DE731852C - Druckloser Vergleichsanzeiger zur Beobachtung des Wasserstandes in Schiffswasserrohrkesseln bei Schiffsschwankungen - Google Patents

Druckloser Vergleichsanzeiger zur Beobachtung des Wasserstandes in Schiffswasserrohrkesseln bei Schiffsschwankungen

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Publication number
DE731852C
DE731852C DED82752D DED0082752D DE731852C DE 731852 C DE731852 C DE 731852C DE D82752 D DED82752 D DE D82752D DE D0082752 D DED0082752 D DE D0082752D DE 731852 C DE731852 C DE 731852C
Authority
DE
Germany
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ship
water level
fluctuations
water
event
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Expired
Application number
DED82752D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Jobst
Richard Koeller
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Deutsche Schiff & Maschb AG
Original Assignee
Deutsche Schiff & Maschb AG
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/78Adaptations or mounting of level indicators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Measurement Of Levels Of Liquids Or Fluent Solid Materials (AREA)

Description

  • Druckloser Vergleichsanzeiger zur Beobachtung des Wasserstandes in Schiffswasserrohrkesseln bei Schiffsschwankungen Der Wasserstand in .den Schiffswasserrohrkesseln, insbesondere von Kriegsschiffen, wird in -der Regel bei Doppelendern durch zwei Anzeigegeräte am vorderen Hauptstand und einem Anzeigegerät am hinteren Nebenstand, bei Einendern durch zwei Anzeigegeräte am Hauptstand beobachtet. An jedem Anzeigegerät dienen zwei Marken als Anhalt, die NW-Marke und die Leuchtmarke. Die NW-Mai-ke ist fest ,am Anzeigegerät angebracht und bestimmt den niedrigsten Wasserstand bei kleiner Fahrt. Die Leuchtmarke zeigt am Hauptstand den Betriebswasserstand bei kleiner Fahrt an, dient .dagegen am Nebenstand dazu, die NW-Marke deutlicher sichtbar zu machen. Der Unterschied zwischen dem niedrigsten und höchsten Wasserstand beträgt, absolut gemessen, gewöhnlich 9o mm. Der Betriebswasserstand liegt dazwischen.
  • Bei großer Fahrt hebt sich das Schiff je nach der Fahrgeschwindigkeit am Vorderende mehr oder weniger, wobei sich der Kessel entsprechend schräg stellt. Der Wasserspiegel im Kessel bleibt aber in der Waage, so daß die Anzeigemarken sämtlich falsch anzeigen. Infolgedessen ist, besonders bei höherer Kesselbelastung, keine genaue Wasserstandskontrolle möglich. Bei Doppelendern kann bei äußerster Schräglage des Schiffes der Wasserstandsunterschied zwischen Haupt-und Nebenstand ungefähr r oo mm betragen, bei Einendern wegen der kürzeren Obertrommel etwas weniger.
  • Bislang half man sich bei Doppellendern damit, die Leuchtmarke am Hauptstand bei stilliegendem Schiff auf Betriebswasserstand, am Nebenstand auf N@V-hla:rke einzustellen. Man muß -dann aber bei den verschiedenen Fahrstufen den Wasserstand nach einer Tabelle immer so viel über der Leuchtmarke am Hauptstand halten, daß am Nebenstand mindestens NW eingehalten wird. Um dieser Unsicherheit abzuhelfen und den in allen Schüfslagen erforderlichen Betriebswasserstand genau einhalten zu hönn-n, schlägt die Erfindung vor, außer den vorgeschriebenen Kesselwasserstandsanzeigern aü beiden Kesselenden flüssigkeitsgefüllte kommunizierende Standrohre gleichen Querschnitts vorzusehen.
  • Es ist zwar 1n sich bekannt, einen Mindestwasserstand über der Feuerbüchse von Lokomotivlzesbeln, also einen Punkt innerhalb der Kessellunge, durch kommunizierende Rohre ungleichen Querschnitts zu iiber«-ach-n. Eine derartige Einrichtung trägt aber den. besonderen Verhältnissen und Bedingungen beim Betrieb eines Schiffsi,-essels, insbesondere Wasserrolirkessels, keine Rechnung. Eine Beschränkung des Wasserraumes über der Feuerbüchse ist hier nicht erforderlich, so daß es überflüssig ist. einen gefährdeten Punkt innerhalb der Kessellänge zu überwachen. Auch würde mit einer derartigen Einrichtung bei Fahrt mit vorn gehobenem Kessel, also entsprechend der Bergfahrt einer Lokomotive, ständig mit unternormalem Wasserstand gefahren werden, falls man nicht mit Tabellen oder veränderlichen Zuschlägen arbeiten will.
  • Durch den erfindungsgemäßen Vorschlag der Anordnung des Vergleichsanzeigers wird der totale und tatsächliche Höhenunterschied zwischen Kesselvorder- und -rückwand, der ja auch von den Wasserstandsanzeigern des Kessels-angezeigt wird, überwacht. Ein Vergleich des veränderlichen Wasserstandes des Kessels, angezeigt durch die Wasserstandsgläser, mit dem unveränderlichen Wasserstand, angezeigt durch die Meßgläser des Vergleichsanzeigers, ergibt ohne Berechnungen oder Tabellen immer den tatsächlichen Wasserstand oder Inhalt des Kessels.
  • Die Zeichnungen -zeigen in Fig. 1, 2 und skizzenhaft Ausführungsbeispiele für Doppel-und Einenderkessel. Fig. 4. und 5 zeigen den Vergleichsanzeiger im senkrechten Schnitt und in Stirnansicht. Fig.6 ist ein waagerechter Schnitt nach a-h (Fig. 4). Fig. ; zeigt Wasserstandsanzeiger und Vergleichsanzeiger vereinigt.
  • Die Einrichtung arbeitet nach dem Gesetz der kommunizierenden Röhren. Unmittelbar den Wasserstandsanzeigern i und a de, Haupt- und Nebenstandes benachbart oder, mit diesen baulich verbunden sind die Vergleichsanzeiger 3 angeordnet, die untereinander durch Stahlrohre 4. verbunden sind. Die Querschnitte der Flüssigkeitssäulen in den Standrohren der Vergleichsanzeiger am Haupt-und Nebenstand sind einander gleich. Bei drei Vergleichsanzeigern am Doppelenderkessel (Fig. ij sowie bei nur einem Vergleichsanzeiger am Hauptstand eines Einenderkessels @Fig. 3) werden am hinteren Ende Blindsteigerohre 5 angewandt, die mit den übrigen Anzeigern symmetrisch zur Kippachse k- .i liegen. ' Will nian das Rollen des Schifies unberücksichtigt lassen, so genügt es für Doppelenderkessel, wenn nur ein Wasserstandsanzeigc#r des Ilauptstandes und der Wasserstandsanzeiger des Nebenstandes Vergleichsanzeiger erhalten, die durch ein Stahlrohr,l verbunden sind, wie in Fig. a punktiert angedeutet ist. Die Yergleichsanzeiger können in diesem Falle auch in Mitte Obertrommel zwischen den regelrechten Wasserstandsanzeigern angeordnet sein, wie Fig.2 zeigt.
  • Das ganze Vergleichsanzeigersystem ist mit einer farbigen, beispielsweise Hellroten Flüssigkeit (vielleicht Öl i gefüllt, die nur wenig verdunstet. Zur besseren Kenntlichmachung kann der hellrote Vergleichsflüssigkeitsspiegel noch von hinten beleuchtet werden. Eingestellt wird der Flüssigkeitsspiegel in den Vergleichsanzeigern bei stilliegendem Schul auf den Betriebswasserstand, also auf die Leuchttnarl>-en 6 am Hauptstand. Während der Fahrt des Schiffes werden nur der Wasserstand in ,den Anzeigern i oder i und a und der Flüssigkeitsspiegel in den Vergleichsanzeigern 3 miteinander verglichen. Solange Wasserstandsspiegel und Vergleichsspiegel (Pendelleuchtmarke) gleich hoch sind, weiß die Bedienung, daß der Kessel den richtigen Wasserinhalt hat. Im anderen Falle wird die Speisung nachgeregelt, bis die beiden Spiegel wieder gleiche Höhe haben. Mit ; ist die übliche Marke zur Kennzeichnung des niedrigsten Wasserstandes bezeichnet. Am Nebenstand dient die Leuchtmarke 6 nur zur deutlicheren Kenntlichmachung der NW-Marke 7.
  • Eine zweckmäßige Bauart des Vergleichsanzeigers zeigen beispielsweise die Fig. 4 bis ;. Das Glasstandrohr 8 des Vergleichsanzeigers ist in ein Blechgehäuse 9 eingesetzt und durch einen Stopfbuchsverschluß i o gegen die Rohrleitung 4. abgedichtet. Das obere Glasrohrende liegt in einer Führung i i und wird von oben durch eine durchbohrte Rändelschraube 1 2 festgesetzt. Zu beiden Seiten ist das Glasrohr durch quer gestellte Bleche 13 " eingefaßt. Hinter dem Glasrohr ist im Blechgehäuse eine Leuchtquelle, z. B. eine elektrische- Lampe 1,1, befestigt. Die Bleche 13 bewirken, daß, das Lampenlicht nur nach vorn durch die Glasröhre austreten kann und damit die größte Beleuchtungswirkung erzielt wird. Das Blechgehäuse besitzt hinten eine Öffnung, verschlossen durch einen Schieber 16, zum Auswechseln der Lampe. Eine herausziehbare Mattscheibe 15 oder andere durchsichtige Fläche schützt die Leuchtquelle bei Beschädigungen des Glasrohres.
  • An der tiefsten Stelle des Rohrsystems 4 befindet sich eine Ablaßschraube 17. Nachgefüllt wird an einem der Glasstandrohre 8 nach Entfernen der R.ändelschraube 12. Die Verbindungsrohre werden möglichst kühl verlegt.
  • Der Vergleichsanzeiger gemäß dem beschriebenen Beispiel ist als Zusatzgerät für vorhandene Wasserstände gedacht; man könnte bei neuen Wasserständen zwecks Verringerung der Abmessungen diese Vorrichtung gleich mit einbauen.

Claims (1)

  1. YATENTAi<; SYRU CH Druckloser Vergleichsanzeiger zur Beobachtung des Wasserstandes in Schiffswasserrohrkesseln bei Schiffsschwankungen, :dadurch - gekennzeichnet, daß außer den Kesselwasserstandszeigern (i, 2) flüssigkeitsgefüllte kommunizierende Standrohre (q., 8, 4., 5) gleichen Querschnitts an beiden Kesselenden vorgesehen sind, deren auf die Höhe des Bjetriebswasserstan:des bei stilliegendem Schiff :eingestellte Flüssigkeitsspiegel lediglich den Schiffsschwankungen folgen.
DED82752D 1940-06-06 1940-06-06 Druckloser Vergleichsanzeiger zur Beobachtung des Wasserstandes in Schiffswasserrohrkesseln bei Schiffsschwankungen Expired DE731852C (de)

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DE (1) DE731852C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2742789A (en) * 1953-11-02 1956-04-24 Theophilus A Seraphin Field standard liquid volumetric measuring device

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