DE73099C - Verfahren zur Widersiandsverminderung von Kohlenfäden mit selbstthätiger Beendigung des Vorgangs - Google Patents

Verfahren zur Widersiandsverminderung von Kohlenfäden mit selbstthätiger Beendigung des Vorgangs

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DE73099C
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DENDAT73099D
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Firma M. M. ROTTEN in Berlin N.W., Schiffbauerdamm 29 a
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/02Incandescent bodies
    • H01K1/04Incandescent bodies characterised by the material thereof
    • H01K1/06Carbon bodies

Landscapes

  • Inorganic Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorgangs.
Bei der Herstellung von Glühlampen werden die Kohlenfäden in der Regel in einer Kohlenwasserstoffatmosphäre geglüht, damit sich auf demselben eine Schicht von Kohlenstoff niederschlägt. Das nachstehend beschriebene und den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Verfahren hat den Zweck, den Vorgang des Niederschlages selbstthätig zu beenden, wenn der Kohlenfaden den richtigen Widerstand erlangt hat.
Zu diesem Zwecke wird, wie auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht ist, der zu regelnde Kohlenfaden K in eine Wheatstone'sche Brücke eingeschaltet, bei welcher als Vergleichswiderstand eine in einem luftleeren (oder in einem mit einem indifferenten Gas gefüllten) Raum befindliche Kohle W dient. Durch die Wahl von Kohle als Vergleichswiderstand wird erreicht, dafs man Schwankungen in der elektrischen Spannung des Stromes, durch welchen die Kohlen zum Glühen gebracht werden, nicht zu berücksichtigen braucht, da durch stärkeres oder schwächeres Glühen beide Kohlen gleichtnäfsig in ihren Werthen geändert werden.
In dem Ausgleichsdraht dieser Wheatstone'schen Brücke befindet sich ein Elektromagnet E, welcher, so lange er von einem Strom durchflossen wird, einen Anker A festhält. Dieser Anker ist mit einem Stromschlufsstück c versehen, der geschlossen ist, so lange der Anker festgehalten bleibt, und unterbrochen wird, sowie der Anker abfällt. Durch das Schliefsen und Oeffnen dieser Stromschlufsvorrichtung wird der Strom, durch welchen die Kohlen zum Glühen gebracht werden, geschlossen bezw. unterbrochen.
Soll nun der Widerstand eines Kohlenfadens geregelt werden, so wird zunächst der Anker mit der Hand angelegt; der Strom durchfiiefst die Kohle und zum Theil den Ausgleichsdraht mit der Elektromagnetwickelung. Es erfolgt jetzt das Ausscheiden von Kohlenstoff auf den zu regelnden Kohlenfaden, wodurch dieser Widerstand allmälig abnimmt, bis er zu dem Vergleichswiderstand in ein bestimmtes Verhältnifs gelangt ist, bei welchem der durch den Ausgleichsdraht gehende Strom gleich Null wird. Der Anker fällt in diesem Augenblick ab, der Strom ist unterbrochen und der Vorgang beendet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei dem Verfahren, die Kohlen für elektrische Lampen durch Erhitzen in einer Atmosphäre von kohlenstoffhaltigen Körpern mittelst hindurchgeleiteten galvanischen Stromes abzugleichen, die selbstthätige Ausschaltung des erhitzenden Hauptstromes in der Weise, dafs die Unterbrechung dieses Stromes durch das Abfallen des Ankers eines Elektromagneten geschieht, dessen Windungen in dem Ausgleichsdraht einer Wheatstone'schen Brückenanordnung liegen, in deren einen Seitenzweig die abzugleichende Kohle geschaltet ist, während ein anderer Seitenzweig einen bestimmten Vergleichswiderstand enthält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73099D Verfahren zur Widersiandsverminderung von Kohlenfäden mit selbstthätiger Beendigung des Vorgangs Expired - Lifetime DE73099C (de)

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