DE73755C - Kupplung des Schlagbolzens mit dem Schlagstück - Google Patents

Kupplung des Schlagbolzens mit dem Schlagstück

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DE73755C
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DE
Germany
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firing pin
striker
coupling
schlöfschen
striking piece
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT73755D
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English (en)
Original Assignee
G. LUGER in Berlin S.W., Belle-Alliancestr. 57
Publication of DE73755C publication Critical patent/DE73755C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/13Percussion or firing pins, i.e. fixed or slidably-mounted striker elements; Mountings therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisher bekannten Kupplungen des Schlagbolzens mit dem Schlagstück, bezw. dem Schlöfschen oder der Schlagbolzenmutter u. dergl., erfolgt gegen unbeabsichtigtes Verdrehen dieser in einander geschraubten oder sonstwie verbundenen Theile noch eine gegenseitige Feststellung mittelst besonderer Schrauben, Stifte oder anderer Vorrichtungen, was aber immer mehrere Nebenbestandtheile und meistens auch Hülfswerkzeuge zum Zusammensetzen und Auseinandernehmen bedingt. Der nachstehenden Construction liegt hingegen die Absicht zu Grunde, die gegen Verschiebung in der Längenrichtung mittelst Verschraubung, Bajonnetverschlusses oder andersartig an einander fest^ gehaltenen Schlagbolzen und Schlagstücke gegen das unbeabsichtigte Verdrehen lediglich durch entsprechendes gegenseitiges automatisches Ineinandergreifen zu sichern, ohne noch eigens zu bethätigende oder zu zerlegende besondere Bestandtheile zu Hülfe nehmen zu müssen.
In dem hier gewählten Beispiel für die Anwendung der Erfindung an einem Cylinderverschlufs "ist in der Zeichnung Fig. 1 ein Schlagbolzen mit dazu gehörigem Schlöfschen, letzteres im Schnitt, gezeigt.
Fig. 2 ist eine Hinteransicht der Fig. 1,
Fig. 3 eine Oberansicht der Fig. 1,
Fig. 4 das hintere, zum Kuppeln benutzte ■ Ende des Schlagbolzens, von oben gesehen.
Der Schaft α des Schlagbolzens ist am besten am hinteren Ende bei c als Schraube ausgebildet, während der übrige Theil d durchschlitzt endet, derart, dafs von den so entstandenen Fingern zum mindesten einer, d\ federt. Der federnde Finger d1 trägt an seinem äufsersten hinteren Ende unten einen kleinen Vorsprung e, der in eine Vertiefung sl am Ende der Bohrung des Schlöfschens s hineinpafst. Diese Bohrung ist .entsprechend dem Schlagbolzenende theilweise mit Muttergewinde versehen, im übrigen glatt und im Durchmesser weit genug, so dafs, wenn gekuppelt werden soll, das Schlöfschen s über den gespaltenen und federnd zusammendrückbaren Theil d mit seinem Vorsprung e geschoben werden kann. ■ Zwecks der Kupplung wird dann das über den Schlagbolzen geschobene Schlöfschen so lange zugeschraubt, bis ersterer so weit in das Schlöfschen eingetreten ist, dafs der Vorsprung e selbstthätig durch die Federung in seine die Feststellung des Schlagbolzens bestimmende Vertiefung s1 am Ende der Bohrung einschnappen kann. Die Kupplung ist nun eine in jeder Hinsicht vollkommene und ein selbstthätiges Verdrehen des Schlöfschens s durch die eigentümliche Construction von Schlagbolzen und Schlöfschen in sich selbst verhindert. Soll die Kupplung wieder gelöst werden, so genügt es, das Ende des federnden Fingers dl mit dem Daumennagel gegen das Schlöfschen s zu drücken, welches dabei gleichzeitig mit dem Zeigefinger an der Leitschiene nach links gedreht wird. Sobald der Vorsprung e des federnden Fingers d1 aus der Vertiefung s1 des Schlöfschens s ausgetreten ist, wird letzteres einfach abgedreht. Natürlich wird hierbei der Schaft α des Schlagbolzens mit der linken Hand gegen Verdrehen festgehalten, oder es erfolgt seine Feststellung, im Falle er mit dem Verschlufscylinder zusammengesetzt ist, mittelst Aufdrückens auf den Wischstock, die Holz-
Unterlage u. dergl., und endlich bei auf den Verscblufscylinder aufgesetztem Verschlufskopf, indem dieser gegen Verdrehen in einer voraus bestimmten Stellung festgehalten wird.
Selbstverständlich können anstatt der hier gezeigten einfacheren Ausführungsart der Erfindung auch beide oder mehrere . Theile von d mit Warzen e in correspondirende Ausfräsungen s1 des Schlöfschens 5 zur Feststellung des Schlagbolzens und Schlöfschens gegen unbeabsichtigtes Verdrehen angewendet werden. Ebenso können die aus dem Schlagbolzen erzeugten Finger durch besonders in letzteren eingeschaltete Federn oder andere bewegliche Theile ersetzt werden. Auch können die Gewindegänge theilweise beseitigt werden, so dafs nur Theile davon stehen bleiben, oder es können an Stelle derselben bajonnetverschlufsartige Ringsegmente angeordnet werden, wenn die Entfernung des Schlöfschens vom Schlagbolzen mittelst nur geringer Drehung erwünscht sein sollte. Ebenso können die Gewindegänge oder ■ Ringsegmente bis zum äufsersten Ende des Schlagbolzens und Schlagstückes fortgesetzt werden, wenn federnde Theile d1 inparallel zur Achse zwischen dem Gewinde oder den Ringsegmenten des Schlagbolzens und des Schlagstückes angeordneten Nuthen oder sonstwie angebracht sind. Alles das sind aber, wie auch die umgekehrte Anordnung, die beweglichen Theile von d in das Schlagstück s zu verlegen und in entsprechende Ausnehmungen des Schlagbolzens zwecks gegenseitiger Feststellung durch Federwirkung eintreten zu lassen, nur constructive Aenderungen, die das Wesen der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigen können und deshalb nicht ausführlicher beschrieben zu werden brauchen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Kupplung des Schlagbolzens mit dem Schlagstück an Schufswaffen, dadurch, gekennzeichnet, dafs am Schlagbolzen oder im Schlagstück federnde oder andersartig bewegliche Theile (d]) angeordnet sind, welche, nachdem der Schlagbolzen in das Schlagstück eingedreht worden ist, durch Federwirkung selbstthätig in passende Vertiefungen des,Gegentheils eintreten und dadurch ein unbeabsichtigtes Verdrehen von Schlagbolzen und Schlagstück verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73755D Kupplung des Schlagbolzens mit dem Schlagstück Expired - Lifetime DE73755C (de)

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