DE73771C - Zündvorrichtung für Schlagfeuerzeuge - Google Patents

Zündvorrichtung für Schlagfeuerzeuge

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Publication number
DE73771C
DE73771C DENDAT73771D DE73771DA DE73771C DE 73771 C DE73771 C DE 73771C DE NDAT73771 D DENDAT73771 D DE NDAT73771D DE 73771D A DE73771D A DE 73771DA DE 73771 C DE73771 C DE 73771C
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DE
Germany
Prior art keywords
ignition
spring
axis
ignition device
sleeve
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT73771D
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English (en)
Original Assignee
W. J. FEIGENBAUM in Warschau, Russ. Polen
Publication of DE73771C publication Critical patent/DE73771C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/18Lighters with solid fuel
    • F23Q2/24Lighters with solid fuel ignition pills or strips with inflammable parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung . bildende Zündvorrichtung, welche zweckmäfsig bei Bergwerkslampen, Schlagfeuerzeugen aller Art, Gasanzündern u. dergl. Verwendung finden kann, bezweckt nicht allein die Herstellung eines schmalen, handlichen Schlagfeuerzeuges, sondern hauptsächlich eine verstärkte Schlagwirkung.
Auf beiliegender Zeichnung ist durch die Fig. i, 2 und 3 der zur Bethätigung des Zündstreifens dienende Mechanismus in vergröfsertem Mafsstab und in verschiedenen Stellungen oind Ansichten gezeigt.
Fig. ι ist die Ruhestellung,
Fig. 2 zeigt den zur Zündung vorbereiteten Mechanismus in Seitenansicht,
Fig. 3 denselben um go° gewendet;
Fig. 4 und 5 sind Schnitte nach Linie x-x und x'-x', Fig. 2,
Fig. 6 nach x"-x" der Fig. 3;
Fig. 7 zeigt die gegen einander arbeitenden Schrägflä'chen abgewickelt gedacht;
Fig. 8 und 9 veranschaulichen die neue Vorrichtung nach erfolgter Zündung und zur Zündung vorbereitet, wobei die Seitenwandung des Gehäuses theilweise weggelassen ist;
Fig. 10 zeigt die durch die Schlagfeder gebildete Seite der Zündvorrichtung;
Fig. 11,12 und 13 sind Schnitte nach y-y,
Fig. 14, 15 und 16 sind Schnitte nach %-% _ und £'-£' der Fig. 9, die Stellung des Schlaghebels bei verschiedener Stellung der Drehachse veranschaulichend;
Fig. 17 und r8 ist die zum Vorschub des Zündstreifens dienende Feder und ihre Lage zur Drehachse;
Fig. 19 stellt die Anbringung der neuen Zündvorrichtung in einer Bergwerkslampe dar, Fig. 20 diejenige in einem Taschenfeuerzeug;
Fig. 21 ist ein Schnitt nach Linie %"-%" der Fig. 20.
Der das Kennzeichnende der neuen Zündvorrichtung bildende, zur Bethätigung der Schlagfeder dienende Mechanismus besteht aus einer in dem Gehäuse A in dessen Längsrichtung drehbar gehaltenen Achse a, welche zu ihrer Bethätigung auf dem nach aufsen herausragenden Ende einen Bügel oder Handgriff b trägt, während das innerhalb des Gehäuses liegende Ende mit einem geschlitzten Kopf c ausgestattet ist. Zum Vorschub des Zündstreifens B und zur Bethätigung der Schlagfeder C dienen die auf der Achse α angeordneten Curvenhülsen de und der geschlitzte Kopf c der Achse selbst. Die Curvenhülse d, welche gegen die Drehrichtung der Achse a aufsteigende Schraubenflächen zeigt, ist mittelst eines Stiftes f oder sonst in geeigneter Weise auf der Drehachse α befestigt. Die Curvenhülse e dagegen ist auf der Welle α verschiebbar angeordnet und zur Erzielung einer Längsbewegung durch die Ansätze g g in Schlitzen h des Gehäuses A gehalten bezw. geführt. Zur schnellen Rückbewegung der Curvenhülse e dient die zwischen diesem und dem Kopf c angeordnete Feder i,' während zum Vorschub des Zündstreifens B am Curvenstück e eine Flachfeder k befestigt ist, die mit ihrem Stift / . in Längsnuthen m der Achse α einfällt.
Die Schlagfeder C, welche zweckmäfsig die Vorderwand des Gehäuses A bildet, trägt auf ihrer Innenseite Knaggen η und 0, von denen der mit einer Schrägfläche ausgestattete Knaggen η
zum Spannen der Schlagfeder durch den Kopfe dient, während derjenige e die Zündung bewirkt. Die Rückwand des Gehäuses A bildet den Ambos für die Zündpille.
Der Kopf c der Achse α ist mit einem Schlitz ρ ausgestattet, dessen gegen die Schrä'gfla'che des Knaggens η liegende Kanten zur Erleichterung des Abhebens der Schlagfeder C, wie in Fig. 12, 15 und 16 gezeigt, abgerundet sind.
Die Nuthen m der Achse a, in welche der Stift I der den Zündstreifen vorschiebenden Feder k einfällt, entsprechen genau der Richtung des Schlitzes p, damit der Vorschub des Zündstreifens im gleichen Augenblick beendet ist, in dem der Knaggen η der Schlagfeder C in den Schlitz ρ wieder zurücktritt, d. h. in dem die Entzündung erfolgt.
Wie schon einleitend erwähnt, wird durch die Lagerung der Drehachse in Längsrichtung des Gehäuses nicht nur eine wenig Raum einnehmende Zündvorrichtung erhalten, sondern auch eine bedeutende Schlagwirkung dadurch erzielt, dafs die obere Curvenhülse e unter Einwirkung einer Schraubenfeder i steht.
Die Wirkungsweise der neuen Zündvorrichtung ist nun folgende:
Dreht man mittelst des Handgriffes b die Achse α nach rechts, so wird durch die Schrägfläche der auf der Achse befestigten Curvenhülse d die mit einer gleichen, aber entgegengerichteten Schrägfläche ausgestattete Hülse e unter Anspannung der Feder i nach oben geschoben, wobei die Vorschubfeder k, da Stift I aus seiner Nuth m heraustritt, gegen den Zündstreifen B gedrückt, diesen entsprechend der Bewegung der Hülse e nach oben vorschiebt. Gleichzeitig erfolgt aber auch die Anspannung der Schlagfeder C durch den Knaggen n, welcher bei Rechtsdrehung der Welle a, wie Fig. 15 und 16 veranschaulichen, aus dem Schlitz ρ heraustritt.
Ist nun die Hülse e in die durch Fig. 2, 3 und 9 veranschaulichte Stellung gedrängt, so ist die Zündvorrichtung bei geringer Weiterdrehung der Achse α zur Zündung bereit, indem dann Hülse e durch die vorher angespannte Feder i nach unten geschnellt wird, während die Schlagfeder C mit ihrem Kaggen η gleichzeitig in den Schlitz ρ eintritt und die Vorschubfeder mit ihrem Stift Z in die Längsnuth m einfällt. Das gleiche Spiel wiederholt sich bei jeder folgenden Drehung der Achse α um i8o°.
In den Fig. 19 bis 21 ist die Verbindung der Zündvorrichtung beispielsweise mit einer Bergwerkslampe und einem Taschenfeuerzeug verbunden dargestellt. Wie ersichtlich, nimmt die Zündvorrichtung wenig Raum ein, so dafs im ersteren Falle der Oelraum nur um ein geringes verkleinert und im zweiten Falle ein sehr handliches Taschenfeuerzeug erhalten wird.
Wie schon einleitend erwähnt, kann die neue Zündvorrichtung mit beliebigen Gebrauchsgegenständen verbunden werden, ohne dafs hierdurch am Wesen vorliegender Erfindung etwas geändert wird: So kann man durch Einbauen derselben in einen Spazierstock und Anbringung eines Benzinlämpchens in demselben ein jederzeit bereites Stockfeuerzeug herstellen, oder man kann dieselbe Zündvorrichtung an Rauchgeräthen, Handleuchtern u. dergl. anwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Zündvorrichtung für Schlagfeuerzeuge, bestehend aus einer festen Curvenhülse '(d), sowie einer in . der Längsrichtung verschiebbaren und unter Einwirkung einer Feder (i) stehenden, mit entgegengesetzten Schrägflächen ausgestatteten Hülse (e), welche eine zum Transport (Vorschub) des Zündstreifens· (B) dienende Feder (k) trägt, während der geschlitzte Kopf (c) der Achse (a) in Verbindung mit der an der Schlagfeder (C) angeordneten Schrägfläche (n) zur Bethätigung der letzteren dient, wobei zur Ermöglichung eines jeder Zündung entsprechenden Vorschubes des Zündstreifens in der Achse (a) dem Schlitz (p) des Kopfes (c) gleichgerichtete Längsnuthen (m) angeordnet sind, welche den Einfallstift (I) der Vorschubfeder (k) aufnehmen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73771D Zündvorrichtung für Schlagfeuerzeuge Expired - Lifetime DE73771C (de)

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