DE417201C - Doppelfaediger Gluehkoerper fuer elektrische Gluehlampen - Google Patents

Doppelfaediger Gluehkoerper fuer elektrische Gluehlampen

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DE417201C
DE417201C DEP39937D DEP0039937D DE417201C DE 417201 C DE417201 C DE 417201C DE P39937 D DEP39937 D DE P39937D DE P0039937 D DEP0039937 D DE P0039937D DE 417201 C DE417201 C DE 417201C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/02Incandescent bodies
    • H01K1/14Incandescent bodies characterised by the shape

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  • Discharge Lamp (AREA)

Description

  • Doppelfälliger Glühkörper für elektrische Glühlampen. Es ist bereits bekannt, einen Glühfaden für elektrische Glühlampen derart herzustellen. daß man mehrere Glühfäden von geringerem Querschnitt aus schwer schmelzbarem Metall zu einem Glühfaden von größerem Querschnitt verseilt, wodurch bei gleichem Querschnitt eine größere: Oberfläche und ein Ausgleich des ungleichmäßigen Querschnittes der Einzelglühfäden erreicht wird, welche Ungleichmäßigkeit bei Glühfäden aus einem einheitlichen Draht oft unvermeidbar ist.
  • Es wurde ferner in Vorschlag gebracht, Leuchtkörper für Glühlampen aus seltenen Frden in der Weise herzustellen, daß der Leuchtkörper um einen Kern aus Metall deraTt angeordnet wird, daß zufolge Strahlnn@; des durch den elektrischen Strom erhi:zter_ Kernes der Leuchtkörper aus seltenen- Erden zum Glühen bzw. zum Leuchten gebracht wird.
  • Bei Verwendung eines Glühkörpers aus verseilten metallischen Einz.elf<iden verhält sich derselbe in Betriebe dem Wesen nach wie ein einziger einheitlicher Glühdraht.
  • Bei dem Glühkörper -aus einem leitenden Metallkern mit um denselben gewickeltem Leuchtkörper aus seltenen Erden handelt es sich darum, das Heizgas durch eine. indirekte elektrische Wärmequelle zu ersetzen.
  • Es wurde auch vorgeschlagen, dem Glühfaden dadurch einen größeren Durchmesser zugeben, daß um den eigentlichen Faden herum eng eine Drahtspirale ebenfalls aus Wolfram oder einem anderen hochschmelzenden Metall gewunden wird, wodurch eine größere Oberfläche und Konzentrierung des Lichteffektes erreicht werden soll.
  • Demgegenüber bildet den Gegenstand der Erfindung ein doppelfälliger Glühkörper für elektrische Glühlampen, der aus einem dickerenHeizfadenaus schwer schmelzendem Metall, wie Wolfram o. d-1., als Seele und einen auf diesen aufgewickelten dünneren, ebenfalls aus schwerschmelzbarem Metall bestehenden Leuchtfaden zusammengesetzt ist, wobei die Abmessungen des Heizfadens und des Leuchtfadens derart gewählt sind, daß der Gesamtwiderstand des Leuchtfadens größer ist als der Gesamtwiderstand des Heizfadens, bzw. vorteilhaft ein Vielfaches desselben beträgt.
  • Dieser Glühfaden kann auch mit der bei Vakuumlampen üblichen, in gerader Linie gestreckten Fadenaufhängung in einer Gasatmosphäre wirtschaftlich brennen, ohne daß die bei gewöhnlichen geraden Fäden auftretende ungleichmäßige Abkühlung wahrnehmbar wäre, zufolge welcher die in einer Gasatmosphäre eingeschlossenen gewöhnlichen Fäden in ihrem unteren Teile bedeutend scliwäclier glühen als weiter oben. Da der Faden bei höherer Temperatur brennen kann, gibt er in einer Gasatmosphäre ein weißeres Licht als im Vakuum. Der neue Glühfaden bietet noch gesteigerte Vorteile, wenn man aus demselben auf übliche Weise Spiralen herstellt und diese in G.as brennen läßt. Solche Fäden brennen gemäß dem Ergebnisse von zahlreichen Lampenversuchen viel wirtschaftlicher, als Spiralgaslampen mit gewöhnlichem Faden, wobei ihre Lebensdauer bei der gleichen Wirtschaftlichkeit eine wesentlich längere bzw. die Lichtabnahme eine viel günstigere ist.
  • Der neue Glühfaden kann beispielsweise für die Zwecke von Lampen mittlerer Type in derartigen Abmessungen hergestellt werden, daß der Querschnitt des Leuchtfadens etwa ein Viertel des Heizfadenquerschnittes beträgt und den Heizfaden auf etwa 6o bis 70 Prozent seiner Oberfläche bedeckt. Die Erfindung ist naturgemäß nicht an diese Abmessungen gebunden, sondern diese können, besonders bezüglich des Verhältnisses der Querschnitte, je nach dem zu erreichenden Zweck,- der Lampentype und dem zu erreichenden Wirkungsgrad oder der Lebensdauer innerhalb weiter Grenzen geändert werden, so daß auf diese Weise neue Mittel gewonnen werden, um mit Heizfäden von gleichem Querschnitt und gleicher Länge Lampen verschiedener Type herzustellen, denn je nachdem der Querschnitt oder die Ganghöhe des Leuchtfadens geändert wird, ändert sich auch die Menge des verbrauchten Stromes, die erforderliche Spannung und der Wattverbrauch pro Kerzenstärke. Für in gerader Linie brennende Fäden kann eine kleinere Ganghöhe genommen werden als für Spiralfäden.
  • Gemäß der Erfindung kann die Ganghöhe des Leuchtfadens durch Steigerung der Windungsdichte auch derart gewählt werden, daß zufolge der wechselnden Verlängerung und Verkürzung beim Glühen und bei der Abkühlung und der während des Brennens auftretenden Formveränderung des Heizfadens die einzelnen \Vindungen des Leuchtfadens stellenweise miteinander in engere Berührung kommen und demzufolge allmählich zusammenschweißen. Die derart kurzgeschlossenen Windungen vermindern allmählich den Widerstand des Leuchtfadens, welche Erscheinung die allmähliche Vergrößerung des Widerstandes des Heizfadens ausgleicht, so daß die Lichtstärke der Lampe unverändert bleibt. Durch eine weitere- Steigerung der Windungsdichte des Leuchtfadens kann auch erreicht werden, daß die Lichtstärke der Lampe während der ganzen Lebensdauer der Lampe -selbstverständlich bei gleichzeitiger Erhöhung des Stromverbrauches - fortwährend zunimmt. Indem die Lebensdauer der Lampe durch den Heizfaden bestimmt wird, besitzt die Lampe trotz *der erwähnten Erscheinung eine hinreichende Lebensdauer, da der Heizfaden um so besser gegen Zerstäubung geschützt ist, je dichter der Leuchtfaden gewickelt ist. Gemäß der Ergebnisse der vorgenommenen Versuche können die Abmessungen auch derart gewählt werden, daß die Lichtstärke der Lampe selbst nach einer Brenndauer von 8oo Stunden noch größer ist als anfänglich. Der Leuchtfaden kann auch als eine mehrgängige oder periodisch sich verdichtende und lichtende Schraubenlinie ausgebildet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Doppelfädiger Glühkörper für elektrische Glühlampen, bestehend aus einem Heizfaden aus schwer schmelzendem Metall, wie Wolfram o. dgl., als Seele und einem auf diesen aufgewickelten, ebenfalls aus schwer schmelzbarem Metall bestehendem Leuchtfaden, dadurch gekennzeichnet, daß die Längen und die Querschnitte des Heizfadens und des Leuch;-fadens derart bemessen sind, daß der Gesamtwiderstand des Leuchtfadens größer ist als der Gesamtwiderstand des Heizfadens bzw: vorteilhaft ein Vielfaches (!esselben beträgt. Bei Glühkörpern nach Anspruch i eine Anordnung zum Ausgleich der beim Betriebe der Lampe allmählich eintret@_nden Vergrößerung des Widerstandes des Glühkörpers, darin bestehend, daß die Ginge des um den Heizkörper @ewickc.I#-ten Leuchtfadens durchgehend oder stellenweise so dicht neben einanderliegen, daß infolge der beim Ein- und Au= -scLalten der Lampe eintretenden wechselnden Verlängerung und Verkürzung bzw. Formveränderung des Leuchtfadens nach und nach ein teilweises Zusammc ischweißen der Gänge stattfindet.
DEP39937D 1920-02-19 1920-06-02 Doppelfaediger Gluehkoerper fuer elektrische Gluehlampen Expired DE417201C (de)

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