DE73404C - Maschine zum Formen und Schneid.en von Teig - Google Patents

Maschine zum Formen und Schneid.en von Teig

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DE73404C
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DE
Germany
Prior art keywords
roller
dough
sheet
machine
rollers
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT73404D
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English (en)
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J. aegeter in Hamburg, Kleider Grasbrook
Publication of DE73404C publication Critical patent/DE73404C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C11/00Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking
    • A21C11/02Embossing machines
    • A21C11/04Embossing machines with cutting and embossing rollers or drums

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Bakery Products And Manufacturing Methods Therefor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 2: Bäckerei.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Maschine zum Formen, Verzieren, Perforiren und Schneiden von Teig. Sie hat den Zweck, die Ausstechmaschinen, wie solche hauptsächlich bei der -Herstellung von Cakes und Biscuits verwendet werden, zu ersetzen, und unterscheidet sich von den bisher üblichen Maschinen dadurch, dafs sie einen ununterbrochenen Betrieb zuläfst, das Vorwalzen des Teiges entbehrlich macht, jede beliebige, sogar perforirte Form von Gebäck, ohne Bildung von Abfallteich, erzeugt, das Einführen der fertigen Teigstückchen in die Pfannen in backfähiger Entfernung selbstthä'tig bewirkt und das bisherige zeitraubende Einfetten der Backpfannen überflüssig macht. Die Maschine ist in Fig. ι und 4 in der Seitenansicht, in Fig. 2 in der Stirnansicht und in Fig. 3 im Grundrifs dargestellt.
Der Teig wird auf den Tisch T am vorderen Ende der Maschine gelegt und von Hand zwischen zwei Walzen m und η geschoben, von denen die obere, n, entsprechend den aus dem Teig herzustellenden Backwaaren gravirt ist. Die untere als Gegenwalze dienende Walze m ist, wie gewöhnlich, glatt. Die mit Hülfe dieser Walzen erzeugten Teigformen werden durch ein Blech ohne Ende B, welches einerseits um die Walze to, andererseits um eine solche 0 läuft und von der ersteren angetrieben wird, weitergeführt, alsdann durch einen tangential zur Walze 0 angeordneten Abstreicher C, Fig. 4, vom endlosen Blech abgelöst und auf das Tuch L befördert, welches über die Walzen ρ q s und die Walze t läuft, welch letztere, um eine Anspannung des Tuches zu ermöglichen, in verschiebbaren Lagern ruht. Sobald jedoch die Teigstückchen auf die Walze t gelangen, fallen sie reihenweise vom endlosen Tuch L ab auf die nicht besonders dargestellten, von einem endlosen, um Walzen u und ν laufenden Tuch P mit entsprechender Geschwindigkeit unter der Walze t hindurchbewegten Pfannen, in welchen die Teigstückchen gebacken werden. Auch die eine der Walzen u v, beim Ausführungsbeispiel die letztere, ist quer zu ihrer Achse verstellbar, um ein Nachspannen des endlosen Tuches P zu ermöglichen.
Werden mit Hülfe der gravirten Formwalzen keine für sich abgeschlossene Stückwaaren, sondern Teigstränge hergestellt, so werden solche nach Uebertragung vom endlosen Blech B auf das Tuch L unter einer Schneidwalze r hindurchgefüh'rt, um von den radial angeordneten Messern auf der letzteren quer getheilt und alsdann auf dem endlosen Tuch L, welches jenseits der Schneidwalze r aus der wagerechten Richtung in eine schräge übergeht, weitergeführt und entsprechend den anderen Teigstückchen behandelt.
Der Antrieb der einzelnen Theile geschieht beim Ausführungsbeispiel von einer mit Riemscheibe y ausgerüsteten Welle χ aus. Das Triebrad α der letzteren steht nämlich mit einem Zahnrad b in Eingriff, welches auf die Achse Ot1 der glatten Walze πι gekeilt ist. Die in solcher Weise herbeigeführte drehende Bewegung der letzteren wird durch Zahnräder c d von gleichem Durchmesser auf die Achse nl der Walze η übertragen. Auf die Welle α ist ein zweites Zahnrad e gekeilt,

Claims (2)

-welches durch Vermittelung eines Zwischenrades f ein Zahnrad g antreibt. Das letztere steht einerseits mit dem Rad I auf der Achse u1 der Walze u, andererseits mit einem solchen h auf der Achse pl der Walze ρ in Eingriff. Eine Schnurscheibe i dieser Achse, sowie eine solche k auf der Achse r1 der Schneidwalze r verursachen die drehende Bewegung dieser Schneidwalze. Der mit dieser Maschine beabsichtigte Zweck, den Teig mit Umgehung des bisher üblichen Verfahrens vermittelst eines einzigen Walzenpaares in einem und demselben Augenblick in beliebige Stücke zu formen, zu verzieren und zu perforiren und ohne Bildung von Abfall in gleichmäfsiger backfähiger Entfernung selbstthätig auf das endlose Blech B zu übertragen, wird im wesentlichen durch die Stellung der beiden Walzen m und η in Verbindung mit dem dazwischen liegenden Blech ohne Ende B erreicht. Die Stellung der beiden Walzen m und η und des dazwischen liegenden endlosen Bleches B ist eine derartig anschliefsende, dafs die gravirte Walze nur so viel Teig aufnehmen kann, als das zu formende Gebäck erfordert bezw. als der durch die Gravirung und die Form des Gebäcks bedingte Hohlraum gestattet. Dadurch wird nicht nur ein ununterbrochener Betrieb ermöglicht, sondern es ist als ein wesentlicher Vorzug dieser Maschine gegenüber den bisher gebräuchlichen noch hervorzuheben, dafs sie ohne Abfall, welcher sonst dem frischen Teig wieder hinzugesetzt zu werden pflegt, arbeitet und infolge dessen eine gleichmäfsigere und bessere Backwaare erzielt wird. Vermittelst der in den mit Fett angefüllten Behälter D, Fig. 4, tauchenden Vertheilurigswalze E, welche gegen das fortbewegte endlose Metallblech B angeprefst wird, findet ein Einfetten des letzteren statt, wodurch ein Anhaften der Teigstücke auf dem rotirenden Blech -B und gleichzeitig ein leichtes Loslassen derselben aus der gravirten Walze bewirkt wird. Das bisher übliche, zeitraubende Einfetten der Backpfannen wird dadurch entbehrlich gemacht. ■ i Patent-AnSprüche:
1. Eine Maschine zum Formen, Verzieren, Perforiren und Schneiden von Teig, dadurch gekennzeichnet, dafs um die untere glatte Walze (m) eines Walzenpaares (m n) und eine weitere Walze (o) ein endloses Blech gezogen ist, welches die geformten Teigstücke von den Formwalzen wegführt.
2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Maschine eine in einen mit Fett gefüllten Behälter tauchende Vertheilungswalze E, welche gegen das fortbewegte endlose Metallblech B läuft und dieses einfettet, zum Zwecke, das Einfetten der Backpfannen entbehrlich zu machen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73404D Maschine zum Formen und Schneid.en von Teig Expired - Lifetime DE73404C (de)

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DENDAT73404D Expired - Lifetime DE73404C (de) Maschine zum Formen und Schneid.en von Teig

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DE (1) DE73404C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063996B (de) * 1955-08-06 1959-08-27 T & T Vicars Ltd Vorrichtung zum Bearbeiten, insbesondere zum Praegen und Schneiden von Teig oder aehnlichen knetbaren plastischen Stoffen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063996B (de) * 1955-08-06 1959-08-27 T & T Vicars Ltd Vorrichtung zum Bearbeiten, insbesondere zum Praegen und Schneiden von Teig oder aehnlichen knetbaren plastischen Stoffen

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