DE3416879C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B21/00—Portable power-driven screw or nut setting or loosening tools; Attachments for drilling apparatus serving the same purpose
- B25B21/004—Portable power-driven screw or nut setting or loosening tools; Attachments for drilling apparatus serving the same purpose of the ratchet type
- B25B21/005—Portable power-driven screw or nut setting or loosening tools; Attachments for drilling apparatus serving the same purpose of the ratchet type driven by a radially acting hydraulic or pneumatic piston
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft einen hydraulisch betriebenen
Kraftschrauber der im Oberbegriff des Hauptanspruches
genannten Art.
Bei einer Gruppe bekannter Kraftschrauber (DE 29 14
707 A1, DE 83 19 734 U1, DE 29 16 497 C2) ist ein
dreieckiges oder kommaförmiges Rastelement schwenkbar
in dem durch von einem Zylinderkolbenaggregat um die
Ratschenbüchse schwenkbaren Hebel angeordnet, wobei die
Kolbenstange des Zylinderkolbenaggregats einerseits
(DE 83 19 734 U1 und DE 29 16 497 C2) senkrecht oder
etwa senkrecht zur Verbindungslinie zwischen der
Kolbenstange und dem schwenkbaren Hebel gelegen ist,
andererseits (DE 29 14 707 A1) die Kolbenstange parallel
oder annähernd parallel zu der genannten Verbindungslinie
gerichtet ist.
Durch die den Gattungsbegriff des Hauptanspruchs
bestimmende DE 26 59 798 B1 ist eine Rücklaufsperre mit
einem eine Verzahnung aufweisenden Gesperrerad bekannt,
in das vorzugsweise zwei im ganzzahligen Abstand der
Zahnteilung des Gesperrerades voneinander entfernte
Rastzähne eines unter Federdruck stehenden, geradlinig
gegen das Gesperrerad verschiebbaren Rastenblocks
greifen. Die Flächenbelastung der Zahnflanken der
beiden Rastzähne des Rastenblocks, von denen einer
federnd gelagert ist, ist relativ hoch. Bei Anordnung
von mehr als zwei Zähnen erhöht sich der konstruktive
Aufwand. Darüber hinaus ist die mechanische
Beanspruchung des stangenartigen Rastenblocks erheblich.
Den bekannten gattungsmäßigen Kraftschraubern gegenüber
liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen
Kraftschrauber mit höherer Leistung, d. h. größerer
Kraftübertragung über den gesamten Bewegungsweg des
Rastelementes zu schaffen, der zugleich robust, sicher,
platzsparend und in üblicher Weise handhabbar sowie
leicht zusammen- und auseinandernehmbar ist, was mit
konstruktiv einfachen Mitteln und geringerer spezifischer
Teile- und Flächenbeanspruchung erreicht werden soll.
Dem Stand der Technik gegenüber sieht die Erfindung
bei einem Kraftschrauber nach dem Oberbegriff die
Merkmale des kennzeichnenden Teils des Hauptanspruches
vor. - Die Merkmale der Unteransprüche dienen der
Verbesserung und Weiterentwicklung der Merkmale des
Hauptanspruches.
Der Erfindungsgegenstand läßt den Vorteil erkennen, daß
die durch das Zylinderkolbenaggregat auf das
Ratschenelement ausgeübte Kraft hauptsächlich von
diesem als Tangentialkraft an der Ratschenbüchse wirksam
wird, wobei ein winkelmäßig großes Segment des
Ratschenelementes in die Verzahnung der
Ratschenbüchse eingreift. Bei der Bewegung des
Rastelements um die Achse des Schwenkhebels sind die
Anfangs- und die Endposition des Rastelementes etwa
gleichmäßig beidseitig der Linie gelegen, die sich als
Senkrechte zu der Bewegungsrichtung der Kolbenstange
durch den Drehmittelpunkt des Schwenkhebels zeigt. -
Das Abheben oder Ausrasten der Verzahnung des
Ratschenelementes aus der Verzahnung der
Ratschenbüchse ergibt sich problemlos, obwohl alle
Zähne des Ratschenelementes beim Vorschub der Kolbenstange
in ständigem, großflächigem Angriff an den Zähnen der
Außenverzahnung der Ratschenbüchse anliegen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des
Kraftschraubers nach der Erfindung dargestellt und
zwar zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung,
Fig. 2 die Stellung des Rastelementes gegenüber
der Rastbüchse kurz vor dem Rückzug der
Kolbenstange und die Ausbildung des in Rich
tung der Zurückbewegung des Rastelementes
ersten Zahnes dieses Elementes,
Fig. 3 die Ausbildung dieses ersten Zahnes und
Fig. 4 einen weiteren Schnitt durch den Hebel des
Kraftschraubers nach der Linie IV-IV der
Fig. 1.
Der Kraftschrauber nach der Erfindung weist die beiden Ge
häuseabschnitte 1, 2 auf, von denen der Gehäuseabschnitt 1
das nicht dargestellte Zylinderkolbenaggregat mit der um
eine Achse 3 schwenkbaren Kolbenstange 4 aufnimmt, deren
freies Ende 4 a eine Bohrung 5 zur Aufnahme eines Schwenk
bolzens 6 aufweist. Die Kolbenstange ist in Richtung des
Pfeiles H hin und in Richtung des Pfeiles Z zurück verstell
bar, wobei sie eine leichte, kreisförmige Bewegung in Rich
tung des Doppelpfeiles P um besagte Achse 3 auszuführen ver
mag. Die Ausbildung des Gehäuses 1 mit dem Zylinderkolben
aggregat und der Kolbenstange sowie deren Verbindung mit dem
nachstehend beschriebenen Hebel 7 in dem Gehäuseabschnitt 2
ist bekannt und nicht Gegenstand vorliegender Erfindung.
Der Gehäuseabschnitt 2 ist in zwei Gehäusehälften 2 a, 2 b
unterteilt (Fig. 4) und nimmt den aus den beiden Teilen 7 a,
7 b bestehenden Schwenkhebel 7 auf, der um eine Achse 8 in
Richtung des Pfeiles 9 und zurück schwenkbar ist und der mit
seinem Arm 10, der ebenfalls eine Bohrung trägt, mittels des
Bolzens 6 mit dem freien Ende 4 a der Kolbenstange 4 schwenk
bar verbunden ist. Die beiden Hebelteile 7 a, 7 b führen
zwischen sich eine freie, drehbare Ratschenbüchse 13 mit
einer Außenverzahnung 13 a. Die Büchse besitzt eine zen
trische Bohrung 14, die entweder eine Innenverzahnung 14 a
oder einen Innenmehrkant aufweist, mit deren bzw. dessen
Hilfe die Ratschenbüchse 13 formschlüssig mit dem anzutrei
benden Teil verbunden werden kann.
Der Hebel 7 weist eine etwa dreieckförmige Ausnehmung 15 in
seinen beiden Teilen 7 a, 7 b auf, die von den beiden kurzen
Wänden 16, 17 und den längeren Wänden 18, 19 begrenzt ist.
Zwischen den parallelen Wänden 20, 21 der Ausnehmung oder in
anderer geeigneter Weise wird in den beiden Hälften 7 a, 7 b
von der längeren Wand 19 und der kürzeren Wand 16 ein Rast
element 22 geführt, das unter Wirkung zweier Federn 24 steht,
die in Bewegungsrichtung (Pfeil 23) des Rastsegmentes 22
gelegen sind (Fig. 2). Wie Fig. 1 erkennen läßt, ist der
Hebel 7 und die Ausnehmung 15 in den Hebelteilen 7 a, 7 b der
art angeordnet, daß das Rastelement 22 bei Bewegung des
Hebels 7 aus seiner Ausgangsstellung, in der der Hebelarm 10
die Stellung 25 einnimmt und damit einen Winkel α von ca.
-20° mit der Senkrechten 26 der Vorschubbewegung der Kolben
stange 4 einschließt, in die Endstellung, in der der Hebel
arm die Stellung 25′ einnimmt und dabei einen Winkel b von
+10-15° mit der Senkrechten 26 einschließt, in Richtung
einer Tangente an die Ratschenbüchse 13 parallel zu der Be
wegung der Kolbenstange 4 (Pfeile H und Z ) bewegt wird. Die
Ratschenbüchse 13 erhält damit einen optimalen Wirkungsgrad
für den Kraftschrauber.
Während der Drehbewegung des Hebel 7 im Uhrzeigersinn und
der Vorschubbewegung der Kolbenstange 4 nach links in Fig. 1
haben die Federn 24 dafür gesorgt, daß das Zahnsegment 27
des Rastelementes 22 im Eingriff mit der Außenverzahnung 13 a
der Büchse 13 gestanden hat (Fig. 2).
Um nun beim Rückgang der Kolbenstange 4 in ihre in Fig. 1
rechte Ausgangsstellung zu erreichen, daß hierbei das Zahn
segment 27 des Rastelementes 22 aus der Außenverzahnung 13 a
der Ratschenbüchse 13 heraustritt, besitzt einer der Zähne
des Rastelementes 22 eine besondere Ausbildung. Die Rückbe
wegung des Rastelementes 22 ist in Fig. 2 mit dem Pfeil 30
gekennzeichnet. Der in dieser Richtung gelegene erste Zahn
31 des Rastelementes 22 (gewünschtenfalls auch noch der
nächst folgende Zahn 31 a des Rastelementes) besitzt im Quer
schnitt etwa dreieckförmige Gestalt. Während die übrigen
Zähne des Rastelementes 22 und die Außenverzahnung 13 a der
Ratschenbüchse 13 einen trapezförmigen oder ungefähr trapez
förmigen Querschnitt aufweisen, zeigt der Zahn 31 etwa
spitzwinklig gegeneinander geneigte Zahnflanken 35, 36. Die
Zahnflanke 35 besitzt denselben Zahnwinkel wie die übrigen
Zähne des Rastelementes, während die der Zahnfläche 35 abge
kehrte, in der Rückbewegung (Pfeil 30) vordere Zahnfläche 36
eine schwächere Neigung besitzt, wobei diese Zahnfläche sich
von dem Zahnfuß 37 bis zu dem Zahnkopf 38 in einer kontinu
ierlichen Schräge erstreckt. Mit Hilfe dieser Zahnflanke, die
an dem jeweils benachbarten Zahn 34 der Büchse 13 an dessen
Zahnkante 39 anliegt, wird das Rastelement 22 bei Rückgang
der Kolbenstange 4 in die Ausgangsstellung (Pfeil Z in Fig. 1)
von der Verzahnung der Ratschenbüchse 13 abgehoben, so daß
das Rastelement 22 es dem Hebel 7 erlaubt, entgegen dem Uhr
zeigersinn und entgegen der Richtung des Pfeiles 9 gedreht
zu werden. - Fig. 2 läßt erkennen, daß die Flanke 36 des
Zahnes 31 einen eine Keilwirkung auf das Rastelement 22
ausübende Winkelstellung gegenüber der Kraftangriffsrichtung
besitzt, die durch den Pfeil S in Fig. 2 dargestellt ist.
Das Rastelement 22 wird bei Bewegung des Hebels 7 aus dessen
Stellung 25 in die Stellung 25′ aus der in Fig. 1 in ausge
zogener Linie gezeigten Stellung in die Stellung 22′ ge
bracht. Seine Bewegung ist hierbei im wesentlichen parallel
zur Hubbewegung der Kolbenstange 4 gerichtet.
Die vorstehende Erläuterung des Erfindungsgegenstandes und
die Zeichnung lassen erkennen, daß das Rastelement 22 in sei
ner Kupplungsstellung mit der Büchse 13 eine streng kreis
bogenförmige Bewegung in Richtung des Pfeiles 9 in Fig. 1
und bei seiner Bewegung entgegengesetzt hierzu, eine im
wesentlichen kreisbogenförmige Bahn um die ideelle Achse 8
beschreibt.
Die Innenwand der Büchse kann hexagonal oder doppelt hexa
gonal oder in anderer Weise ausgebildet sein, um den festzuzie
henden Teil zu umfassen.
Claims (5)
1. Hydraulisch betriebener Kraftschrauber mit einem
durch ein Zylinderkolbenaggregat schwenkbaren Hebel
mit einer Ratschenanordnung zum Drehen einer
Ratschenbüchse mit Außenverzahnung, in die die Zähne
eines in einer Ausnehmung des Schwenkhebels
geradlinig gegen die Ratschenbüchse verstellbaren
und unter Federdruck stehenden Rastelements eingreifen,
wobei die Achse der Kolbenstange des
Zylinderkolbenaggregats etwa senkrecht zur
Verbindungslinie zwischen der Hebelachse und dem
Verbindungspunkt des Hebels mit dem freien
Kolbenstangenende gelegen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rastelement (22) dreieckförmig ausgebildet
sowie mit einem Zahnsegment (27) versehen ist und
daß das Rastelement (22) an einer im wesentlichen
tangential zu der Ratschenbüchse (13) gelegenen
Begrenzungswand (19) der Hebelausnehmung (15)
geführt ist.
2. Kraftschrauber nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Innenverzahnung (27) des
Rastelementes (22) mit Ausnahme mindestens des in
Richtung (Pfeil 30) der Rückstellbewegung des
Rastelements gegenüber der Büchse (13) ersten
Zahnes (31) der Außenverzahnung (31 a) der
Ratschenbüchse (13) entspricht.
3. Kraftschrauber nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der in Richtung (Pfeil 30) der
Rückstellbewegung des Rastelementes (22) erste Zahn
(31) des Rastelementes (22) eine Querschnittsverminderung
gegenüber den übrigen Zähnen des Rastelementes (22)
aufweist.
4. Kraftschrauber nach Anspruch 2 und 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste Rastelementenzahn (31)
etwa dreieckigen Querschnitt besitzt und die in
Bewegungsrichtung des Elementes (22) vordere
Zahnflanke (36) eine geringere Neigung als die
entsprechenden Zahnflanken der übrigen Zähne des
Rastelementes aufweist.
5. Kraftschrauber nach Anspruch 1 und einem oder mehreren
der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Rastelement (22) in seiner Kupplungsstellung mit der
Ratschenbüchse (13) eine streng kreisförmige Bewegung
um die Hebelschwenkachse (8) und bei seiner
Rückstellung eine im wesentlichen kreisbogenförmige
Bewegung vollführt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843416879 DE3416879A1 (de) | 1984-05-08 | 1984-05-08 | Hydraulisch betriebener kraftschrauber |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19843416879 DE3416879A1 (de) | 1984-05-08 | 1984-05-08 | Hydraulisch betriebener kraftschrauber |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3416879A1 DE3416879A1 (de) | 1985-11-14 |
| DE3416879C2 true DE3416879C2 (de) | 1988-05-19 |
Family
ID=6235180
Family Applications (1)
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| DE19843416879 Granted DE3416879A1 (de) | 1984-05-08 | 1984-05-08 | Hydraulisch betriebener kraftschrauber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3416879A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19813900A1 (de) * | 1998-03-28 | 1999-09-30 | Frank Hohmann | Hydraulisch betriebener Kraftschrauber und Verfahren zu seiner Herstellung |
| RU2225288C2 (ru) * | 2002-02-11 | 2004-03-10 | Акционерное общество открытого типа "Научно-исследовательский технологический институт" (АООТ "НИТИ-ТЕСАР") | Гайковерт гидравлический |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS62203775A (ja) * | 1986-03-03 | 1987-09-08 | 株式会社西圧 | ボルト・ナツト締結装置 |
| DE3740083C2 (de) * | 1987-11-26 | 1995-01-12 | Hans Hohmann | Hydraulischer Kraftschrauber |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2659798C2 (de) * | 1976-12-31 | 1979-01-18 | Paul-Heinz Wagner Maschinenfabrikation, 5203 Much | Rücklaufsperre |
| US4201099B1 (en) * | 1978-08-14 | 1993-12-07 | K. Junkers John | Hydraulic wrench |
| DE2914707C2 (de) * | 1979-04-11 | 1982-06-16 | Maschinenfabrik Wagner GmbH & Co KG, 5203 Much | Tragbarer kraftbetriebener Schrauber mit Freilaufkupplung |
| DE8319734U1 (de) * | 1983-07-08 | 1983-11-03 | Wagner, Paul-Heinz, 5203 Much | Kraftschrauber |
-
1984
- 1984-05-08 DE DE19843416879 patent/DE3416879A1/de active Granted
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3416879A1 (de) | 1985-11-14 |
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