DE734005C - Vorrichtung zum Fuehren von Werkstuecken in Papierverarbeitungsmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Fuehren von Werkstuecken in Papierverarbeitungsmaschinen

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DE734005C
DE734005C DEF88813D DEF0088813D DE734005C DE 734005 C DE734005 C DE 734005C DE F88813 D DEF88813 D DE F88813D DE F0088813 D DEF0088813 D DE F0088813D DE 734005 C DE734005 C DE 734005C
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DE
Germany
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paper web
cutting
paper
conveyance
rollers
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DEF88813D
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Fischer and Krecke GmbH and Co KG
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Fischer and Krecke GmbH and Co KG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H5/00Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
    • B65H5/36Article guides or smoothers, e.g. movable in operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Führen von Werkstücken in Papierverarbeitungsmaschinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erzielen einer gleichmäßigen Schnittlänge und einer störungsfreien Abförderung eines Werkstückes, das von einer beispielsweise durch Abwickeln von einer Rolle gewölbten Papierbahn abgeschnitten wird.
  • Bei Papierverarbeitungsmaschinen mit Schneidwerk und anschließendem Falzwerk ergeben sich beim Abrollen des Papierbandes von einer Papierrolle oder durch andere Anordnungen hervorgerufene Wölbungen des von der Papierbahn abzutrennenden Werkstückes des öfteren Störungsquellen, indem die Werkstücke nicht gleichmäßig lang abgetrennt oder den Förderwalzen für die anschließende Weiterverarbeitung des Werkstückes nicht ordnungsmäßig zugeführt werden. Es ist zwar schon vorgeschlagen worden., zwischen Förderwalzen Führungsmittel für die Papierbahn einzuschalten. Diese eignen sich jedoch nicht im Zusammenhang mit einer intermittierenden Schneidvorrichtung und lassen gerade die Führung des Papierbandes durch die Schneidvorrichtung offen.
  • Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung, welche für die Papierbahn sowohl bei der Bewegung der Papierbahn durch die Schneidvorrichtung als auch hinter dieser den schädlichen Einfluß der Wölbung der Papierbahn für das störungsfreie Arbeiten der ylaschine ausschaltet. Erreicht wird dies dadurch, daß bei einer Vorrichtung der oben bezeichneten Gattung die Papierbahn während ihrer Förderung durch die Schneidvorrichtung durch ein in der Richtung der Förderung mitlaufendes Mittel glattgestrichen wird. Weigere Merkmale der Erfindung, die nur im Zusammenhang mit dem Haupterfindungsgedanken beansprucht werden, bestehen darin, daß das mitlaufende Mittel zum Glattstreichen der Papierbahn in Richtung der Förderung und entgegengesetzt dazu schwingend angeordnet ist und als von oben her auf den Papierstreifen einwirkender Stab ausgebildet ist, der mit einem auf der entgegengesetzten Seite des Papierstreifens angeordneten Führungstisch für den Papierstreifen zusammenarbeitet. Ferner erfolgt die Bewegung des Glattstrichstabes aus seiner Ausgangsstellung dicht vor einem umlaufenden Schneidmesserpaar nach dem Abschneiden der Papierbahn zwischen die Schneidmesserwalzen oder --%7#,ellen hindurch bis nahe an die Transportwalzen, während die Rückbewegung in die Ausgangsstellung vor dem erneuten Wirksamwerden der Scheidmesser durchgeführt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. i eine Ausführungsform der Vorrichtung in Seitenansicht.
  • Abb.2 die dazugehörige Draufsicht.
  • In den Abbildungen sind i die Führungsstäbe, welche in Hebeln 2 drehbar gelagert sind. Die Hebel 2 sind auf der Welle 4 fest angebracht. Auf der gleichen Welle 4 sitzt der Hebel 21, welcher die Stangen 5 mit dem bei ; drehbar gelagerten Hebe16 gelenkig verbindet, der eine Exzenterrolle ä trägt und über diese von einem Kurvenexzenter 9 beeinflußt T;nrd. Der Antrieb der Welle i o des Exzenters g erfolgt mit dem allgemeinen Maschinenantrieb. An Stelle eines Kurvenexzenters kann auch ein Scheibenexzenter verwendet werden.
  • Die von einer Rolle abgewickelte Papierbahn 16 wird von Förderwalzen 17, 18 dem Schneidwerk 1 i, 12 zugeführt und anschließend durch Förderwalzen 13, 14 einem nicht gezeichneten Falzwerk zugeleitet. Die Führungsstäbe i werden schwingend hin und her bewegt, so daß sie aus ihrer Lage kurz vor dem Schneidwerk 11, 12 durch dieses hindurch bis nahe an die Förderwalzen 13, 1 4. schwingen und dabei die Papierbahn Blattstreichen und gegen einen darunter befindlichen, zwischen Schneidwerk 11, 12 und Förderwalzen 13, 14 angeordneten Tisch 2o zur Anlage bringen. Die Vorwärtsbewegung der Führungsstäbe i in Förderrichtung der Papierbahn 16 und ihre Rückbewegung in die Ausgangslage erfolgt während der Zeit, in welcher das Schneidwerk unwirksam ist, d.11. zwischen zwei hintereinander erfolgenden Schnitten. Der Antrieb des Schneidwerkes i i, 12 und der Stäbe i erfolgt von der Welle i o des Kurvenexzenters 9.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt Die in bekannter Weise mit seitlichen Falzstreifen i g versehene Papierbahn 16 wird von dem Zugwa.lzenpaar 17, 18 von einer nicht dargestellten Papierrolle abgezogen. Anschließend wird von dieser Papierbahn 16 durch das Schneidwerk 11, 12 ein Tütenblatt abgeschnitten und von den Transportwalzen 13, 14 einem an sich bekannten Falzwerk zugeleitet, wo es zu einer Spitztüte geformt wird. Nachdem das Schneifverk i i, 12 die Papierbahn 16 zertrennt hat, werden die Führungsstäbe i in schwingender Hinundherbewegung mit der Papierbahn in deren Förderrichtung durch das Schneidwerk i i, 12 hindurch bis dicht vor die Walzen 13, 14 und wieder zurückbewegt. Mit Hilfe des unter der Papierbahn 16, angebrachten Tisches 2o wird dadurch erreicht, daß die vordere Kante der Papierbahn 16 sich nicht anhebt, sondern sicher zwischen die Walzen 13, 14 geleitet wird, ohne an die obere Walze 14 zu stoßen. Hierdurch wird vermieden., daß sich die Papierbahn 16 faltet bzw. staucht oder -die Spitzen der Tüten ungenau werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Erzielen einer gleichmäßigen Schnittlänge und einer störungsfreien Abförderung eines Werkstükkes, das von einer beispielsweise durch Abwickeln von einer Rolle gewölbten Papierbahn abgeschnitten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Papierbahn während ihrer Förderung durch die Schneidvorrichtung durch ein in der Richtung der Förderung mitlaufendes Mittel glattgestrichen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das mitlaufende Mittel (i) zum Glattstreichen der Papierbahn in Richtung der Förderung und entgegengesetzt dazu schwingend angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Glattstreichmittel als von oben her auf den Papierstreifen einwirkender Stab (i) ausgebildet ist, der mit einem auf der entgegengesetzten Seite des Papierstreifens angeordneten Führungstisch (2o;, für den Papierstreifen zusammenarbeitet.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Glattstreichstabes aus seiner Ausgangsstellung dicht vor einem umlaufenden. Schneidmesserpaar nach dem Abschneiden der Papierbahn zwischen die Schneidmesserwalzen oder -wellen hindurch bis nahe an die Transportwalzen (13, 14) erfolgt,- während die kückbewegung in die Ausgangsstellung vor dem erneuten Wirksamwerden der Schneidmesser durchgeführt wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Streichstäbe quer zur Förderrichtung verstellbar angeordnet sind.
DEF88813D 1940-09-15 1940-09-15 Vorrichtung zum Fuehren von Werkstuecken in Papierverarbeitungsmaschinen Expired DE734005C (de)

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DE734005C true DE734005C (de) 1943-04-07

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