DE736471C - Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeuren

Info

Publication number
DE736471C
DE736471C DEM140403D DEM0140403D DE736471C DE 736471 C DE736471 C DE 736471C DE M140403 D DEM140403 D DE M140403D DE M0140403 D DEM0140403 D DE M0140403D DE 736471 C DE736471 C DE 736471C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hydrocarbons
boiling
molecular weight
high molecular
amount
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM140403D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAERKISCHE SEIFEN IND
Original Assignee
MAERKISCHE SEIFEN IND
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAERKISCHE SEIFEN IND filed Critical MAERKISCHE SEIFEN IND
Priority to DEM140403D priority Critical patent/DE736471C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE736471C publication Critical patent/DE736471C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/16Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation
    • C07C51/21Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation with molecular oxygen
    • C07C51/255Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation with molecular oxygen of compounds containing six-membered aromatic rings without ring-splitting

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Carbonsäuren Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Carbonsäuren von der Art der in Seifen und Fetten enthaltenen Fettsäuren durch Oxydation hochmolekularer gesättigter aliphatischer Kohlenvvasserstofte. Die neue Arbeitsweise besteht darin, daß man diese Kohlenwasserstoffe im Gemisch, mit bis zu 50% ihres Gewichtes an entsprechend hochmolekülaren Spalterzeugnissen. aUphatischer Kohlenwasserstoffiegnwendet, wobei die Menge dieser Spalterzeugnisse von deren Art, und zwar im wesentlichen von ihrem Gehalt an ungesättigten Verbindungen abhängt, mit Ausnahme jener Arbeitsweise, bei der mann, wie,es Gegenstand des Vorpatents 7o6791 ist, hochmolekulare Kohlenwasserstoffe aus, der Kohlenoxydhy drierung mit Siedegrenzen von etwa 30o bis q.80° mit molekularem Sauerstoff bei Gegenwart oder Abwesenheit von Reäktionsb.escbleunigern - .derart behandelt, daß man die aus den über q.20° seilenden Anteilen der Ausgangsgemische durch an sich bekannte- entsprechende Spaltung erhaltenen Kohlenwassiexstoffgemische mit den Siedegrenzen von: etwa z70 bis 380° in. einer Menge von im Mittel 300;ö gemeinsam mit den bis q.20° siedenden Anteilen des Ausgangsgemisches; in einer Menge von im Mittel 700;`0 für die Oxydation verwendet.
  • Es hat sich gezeigt, daß es möglich, ist, Carbonsäuren von der Art der in Seifen und Betten enthaltenen Fettsäuren zu erhalten, auch wenn man. von hochmolekularen Kohlenwasserstoffen ,ausgeht, die nach vorgenommener Spaltung erhaltenen Anteile mit den Siedegrenzen von 30o bis q.30° mit anderen nicht gespaltenen. Kohlenwasserstoffen mit ungefähr denselben Siedegrenzen vermischt und ,ein derartiges Gemisch unter milden Bedingungen, d. h. bei Temperaturen von etwa z io°, oxydiert. Es .ergeben sich gute Fettsäuren, deren Gehalt an Petrolätherunlöslichem und damit an Oxysäuren im Rahmen des Zulässigen bleibt.
  • Es ist hier nicht nötig, daß die Mischungen der gespaltenen: und ungespaltenen Kohlemwasserstoffanteile aus demselben Ausgangsstoff gewonnen sind, sondern es ist möglich, daß die Spalterzeugnisse aliphatischer Köhlenwasserstoffe aus anderen Ausgangsstoffen zugesetzt werden. So ist es z. B. möglich, Mischungen von Kohlenwasserstoffen aus der Kohlenoxydhydrierung und zwischen 300 und 43O° siedenden. Spalterzeugnissen von solchen Kohlenwasserstoffen, die durch Tieftemperaturhydrierung von Schwelparaffinen (T. T. H.-Paraffin) erhalten sind, zwecks Oxydierung zu verwenden.
  • Diese Gegenüberstellung zeigt, daß bei dem älteren Verfahren Fraktionen aus ein und demselben Kohlenwasserstoffgemisch verwendet werden, während bei dem vorliegenden Verfahren Kohlenwasserstoffe verschiedenen Ursprungs verwendet werden. können.
  • Spaltungen von Kohlenwasserstoffen sind bekannt, ebenso die Tatsache, daß Spaltkohlenwasserstoffe starken olefinischen Charakter aufweisen und deshalb für die Oxydation zu Carbonsäuren wenig geeignet sind, vor allem wegen der Bildung eines hohen Anteils von Oxysäuren. Das vorliegende Verfahren zeigt nun, @daß @es möglich ist, diese olefinischen Kohlenwasserstoffe mitzuverwenden, indem man sie in gewissen Verhältnissen mit aliphatischen Kohlenwasserstolfen vorwiegend gesättigter Natur vermischt anxve.ndet. Welche MischungsverhältnIs.se In jedem einze lasen Fall angewandt werden müssen, muß ein Tastversuch ergeben, ida die Spalterzeugnisse nicht immer ga,z gleichmäßig ausfallen. Die Erfindung vermittelt jedoch die klare Erkenntnis, daß die Spaltkohlenwass.erstoffe bis etwa 5o% mitverw .endet werden können. Da das Verfahren, wie ausdrücklich vermerkt, Fettsäuren herstellen will, die zu Seifen verwendet werden können oder in Naturfetten anwesend sind, so müssen die 'zu oxydierendenKohlenwasserstoffe gewisseMolekulargewichte bzw. entsprechende Siedeintervalle besitzen, .das sind solche von etwa 30o bis 430a.
  • Folgende Zahlen mögen das Gesagte erläutern: Ausgangsstoffe: i. CO-Hydrierungserz:eugnis mit Siedegrenzen von 30o bis 42o', Jodzahl 5. 2. C O-Hydrierungserzeugnis, das. gespalten und wobei von den Spalterzeugnissen die Fraktion, die zwischen 30o und 42o° siedet und eine Jodzahl von ¢2 hat, herausgenommen wurde.
  • Oxydation: Katalysator 0,20110 KMn0" Temperatur i io'.
  • Die Oxydationen wurden unter völlig gleichen Bedingungen vorgenommen.
    Petroläther-
    Ausgangs- Ausgangs- unlösliches
    Stoff i Stoff 2 der
    in % in °,!o Fettsäuren
    in OiJ
    I...... 100 0 0,6
    II..... go zo 0,8
    III .... So 2o 14
    IV ..... 70 30 2,5
    V ..... 50 5 0 4,2
    VI...,. 0 IOO 27
    Die Versuche zeigen, daß bis zu einem Mischungsverhältnis von i : i Fettsäuren entstehen, die einen noch zulässigen Gehalt an Petrolätherunlöslichem enthalten. Will man noch bessere Erzeugnisse erhalten, so bleibt es unbenommen, ein anderes Verhältnis, z. B. ein solches von 6 Teilen Ausgangsstoff i zu ¢ Teilen Ausgangsstoff 2, zu verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Carbonsäuren von der Art der in Seifen und Fetten enthaltenen Fettsäuren durch Oxydation hochmolekularer gesättigter aliphatischer Kohlenwasserstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß man diese Kohlenwasserstoffe im Gemisch mit bis zu 50010 ihres Gewichtes an entsprechend hochmolekularen Spalterzeugnissen aliphatischer Kohlenwasserstoffe anwendet, wobei die Menge dieser Spalterzeugnisse von deren Art, und zwar im wesentlichen von ihrem Gehalt an ungesättigten Verbindungen abhängt, mit Ausnahme jener Arbeitsweise, bei der man hochmolekulare Kohlenwasserstoffe aus der Kohlenoxydhydrieru.ng mit Siedegrenzen von etwa 300 bis 48o° mit molekularem Sauerstoff bei Gegenwart .oder Abwesenheit von Reaktionsbeschleunigern derart behandelt, daß man die aus den über 42o° siedenden Anteilen der Ausgangsgemische durch an sich bekannte entsprechende Spaltung erhaltenen Kohlenwasserstoffgemische mit den Siedegrenzen von etwa 27o bis 380y in einer Menge von im Mittel 300;ö gemeinsam mit den bis 42o° siedenden Anteilen des Ausgangsgemisches in einer Menge von im Mittel 70010 für die Oxydation verwendet.
DEM140403D 1938-01-21 1938-01-21 Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeuren Expired DE736471C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM140403D DE736471C (de) 1938-01-21 1938-01-21 Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeuren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM140403D DE736471C (de) 1938-01-21 1938-01-21 Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeuren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE736471C true DE736471C (de) 1943-06-21

Family

ID=7334567

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM140403D Expired DE736471C (de) 1938-01-21 1938-01-21 Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeuren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE736471C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3340711A1 (de) Verfahren zur herstellung von paraffin-kohlenwasserstoff-loesungsmitteln aus pflanzlichen oelen
DE736471C (de) Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeuren
DE591339C (de) Formen- und Stanzoel
DE538646C (de) Verfahren zur Abtrennung unverseifbarer Bestandteile aus Oxydationsprodukten von Kohlenwasserstoffen
DE706791C (de) Verfahren zur Herstellung von Gemischen von Fettsaeuren
DE973077C (de) Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeuren aus Olefinen und Kohlenoxyd
DE767901C (de) Verfahren zur Herstellung eines Kupfer-Nickel-Katalysators zum Haerten von fetten OElen
DE884469C (de) Verfahren zum Herstellen von Emulsionen als Stanz-, Pressen- und Formoele
DE1962893C3 (de) Verfahren zur Herstellung von geblasenem Bitumen
DE752577C (de) Verfahren zur Erzeugung von bitumenaehnlichen Stoffen aus Steinkohle
DE929904C (de) Verfahren zur Herstellung wasser- und wetterbestaendiger Briketts aus Braunkohle oder aehnlichen Brennstoffen
AT101325B (de) Verfahren zur Destillation von Emulsionen darstellenden, zur Blasenbildung und zum Schäumen neigenden Flüssigkeiten, insbesondere von Teeren.
DE802994C (de) Verfahren zum Aufschluss von Farbbasen
AT205633B (de) Verfahren zur Herstellung von Fraktionen mit erhöhtem Aromatengehalt aus Produkten eines katalytischen Reformierverfahrens
DE572867C (de) Verfahren zur Umwandlung von natuerlichen und kuenstlichen Wachsestern bzw. Wachsgemischen in Fettsaeuren
DE933232C (de) Verfahren zur Herstellung harzartiger Koerper
DE764889C (de) Verfahren zur Oxydation von synthetischen Paraffinen
DE518394C (de) Verfahren zur Herstellung von Emulsionen
DE887805C (de) Herstellung von Decanen mit stark verzweigter Kohlenstoffkette
DE722554C (de) Verfahren zur Herstellung von Methylpentaerythrittrinitrat
DE634733C (de) Verfahren zur Herstellung niedrigsiedender fluessiger Kohlenwasserstoffe durch Waermebehandlung von Teeren, Mineraloelen, deren Destillations- und Umwandlungsprodukten
DE400241C (de) Verfahren zur Herstellung konzentrierter Salpetersaeure
DE490543C (de) Verfahren zur Gewinnung von Isolier- und Vergussmassen, insbesondere fuer elektrischeElemente und Batterien
DE501835C (de) Verfahren zum Reinigen der von Phenolen und Basen befreiten Rohleichtoele des Steinkohlen-Urteers
AT87797B (de) Verfahren zur Herstellung eines konsistenten Schmierstoffes.