. Es werden also nur so viele Geschosse zugeführt, als vom Aufzug auch laufend herausgenommen werden. Ein waagerechtes Förderband T bringt die 'Munition unten in den Aufzug hinein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Munitionsaufzug in Paternosterausbildung für Geschütze in Panzertürmen, gekennzeichnet durch eine Schaltvorrichtung, die den Aufzug beim Ankommen eines Geschosses in der Entnahmestellung beim Geschütz zum Stillstand bringt und erst nach Herausnehmen des Geschosses weiterlaufen läßt. Munitionsaufzug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Munitionsaufnahmegliedern vom Gewicht der eingelegten Geschosse in Wirklage gehaltene Schaltglieder angeordnet sind, die beim Einlaufen des Aufnahmegliedes in die nahe dem Geschütz, gelegene Entnahmestellung im Aufzugsgehäuse begrenzt beweglich angeordnete Gegenschaltglieder mitnehmen, wodurch der Antrieb des Aufzugs ausgeschaltet wird, während beim Herausnehmen des Geschosses die Schaltglieder in eine unwirksame Lage gellen, wodurch der Aufzugsantrieb wieder eingeschaltet wird, so daß jedesmal nach Entnahme eines Geschosses das im nächsten Aufnahmeglied des Aufzugs gelagerte Geschoß in die Entnahmestellung gefördert wird.
DER95235D 1936-01-16 1936-01-16 Munitionsaufzug in Paternosterausbildung fuer Geschuetze Expired DE740596C (de)

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