DE686704C - Empfaenger mit selbsttaetiger Schwund- und Trennschaerferegelung - Google Patents

Empfaenger mit selbsttaetiger Schwund- und Trennschaerferegelung

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DE686704C
DE686704C DE1933R0087436 DER0087436D DE686704C DE 686704 C DE686704 C DE 686704C DE 1933R0087436 DE1933R0087436 DE 1933R0087436 DE R0087436 D DER0087436 D DE R0087436D DE 686704 C DE686704 C DE 686704C
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DE1933R0087436
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G5/00Tone control or bandwidth control in amplifiers
    • H03G5/16Automatic control
    • H03G5/24Automatic control in frequency-selective amplifiers
    • H03G5/26Automatic control in frequency-selective amplifiers having discharge tubes

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  • Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)

Description

  • Empfänger mit selbsttätiger Schwund- und Trennschärferegelung Es ist bekannt, eine selbsttätige Schwundregelung in Empfängern durch Änderung der Gittervorspannung von Hochfrequenzverstärkerröhren mittels einer durch Gleichrichten der empfangenen Hochfrequenz gewonnenen Regelspannung vorzunehmen. Desgleichen ist es bekannt, mit dieser Regelspannung das Gitter von zusätzlichen Röhren zu steuern, deren. Anoden-Kathoden-Strecken parallel zu den Schwingungskreisen des Empfängers liegen. Diese Röhren wirken beim Empfang eines starken Senders dämpfend auf die Schwingungskreise und üben deshalb gleichzeitig eine selbsttätige Trennschärferegelung aus. Wegen dieser doppelten Wirkung können die beiden Regelungen nicht unabhängig voneinander arbeiten und auf den günstigsten Wert eingestellt werden. . Es tritt vielmehr eine Rückwirkung der einen Regelung auf die andere auf. Dieser Nachteil wird durch die Erfindung beseitigt.
  • Nach der Erfindung wird ein Empfänger mit selbsttätiger Schwund- und Trennschärferegelung in der Weise ausgebildet, daß in einem Teil der zur selbsttätigen Trennschärferegelung veränderbaren Bandfilter die Dämpfung bei größerer Eingangsamplitude verringert wird und die Kopplung so niedrig eingestellt ist, daß die Energieübertragung des Trägers bei kleinerer Dämpfung größer wird.
  • Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, welche nachstehend näher erklärt wird. Es ist der Zwischenfrequenzteil eines Superhetempfängers dargestellt, bestehend" aus den Zwischenfrequenzröhren 1, 3, 5 und 7. Der Empfangsgleichrichter ist mit 9 bezeichnet. Die ersten beiden Röhren i und 3 sind über ein aus zwei abgestimmten Schwingungskreisen bestehendes Bandfilter 2 i miteinander gekoppelt. Dieses Bandfilter ist so bemessen, daß ein Band durchgelassen wird, welches i o kHz über und unter der Zwischenfrequenz umfaßt. Als Kopplungsmittel zwischen den Röhren 3 und 5 dient nur ein einzelner Schwingungskreis 23. Die Röhren 5 und 7 sowie 7 und 9 sind dagegen wieder über je ein Bandfilter 27 bzw. 29 m_ iteinander gekoppelt.
  • Links unten befindet sich ein Anodengleichrichter 4.1 mit einem Widerstand 55 im Anodenkreis. Dieser Gleichrichter richtet die Zwischenfrequenz, welche über den regelbaren Kondensator 53 an sein Gitter geführt wird, zur Gewinnung der Regelspannung für die selbsttätige Schwundregelung und für die selbsttätige Trennschärferegelung gleich. Die an der Anode dieses Gleichrichters 41 auftretende Regelspannung regelt die Steuergitter aller Zwischenfrequenzröhren 1, 3, 5 und 7, wodurch in bekannter Weise eine selbsttätige Schwundregelung bewirkt wird.
  • Die selbsttätige Trennschärferegelung geschieht wie folgt: Parallel zum Schwingungskreis 23 liegt die Anoden-Kathoden-Strecke der Röhre 59, welche den Schwingungskreis um so stärker dämpft, je größer die Eingängsamplitude ist. Da die an der Anode des Gleichrichters 41 auftretende Regelspannung hierfür nicht den richtigen Regelsinn haben würde, wird die Zwischenfrequepe@@" röhre i gleichzeitig als Phasenumkehrrälk` verwendet, indem in den Anodenkreis diese Röhre i ein Widerstand 71 gelegt ist, von dem die Regelspannung für die Dämpfungsröhre 59 abgegriffen wird. Die Regelung erfolgt dann in bekannter Weise derart, daß bei zunehmender Eingangsamplitude die Gittervorspannüng der Dämpfungsröhre 59 in positiver Richtung geändert wird, so daß der Innenwiderstand der Dämpfungsröhre abnimmt. Da nun infolge der hierdurch bewirkten Dämpfung des Schwingungskreises 23 gleichzeitig die Lautstärke abnimmt, wird gemäß der Erfindung die Röhre 61 vorgesehen. Die Röhre 6 i, deren Anoden-Kathoden-Strecke parallel zu der Primärseite des Bandfilters 27 liegt, wird im umgekehrten Sinne wie die Röhre 59 gesteuert, da an das Gitter dieser Röhre die Schwundregelspannung selbst gelegt ist. Infolgedessen wird die Gittervorspannung der Röhre 6 i beim Empfang eines starken Senders negativer und ihre dämpfende Wirkung auf das Bandfilter 27, welches durch einen Widerstand 73 zusätzlich gedämpft ist, geringer. Da die Kopplung dieses Bandfilters so niedrig eingestellt ist, daß die Energieübertragung des Trägers bei kleinerer Dämpfung größer wird, findet ein Ausgleich der zwischen den Röhren 3 und 5 verminderten Energieübertragung statt. Die Kopplung des Bandfilters 27 ist also unterkritisch, denn nur dann steigt bei der Herunterregelung der Dämpfung die Spitze .'der Resonanzkurve an. Die Form der Reso-;xi,lnzkurve ändert sich dabei kaum, denn die ;;:flänkensteilheit bleibt bei miteinander gekoppelten Schwingungskreisen bei verschiedener Dämpfung annähernd erhalten. Bei einer Verringerung der Dämpfung wird die Resonanzkurve deshalb im wesentlichen nur an der Spitze etwas schmaler.
  • Würde die Kopplung im Gegensatz zur Erfindung so eingestellt sein, daß sie beim Empfang eines schwachen Senders kritisch ist, so würde beim Herunterregeln der Dämpfung die Amplitude des von dem Bandfilter 27 übertragenen Trägers erhalten bleiben, denn es treten nur zwei Spitzen auf der Resonanzkurve infolge der bei verminderter Dämpfung einsetzenden Überkopplung auf. Die tiefste Stelle der Einsattelung wäre dann genau so hoch wie die Spitze der Resonanzkurve bei der kritischen Kopplung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Empfänger mit selbsttätiger Schwund-und Trennschärferegelung, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Teil der zur Trennschärferegelung veränderbaren Bandfilter die Dämpfung bei größerer Eingangsamplitude verringert wird und die Kopplung so eingestellt ist, daß die Energieübertragung des Trägers bei kleinerer Dämpfung größer wird.
DE1933R0087436 1933-03-07 1933-03-07 Empfaenger mit selbsttaetiger Schwund- und Trennschaerferegelung Expired DE686704C (de)

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