DE73609C - Knopf bohrmaschine - Google Patents

Knopf bohrmaschine

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Publication number
DE73609C
DE73609C DENDAT73609D DE73609DA DE73609C DE 73609 C DE73609 C DE 73609C DE NDAT73609 D DENDAT73609 D DE NDAT73609D DE 73609D A DE73609D A DE 73609DA DE 73609 C DE73609 C DE 73609C
Authority
DE
Germany
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button
locks
spindles
ring
drill
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT73609D
Other languages
English (en)
Original Assignee
ECKERT & HENTSCHEL in Chemnitz i. S
Publication of DE73609C publication Critical patent/DE73609C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D23/00Producing tubular articles
    • B29D23/14Cigar or cigarette holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisher gebauten mehrspindeligen Knopfbohrmaschinen, bei denen, um nur eine Einlegestelle zu haben, die in einem Kreise angeordneten, die Knöpfe haltenden Schlösser sich von einer Spindel zur änderen bewegen, bohren vier Spindeln an einem Knopf.
Da die gegenseitige Stellung der Spindeln nie in der genügenden Genauigkeit erhalten werden kann, kommen die Löcher im Knopf nicht genau auf das Quadrat zu stehen, wodurch die Knöpfe unschön aussehen und zum Aufnähen mit Maschine vollständig unbrauchbar sind.
Man hat deshalb versucht durch Anwendung mehrerer Vierlochbohrmaschinen neben einander, bei denen die Schlösser sich nur um ihre eigene Achse viermal verstellen, die gleichmäfsige Lochstellung zu erzielen, erhielt aber dadurch so viel Knopfeinlegestellen, als Spindeln vorhanden waren, was die Bedienung derart erschwerte, dafs die Quantität der Leistung bedeutend herabgemindert wurde.
In der vorliegenden Erfindung sind.daher fünf Bohrspindeln mit Schlössern im Kreise angeordnet; die Spindeln mit ihren Schlössern rotiren gleichmäfsig um eine gemeinsame Achse, und während die Bohrspindeln sich fortwährend schnell um ihre eigene Achse drehen, und sich viermal auf- und abbewegen, werden die Schlösser je dreimal um 90° um ihre eigene Achse verstellt. An der fünften Stelle findet keine Auf- und Abbewegung des Bohrers statt; es öffnet sich hier jedes Schlofs, so dafs der fertig gebohrte Knopf herausfällt und ein neuer eingelegt werden kann, was unter diesen Umständen stets an derselben Stelle und vollständig gefahrlos für die bedienende Person geschehen kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Maschine in
Fig. ι im Aufrifs und in
Fig. 2 im Grundrifs dargestellt.
Fig. ,3 und 4 zeigen das Schlofs im Horizontal- und Verticalschnitt.
Auf der Fundamentplatte α ist ein verticaler Bolzen b befestigt, auf welchem sich die Hülse c drehen kann; mit c ist das Schneckenrad d und der mit fünf Horizontalbohrungen versehene Bundring C1 und die die Schlösser tragende Scheibe e fest verbunden.
Die Fundamentplatte α trägt aufserdem noch die horizontale Antriebswelle n>, auf welcher die Fest- und Losscheibe gx g.2, die in das Schneckenrad d eingreifende Schnecke Ii1 und die die Spindeln h treibende Schnurrolle i stecken. Die auf der Schnurrolle i liegende Schnur läuft über- die Leitrollen T1 r2 und über die fünf Spindelrollen i und versetzt dieselben dadurch in schnelle Umdrehung, während die Schnecke dx dem Rad d und sonach allen mit der Hülse c verbundenen Theilen eine langsame Drehung auf dem Bolzen b ertheilt.
Die Spindellager / Z1 sind in Schlittenführungen k auf- und abverschiebbar, welch letztere um die in den Bohrungen des Bundringes C1 steckenden Zapfen \ und um die an diesen Zapfen befindlichen Scharniere m eingestellt und mittelst der Schrauben η bezw. der Schrauben ο festgestellt werden.
An den Spindellagern Z1 befinden sich die Rollen p, welche während ihrer Drehung um den Bolzen b auf den an dem feststehenden,
mit der Platte a durch Bügel α, verbundenen Ring a2 angebrachten schrägen Flächen viermal auf- und abgleiten und dadurch die Lager mit ihren Bohrspindeln bei jeder Umdrehung viermal auf- und abbewegen, so dafs die Bohrer die Knöpfe viermal durchdringen.
Vor der zweiten, dritten und vierten Niederbewegung der Spindeln trifft einer der an den Schlössern angebrachten vier Arme χ gegen die in den Platten α eingeschraubten Stifte y, wodurch die Schlösser gezwungen sind, sich jedesmal um 900 um ihre Achse zu drehen, wobei die in die Scheibe e eingelassenen Riegel g durch die Federn f in entsprechende' Vertiefungen ν der Schlösser gedrängt werden, um die genaue Vierteldrehung der Schlösser zu sichern und eine Rückwärtsdrehung derselben zu verhindern.
Die Schlösser, deren Einrichtung die Fig. 3 und 4 zeigen, bestehen aus einem mit den Armen χ versehenen, in Ausdrehungen der Scheibe e drehbaren Theil Z1, in welchem in Schwalbenschwanznuthen verchiebbar die Backen Z2 angebracht sind. Ein auf t drehbarer von den Federn _/, stets in Richtung des Pfeiles X0 gedrängter Ring i3 greift mit eingearbeiteten, schrägen Flächen gegen die aus Z1 hervorstehenden Enden der Backen Z2 und drängt dieselben nach innen gegen den eingelegten Knopf K, der dadurch festgehalten wird (Fig. 4). An dem Ring Z3, der in Fig. 3 theilweise aufgeschnitten ist, befindet sich ein nach oben vorstehender Daumen Z3* der gegen die an dem Ring a2, Fig. 2, befestigte Nase M1, Fig. ι und 3, stölst, wodurch der Ring Z3 gezwungen wird, unter Anspannung der Federn fx sich so viel nach rechts zu drehen, dafs die Backen Z2 von den Federn f.2 in die Aushöhlungen des Ringes Z3 gedrängt werden können (Fig. 3), wodurch der Knopf K seinen Halt verliert und herausfällt. Hierauf legen sich die Backen wieder so weit nach innen, dafs der eingelegte Knopf Auflage findet, und schliefslich giebt bei Weiterdrehung der Scheibe ex die Nase ny den Daumen Z3 x wieder frei und die Federn f2 drängen die Backen Z2 mit solcher Kraft gegen den Knopf, dafs derselbe festgehalten wird (Fig. 4).
Will man mit der Maschine Zweilochknöpfe bohren, so hat man nur nöthig, zwei Vertiefungen des Ringes a.2 durch Einlegen auszufüllen, so dafs die Bohrer zweimal oben bleiben.

Claims (1)

  1. Pa tent-Ansprüch:
    Eine Knopf bohrmaschine mit mehreren im Kreise angeordneten Spindeln und Knopf haltern, dadurch gekennzeichnet, dafs während des Arbeitens Knopf halter s und Spindellager / sich mit einander um eine gemeinsame verticale Achse b drehen, damit die Knöpfe nur , an einer Stelle eingelegt zu werden brauchen und trotzdem jeder Bohrer sämmtliche Löcher eines Knopfes bohrt. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73609D Knopf bohrmaschine Expired - Lifetime DE73609C (de)

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