DE73296C - Zange zum Anpressen der Ausfütterungen von Klaviertasten u. dergl - Google Patents

Zange zum Anpressen der Ausfütterungen von Klaviertasten u. dergl

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DE73296C
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Germany
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pliers
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piano keys
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DENDAT73296D
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English (en)
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H. TSCHIE-DEL in Reichenberg, Böhmen, Karlsgasse 2
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C9/00Methods, tools or materials specially adapted for the manufacture or maintenance of musical instruments covered by this subclass

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Multimedia (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Bekanntlich besitzt jeder Tastenbalken der gewöhnlichen Klaviere und Pianinos ziemlich in der Mitte einen Schlitz, durch welchen der sogenannte Waagebalkenstift ragt, um welchen sich die Taste auf- und abbewegen läfst. Ferner befindet sich auf der Unterfläche des vorderen Tastenendes ein schlitzförmiges Loch, in welches der sogenannte Leitstift einfafst.
Die Seitenwände beider Schlitzlöcher sind mit einem weichen Stoff (Leder) bekleidet, und wird es von Zeit zu Zeit nöthig, diesen Stoff von neuem fest an die Schlitzwände anzudrücken, damit das leichte Spielen des Tastenbalkens nicht etwa dadurch beeinträchtigt wird, dafs die Stifte sich an dem verschobenen Auskleidungsstoff der Schlitze zu stark reiben.
Um den Stoff wieder in die richtige Lage zu bringen, benutzt man eine sogenannte Druckzange, deren bisher gebräuchliche Ausführungsform eine gewöhnliche Kneifzange bildet, deren einer Maultheil einen beweglichen Flügel α trägt. In Fig. 1 und 2 ist diese Zange dargestellt. Gehandhabt wird die Zange zu dem vorgenannten Zweck in der Weise, dafs ihr unbeflügelter Maultheil in den einen Schlitz der ganz aus dem Klavierrahmen herausgenommenen oder nur angehobenen Taste geschoben wird, während die Breitflä'che des Flügels α gegen die eine Seitenfläche des Tastenbalkens gedrückt wird. Durch den hierdurch auf den Ausfütterungsstoff des Schlitzes ausgeübten Druck soll der Stoff wieder dicht an die Seitenwandung des Schlitzes gepreist und damit die nöthige innere Schlitzbreite wieder hergestellt werden.
Die Wirkung der Zange ist aber mangelhaft und theilweise sogar nachtheilig, weil die beiden Druckflächen der Zangenmaultheile nur theilweise an die betreffenden Flächen des Tastenbalkens anliegen können, da letztere parallel sind, die Druckflächen der Zange dagegen um so viel mehr aus ihrer parallelen Lage herausgebracht werden, als die Zange weiter geöffnet wird. Die Zangenmaultheile wirken dann nicht mehr mit breiten Flächen, sondern mit Kanten ebenfalls nur auf Kanten der zu drückenden Tastenflächen ein, und es wird nicht nur die gewünschte Wirkung nicht erreicht, sondern die Tastenflächen können sogar nachtheilig verdrückt werden.
Dieser Uebelstand ist durch die vorliegende neue Einrichtung einer Druckzange beseitigt worden.
Auf dem Drehstift b einer gewöhnlichen Kneifzange mit rechtwinklig umgebogenen Maultheilenden e e sitzt bewegbar ein Arm c, dessen freies Ende zwei Flügel dd trägt. Die beiden Flügel haben je einen Ansatz dl, mit welchem sie drehbar auf einem gemeinsamen Stift des Armes c aufsitzen. Der Arm c ragt derartig zwischen die beiden Maultheile hinein, dafs die Breitflächen der Flügel zwischen den Flächen der umgebogenen Maultheilenden e e liegen.
Fig. 6 und 7 lassen erkennen, dafs bei dieser Flügelanordnung die Parallelität der beiden wirksamen Zangenflächen stets gewahrt bleibe, möge der Tastenbalken schmal oder breit sein. Das eine Maultheilende der Zange wird in den zu behandelnden Schlitz f des Tastenbalkens eingeschoben und dann der ,eine Flügel gegen die eine Aufsenfläche des Balkens durch Zu-
sammendrücken der Zangenschenkel angeprefst. Hierbei legen sich zunächst die beiden zugekehrten Flächen des einen Flügels d und des äufseren Maultheiles an einander, alsdann wird der Druck des Maultheiles durch den Flügel auf den Tragearm c übertragen, welcher so viel gegen die Taste hin verschoben wird, bis der andere Flügel sich mit seiner ganzen einen Breitflache an die Taste angelegt hat. Damit die beiden Flügel die hierbei sich ergebenden winkligen Lagen zu einander einnehmen können, sind ihre Drehachsen seitwärts zu ihren Druckflächen angeordnet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Druckzange für Klaviertasten, gekennzeichnet durch zwei Flügel (dd), welche von einem auf dem Drehstift (b) der vorn umgebogenen Zahnmaultheile drehbar befestigten Arm (c) zwischen den Maultheilen (e e) derart bewegbar getragen werden, dafs der in einen Schlitz des Tastenbalkens geschobene Zangenmaultheil und der eine Flügel sich stets mit ihren ganzen Breitflächen gegen die Flächen des wie gewöhnlich von der Zange umfafsten Tastenbalkens anlegen. ■
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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