DE308294C - - Google Patents
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- DE308294C DE308294C DENDAT308294D DE308294DA DE308294C DE 308294 C DE308294 C DE 308294C DE NDAT308294 D DENDAT308294 D DE NDAT308294D DE 308294D A DE308294D A DE 308294DA DE 308294 C DE308294 C DE 308294C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D21/00—Lasting machines
- A43D21/12—Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last
- A43D21/127—Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last with wipers
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
. PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Aufzwicken der Enden von
Schuhwerk mit Überschiebern und bezweckt, derartige Vorrichtungen so auszubilden, daß.
die beiden gegenüberliegenden Seiten des Schuhes durch die Überschieber unter allen
Umständen in der erforderlichen Weise an den Leistenboden angearbeitet werden.
Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht
darin, daß die zum Vorrücken und Schließen der Überschieber erforderliche Bewegung
eine derartige Einstellung der Überschieber bewirkt, daß einer der Überschieber eine größere Schließbewegung ausführt als'
der gegenüberliegende Überschieber. Dieser Mehrbetrag der Schließbewegung des einen
Überschiebers mit Bezug auf den . anderen Überschieber kann gemäß der Erfindung
durch eine Einstellung vorher bestimmt
werden. t
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß an den Endteilen der auf die
Schuhferse einwirkenden Überschieber verstellbare Glieder angebracht sind, die so eingestellt
werden können, daß ihre das Oberleder überschiebenden Flächen in der Ebene des zu bearbeitenden Teiles des Schuhgelenkes liegen.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Grundriß der Fersenauf zwickvorrichtung
einer Bettzwickmaschine;
Fig. 2 ist ein Querschnitt eines der Bearbeitung
unterzogenen Leistens;
Fig. 3 ist eine Einzelansicht des vorderen Endes eines der Überschieber der Fersenauf
zwickvorrichtung;, '■';■■
Fig. 4 ist eine Einstellvorrichtung.
Die Seiten der Schuhferse und diejenigen der Schuhspitze sind bekanntlich geneigt,
doch sind ;die beiden Neigungsrichturigen
nicht dieselben. Die Neigung der Seiten der Schuhferse macht sich besonders hinter der
Brustlinie des Absatzes bemerkbar, und es hat sich gezeigt, daß mit Zuhilfenahme der bekannten
FersenaufzwickVorrichtungen die Überschieber an der inneren Seite des Schuhes
das Oberleder nicht in der erforderlichen Weise über den Leistenboden schieben können.
Dieser Übelstand macht sich besonders bei Bearbeitung von Schuhen bemerkbar,
deren Gelenkteil tief in die· Innere. Seite des Schuhes hineinragt. Der auf die innere Seite
des Schuhes einwirkende Überschieber kann in diesem Falle das Oberleder an der Übergangsstelle
der Brustlinie in? das Schuhgelenk überhaupt nicht erreichen, so, daß das Oberleder
an dieser Stelle nicht anx den Leisten angearbeitet wird. :
Die allgemeine Ausbildung der,Fersetiauf-
: Zwickvorrichtung kann mit Ausnahme der vorliegenden Neuerung der in dem Patent
265776 erläuterten Ausführungs'form entsprechen. Die Überschieber werden durch gelenkige
Verbindungen 130 mit einer Querstange 132- zur Einwirkung gebracht. Die
Querstange 132 ist an dem vorderen Ende eines Kolbens 134 angebracht, an dessen rück-'
wärtigem Ende ein Handhebel 135 befestigt ist. Die Überschieber weisen Kurvenschlitze
auf, in die ortsfeste Stifte der die Überschieber tragenden Platte 136 eintreten. Der Umfang
der die Überschieber tragenden Platte 136 ist um einen Mittelpunkt gekrümmt, der
)5 im wesentlichen mit der Hinterfläche des in die Maschine eingeführten Schuhes zusammenfällt.
Die Platte 136 findet in einer entsprechend gestalteten Führung des üblichen,
die Fersenaufzwickvorrichtung tragenden Kopfes Aufnahme und wird- durch Führungsleisten
138 in ihrer Lage gehalten.
Die Platte 136 besitzt einen festen Fortsatz 140, mittels dessen die Überschieber gedreht
werden können. In das rückwärtige . 25 Ende des Armes 140 ist ein Stift 141 eingesetzt,
dessen unteres Ende fest mit einem einen längsweisen Schlitz 143 aufweisenden
Arm: 142 verbunden ist. An dem oberen
Ende des Stiftes 141 ist ein Arm 144 befestigt,
der einen Bolzen 145 trägt. Der Bolzen 145 kann in eines der Löcher 146 des Armes
140 einfallen.
Ein Bolzen 148 findet in dem Schlitz 143
des Armes 142 Aufnahme. Der Bolzen 148 wird von einer Gleitstange 150 getragen, die
in einer festen Führung verschiebbar ist und einen Querschlitz aufweist, in den ein Stift
152 hineinragt. Der Stift 152 ist an dem
Handhebel 135 angebracht.
Die Arme 142, 144 sind starr durch 141
miteinander verbunden und bilden zusammen ein Steuerglied, welches dem Arm 140 gegenüber
verstellt werden kann. Dieses Steuerglied kann durch den Sperrbolzen 145 in seiner
Lage gesichert werden, wenn der Schlitz 143 in Übereinstimmung mit der Bewegungsbann der Stange 150 .ist. Das Steuerglied
kann auch so eingestellt werden, daß es die in der Fig. 1 dargestellte Lage oder die gegenüberliegende
Lage einnimmt, in' der der Schlitz 143 nicht mit der Bewegungsbahn der
Stange 150 in Übereinstimmung ist. Wenn das Steuerglied 142, 144 eine der letztgenannten
Lagen einnimmt, so schiebt der Stift 148, dessen Bewegungsbahn eine vorherbestimmte
ist, die Teile 144, 142, 140 beiseite und dreht
die Tragplatte 136 mit den Überschiebern gegen eine Seite der Maschine. Dieser Vorgang
spielt sich ab, wenn der Arbeiter den Handhebel 135 zwecks Vorrückens und Schließens
der Überschieber handhabt. Durch Drehung der die Überschieber tragenden Platte werden
die Überschieber "einer Seite der Schuhferse
genähert, so daß sie an dieser Seite eine größere Schließbewegung ausführen als an der
gegenüberliegenden Seite der Schuhferse. Fig. ι läßt erkennen, daß die Platte 136 so*
gedreht worden ist, daß eine Ecke derselben die dazugehörige Führungsleiste 138 überragt,
während die andere Ecke der Platte 136 unter die gegenüberliegende Führungsleiste
138 gebracht worden ist. Durch diese Bewegung sind die Überschieber mit Bezug auf den
Boden der Ferse des in die Maschine eingeführten, einbälligen Leistens in der erforderlichen
Weise eingestellt worden, und zwar wird diese Einstellung ohne weiteres Zutun des Arbeiters während des Vor-rückens und Schließens
der Überschieber bewerkstelligt. Die Größe der den Überschiebern erteilten Drehbewegung
kann durch Verstellung der Arme 142, 144 verändert werden. Die Arme können
durch Einführen des Bolzens 145 in eines der Löcher 146 in eingestellter Lage gesichert
werden. Fig. 2 läßt erkennen, daß durch die vorgenommenen Einstellungen der linke Überschieber
eine größere Schließbewegung ausgeführt hat als der rechte Überschieber. Die
Überschieberteile 160 sind mit Bezug auf die angrenzenden Teile 162 verstellbar, damit sie
der jeweiligen Krümmung der inneren Seite des Schuhgelenkes angepaßt werden können.
Diese Einstellung wird durch Stangen 164 bewirkt, an deren rückwärtigen Enden Stifte
165 angebracht sind. Die Stifte 165-finden
in engegengesetzt zueinander geneigten Schlitzen einer Querstange 166 Aufnahme.
Durch Bewegung der Stange 166 kann die Maschine für die Bearbeitung rechter und
linker Schuhe eingestellt werden. -
Das vordere Ende jedes Überschieberteiles 160 ist an der unteren Seite ausgeschnitten,
und eine nachgiebige Platte 430 ist an dieser Stelle in den Teil 160 eingesetzt. Die Platte
430 wird durch Niete 431 (Fig. 3) in ihrer Lage gehalten. Das vordere Ende jeder der
Platten 430 kann durch eine Schraube 432 herabgebogen werden. Die Überschieberteile
160 sind mit Bezug aufeinander so angeord-/ net, daß ihre unteren Überschiebflächen im
wesentlichen in ein und derselben Ebene liegen. Der rückwärtige Teil jeder Platte 430
ist ebenfalls bündig mit dem dazugehörigen Überschieberteil 160, und der vordere Teil der
Platte 430 kann für gewöhnlich auch in derselben Ebene liegen. Der Endteil 160
kann so angeschnitten sein und die Platten 430 können so gestaltet werden, daß
ihre vorderen Kanten unter einem geringfügigen Winkel heraufgebogen sind. Bisher
war es nicht möglich, mit Zuhilfenahme der bekannten Überschieber das Oberleder in dem
niedrigen Teil des Schuhgelenkes an der inneren Seite des Schuhes in der erforderlichen
Weise zu überschieben, weil der Schuhboden zu beiden Seiten des Gelenkteiles, besonders:
an den Übergangsstellen der Schuhferse in den Gelenkteil, in verschiedenen Ebenen verläuft.
Die innere Seite des Schuhgelenkes ist in der Regel bei dem mit der Sohle nach oben
weisenden Leisten tiefer als die äußere Seite
ίο des Gelenkes. Die bekannten Überschieber
konnten das Oberleder an diesen Stellen nicht in der erforderlichen WTeise über den Leistenboden
schieben, weil die höhere Seite des Leistens- dem Bearbeiten der anderen Seite
Schwierigkeiten in ,den Weg stellte. Der Teil 430 kann mittels der Schraube 432 herabgebogen
werden, so daß,die Überschiebfläche dieses Teiles in die Ebene des niedrigen Teiles des Leistenbodens gebracht wird. Wenn
die Platte 430 heraufgebogen ist, so kann das Oberleder an der anderen höheren Seite des
Schuhgelenkes in der erforderlichen Weise an den Leisten angearbeitet werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprache:ι . Vorrichtung zum Aufzwicken der Enden von Schuhwerk mit Überschiebern, dadurch gekennzeichnet, daß die die Überschieber tragende Platte (136) drehbar angeordnet ist und durch eine einstellbare Vorrichtung' (141 bis ' 146) beim Vor7 rücken und Schließen der Überschieber so gedreht, wird, daß die Überschieber der einen Schuhfersenseite mehr genähert werden und so auf dieser Seite eine größere Schließbewegung stattfindet als auf der gegenüberliegenden Seite.
- 2. Vorrichtung, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Endteilen (160) der Überschieber in der Querrichtung der Arbeitsebene der Überschieber einstellbare Platten (430) angebracht sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE308294C true DE308294C (de) |
Family
ID=561567
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT308294D Active DE308294C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE308294C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE887318C (de) * | 1935-04-19 | 1953-08-24 | United Shoe Machinery Corp | Schuhendenzwickmaschine |
-
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- DE DENDAT308294D patent/DE308294C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE887318C (de) * | 1935-04-19 | 1953-08-24 | United Shoe Machinery Corp | Schuhendenzwickmaschine |
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