DE735892C - Verfahren zum Beseitigen des ueberfluessigen Wassers im Beton - Google Patents

Verfahren zum Beseitigen des ueberfluessigen Wassers im Beton

Info

Publication number
DE735892C
DE735892C DESCH123594D DESC123594D DE735892C DE 735892 C DE735892 C DE 735892C DE SCH123594 D DESCH123594 D DE SCH123594D DE SC123594 D DESC123594 D DE SC123594D DE 735892 C DE735892 C DE 735892C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
concrete
water
procedure
skin
added
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH123594D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gustav Schneevoigt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GUSTAV SCHNEEVOIGT DIPL ING
Original Assignee
GUSTAV SCHNEEVOIGT DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GUSTAV SCHNEEVOIGT DIPL ING filed Critical GUSTAV SCHNEEVOIGT DIPL ING
Priority to DESCH123594D priority Critical patent/DE735892C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE735892C publication Critical patent/DE735892C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B40/00Processes, in general, for influencing or modifying the properties of mortars, concrete or artificial stone compositions, e.g. their setting or hardening ability
    • C04B40/0028Aspects relating to the mixing step of the mortar preparation
    • C04B40/006Aspects relating to the mixing step of the mortar preparation involving the elimination of excess water from the mixture
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B20/00Use of materials as fillers for mortars, concrete or artificial stone according to more than one of groups C04B14/00 - C04B18/00 and characterised by shape or grain distribution; Treatment of materials according to more than one of the groups C04B14/00 - C04B18/00 specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone; Expanding or defibrillating materials
    • C04B20/10Coating or impregnating
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B40/00Processes, in general, for influencing or modifying the properties of mortars, concrete or artificial stone compositions, e.g. their setting or hardening ability
    • C04B40/06Inhibiting the setting, e.g. mortars of the deferred action type containing water in breakable containers ; Inhibiting the action of active ingredients
    • C04B40/0633Chemical separation of ingredients, e.g. slowly soluble activator

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description

  • Verfahren zum Beseitigen des überflüssigen Wassers im Beton
    Die Art der Verarbeitung :eines Betons
    (Stampfbeton, Rüttelbeton, Punnpbetosi, Guß-
    betan) bedingt die 'erforderliche Steife der
    Mischung, die ihrerseits wieder u. a. rna13-
    geblieli von der flöhe des Wasserzusatzes
    abhängt. Nur :ein Teil des A nn:achewassers
    wird bei dem chemischen Verfestigungsvor-
    gang benötigt. Der Rest beein tlußt den Er-
    bärtungsvorgan;g ungünstig, da bekanntlich
    die: Festigkeit des Betons mit zunehmendem
    Wasserzementfaktor rasch ,abnimmt. Es ist
    daher erwünscht, den 'nur zur mechanischen
    Verarbeitung nötigen Wasseranteil möglichst
    schnell zu beseitigen.
    Solange man sich hierbei auf die natür-
    liche Verdunstiaig verläßt, wickelt sich die-
    ser Vorgang nicht nur entsprechend dein
    Feuchtigkeitsgchalt und der Temperatur der
    umgebenden Luft züx langsam ab, sondern
    es entfällt auch die Möglichkeit, den Wässer-
    zeinentfaktor in 'einem Zeitraum und in einem
    Grade zu senken, wie es für die Erhärtung am
    ,günstigsten ist.
    Abgesehen von der Erhöhung der End-
    festigkeit, ist die Entziehung des Lberschuß-
    wassers und die damit erzielbare Beschleu-
    nigung der Versteifung des Betons auch im
    Interesse seiner früheren E,rits:chalbarkcit von
    großer Bedeutung (vgl. den 1n Amerika bc-
    reits praktisch angewandten Sau@"beton). 11.11
    weiterer wichtiger Voirte'1l ist, daß die als
    Feuchtigkeitsspeicher wirkenden Zuschlag-
    stoffe die Nacherhärtung güiisti- beeinilus-
    s:en.
    Dies zu erreichen, wird mit der Erfindung
    vorgeschlagen, dem Beton wassersaugende
    Zuschlagstoffe, gegebenenfalls nach vorberi-
    ger Trocknung, in einer der allgemeinen Zui-
    sam:mensetzung der D@etonzuischläse @entspre-
    chenden Korngröße., Menge und Verteilung
    zuzusetzen, so: daß sie das überschußwasser
    aufzunehmen vermögen. Je- nach den Eigen-
    schaften, die in erster Linie von den i Beton
    verlangt werden, besteht die Möglichkeit, die.
    wassersaugenden -Zuschlagstoffe nach ihrer
    stofflichen Beschaffenheit auszuwählen; so.
    wird man dort, wo: es auf möglichst holrc
    Festigkeiten ankommt, ini allgemeinen an-
    organische Bestandteile. z. B. Ziegel., S.2r:nd-
    stein, Tuff, Bims; in verhältnismäßig geringer
    Korngröße und einer Kornabstufun g@ die der
    allgemeinen Zusammensetzung des Betons
    entspricht, wählen; im anderen Falle wird
    man gegebenenfalls organischen Ziisch@as-
    stoffen, z. B. Papier, Stoffasern u. dgl., den
    Vorzug geben.
    Derartige Zuschlagstoffe sind schon dein
    Beton beigemischt worden; jeweils waren
    aber diese Stoffe aus anderen Gründen
    (Raumgewichtssenkung, Wärmedämmung) zti-
    7esetzt worden und demzufolge dann nicht
    in einer Menge und Verteilung, so daß der
    Wasserze ientfaktor in dem ge@vü-nschten giin-
    stiger, Maße verändert wurde. Beispielswelse
    ist als derartiger Zuschlagstoff Bims bekannt.
    der wasseraufsaugende Eigenschaften besitzt,
    die man aber nicht ausnutzen wollte und
    auch nicht ausgenutzt hat. U m die durch
    diese Eigenschaft bedingte Wirkung auszu-
    schalten, ist es üblich, den Bims vorher mit
    Wasser zu sättigen oder bei bestimmten Ver-
    fahren ihn vor dem Einbau mit einer wasser-
    dichten Umhüllung zu versehen.
    Da die Wirkurig dieser Zuschlagstoffe erst
    nach der üblichen Al)bindezeit eintreten soll,
    die wasseraufsaugende riggenschaft .also zeit-
    lich verzögert- zur Geltung könimen soll, um
    den Abbindevorgang nicht zu beeinträchtigen,
    werden vorzugsweise Zuschläge dem Beton zu-
    gesetzt, welche mit einer Haut versehen sind,
    die erst allmählich durch das Wasser zer-
    stört wird, so daß die Saugwirkung der Zu-
    schläge erst mit fortschreitendem Abbinde-
    prozeß eintritt. Dies kann beispielsivcis,e ge-
    scbehen, indem die Zuschlagstoffe, bevor sie
    dem Betongemisch beigefügt werden, durch
    eine Leimlösung hindurchgeführt werden, in
    der sich die einzelnen Teilchen diieser Stoffe
    mit einer Leimumhüllung versehen, die dann
    später in der Betonmischung durch das Was-
    ser @ allmählich zerstört wird, worauf die
    wasseraufsaugende Eigenschaft der Zuschlag-
    stoffe zur Wirkung gelangt. Um die zer-
    störende Einwirkung auf die Haut der Zu-
    schläge zu erhöhen, können nach einer Aus-
    führungsform dem Mischwasser Beizstoffe zu-
    gesetzt werden. Je nach Wunsch können
    diese eine mindere oder größere Atzwirkung
    ausüben und sowohl in fester, sich im Misch-
    wasser auflösender wie auch in flüssiger Form
    zugesetzt werden. Dieser Regel würde dann
    entsprochen werden, wenn die Zuschlagstoffe
    zuvor beispielsweise in Wasserglas getaucht ,
    werden, welches dann die Zuschlagteilch-e@n
    als Haut umhüllt, die dann durch Zusatz, von
    Salzsäure z. B. zum Anmachewasser später
    gelöst wird. Nach einer anderen Ausfüh
    rungsforin wird die Auflösung der Haut durch
    Eiivärtnung des Betons herhei.geführt. Dies
    kann beispielsweise erfolgen, indem di,e Zti-
    schlagstaffe mit einer Pa-raffnumhiillttlng ver-
    seh:en werden-, die durch Einwirkung von
    Dampf zum Schmelzen gebracht wird. Dieses
    Verfahren würde also mit der an sich be-
    kannten Dampfhärtung zugleich zu kombi-
    nieren sein.
    Der Zusatz der Zuschläge mit oder ohne
    Haut kann in der Schalung so erfolgen. daß
    Beton und
    abwechselnd in vor-
    her bestimmten Schichtdicken, in einer durch
    Proben zu ermittelnden Menge und Korn-
    größe in die Schaltung eingebracht werden,
    so daß die Gewähr besteht, daß das über-
    schüssige Wasser aus den Betonschichten auf-
    gesaugt wird. Es können aber auch die Zu-
    schläge in der Mis:chmaschi.ne, vorzugsweise
    in der letzten Phase der Mischung zugesetzt
    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Beseitigen des über- flüssigen Wassers im Beton, dadurch ;e- kennzeichnet, daß dem Beton wasser- saugende Zuschlagstoffe, gegel)ernenfalls nach vorheriger Trocknung, in einer der allgemeinen Zusammensetzung der Beton- zuschläge entsprechenden Korngröße, Menge und Verteilung zugesetzt werden. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gelkenuzeiclinet, daß die Zuschläge mit einer Haut versehen werden, die erst all- n 'ililich durch das Wasser zerstört wird; so <laß die Saugwirkung erst mit fort- schreitendem Abbindeprozeß eintritt. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch ;gekennzeichnet, daß dem Miscinvasse.r die .'itzwirkung auf die Haut der Zuschläge erhöhende Beizstoffe in fester, sich im Wasser auflösender oder in flüssiger Form zugesetzt werden. q. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Zu- schlägen befindliche Haut durch künstliche Erwärmung gelöst wird. 5. Verfahren nach einem der An- sprüche i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschläge in der Schalung zu- gesetzt werden. 6. Verfahren -:nach einem der An- sprüche i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschläge in der Mischmaschine, vorzugsweise in der letzten Phase der Mischung zugesetzt werden.
DESCH123594D 1941-11-14 1941-11-14 Verfahren zum Beseitigen des ueberfluessigen Wassers im Beton Expired DE735892C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH123594D DE735892C (de) 1941-11-14 1941-11-14 Verfahren zum Beseitigen des ueberfluessigen Wassers im Beton

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH123594D DE735892C (de) 1941-11-14 1941-11-14 Verfahren zum Beseitigen des ueberfluessigen Wassers im Beton

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE735892C true DE735892C (de) 1943-05-31

Family

ID=7451765

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH123594D Expired DE735892C (de) 1941-11-14 1941-11-14 Verfahren zum Beseitigen des ueberfluessigen Wassers im Beton

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE735892C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE811016C (de) Fixiermittel fuer histologische Gewebe
DE735892C (de) Verfahren zum Beseitigen des ueberfluessigen Wassers im Beton
DE718744C (de) Einrichtung zum Behandeln und Herstellen von Dispersionen, Emulsionen und Suspensionen
DE748359C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserarmem Beton hoher Frueh- und Endfestigkeit
DE947777C (de) Verfahren zur Behandlung von Holzabfall zwecks Verwendung zusammen mit hydraulischen Bindemitteln zur Herstellung von Baumaterialien
DE567098C (de) Verfahren zur Verbesserung der Glimmfaehigkeit von Tabak
DE574793C (de) Verfahren zur Herstellung von poroesen Baumaterialien aus hydraulischen Bindemitteln
DE618781C (de) Verfahren zur Herstellung einer zement- und seifehaltigen Kaltglasur
DE620393C (de) Verfahren zur Beschleunigung der Erhaertung hydraulischer Bindemittel
AT99934B (de) Verfahren zur Herstellung von Formstücken aus mit Sorelzement verkitteten Faserstoffen.
DE688575C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserfesten Wasserglasmassen
DE69524208T2 (de) Verfahren zum konditionieren von schlämmen
DE4017623C2 (de)
DE429478C (de) Herstellung eines streufaehigen Kalksalpeters
AT28297B (de) Verfahren zum Widerstandsfähigmachen on Leder.
DE3218780A1 (de) Verfahren zur herstellung von zusatzstoffen fuer beton zur verbesserung seiner rheologischen eigenschaften
DE463184C (de) Darstellung grosser Kristalle von Chlorammonium
DE4223191A1 (de) Lösung für Tier- und Pflanzenpräparate
DE212417C (de)
DE514485C (de) Verfahren zur Herstellung von haltbaren Emulsionen aus Asphalt, anderen bituminoesen Stoffen und Ceresin
DE373986C (de) Verfahren zur Herstellung von Zahnwurzelfuellungen
DE334660C (de) Verfahren zur Gewinnung von Fermenten, Enzymen, Alkaloiden und anderen Stoffen aus Organteilen und Pflanzen
DE423646C (de) Saatgutbeize
DE697842C (de) Schutzpaste fuer Zahnzemente
AT24777B (de) Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen.