DE736471C - Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeuren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von CarbonsaeurenInfo
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
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- C07C51/16—Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Carbonsäuren Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Carbonsäuren von der Art der in Seifen und Fetten enthaltenen Fettsäuren durch Oxydation hochmolekularer gesättigter aliphatischer Kohlenvvasserstofte. Die neue Arbeitsweise besteht darin, daß man diese Kohlenwasserstoffe im Gemisch, mit bis zu 50% ihres Gewichtes an entsprechend hochmolekülaren Spalterzeugnissen. aUphatischer Kohlenwasserstoffiegnwendet, wobei die Menge dieser Spalterzeugnisse von deren Art, und zwar im wesentlichen von ihrem Gehalt an ungesättigten Verbindungen abhängt, mit Ausnahme jener Arbeitsweise, bei der mann, wie,es Gegenstand des Vorpatents 7o6791 ist, hochmolekulare Kohlenwasserstoffe aus, der Kohlenoxydhy drierung mit Siedegrenzen von etwa 30o bis q.80° mit molekularem Sauerstoff bei Gegenwart oder Abwesenheit von Reäktionsb.escbleunigern - .derart behandelt, daß man die aus den über q.20° seilenden Anteilen der Ausgangsgemische durch an sich bekannte- entsprechende Spaltung erhaltenen Kohlenwassiexstoffgemische mit den Siedegrenzen von: etwa z70 bis 380° in. einer Menge von im Mittel 300;ö gemeinsam mit den bis q.20° siedenden Anteilen des Ausgangsgemisches; in einer Menge von im Mittel 700;`0 für die Oxydation verwendet.
- Es hat sich gezeigt, daß es möglich, ist, Carbonsäuren von der Art der in Seifen und Betten enthaltenen Fettsäuren zu erhalten, auch wenn man. von hochmolekularen Kohlenwasserstoffen ,ausgeht, die nach vorgenommener Spaltung erhaltenen Anteile mit den Siedegrenzen von 30o bis q.30° mit anderen nicht gespaltenen. Kohlenwasserstoffen mit ungefähr denselben Siedegrenzen vermischt und ,ein derartiges Gemisch unter milden Bedingungen, d. h. bei Temperaturen von etwa z io°, oxydiert. Es .ergeben sich gute Fettsäuren, deren Gehalt an Petrolätherunlöslichem und damit an Oxysäuren im Rahmen des Zulässigen bleibt.
- Es ist hier nicht nötig, daß die Mischungen der gespaltenen: und ungespaltenen Kohlemwasserstoffanteile aus demselben Ausgangsstoff gewonnen sind, sondern es ist möglich, daß die Spalterzeugnisse aliphatischer Köhlenwasserstoffe aus anderen Ausgangsstoffen zugesetzt werden. So ist es z. B. möglich, Mischungen von Kohlenwasserstoffen aus der Kohlenoxydhydrierung und zwischen 300 und 43O° siedenden. Spalterzeugnissen von solchen Kohlenwasserstoffen, die durch Tieftemperaturhydrierung von Schwelparaffinen (T. T. H.-Paraffin) erhalten sind, zwecks Oxydierung zu verwenden.
- Diese Gegenüberstellung zeigt, daß bei dem älteren Verfahren Fraktionen aus ein und demselben Kohlenwasserstoffgemisch verwendet werden, während bei dem vorliegenden Verfahren Kohlenwasserstoffe verschiedenen Ursprungs verwendet werden. können.
- Spaltungen von Kohlenwasserstoffen sind bekannt, ebenso die Tatsache, daß Spaltkohlenwasserstoffe starken olefinischen Charakter aufweisen und deshalb für die Oxydation zu Carbonsäuren wenig geeignet sind, vor allem wegen der Bildung eines hohen Anteils von Oxysäuren. Das vorliegende Verfahren zeigt nun, @daß @es möglich ist, diese olefinischen Kohlenwasserstoffe mitzuverwenden, indem man sie in gewissen Verhältnissen mit aliphatischen Kohlenwasserstolfen vorwiegend gesättigter Natur vermischt anxve.ndet. Welche MischungsverhältnIs.se In jedem einze lasen Fall angewandt werden müssen, muß ein Tastversuch ergeben, ida die Spalterzeugnisse nicht immer ga,z gleichmäßig ausfallen. Die Erfindung vermittelt jedoch die klare Erkenntnis, daß die Spaltkohlenwass.erstoffe bis etwa 5o% mitverw .endet werden können. Da das Verfahren, wie ausdrücklich vermerkt, Fettsäuren herstellen will, die zu Seifen verwendet werden können oder in Naturfetten anwesend sind, so müssen die 'zu oxydierendenKohlenwasserstoffe gewisseMolekulargewichte bzw. entsprechende Siedeintervalle besitzen, .das sind solche von etwa 30o bis 430a.
- Folgende Zahlen mögen das Gesagte erläutern: Ausgangsstoffe: i. CO-Hydrierungserz:eugnis mit Siedegrenzen von 30o bis 42o', Jodzahl 5. 2. C O-Hydrierungserzeugnis, das. gespalten und wobei von den Spalterzeugnissen die Fraktion, die zwischen 30o und 42o° siedet und eine Jodzahl von ¢2 hat, herausgenommen wurde.
- Oxydation: Katalysator 0,20110 KMn0" Temperatur i io'.
- Die Oxydationen wurden unter völlig gleichen Bedingungen vorgenommen.
Die Versuche zeigen, daß bis zu einem Mischungsverhältnis von i : i Fettsäuren entstehen, die einen noch zulässigen Gehalt an Petrolätherunlöslichem enthalten. Will man noch bessere Erzeugnisse erhalten, so bleibt es unbenommen, ein anderes Verhältnis, z. B. ein solches von 6 Teilen Ausgangsstoff i zu ¢ Teilen Ausgangsstoff 2, zu verwenden.Petroläther- Ausgangs- Ausgangs- unlösliches Stoff i Stoff 2 der in % in °,!o Fettsäuren in OiJ I...... 100 0 0,6 II..... go zo 0,8 III .... So 2o 14 IV ..... 70 30 2,5 V ..... 50 5 0 4,2 VI...,. 0 IOO 27
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Carbonsäuren von der Art der in Seifen und Fetten enthaltenen Fettsäuren durch Oxydation hochmolekularer gesättigter aliphatischer Kohlenwasserstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß man diese Kohlenwasserstoffe im Gemisch mit bis zu 50010 ihres Gewichtes an entsprechend hochmolekularen Spalterzeugnissen aliphatischer Kohlenwasserstoffe anwendet, wobei die Menge dieser Spalterzeugnisse von deren Art, und zwar im wesentlichen von ihrem Gehalt an ungesättigten Verbindungen abhängt, mit Ausnahme jener Arbeitsweise, bei der man hochmolekulare Kohlenwasserstoffe aus der Kohlenoxydhydrieru.ng mit Siedegrenzen von etwa 300 bis 48o° mit molekularem Sauerstoff bei Gegenwart .oder Abwesenheit von Reaktionsbeschleunigern derart behandelt, daß man die aus den über 42o° siedenden Anteilen der Ausgangsgemische durch an sich bekannte entsprechende Spaltung erhaltenen Kohlenwasserstoffgemische mit den Siedegrenzen von etwa 27o bis 380y in einer Menge von im Mittel 300;ö gemeinsam mit den bis 42o° siedenden Anteilen des Ausgangsgemisches in einer Menge von im Mittel 70010 für die Oxydation verwendet.
Priority Applications (1)
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| DE736471C true DE736471C (de) | 1943-06-21 |
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| DEM140403D Expired DE736471C (de) | 1938-01-21 | 1938-01-21 | Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeuren |
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| Country | Link |
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1938
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