DE736786C - UEberlagerungsempfaenger mit Umschalter zur UEberbrueckung des bei Ortsempfang unwirksam gemachten Zwischenfrequenzteiles - Google Patents
UEberlagerungsempfaenger mit Umschalter zur UEberbrueckung des bei Ortsempfang unwirksam gemachten ZwischenfrequenzteilesInfo
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- DE736786C DE736786C DET49287D DET0049287D DE736786C DE 736786 C DE736786 C DE 736786C DE T49287 D DET49287 D DE T49287D DE T0049287 D DET0049287 D DE T0049287D DE 736786 C DE736786 C DE 736786C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/06—Receivers
- H04B1/16—Circuits
- H04B1/26—Circuits for superheterodyne receivers
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Description
- überlagerungsempfänger mit Umschalter zur überbrückung des bei Ortsempfang unwirksam gemachten Zwischenfrequenzteiles Im Hauptpatent ist eine Ortsfernschaltung für einen hberlagerungsempfänger angegeben und inzwischen bekanntgeworden. Sie besteht darin, daß bei Verwendung -eines Zweipol-Bleichrichters und eines mit ihmn und mit dem Zwischenfrequenzkreis in Reihe liegenden Kopplungswiderstandes für die Niederfrequenz der diesem Widerstand bei Zwischenfrequenzempfang parallel liegende überbrückungskondensator in der Schalterstellung auf Ortsempfang als Kopplungskondensator des Zweipolgleichrichters mit dem Empfängereingang dient, indem er dann mit seinem bei ZwischenfrequenzempfangErdpotential führenden Ende an einem hochfrequenzführenden Punkt einer Eingangsstufe liegt.
- In den Ausführungsbeispielen des Hauptpatents wird die bei Ortsempfang zur Uberbrückung des Zwischenfrequenzteils dienende Leitung, die den Kopplungskondensator enthält, unmittelbar an das mit dem Steuergitter der Mischröhre verbundene Ende des Empfangsschwingungskreises gelegt. Bei praktischen Versuchen zeigte es sich, daß dieser Schwingungskreis hierdurch so stark verstimmt wird, daß man bei Ortsempfang die Abstimmung etwas verstellen muß. Diese Verstimmung rührt zum Teil daher, daß sich der am Empfangsgleichrichter liegende Zwischenfrequenzkreis bei Ortsempfang ganz auf Hochfrequenzpotential befindet und daß deshalb seine Kapazität gegen Erde parallel zum Hochfrequenzschwingungskreis liegt. Es wäre naheliegend, diese Verstimmung dadurch auszugleichen, daß man die Mischröhre abschaltet oder parallel zu dem erwähnten Schwingungskreis eine Spule legt, welche die Induktivität des Schwingungskreises herabsetzt und dadurch die erhöhte Kapazität ausgleicht. Hierfür ist jedoch ein besonderer Schaltkontakt erforderlich, was sehr unerwünscht ist.
- Nach der Erfindung wird deshalb der Kondensator zur Kopplung des Zweipolgleichrichters mit dem Empfängereingang bei Ortsempfang an das hochfrequenzführende Ende der zwischen Antenne oder Vorröhre und dem Schwingungskreis befindlichen Kopplungsspule gelegt. Bei dieser Schaltung ist der Schwingungskreis nicht völlig unwirksam, weil er mit der Kopplungsspule induktiv gekoppelt ist. Wegen der losen Kopplung tritt jedoch praktisch keine Verstimmung auf. Dies wird ohne einen besonderen Schaltungsaufwand erreicht.
- Es ist an sich bekannt, den Zweipolgleichrichter eines Empfängers lose an den vorhergehenden Schwingungskreis anzukoppeln, um die Dämpfung des Schwingungskreises zu verringern und dadurch eine höhere Trennschärfe zu erzielen. Von dieser Maßnahme würde man bei der Ankopplung des Zweipolgleichrichters an einen Schwingungskreis einer Eingangsstufe im Hauptpatent zur Erhöhung der Trennschärfe nicht Gebrauch machen, da beim Ortsempfang keine hohe Trennschärfe benötigt wird. Die Erfindung wendet die lose Ankopplung trotzdem aus den anderen genannten Gründen an.
- Man könnte zunächst annehmen, daß durch die losere Ankopplung die Lautstärke bei Ortsempfang abnimmt. Dies ist jedoch nicht der Fall, da wegen der loseren Ankopplung die Resonanzfrequenz des Schwingungskreises nicht mehr so stark von der Empfangsfrequenz abweicht und deshalb die Resonanzüberhöhung stärker wirksam wird. Die Lautstärke kann deshalb trotz loserer Ankopplung sogar zunehmen gegenüber dem Fall der festesten Ankopplung. Wie weiter unten im Ausführungsbeispiel gezeigt wird, kann man die Umgehungsleitung für den Zwischenfrequenzteil an das hochfrequenzführende Ende der zwischen Antenne oder Vorröhre und dem Schwingungskreis befindlichen Kopplungsspule legen und braucht dann keine besondere Anzapfung des Schwingungskreises.
- In dem in der Abbildung dargestellten Nusführungsbeispiel ist die Mischröhre mit 11T bezeichnet. Ihr wird einerseits die Empfangsspannung über die Antennenkopplungsspule I( und den Schwingungskreis HF und andererseits die überlagererfrequenz vom Oszillator O aus zugeführt. Die Zwischenfrequenz gelangt über den Zwischenfrequenzteil Z und den Zwischenfrequenzkreis ZF zum Gleichrichter G, von dem aus die entstandene Niederfrequenz zum Verstärker NF weitergeleitet wird. Der Überbrückungskondensator C für den Nutzwider stand IV wird, wie im Hauptpatent angegeben, durch Umlegen des Schalters S1 nach oben in die Leitung L gelegt und dient darin als Kopplungskondensator mit einer Eingangsstufe des Empfängers. Gemäß der Erfindung ist die Leitung L an das hochfrequenzführende Ende der mit dem Mischröhreneingangskreis gekoppelten Spule I( gelegt. Da die Mischröhre M durch Offnen des Schalters S, bei Ortsempfang unwirksam gemacht ist, schwingt das obere Ende des Schwingungskreises HF frei. Wegen der induktiven Kopplung mit der Spule I< ist er jedoch nach wie vor wirksam.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: überlag- erungsempfänger mit Umschalter zur Überbrückung des bei Ortsempfang unwirksam emachten Zwischenfrequenzteiles nach' Patent 65955o, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (C) zur Kopplung des Zweipolgleichrichters-(Cr) mit dem Empfängereingang bei Ortsempfang an - das hochfrequenzführende Ende der zwischen Antenne oder Vorröhre und dem Schwingungskreis befindlichen Kopplungsspule gelegt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET49287D DE736786C (de) | 1935-10-23 | 1937-10-03 | UEberlagerungsempfaenger mit Umschalter zur UEberbrueckung des bei Ortsempfang unwirksam gemachten Zwischenfrequenzteiles |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2095079X | 1935-10-23 | ||
| DET49287D DE736786C (de) | 1935-10-23 | 1937-10-03 | UEberlagerungsempfaenger mit Umschalter zur UEberbrueckung des bei Ortsempfang unwirksam gemachten Zwischenfrequenzteiles |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE736786C true DE736786C (de) | 1943-06-28 |
Family
ID=26000694
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET49287D Expired DE736786C (de) | 1935-10-23 | 1937-10-03 | UEberlagerungsempfaenger mit Umschalter zur UEberbrueckung des bei Ortsempfang unwirksam gemachten Zwischenfrequenzteiles |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE736786C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE914865C (de) * | 1943-04-21 | 1954-07-12 | Philips Nv | UEberlagerungsempfangsschaltung |
-
1937
- 1937-10-03 DE DET49287D patent/DE736786C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE914865C (de) * | 1943-04-21 | 1954-07-12 | Philips Nv | UEberlagerungsempfangsschaltung |
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